Launch Center: Kurzwahltasten für iOS

von alex olma | 6. Februar 2012 | 14:51 Uhr

IPhoneBlog de Launch Center

Launch Center (0.79 €; App Store-Link) tobt als App-Schnellstarter im eingezäunten iOS-Gehege. Programme lassen sich darüber nicht nur starten sondern verweisen auch direkt in Programm-Untermenüs und melden sich obendrein über lokale Benachrichtigung in der iOS-Mitteilungszentrale.

Drei kurze Praxisbeispiele:

  • Delivery Status touch verwende ich regelmäßig zur Sendungsverfolgung von Postpaketen aber nicht oft genug, um der App einen prominenten Homescreen-Platz einzuräumen. Anstelle der Spotlight- oder Ordner-Suche lässt sich die Software gezielt über Launch Center starten.
  • Ein Link zur VNC-Anwendung Screens ruft nicht nur das iOS-Programm auf sondern wählt im gleichen Vorgang auch die bevorzugte Server-Konfiguration an.
  • Über Kicktipp (kostenlos; App Store-Link) wette ich jeden Freitag in familiärer Runde auf die wöchentlichen Bundesliga-Ergebnisse. Dazu erinnert mich ein Kalendereintrag. Ein (wiederholter) Push-Hinweis mit direktem Link zum iOS-Programm lässt sich allerdings auch mit der App-Cubby-Anwendung von David Barnard anlegen.

Die Verknüpfung erfolgt über URL Schemes (“appname://” ), die mit Zusatzbefehlen direkt Aktionen auslösen (“E-Mail an Person XY”). Unter iOS 5.0.1 können diese Shortcuts auch in die Systemeinstellungen verweisen (“Bluetooth deaktivieren”). In den Betas von iOS 5.1 funktioniert dies allerdings nicht mehr. Sicher ist jedoch, dass die Launch-Center-Links zu den angebundenen iOS-Apps auch nach dem nächsten OS-Update noch korrekt schalten.

Phantom-Tasten am geteilten iPad-Keyboard

von alex olma | 4. Februar 2012 | 13:25 Uhr

IPhoneBlog de Keyboard

Kleine aber wichtige Details: Wer die Reichweite seiner ZeigeFinger auf der geteilten iPad-Tastatur eher großzügig bemisst, schlägt nicht zwangsläufig ins Leere.

Apple konkretisiert den iBooks-Author-Eula

von alex olma | 3. Februar 2012 | 20:53 Uhr

IPhoneBlog de End User License Agreement

Wenn Sie eine Gebühr für ein Werk verlangen, das Dateien in iBooks Format enthält generiert durch iBooks Author, dürfen Sie dieses Werk nur über Apple verkaufen oder verteilen, wobei diese Verteilung einem separaten Vertrag mit Apple unterliegt. Diese Einschränkung gilt nicht für den Inhalt solcher Werke, die in einer Form verteilt werden, die keine Dateien in .ibooks-Format enthalten.

Mit iBooks Author in Version 1.0.1 spezifiziert Apple den umstrittenen Endbenutzer-Lizenzvertrag.

(Danke, Sebastian!)

Avid Studio schnipselt Videos am iPad

von alex olma | 2. Februar 2012 | 13:55 Uhr

IPhoneBlog de Avid Studio

Wow, wie sich die Zeiten ändern können: Die Video-Spezialisten und langjährigen Final-Cut-Konkurrenten aus dem Hause Avid bieten mit Avid Studio (3.99 €; App Store-Link), einer iPad-Videoschnittsoftware, Apples iMovie (3.99 €; universal; App Store-Link) die Stirn.

Die zehn ersten Minuten begeisterten mich mit flüssigen ‘Storyboard’-Arrangements aus Video-, Foto- und Musik-Material der lokalen Bibliothek. Einige Sound-Effekte bringt die App auch selbst mit.

Die UI erinnert mit schmalen Buttons an Apples ehemalige Pro-Software, sortiert sich jedoch intuitiv und verständlich zu bedienen auf dem 10-Zoll-Bildschirm. Euer finales Werk lässt sich als Videodatei in die Foto-App rendern, zu Facebook und YouTube exportieren oder über iCloud sogar an die Windows-Software weitergeben.

Mit einem iPad der nächsten Generation, das noch in diesem Jahr mehr Pixelpower und Prozessorkraft verspricht, stehen uns insbesondere für (mobile) Videoschnittsoftware spannende Zeiten bevor.

