[cydia] LockInfo – Benachrichtigungen für den Standby-Screen

von alex olma | 24 August 2010 | 10:27 Uhr

DirektLockInfo*

Peu à Peu bessert Apple mit seinen iOS-Updates Funktionalität nach, die sich bislang nur durch die Datenbahnen im Jailbreak-Dasein gebissen hat. Eines der letzten, noch nicht bekämpften Schlachtfelder findet sich in der Sektion ‘Benachrichtigungen’. Obwohl es sich darüber streiten lässt, wie hoch der Mehrwert von den ‘Kennzeichen’, ‘Tönen’ oder ‘Meldungen’ ist, der ‘Sperrbildschirm’ mit seiner Urzeit-Anzeige und dem ‘Entriegeln’-Schalter strotzt ohne Frage von Informationsleere.

LockInfo widmet sich als $5 US-Dollar-Anwendung diesem Thema und füttert den einsamen Display-Raum mit Hinweisen über verpasste Anrufe, Voicemail-Nachrichten, eintreffende E-Mails oder anstehende Kalender-Ereignisse. Per Plugin-Architektur können Wetter-Auskünfte, RSS-Feeds, Things- und OmniFocus-Aufgaben oder Twitter-Neuigkeiten nachgerüstet werden. Das komplette System lässt sich bis in die Haarwurzel individualisieren. Damit können beispielsweise Push-Popups im Standby-Bildschirm unterdrückt werden, bleiben jedoch bei der eigentlichen iPhone-Benutzung unangetastet.

LockInfo ist kein Kind junger Tage mehr, durchlief eine lange (kostenlose) Beta-Phase und besitzt mittlerweile genügend Cupertino-Anregungenspotenzial.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
icon for podpress  [cydia] LockInfo - Benachrichtigungen für den Standby-Screen [1:25m]: Download

[tipp] Bezahl-Apps auf weiteren Computern

von alex olma | 6 November 2008 | 01:09 Uhr

Ich hatte heute (seit langer Zeit wieder einmal) einen sehr netten Telefonkontakt, welcher in den iPhone-Anfangszeiten über dieses Weblogs entstand, und einen wahren Apple-Enthusiasten hervorgebracht hat. Seine Sympathie geht mittlerweile sogar soweit, dass er für sein mit Sicherheitskameras überwachtes Firmengelände, eine 700 €-teure iPhone-Applikation erwarb.

iRA-iTunes.jpg

-> iTunes Download-Link

iRa, ein Programm aus den Lextech Labs, ermöglicht dabei die Betrachtung und Kontrolle von IP-basierten Überwachungssystemen. Dem persönlichen Erfahrungsbericht, der mir heute am Telefon dazu erzählt wurde, entnehme ich neben schierer Begeisterung, dass seine PTZ-Kameras komfortabel anzusteuern sind. Er ist begeistert, weiß jedoch auch, das diese Spielerei mit spezieller Konfiguration bereits im mobilen Safari möglich war, und das solch eine finanzielle Ausgabe ein kleinwenig verrückt ist…

Aber darum soll’s jetzt nicht gehen.

Es tat sich die Frage auf, ob das verwandte Familienmitglied, welches ebenfalls im Unternehmen die Zügel in der Hand hält, auch diese gekaufte Applikation an dessen eigenem iPhone benutzen kann?

Authorize-computer.jpg

Ich musste das erst selbst ausprobieren.

Wenn man seinen eigenen iTunes-Account auf einem ‘fremden’ Rechner anmeldet, dürfen die bereits gekauften Applikationen noch einmal kostenlos heruntergeladen werden.

Purchased-already.jpg

Diese, im AppStore ‘geshoppten’ Programme, kommen mit einem – für DRM-Verhältnisse – recht freizügigen Regelwerk daher: Man darf bis zu fünf eigene Computer ‘autorisieren’, die euch bereits erworbene Programme (wie erwähnt) noch einmal kostenlos laden lässt und dann auf weitere Endgeräte spielt. Auch nach dem Zurückstellen auf den ursprünglichen iTunes-Account, wird weiterhin problemlos synchronisiert.

Gegenüber den sehr engen Grenzen für DRM-Musik, ein – wie ich finde – sehr akzeptables und praxisnahes Vorgehen*.

* Der Vollständigkeit halber sei natürlich darauf hingewiesen, dass diese digitale Bewegungsfreiheit eine Diskussion im Kontext der beliebten ‘Privatkopie für urheberrechtlich geschützte Werke’ anzetteln könnte.

Globale AppStore Benutzerrezensionen auf einen Blick

von alex olma | 2 November 2008 | 15:03 Uhr

Jedes Spiel und jedes Programm, das ihr aus der AppStore-Bibliothek auswählen könnt, kann einer individuellen Benutzer-Bewertung mit Sternvergabe unterzogen werden wenn man dieses gekauft bzw. die kostenlose Version heruntergeladen hat. Wer als Entwickler oder potenzieller Käufer einer Applikation den gesamten, weltumspannenden Überblick der dafür abgegebenen Kommentare erhalten möchte, greift auf ein kleines Webprogramm zurück.

