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(M)Ein iPad-Workflow für Rechnungen

von alex olma | 7. Mai 2013 | 10:49 Uhr

Drei Tage re:publica; drei Tage (nur) mit iPad. Anstelle des MacBooks erhielt die längere Batterielaufzeit und die direkte Mobilfunkanbindung den Vorzug für die Berlin-Konferenz.

Die erste (ungeplante) Aufgabe, abseits von meinem eingespielten Workflow fürs ‘Schreiben ins Internet‘ vom Touch-Gerät, betraf eine Rechnung, auf der lediglich ein Datum zu korrigieren war. Das Pages-Dokument, am Mac erstellt und als PDF an den Kunden verschickt, hatte ich (natürlich) nicht auf dem iPad dabei. Hier half das Online-Backup von CrashPlan, das über seine iOS-App (kostenlos; Link) den Zugriff auf dieses archivierte Dokument gab – ohne ‘Back to my Mac’; ohne Dropbox. Auch Konkurrent Backblaze hat seit Kürze eine solche Software (fürs iPhone) im Programm (kostenlos; App-Store-Link).

Der Dateizugriff ins Backup ist nicht vergleichbar mit der Arbeit auf einer (Online-)Festplatte, hilft aber in Situationen in denen man sich nur schnell Dokument XY ziehen möchte.

Aus CrashPlan heraus lässt sich das gesuchte Dokument "Öffnen mit…": Pages (8.99 €; universal; App-Store-Link). Dort lassen sich Layout-Änderungen und Text-Korrekturen vornehmen1 und die Datei anschließend als PDF verschicken oder erneut an eine andere App weiterreichen2.

In meinen Fall schleuse ich die finale Fassung noch einmal durch PDF Expert (8.99 €; universal; App-Store-Link) um den Dateinamen des Dokuments vor dem digitalen Versand zu ändern. Pages kann das zwar auch, gegenüber meiner internen Namensgebung benenne ich ein PDF an Kunden in der Regel aber noch einmal um.

Mail bleibt ein Problem. Dateien lassen sich nicht separat anhängen sondern nur aus der verwendeten Software heraus in den E-Mailverkehr einschleusen. Eine direkte Antwort, ohne ‘Copy & Paste’-Krämpfe, sind deshalb unter iOS 6 nicht möglich – ein Manko für den Kommunikationszusammenhang.

Um direkt an ein vorheriges Mail-Gespräch anzuschließen, verläuft mein Umweg aus diesem Grund über die Dropbox auf der das PDF liegt und als (Download-)Link verschickt wird.


  1. Ein Template für oft verwendete Standardbriefe oder die besagte Rechnungsvorlage, auf denen lediglich der Betrag, die Beschreibung und der Adressat ausgetauscht werden, ist auf iCloud ohnehin keine schlechte Idee.
  2. Niemand ist frustriert; niemand wartet auf Office.

Mehr iPads unter DJ-Finger: der Couch Music Player

von alex olma | 26. März 2013 | 09:39 Uhr

Der Couch Music Player (1.79 €; App-Store-Link) von Clever & Son, dem Schweizer Panamp-Team, streicht in ‘Drag, drop und rock‘-Manier die Wiedergabesteuerung für eure lokale Musikbibliothek auf ein Minimum zusammen. Trotz großem iPad-Bildschirm ist hier kein Button überflüssig.

DirektCleverAndSon

Dieses simple App-Layout rückt nicht nur die Musikstücke in den verdienten Mittelpunkt (Warum fehlt so vielen anderen Playern die Konzentration aufs Wesentliche?) sondern bedarf vor allem keiner umfangreichen Erklärung. Wer die Wisch- und Zwick-Gesten einmal gesehen hat, muss dem feiernden Gastgeber einer Party nicht nachsteigen um zu fragen wie man eine Playliste sortiert.

Und sowieso: DAS partytaugliche Feature sind die temporären Wiedergabelisten, die sich mit nur einem Fingerzeig erstellen lassen. Die üblichen zwei bis drei Leute, die sich mit ihrem Musikgeschmack gewöhnlich ums tanzende Volk kümmern, können eigene Playlisten anlegen ohne in den Zusammenstellungen der Anderen herumzupfuschen.

Ob eure Tracks tatsächlich lokal im iPad-Speicher schlummern oder aus einem ‘iTunes Match’-Konto nur nach Aufruf strömen: Die App kennt keinen Unterschied. Ebenso egal ist es der DJ-Software ob das iPad ins Hoch- oder Querformat dreht.

