“Oh no UDID’nt!” *

von Alex Olma | 30. März 2012 | 12:05 Uhr

IPhoneBlog de Tapbots 1

There’s been a lot of rumors going around lately that Apple is rejecting applications that send out device UDIDs but there’s not been any direct confirmation from Apple that this is a new policy. Well this morning we just got that confirmation in the form of a rejection.

Der UDID-Zugriff für Entwickler steht seit vergangenem Herbst auf der Abschussliste. Das Tweetbot-Entwicklerstudio ‘Tapbots‘ bestätigt durch eine eigene App-Store-Ablehnung jetzt die Durchsetzung dieser vorbereiteten Einschränkung. Schon am vergangenen Wochenende tauchten entsprechende Medienberichte auf.

Durch die Verwendung der eindeutigen Gerätenummer können beispielsweise Werbe- und Statistik-Anbieter App-übergreifend Nutzerverhalten aufzeichnen. Es existiert jedoch auch ein ganzes Bündel an legitimen Gründen für die unverwechselbare Geräte-Identifikation. Eine (gleichwertige) Alternative bietet Apple nicht an. Knackpunkt bleibt aber (erneut) die fehlende Kommunikation, mit der Cupertino eine lediglich als ‘auslaufend’ gekennzeichnete Funktion, sechs Monate später, im individuellen Review-Prozess als Ablehnungsgrund benutzt.

All it takes is clarity. If they’re going to make such a major change, they’ve already got our attention via e-mails, the developer portal, and many other channels. They could and should clearly state the what, why, when, and how of policy changes. “We’re getting rid of UDIDs, because they constitute a privacy risk. We’ll reject any app that calls -[UIDevice uniqueIdentifier] as of March 23, 2012.”

* @RollMobile

  • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

    Bin grad dabei mir ein Spielkonzept zum umsetzen für den #Molyjam auszusuchen, kann also keinen meiner sonst üblichen langen Kommentare schreiben =)
    Aber ja, alles sehr unschön, der Entwickler hat meine volle Zustimmung.

  • Alex

    Ich denke, das Problem ist weniger die Abfrage der UDID, als deren Versenden an einen Server. Die Ablehnung wird ja explizit durch das Versenden der UDID ohne Zustimmung des Anwenders begründet, und nicht wegen der Abfrage der UDID. Hätten die Entwickler nur einen Hash der UDID versendet, wäre das möglicherweise gar nicht moniert worden.

    • Alex

      Kleine Ergänzung: Hätte das App den User um Zustimmung gefragt, hätte man sich möglicherweise auch keine Ablehnung eingefangen.

      Seit dem Adressbuch-”Skandal” ist man da vermutlich doch endlich etwas sensibler geworden.

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