Application Reviews | CostmoSoft.jpg

-> http://www.costmosoft.com/ratings.php

Da jedes iPhone-Programm seine eigene individuelle ‘Application ID’ besitzt (die lange Nummer, die sich im Direkt-Link verbirgt), können damit alle internationalen Testberichte und kleinen Bewertungs-Schnipseln auf einmal abgerufen werden. Da es immer wieder länderspezifisch Programme gibt, die einer umfangreicheren Review-Bewertung unterzogen werden (gegenüber dem deutschsprachigen AppStore), kann man sich so vor dem Programm-Kauf eine Tendenz von Meinungen aneignen.

Das dafür verwendete Skript, ist zum allgemeinen Download freigegeben und darf nach Belieben auch angepasst werden.

(Danke, Patrick!)

Kein Opera-Browser im AppStore – zurecht!

von alex olma | 31 Oktober 2008 | 10:37 Uhr

So, bevor sich am heutigen Freitag die komplette Online-Meute das Maul über ‘Opera und dessen AppStore-Zutrittsverweigerung’ zerreißt, vielleicht an dieser Stelle mal ein paar weiterführende Gedanken.

Opera Mini | The most popular mobile phone browser in the world.jpg

Der Sachverhalt ist relativ einfach und es ist mir unverständlich, wie es darüber zu Diskussionen kommen kann:

Mr. von Tetzchner [Opera CEO] said that Opera’s engineers have developed a version of Opera Mini that can run on an Apple iPhone, but Apple won’t let the company release it because it competes with Apple’s own Safari browser.

via blog.nytimes

Zur Erinnerung

Apple ist ein börsennotiertes Unternehmen, das Rechenschaft alleinig gegenüber seinen Aktionären abzulegen hat und sich wirtschaftlich entwickeln muss. Wir sprechen hier nicht über eine Non-Profit-Organisation, die eine Charity-Wunschveranstaltung organisiert, um sich so über die Jahre zu schleppen. Auch für den Computerhersteller aus Cupertino gelten keine anderen Regeln im Markt, als für jedes andere Unternehmen – nennt sich freie Marktwirtschaft, machen Viele und funktioniert so lala.

Wirft man also solch ein Produkt, zur lebenserhaltenden Wertsteigerung auf diesen vielzitierten Markt, gilt es alles daran zu setzen auch kommerziellen Erfolg damit zu haben. Ohne Erfolg gibt es kein Produkt und ohne Produkte keine Firma. Und mit dem Wort ‘ALLES’ wird jede Produktdarstellung nach Außen bezeichnet. Man kann sich öffnen, muss jedoch sein Produkt und ‘ALLES’ was damit zu tun hat, beschützen.

Die Cocktailparty

Jetzt kommt da so ein Opera-Mini-Browser daher. Als Gast. Und um mal etwas bildlicher zu werden: Als Gast auf eine Cocktailparty, bei dem der Gastgeber eingeladen hat und lediglich darum bat, nicht exakt die selben Speisen mitzubringen, die er bereits vorbereitet hat. Alle Gäste halten sich daran und die Party nimmt ihren erfolgreichen Lauf. Zu später Stunde schlägt jedoch dann genau der Gast auf, der meint seine eigenen Köstlichkeiten mitbringen und anbieten zu müssen – natürlich die gleichen Cocktailwürstchen wie der Veranstalter.

Und damit am Morgen danach nicht die Cocktailwürstchen des Gastes das öffentliche Bild der gesamten Party bestimmen, werden Besucher, die sich nicht an die Regeln des Hauses halten, gebeten zu gehen. Da können die Cocktailwürstchen noch so gut sein.

Konkurrenz

Um wieder aufs Computer-Business zurückzukommen, soll noch einmal an das Mac-Geschäft Gravis und deren integrierte T-Mobile Verkaufsecken erinnert werden. Die Kooperation sieht vor, dass dort iPhone-Verträge abgeschlossen werden können, was der Anbieter von iPods und iMacs nicht zu leisten vermag. T-Mobile steuert als Gast eine Leistung bei, die den Rahmen des gesamten Geschäftes vergrößert. T-Mobile würde in diesen integrierten Kooperations-Shops jedoch nie anfangen ihre eigenen Windows-Kisten und eeePCs über den Ladentisch zu verkaufen.

Das kann man alles ganz schrecklich und kommerziell finden, doch mit diesen Vorgaben meint Apple, ihr eigenes Ökosystem – den AppStore – zu schützen und funktionieren zu lassen. Wer diesen Regeln nicht unterliegen mag, wechselt die Plattform.

* Ich fühlte mich nach dieser ausschweifenden Darlegung, da ich – an diesem noch ziemlich jungen Tag – über manch weltfremde Perspektive gestolpert bin…

iPhone-Funktionen – BETA-Firmware 2.2

von alex olma | 29 Oktober 2008 | 15:53 Uhr

Seit einigen Tagen arbeiten ausgewählte iPhone-Entwickler bereits mit einer BETA-Firmware, die als 2.2 bezeichnet wird. Langsam sickern dazu auch an die Außenwelt neue Informationen über anstehende Eigenschaften durch.

