Apple-Werbung: ‘iPad is Delicious’ (Update)
von alex olma | 18 August 2010 | 10:28 Uhr
Apple veröffentlicht in der letzten Nacht einen neuen iPad-Werbespot. Dieser schließt zeitlich an den dreißigsekündigen TV-Trailer ‘What is iPad‘ vom Mai 2010 an und zeigt unter anderem folgende Applikationen:
- Flipboard (kostenlos; App Store-Link)
- Fruit Ninja HD (3.99 €; App Store-Link)
- Star Walk (3.99 €; App Store-Link)
- iBooks (kostenlos; App Store-Link)
- Pages (7.99 €; App Store-Link)
- The Elements: A Visual Exploration (10.99 €; App Store-Link)
Hat jemand eine Ahnung, beziehungsweise kann jemand erraten, welche Koch-, Mathematik- und Zeichen-Anwendung im Video auftauchen?
Update
Es werden SketchBook Pro (5.99 €; App Store-Link), MathBoard (2.99 €; App Store-Link) und Das Foto-Kochbuch (3.99 €; App Store-Link) in die Runde an Vorschlägen geworfen.
(Mit Dank an alle Einsender!)
Apple schaltet ‘Genius’-Empfehlungen für das iPad frei
von alex olma | 6 August 2010 | 18:00 Uhr


Der Apple Empfehlungs-Algorithmus ‘Genius’, der bereit über iTunes Musikstücke seinen Nutzern vorschlägt und im mobilen App Store für das iPhone Programm-Ratgeber spielt, findet sich seit heute auch auf dem iPad. Apple schaltet den Menüpunkt für die Programm-Vorschläge, die zum installierten Softwarekatalog auf dem eigenen Gerät passen (sollen), heute frei.

Im gleichen Atemzug schließen sich an diese Neuerungen die “iPad Upgrades” an, welche für (beliebige?) iPhone-Programme die entsprechenden iPad-Versionen empfehlen (sollen). Ob die automatisch generierte App-Store-Fibel aus den 225.000 Anwendungen eine sinnvolle Auswahl erstellt, bleibt auszuprobieren und ist individuell sicherlich von unterschiedlicher Treffergenauigkeit.

Des Weiteren findet sich im US-Store seit wenigen Stunden eine “Try-Before-You-Buy”-Kategorie. Entgegen anderweitigen Berichten oder einer mutmaßlichen Einführung von Testversionen für iOS-Programme, handelt es sich hier lediglich um eine Zusammenstellung von kostenfreien Lite-Fassungen seiner bezahlten Programm-Ableger.
Nichtsdestotrotz würde ‘Probespielen’, beziehungsweise ein zeitliche Beschränkung zum Ausprobieren von Software, dem App Store sicherlich gut zu Gesicht stehen.
Apple öffnet iAd-Werbeschaltungen für App-Store-Entwickler
von alex olma | 28 Juli 2010 | 21:06 Uhr
Apple überarbeitet seinen iAd-Internetauftritt unter http://developer.apple.com/iad/ und lädt App-Store-Entwickler dazu ein, im neuen Reklamenetzwerk für ihr iOS-Anwendungen die Werbetrommel zu rühren. Das am 01. Juli in Nordamerika gestartete Programm bot bislang nur sehr finanzstarken Unternehmen eine Möglichkeit, die ‘interaktiven’ Banner zu platzieren. Als Einstiegspreis warf das ‘Wall Street Journal‘ Kampagnen-Budgets von $1 US-Million in die Gesprächsrunde.
Mit welcher Brieftaschengröße die unabhängigen Entwicklerstudios für ihren Programmcode vorsprechen dürfen, ist bislang nicht bekannt. Apple scheint zur Zeit eine individuelle Beantwortung der Kontaktanfragen in dieser Richtung vorzunehmen. Unter dem Aspekt, die eigene (Software-)Plattform voranzutreiben, gelten geringe Einstiegshürden jedoch als wahrscheinlich. Vorstellbar wäre, dass für jeden App-Store-Verkauf ein geringer Prozentsatz nach Cupertino fließt. Statt der üblichen 70/30-Aufteilung könnte auf Provisionsbasis die Bezahlung in einem Abwasch verrechnet werden. Doch das bleibt zum aktuellen Informationsstand reine Spekulation.
Fest steht, das sich Apple der kreativen Kraft aus der App-Store-Kommune bedienen möchte. Aus dieser Perspektive darf mit Spannung verfolgt werden, was die Designer und Programmierer des iOS-Erfolgs an ‘rich media’-Anzeigen in den nächsten Monaten produzieren.
via twitter@ejacqui + fscklog
Apple veröffentlicht iOS 4.1 beta 2
von alex olma | 28 Juli 2010 | 01:24 Uhr

