Aus 4G wird Cellular: iPad-Namenswechsel auch in Deutschland

von alex olma | 18. Mai 2012 | 07:26 Uhr

IPhoneBlog de Cellular

Der Verbraucher ist jetzt auch in Deutschland geschützt: Apple benennt das iPad Wi-Fi + 4G hierzulande in iPad Wi-Fi + Cellular um.

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Apple streicht iPad-Namenszusatz ’4G’ (in ausgewählten Ländern)

von alex olma | 13. Mai 2012 | 06:49 Uhr

4G

Fantastischer Verbraucherschutz oder viel Aufregung um einen simplen Werbebegriff?

The change shows up on Apple.com in the US, UK, and Australia, but many markets (like Germany, Italy, Poland, France, and Spain) still show the 4G label.

Das neue iPad ist mittlerweile in 90 Ländern erhältlich. Bemerkenswert ist: Apple.com, das Cupertino-Mutterschiff, ändert seine Wortwahl für die Modellunterscheidung von ’4G’ auf ‘Cellular’, einen Begriff, der dominant außerhalb von den USA nicht verstanden wird.

Macworld: Sieben Tricks mit der iPad-Tastatur

von alex olma | 11. Mai 2012 | 11:18 Uhr

DirektKeyboard

Dan Miller‘s Tipps im Umgang mit der iPad-Bildschirmtastatur enthalten keine geheimen Shortcuts, die ich hier nicht schon einmal im Blog hatte. Die kompakte 2-Minuten-Übersicht gefällt mir jedoch sehr.

Ergänzen würde ich spontan:

  • Wer zwei Finger zeitgleich auf einem einzelnen Buchstaben unterbringt, fügt diesen doppelt ein.
  • Oft übersehen: Neben ‘Widerrufen’ existiert auch ‘Wiederholen’ (Undo/Redo).
  • Einen ganzen Textabsatz markiert ihr durch einen schnellen Vierfach-Tab.
  • ‘Swipe-to-Abdock’ – die geteilte Tastatur muss nicht gezogen werden sondern springt auch über eine Wischgeste auseinander.

DODOcase – die ‘Spring Summer Edition’ fürs neue iPad (+ Video)

von alex olma | 8. Mai 2012 | 12:04 Uhr

Ein DODOcase besitze ich bereits für das allererste iPad. 2010 nannte ich den US-Import eine ‘Herzensangelegenheit‘. Noch heute sticht das Moleskine-ähnliche Case aus einer Vielzahl an verfügbaren Tablet-Hüllen unverwechselbar hervor.

Obwohl sich das Produkt aus dem San-Francisco-Minibetrieb in den vergangenen Jahren nicht grundlegend änderte, hat die Verarbeitungsqualität stark zugenommen. Das iPad der zweiten und dritten Generation sitzt wie angeklebt zwischen den Gummiecken. Der magnetische Verschluss entriegelt das Tablet automatisch. Inzwischen kann man sich eine Kamera-Aussparung in die Rückseite stanzen lassen.

DirektDodocase*

Music by: Sonic Wallpaper (Creative Commons BY-NC-SA)

Einen sicheren Stand bietet das DODOcase (noch immer) nicht, auch wenn die gespreizte Breitbildposition auf einem Untergrund, der nicht besonders glatt ist, hervorragend funktioniert.

Keine Frage: Der Buchbinder-Einband im Holzrahmen bleibt empfindlich – keinesfalls fragil, aber nicht für Stöße gebaut. Dieser vermeidlich größte Kritikpunkt ist gleichzeitig jedoch auch das Alleinstellungsmerkmal: Ein Technik-Spielzeug wie das iPad fühlt sich zwischen zwei Buchdeckeln extrem charmant an.

* Kauftipp: Keine fiesen Plagiate shoppen sondern (ältere) Ausführungen bei Amazon.de (Affiliate-Link) in den Warenkorb legen oder die neuen Modelle gleich aus den USA bestellen (Versand zirka $23).