Historie

Zum Start des iPhone 3Gs vor über 3 Monaten wurde Firmware 2.0 eingeführt. Die größte Neuerung stellte zweifelsfrei der AppStore dar. Stabilität und Synchronisation waren unter aller Kanone. Auch kleinere Updates 2.0.1 und 2.0.2 konnten Abstürze und ewig lange Backup-Zeiten nur teilweise beheben.

Firmware 2.1 kam am 12.September so gut wie ohne Neuerungen, behob jedoch alle Mängel seiner Vorgänger und läuft nach einem subjektiven Gefühl derzeit allgemein recht stabil und zuverlässig. Zeit, mit einem wieder größeren 2.2-Update, Funktionen weiterzuentwicklen bzw. neu zu implementieren.

Google Maps

Bereits am letzten Wochenende legte eine Quelle Bildmaterial über ein aufgemotztes Google Maps offen – ‘Street View’, erweiterte Straßennavigation für Fußgänger sowie zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten seinen Aufenthaltsort mitzuteilen standen dabei auf dem Programm.

In der Test-Warteschlange folgen nun diese Innovationen:

iphone-v22-beta-2.jpg

via iphonehellas.gr

Bewertungen

Ein veröffentlichtes Bildschirmphoto zeigt die Aufforderung einer Programm-Bewertung mit bis zu fünf Sternen, wenn man diese von seinem Gerät entfernen möchte. Gerade vor wenigen Tagen hatte Apple kleine iTunes-Änderungen integriert, die eine Abgabe von ausformulierten Kurz-Reviews im AppStore erst erlaubte, wenn man das zu bewertende Programm gekauft bzw. heruntergeladen hat.

Welchen Stellenwert der ‘5-Sterne’-Bewertung – falls diese in der vermuteten Form implementiert wird – in Zukunft zufällt, bleibt offen. Fest steht, dass die Kommentare im AppStore sowie die ‘Chart-Position’ wichtige Kriterien für die Kaufentscheidung darstellen, sich in der jetzigen Form jedoch nicht als ausreichend befriedigendes Beurteilungssystem präsentieren. Die Bestenliste wird derzeit alleine durch die Download-Zahlen bestimmt – Google Earth schoss demnach wenig überraschend von Null auf Eins innerhalb weniger Stunden. Aus eigener Erfahrung ist gerade ein Programm-Überblick mit ähnlicher Funktionalität schwierig in iTunes zu recherchieren.

podcasts-2384923482938.jpg

via tuaw

Podcast

Des Weiteren machen Gerüchte (und ein Screenshot) die große Blogrunde, das Podcasts auch direkt vom iPhone aus abonniert werden können. Komplett unbeantwortet dabei bleibt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch in welcher Form der Download angestoßen werden kann. ‘Get More Episodes…’ könnte daraufhin deuten, dass ältere Folgen von bereits abonnierten Podcasts ‘nachgeladen’ werden können.

Gut möglich wäre jedoch meiner Meinung nach auch, dass im mobilen iTunes-Store neben der Musik die Such- und Download-Funktion für Podcasts integriert wird. Alles was sich nicht in iTunes befindet und eine manuelle RSS-Adresseingabe erfordert, wird wohl außen vor bleiben müssen.

Das mobile Abonnieren der Audio- und Video-Podcasts nahm Mitte September große Diskussionsräume im iPhone-Universum ein, als das Programm Podcaster sich nicht für den AppStore qualifizierte. Der Autor hatte nach dem PlatzVerweis sein Programm für $10 per Ad-hoc-Netzwerk verteilt und verkauft derzeit (nachdem ihm Apple auch diesen zweiten Vertriebskanal geschlossen hat) jetzt für $5 via Cydia seine Applikation.

Home-Button

Als Drittes und letztes Feature-Gerücht, munkelt man derzeit über eine weitere Belegung des Home-Buttons. Dieser soll durch schnelle 3fach-Betätigung von egal welcher Springboard-Seite auf die Erste zurückhüpfen. Bei mehr als drei/vier Homescreen-Blättern, eine sinnvolle Zeitersparnis auch wenn ich meine am häufigsten verwendeten Programme immer in der unteren Menüzeile platziere.

Partner

tdblog.gif

Wer eine beliebige iPhone-App im iTunes App Store kauft, ein Produkt seiner Wahl bei Amazon erwirbt, einen Mac/iPod bei Apple-Online erwirbt oder sich ein iPhone zulegt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

Flattr verteilt kleine Mikrozahlungen, mit denen Ihr persönlich diesem Blog kleine Aufmerksamkeiten zukommen lasst. Über diesen Button; jeden Monat neu. Vielen Dank dafür!

Wer sich über den unten aufgeführten Banner ein neues Spielzeug zulegt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Beitrag. Vielen Dank dafür!