‘Longform’: Text-Kurator fürs iPad

von alex olma | 1. Februar 2012 | 21:40 Uhr

IPhoneBlog de Longform 1

Stop browsing, start reading” ist ein großartiger Werbespruch. Longform (3.99 €; App Store-Link) verleibte sich diese vier schlichten Worte ein und verspricht auf dem iPad zur Anlaufstelle für redaktionell ausgewählte Artikel-Sammlungen zu avancieren. Die App folgt der sauberen Instapaper-Ästhetik, fokussiert ihren Inhalt jedoch auf eine fremdbestimmte Textauswahl. Marco Arment hat eine solche Kategorie ebenfalls in seinem Programm, die er mit “Give Me Something To Read” überschrieben hat.

Wer sich in den Lesestrom von explizit ausgewählten Publikationen, der eigenen Readability-Liste und ins Longreads-Archiv hängen möchte, benötigt dieses iPad-Programm nicht. Die Zusammenstellung, Offline-Verfügbarkeit und technische Aufbereitung rechtfertig für Leseratten, die zwischen kurzen Web-Artikeln und kolossalen Büchern hin- und hergerissen sind, spielend die geringe App-Store-Gebühr.

“Part of the original idea,” Longform editor Max Linksy told us, “was ‘how can we make a read-later service for lazy people, and our mothers?’” The goal was to create a way to find something interesting to read without all the effort, searching, and unread counts that come with a service like Instapaper.

Keine Kür, sondern Pflicht: hübsche App-Icons!

von alex olma | 1. Februar 2012 | 13:14 Uhr

IPhoneBlog de Spice Invaders

Screenshot: On5 Games

On5, Entwickler des am morgigen Donnerstag erscheinenden Tower-Defense-Spiels ‘Spice Invaders‘, zeichnete nicht weniger als 50 App-Icons, um das beste Argument für einen Homescreen-Stammplatz seines iOS-Titels zu finden. Selbst wer keine zweijährige Entwicklungszeit mit 11.000 investierten Arbeitsstunden für seine Software vorzuweisen hat, trägt die Sorgfaltspflicht für ein ‘ansprechendes’ Programmsymbol. Diese simple Spielregel kann aufgrund täglicher Verstöße gar nicht oft genug wiederholt werden.

Traurig aber wahr: Ohne (Detail-)Liebe zusammengesetzte App-Icons dulde ich weder auf meinem Homescreen, noch empfehle ich die dahinterstehenden Programme weiter. Ein gelungenes Piktogramm fällt nicht in die Kategorie ‘Kür’ sondern ‘Pflicht’. Wer unzählige Minuten pro Tag durch die eigene iPhone-App-Bibliothek streift, kann das Problem von ‘optischen Stolpersteinen’ sicherlich nachvollziehen.

‘SpotON Radio’ kreuzt Pandora mit Spotify

von alex olma | 30. Januar 2012 | 21:33 Uhr

IPhoneBlog de SpotON

Für den schwedischen Musik-Streamer Spotify dürfen bald auch Bewohner deutscher IP-Adressbereiche löhnen. Durch den US-Start im vergangenen Juli zählt der Dienst inzwischen über drei Millionen zahlende Nutzer. Wenn’s bei uns dann erst einmal soweit ist, erinnern sich die Premium-Accounts bitte an SpotON Radio (kostenlos; App Store-Link), eine clevere Jukebox im Stil von Pandora Radio, die den Spotify-Songkatalog ähnlich wie Discovr durchstöbert und neu sortiert.

Die (Radio-)Stationen passen sich dem persönlichen Musikgeschmack über die Intelligenz des Echo-Nest-Algorithmus sowie einem Blick auf eure bereits gehörte Historie an. SpotOn Radio liefert damit a) einen hübsch verpackten Musikplayer sowie b) eine ausgeschlafene Entdeckungsreise durch die Spotify-Bibliothek, die man so am iPhone noch nicht gesehen hat.

(Danke, Jacob!)

[tipp] Musik aus iOS-Games in Klingeltöne verwandeln

von alex olma | 30. Januar 2012 | 16:56 Uhr

DirektScreencast*

Macenstein.com lieferte die Idee und eine ‘Schritt-für-Schritt’-Anleitung; ich steuere ein kurzes (Screencast-)Video bei, dass die Erstellung von Klingel- oder SMS-Tönen aus iOS-(Spiele-)Musik erklärt.

* Alle eigenen iPhoneBlog-Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast.

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