Nur ein dedizierter AirPlay-Button fehlt. Der Umweg dafür über die Multitaskingleiste ist a) wenig bekannt, b) umständlicher und widerspricht c) unserem Partybeispiel. Weil: Wenn ich mein persönliches iPad, mit eingerichtetem E-Mail-Konto und Twitter-Authentifizierung zur öffentlichen Benutzung an die Stereoanlage anschließe, möchte ich den ‘Geführten Zugriff‘ (-> Einstellungen -> Allgemein -> Bedienungshilfen) aktivieren damit persönliche Daten auch persönlich bleiben.

Brydge+ – ein Kickstarter-Keyboard fürs iPad

von alex olma | 27. Februar 2013 | 15:08 Uhr

Diese Kickstarter-Impulskäufe kosten mich irgendwann noch Haus und Hof. Eine der letzten Verführungen ist die iPad-Tastatur ‘The Brydge+‘ – eine Überraschung aus vielen Perspektiven.

IPhoneBlog de Brydge iPad a

Meiner Spontanfinanzierung im letzten Sommer folgten Monate der Reue. Die 150 US-Dollar investierte ich im Affekt; wenige Tage vor dem Ende der Kickstarter-Aktion erreichte das Logitech Ultrathin Keyboard Cover die finnischen Elektronikgeschäfte.

Wie viele iPad-Tastaturen darf man besitzen, bevor die eigene Kreditkartenfirma Betrug wittert?

Die Monate verstrichen und das Brydge+ ließ auf sich warten. Das iPad mini feierte seinen Release und der Kauf eines zusätzlichen Keyboards für das 9.7-Zoll-Tablet erschien immer unnötiger.

In der letzten Woche dann die Überraschung aus UK: Nicht die Sendung selbst führte zu Luftsprüngen sondern die Qualität des Kickstarter-Keyboards. Die Chiclet-Tasten klicken auf Augenhöhe mit der offiziellen Apple Wireless BT-Tastatur und übertrumpfen mit einem (leicht besseren) Druckpunkt sogar das Ultrathin. Es ist jedoch der Aluminium-Körper, der die Plastik-Konstruktion von Logitech in den Schatten stellt. The Brydge+ fühlt sich wie ein MacBook Air an – und dieser Ersteindruck hält sich.

Seit 10 Tagen schreibe ich die ersten Versionen aller meiner Artikel auf dem Brydge+. Zwei Tasten müssen dazu ins Muskelgefühl wandern. Anstelle der rechten ‘Shift’-Taste trifft man anfangs gerne ‘PgUp’; und ein übermotivierter Fingerspreiz zum ‘Backspace-Key’ findet ab und an den Standby-Mode.

Abgesehen von diesen zwei Ausnahmen, die sich hätten durchaus vermeiden lassen können (Platz wäre da), ist es unglaublich befriedigend ein mobiles iPad-Keyboard in einem verwindungssteifen Aluminium-Gehäuse unter seinen Fingern zu wissen. Gummifüße halten die solide Klapp-Konstruktion an Ort und Stelle.

IPhoneBlog de Brydge iPad b

Die zwei Aufhängungen, die sogar ein iPad mini aufnehmen (auch wenn das nicht vorgesehen ist), bieten frei wählbare Neigungswinkel und sorgen dafür das die iPad-Rückseite in keiner Position auf dem Tisch aufliegt (und so möglicherweise verkratzt). Unabhängig davon wie weit man das Display nach hinten drückt, erreicht man nie den Punkt, an dem das Gewicht des iPads das Keyboard aus der Balance schaukelt. Das hat jedoch seinen Preis: The Brydge wiegt 534 Gramm – ähnlich viel wie das iPad selbst.

Die integrierte Batterie ist vergleichbar mit dem Logitech (das eine kleine Ewigkeit ohne Micro-USB-Ladung auskommt).

