von Alex Olma
3. Juli 2013 – 12:14 Uhr

App-Store-Abgründe: Geklaute Apps neu eingestellt

IPhoneBlog de Hackers Painters Graham

Jon Lipsky’s Blogeintrag zum 1:1-App-Klau, der ihm mit TouchDraw (7.99 €; App-Store-Link) widerfuhr, erhielt in den vergangenen Stunden viel Aufmerksamkeit. Schön! Schade, das Peter Kelly mit einer fast identischen Geschichte zu UX Write vor einem Monat eher unbemerkt blieb.

Mittlerweile umspannt die Diskussion nicht nur (Grafik-)Assets, Ideen und Portfolio-Fakes (bizarr!), sondern auch vollständige Apps, die kopiert werden und unter anderem Namen (und mit neuem Logo) wieder im App Store auftauchen. Ereignisse in dieser Größenordnung nachzuvollziehen, darf für Apples Prüfungsprozess kein Problem darstellen.

Piracy is a fact of life in the software industry and ultimately there’s nothing you can do to stop it. It would not surprise me one bit to see copies of UX Write on the Pirate Bay or other sites that have apps for downloading to jailbroken devices. But the app store is different – it’s run by Apple, who review every submission to ensure it complies with their rules, and once approved, they earn a 30% cut of every sale. So while I wouldn’t even bother spending time trying to deal with copies posted on torrent sites or similar, the nature of the app store is such that I think it’s reasonable to expect a higher standard from it.

Peter Kelly / UX Write

  • iGadget-News

    Der Vorfall beweist wieder einmal, dass Apples App-Prüfprozess nur ein Ziel hat: Die Interessen Apples zu schützen. Alles andere interessiert nicht.

    • Alex

      Naja, bei 1000 zu prüfenden Apps pro Tag, ist nicht wirklich verwunderlich, dass Fälschungen durchschlüpfen, zumal die Prüfer nicht alle anderen 750000 Apps in- und auswendig kennen können, damit eine Fälschung direkt auffällt. Das kann man Apple also nicht zum Vorwurf machen.

      Das einzige was man Apple hier vorwerfen kann, ist, dass sie auf Hinweise auf Fälschungen oft nicht gleich handeln und die falschen Apps und die Betrüger rauswerfen.

      • iGadget-News

        1:1 Kopien sollten sich über sen Quellcode sehr leicht identifizieren lassen. Der Abgleich könnte sogar vollautomatisch erfolgen, ohne Personaleinsatz. Und was hindert Apple daran mehr Prüfer einzustellen, wenn die Kapazitäten nicht ausreichen?

      • Alex

        Apple hat den Quellcode der Apps aber nicht. Und da die Fälschungen meist ältere Versionen der Apps sind, die zudem auch noch leicht verändert wurden ( Icons, Grafik, Texte), damit der Betrug nicht sofort auffällt, würde eine automatische Prüfung sowieso ins Leere laufen.
        Jetzt schon sind die Prüfzeiten zu lang, wenn die Prüfer noch jedes App mit allen 750000 anderen Apps manuell vergleichenden müssten, würde das ja Jahre dauern…

  • http://www.maybebuggy.de/ Sascha Vogt

    Leider fehlt m. E. ein wichtiger Punkt im Artikel: Es ist nicht nur wünschenswert, dass Apple beim Review genauer hinschaut, sondern es müsste ihre Pflicht sein. Der Entwickler bezahlt mit 30% Apple genau dafür, dass Betrügereien unterbunden werden. Der Entwickler hat die 30% zu zahlen, daher sollte er auch der “Kunde” von Apple sein und nicht die Endanwender.

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