zwei seiten einer medaille
Die Anleger empfinden 100 Dollar pro iPhone-Besitzer als “unerfreulich”.

Das Chart in der Jahresübersicht von Apple dürfte jedoch sowohl iPhone-Besitzer als auch die Anleger zufrieden stimmen:

Grafiken entnommen von Quote.com
mal ernsthaft

Nachdem ich mich durch unzählige Blogs am “Morgen danach” gewühlt habe, die die gestrigen Ereignisse zusammenfassen, ist wohl ein kurzes ernsthaftes Statement bezüglich der Preissenkung von Nöten. So titelte Spiegel Online heute:
Die Hardcore-Fans, die sich als erste ein iPhone besorgt haben, sind wütend. Nach nur 68 Tagen hat Apple den Preis ihres neuen Lieblingsgadgets um 200 Dollar gesenkt – das sind 33 Prozent. In Foren und Blogs kocht die Wut, ehemalige Apple-Jünger publizieren Boykottaufrufe und fordern ihr Geld zurück.
Lieber Spiegel, lieber iWar-Sympathisanten.
Mein persönlicher Eindruck der Blogsphäre ist keinesfalls mit den Worten “hochkochende Wut” zu beschreiben. Aber das nur am Rande.
Wichtig ist erst einmal eine kleine Unterscheidung. Wenn wir über unzufriedene Kunden sprechen, sprechen wir hier über amerikanische Kunden, die das Gerät zum offiziellen Preis erworben haben. Diejenigen, die in Europa (und der restlichen Welt) bis zu 1200 EUR für ein iPhone ausgegeben haben, fehlt jegliche Beschwerde-Grundlage.
Also was ist mit den amerikanischen Kunden?
Wer dort das Gerät als 8GB-Variante für $599 zum Start erworben hat, der musste wissen, das er ein technologisches Gerät kauft, das schon beim Kauf veraltet + überteuert ist. Alles was danach kommt wird preiswerter und besser. Das gilt für Fernseher, DVDs oder Mobiltelefone.
Knackpunkt ist letztendlich der zeitliche Abstand, der für eine Preissenkung anvisiert werden kann und darf. 68 Tage und 33% ist happig, keine Frage. Natürlich kann man das auf 2,2 EUR pro Tag runterbrechen, trotzdem bleibt ein Preisverfall, der nicht mit fallenden Hardwarepreisen (Flash, etc.) sinnvoll zu rechtfertigen ist.
Die Frage bleibt, was es denjenigen “Erstkäufern” wert war, gleich von Beginn an mit dabei gewesen zu sein? Schlangestehen, Camping vor den Apple Stores und im Anschluss beneidenswerter “Held einer Schulklasse”, einer “Internetgemeine” oder einem “Arbeitsplatz”. Etwas auszuprobieren, von dem Anderen bislang nur gehört hatten? Die Finger auf etwas revolutionäres zu legen, das noch einige Generationen beschäftigen wird?
Je nachdem wie man dies persönlich für sich bewertet, muss dies jetzt a) teuer bezahlt werden oder b) man kann weiterhin genießen (und es sich nicht verderben lassen) gleich zu Beginn mit dabei gewesen zu sein.
1:25 min
Das Video vom Special-Event “The beat goes on” ist seit heute Morgen auf der Apple-Seite verfügbar. Eine Stunde und 25 gut investierte Minuten – wenn man sich nicht schon an unserer Audio-Version genug erlabt hat.
iPhone unlocked
Manch einer mag das vielleicht nicht nachempfinden können. Wenn man jedoch 8 Monate und 8 Tage auf etwas gewartet hat, und das dann auf einmal Wirklichkeit wird, ist das einfach nur…schön!
iPhone Unlocked -> Hallo O2.
tracking späße
Akihabara hat auch schon (!) – meine Tracking-Nummer liegt vor. Wird ein spannendes Wochenende bzw. ein aufregender Wochenanfang.
(Danke, mee-z)
Update:
Drehen jetzt eigentlich alle am Rad? $2000 für ein iPhone unlocked? Geht’s noch?
….
Moment…möchte jemand eine TurboSIM kaufen…
via iPhoneWorld.ca
mitgerannt
Photo: Plakboek (cc)
Darauf hat die Welt gewartet: Ein iPhone Benchmark-Test! Damit noch mehr ausgewertet und verglichen werden kann. Und gleich so fair, der Gegner ist ein Core Duo iMac und getestet wurde die Ausführgeschwindigkeit von JavaScripts sowie ein Geschwindigkeitsvergleich zwischen einer Web-App und einer native iPhone-App.
-> Furbo.org
Ich könnte mich jetzt über den Sinn und Zweck auslassen und wer sowas braucht und ob man nicht lieber Mobiltelefone unter sich vergleichen könnte…und, und, und…
Ich kann das aber auch einfach lassen.
ssh ist toll
SSH ist toll. Besonders auf dem iPhone.
Noch ganz toll sind die Jungs von iFun, die mich mit diesem Beitrag überredet überzeugt haben in die Thematik der “Third-Party-Applications” tiefer einzusteigen. Ihr Video auf YouTube hat den Sound ein bisschen verschluckt (LAUT drehen!), auf deren Seite gibt es jedoch auch das Video (60 MB) im Download.
Im Grunde wird in diesem Video erklärt, was wir “ungehackten iPhone-Besitzer” derzeit alles verpassen. Und daher sieht mein iPhone seit eben so aus:

Diese zwei mysteriösen Symbole unten rechts (eigentlich gespiegelt unten links) sind neue Programme, die ich jedoch nur mit der Hilfe von SSH installieren konnte – das ist die Grundlage. Dazu musste ich DIESER Anleitung folgen, ein bisschen googlen wo sich der Backslash auf dem MAC befindet und die komplette Verantwortung einer möglichen Schädigung des Gerätes übernehmen. Alles in allem 30 gut investierte Minuten.
Doch jetzt liegt mir die Welt zu Füßen steht mir Tür und Tor offen. Beziehungsweise die des iPhones.
Das dieses Prozedere nicht nur aus spielerischer Hinsicht wichtig ist, wurde gerade bestätigt: Die TurboSIM ermöglicht das Telefonieren via iPhone (auch in Deutschland) mit eigenem Provider.
stimmen-aufzeichnung
Für das Aufzeichnen von Stimmen – im Englischen auch gerne Voice-Recorder genannt – gibt es hier eine Möglichkeit für “Arme” – so mit selbst drauflabern auf die eigene Mailbox.
via Macosxhints
Komfortabler hat man es da schon mit einer eigenen Applikation. Der Installationsprozess ist gewiss aufwendiger, das alltägliche Bedienung jedoch um einiges besser.
via TUAW