IPhoneBlog de Brydge iPad c

Mir ist klar das 130 Euro für ein iPad-Keyboard absurd erscheinen (die Variante mit Built-in Stereo Speakers kostet sogar 160 Euro). Das ändert jedoch nichts daran, dem kleinen Indie-Hardware-Studio, dass diese Keyboard-Kombo für das iPad aus dem Boden stampfte, ihren Erfolg zuzuschreiben. Und dieser fällt eindeutig aus: Das Brydge+ ist keine iPad-Tastatur von der Stange und als Kombi-Lösung derzeit eines der besten Bluetooth-Griffbretter.

iPad-TV-Ad: ‘Hollywood’

von alex olma | 25. Februar 2013 | 10:20 Uhr

DirektHollywood

Ich kann mich mit dem Stil der aktuellen iPad-Ads, die in der letzten Woche starteten, nicht anfreunden. Man muss den 30-Sekunden-Spots jedoch anrechnen, gewöhnliche tatsächlich erhältliche Anwendungen (iMovie, Pinterest, Instant: The Polaroid Instant Photos for iPad, 8mm for iPad, MovieSlate und Action Movie FX*) in ein reklamefähiges Format zu wickeln. Für andere Tablets scheint genau das im Moment unmöglich.

* Affiliate-Links

Rundumschlag: Google spielt YouTube-Update auf

von alex olma | 5. Dezember 2012 | 01:37 Uhr

IPhoneBlog de YouTube iPhone5 and AirPlay Glory

Die eigenständige YouTube-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) erfährt a) eine Vollbild-Optimierung fürs iPhone 5, b) die überfällige Anpassung fürs iPad, c) klickbare Webadressen in Beschreibungskästen und schickt d) nun auch Videos über den AirPlay-Regenbogen. Vergessen ist das Gejammer über den ausgelaufenen Software-Vertrag zwischen Apple und Google.

Ein Kritikpunkt bleibt: Über UMTS gibt es weiterhin nur die Brösel-Auflösung zu sehen und keine Wahlmöglichkeit auf gutes HD.

US-Patentamt spricht Apple weiteres iPad-Design zu

von alex olma | 17. Oktober 2012 | 17:45 Uhr
IPhoneBlog de iPad Design

Apple has been granted a U.S. patent on the design of its first iPad, nearly three years after the device’s public debut.

Ein Geschmacksmuster für großen Patent-Ärger: Apple legte den Antrag mit der Nummer D669,069 (PDF-Link) am 26. Januar 2010, einen Tag vor der legendären Steve-Jobs-Enthüllung, dem US-Patentamt vor. Gestern, am 16. Oktober 2012 segnete die amerikanische Behörde das vom Display dominierte Design ab.

Das Schutzrecht läuft unter der simplen Bezeichnung ‘Portable Display Device‘ und erweitert das vieldiskutierte Patent D504,889 (‘Electronic device‘) aus dem Jahr 2005, das Apple bereits gegen Samsung ins Feld führte.

1.000 tägliche App-Verkäufe führen in die Top 20 der iPad-US-Charts

von alex olma | 28. August 2012 | 10:38 Uhr

IPhoneBlog de Highlights

You need to get almost twice as much downloads to get from 15th place to the top 10. Do you want to reach the 5th spot? Double your downloads again.

Readdle verkaufte zum fünfjährigen Bestehen seine Software günstiger (iTunes-Link). Sieben iPad-Programme sprangen daraufhin in die US-Charts der ‘meistgekauften Apps’. Eine Erkenntnis zur App-Store-Größe für Apples Tablet lautet: Mit 4.000 bezahlten Downloads erreicht man aktuell den fünften Tabellenplatz.

(Danke, Michail!)

Apropos App-Store-Statistik: Die kostenlose iPhone-App AnyList (App Store-Link) erhielt von Apple ein unverhofftes 2-Wochen-Feature in den Kategorien ‘Neu und beachtenswert‘ sowie ‘Topaktuell‘, das die Nutzerzahl des Startups von 215 auf 60.000 anhob.

During our week in New and Noteworthy, we were getting 5,000 – 8,000 new users per day. Moving to What’s Hot cut that approximately in half […].

iPad-Ad: ‘All On iPad’

von alex olma | 8. August 2012 | 09:19 Uhr

DirektAllOniPad

All On iPad‘ ist lediglich eine Umformulierung des ‘Do It All‘-Werbespots. Bemerkenswert: Apple spendiert AirPlay ein paar Sendesekunden. Das iOS-Feature bekam im Juli 2011 eine eigene iPhone-Reklame, findet in der Kundenkommunikation aber ansonsten nicht statt. Auch auf die naheliegende Cross-Promotion mit dem Apple TV wird bislang komplett verzichtet.

(Danke, @Metrotram!)

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