Vor exakt 14 Tagen veröffentlichte Apple die erste Vorab-Version der kommenden iOS-Aktualisierung für Entwickler. Seit wenigen Minuten steht der zweite Beta-Download im iPhone Dev Center bereit.
Vor zwei Wochen hinterließ die erweiterte Bluetooth-Unterstützung mit AVRCP-Profil, zur Benutzung der Vor- und Zurück-Tasten an kabellosen Kopfhörern, den sicherlich interessantesten Ausblick.
Erwähnenswerte Neuerungen des iOS SDK 4.1 beta 2 (Build: 10M2305a) sowie dem iOS 4.1 beta 2 (Build 8B5091b) – die innerhalb der nächsten Stunden ins Netz tropfen – werden in diesem Artikel ergänzt.
‘Filemaker Go’ zeigt Datenbank-Bearbeitung vom iPhone und iPad
von alex olma | 20 Juli 2010 | 11:52 Uhr
Die einhundertprozentige Apple-Tochter FileMaker veröffentlicht nach ihren ‘Consumer’-Ausflügen mit Bento (3.99 €; App Store-Link) und Bento for iPad (3.99 €; App Store-Link) einen mobilen Datenbank-Client für seine ‘professionelle’ Software-Serie.
FileMaker Go und FileMaker Go for iPad greifen dabei von Unterwegs über UMTS, sowie ein (lokales) (Adhoc-)WiFi-Netz, auf die bestehende Datenbank von FileMaker Pro (349 € exkl. MwSt.) und FileMaker Advanced (499 € exkl. MwSt.) zu. Entsprechend können auch die jeweiligen Server-Produkte, bis zurück zu Version 7, zum Einsatz kommen. Auf den Datenbanken lässt sich dabei mit direktem Zugriff arbeiten oder eine lokale Kopie erstellen, welche sich über die (kabelgebundene) iTunes-Dateisynchronisation abgleicht. Per E-Mail zugesandte oder auf Dropbox ausgelagerte fp7-Dateien können gleichermaßen geöffnet werden.
Ich konnte mir bereits am gestrigen Montag eine Demonstration in der Praxis anschauen. Diese zeigte, dass FileMaker Go alle grundlegenden Bearbeitungen durch den mobilen Zugriff möglich macht. Als reine Client-Lösung, die nicht als Stand-Alone-Software arbeitet, bestehen von der iOS-Plattform lediglich Einschränkungen bezüglich dem Anlegen einer Datenbanken sowie dem Ausführen von speziellen Skripts. Letztere lassen sich durch die Übertragung der Funktionalität auf den Computer, der die Datenbank bereitstellt, jedoch entsprechend fernsteuern. So ließen sich beispielsweise Druckbefehle serverseitig automatisieren, die das iOS-Gerät nicht ausführen kann. Stichwort: Rechnungsstellung nach Ausführung eines Auftrags.

Filemaker Go hält eine interne Anzeige bereit, wie viele Datentransaktionen bereits getätigt wurden, um traffic-beschränkte (Mobilfunk-)Verträge unter Kontrolle zu behalten. Bei einer hohen Anzahl von mobilen Nutzern bietet sich – der Übersichtlichkeit zuliebe – ein farblich angepasstes Layout für die Darstellung der Datensätze an. Grundsätzlich sind jedoch keine Veränderungen am bestehenden System vorzunehmen, um mit iPad, iPhone oder iPod touch die Datenstrukturen von Unterwegs zu pflegen.
Im ersten Schritt dürfte die neue App-Store-Software für bereits implementierte (Firmen-)Lösungen von Interesse sein. Durch die einfache Anbindung von mobilen iOS-Gerätschaften, lassen sich – relativ kostengünstig – zusätzliche Clients nachrüsten. Stichwort: Verbraucherbefragungen / Wahlumfragen, etc..
Von FileMaker Pro und FileMaker Pro Advanced Server (DE-Link) sowie FileMaker Advance (US-Link) bestehen 30-tägige Testversionen. FileMaker Go und FileMaker Go for iPad liegen ausschließlich mit einer englischen Menüführung vor und setzten iOS 4.0 (iPhone / iPod touch) sowie iOS 3.2 (iPad) voraus.