Apple bietet Geld für die Marke ‘iPad’ in China

von alex olma | 7. Mai 2012 | 13:03 Uhr

IPhoneBlog de iPad Marke

Es ist alles eine Frage des Geldes: Apple legt Proview, dem angeblichen Inhaber der Marke ‘iPad’ in China, ein außergerichtliches Angebot vor. Das gibt Xie Xianghui, der Anwalt des bankrotten Bildschirmherstellers, dessen Tochterfirma die Namensrechte im Jahr 2009 für 40.000 Euro an Apple verkaufte, chinesischen Nachrichtenagenturen zu Protokoll.

Proview ist finanziell zwar erledigt, weiß mit internationalen Geldinstituten, wie beispielsweise der Bank of China, jedoch starke Gläubiger in seinem Rücken. Das Apple-Angebot lässt vermuten, dass ein iPad-Verkaufsstart in der Region (finanziell) wichtiger ist, als über ein paar US-Millionen in diesem Markenstreit langwierig zu verhandeln.

[update] Q2/2012: Apple verkauft 35.1 Millionen iPhones und 11.8 Millionen iPads

von alex olma | 24. April 2012 | 21:39 Uhr

Apples zweites Geschäftsquartal 2012 endete am 31. März. Mit 35.1 Millionen iPhones schließt Cupertino erfolgreich an das Rekordergebnis aus dem Weihnachtsgeschäft an. Gegenüber dem Vorjahresviertel kletterten die verkauften Stückzahlen der Apple-Telefone um 88-Prozent.

IPhoneBlog de Q2 2012

In Q2/2012 verkaufte Apple außerdem 11.8 Millionen iPads. In den drei Monaten zuvor waren es spektakuläre 15.43 Millionen Tablets mit Apfel-Logo. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte das iPad um 151-Prozent zu.

IPhoneBlog de Q2 2012 iPads

Kurz vermerkt: Die iPods verkaufen 7.7 Millionen Player, ein Minus von 15-Prozent. Macs trumpfen mit 4 Millionen Geräten (ein Anstieg um 7-Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal) erneut auf.

Insgesamt verzeichnet der US-Konzern 39.2 Milliarden US-Dollar an Umsatz. Der Nettogewinn beträgt 11.6 Milliarden US-Dollar oder 12.30 US-Dollar pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne liegt bei 47.4-Prozent. Auch hier ist der Vergleich zum Vorjahresquartal (41.4-Prozent) erheblich.

64-Prozent aller Umsätze schreibt Apple außerhalb der USA in seine Bücher. In Q1/2012 waren es 58-Prozent.

“We’re thrilled with sales of over 35 million iPhones and almost 12 million iPads in the March quarter,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “The new iPad is off to a great start, and across the year you’re going to see a lot more of the kind of innovation that only Apple can deliver.”

Um 23 Uhr deutscher Ortszeit erläutert Apple in einer Telefonkonferenz seine Zahlen. Weitere Details, die daraus hervorgehen, trage ich in diesem Beitrag nach.

Update

IPhoneBlog de MacWorld

  • Die Hälfte aller iPod-Verkäufe stammen weiterhin vom iPod touch.
  • Das iPhone 4S ist mittlerweile in über 100 Ländern, bei 230 Mobilfunkanbietern, verfügbar.
  • Das neue iPad ist aktuell in 40 Ländern verfügbar.
  • Insgesamt existieren 365 Millionen iOS-Geräte.
  • Seit Oktober sammelte iCloud 125 Millionen Kunden.
  • Tim Cook: I’ve always hated litigation and continue to hate it. We just want people to invent their own stuff.

In den Farbtopf gefallen? Procreate hilft.

von alex olma | 11. April 2012 | 11:49 Uhr

DirektArtDecade

Zwischen Version 1.5 und 1.6 von Procreate (3.99 €; App Store-Link) liegen exakt 300 Tage. Über 60 neue Funktionen zeigen, warum Apple sich dem Thema der Upgrade- beziehungsweise Update-Preise für (Mac-)App-Store-Software auf die eine oder andere Art und Weise widmen muss.

‘Scanner Pro’ träumt den Traum vom papierlosen Büro

von alex olma | 11. April 2012 | 09:45 Uhr

IPhoneBlog de Scanner Pro

Scanner Pro (5.49 €; universal; App Store-Link) erhält nach über 10 Monaten ein Update. Version 4.0 kommt erstmals als Universal-App, streift sich das (mittlerweile obligatorische) Retina-Grafikgewand über und verbessert die Technik seiner Bildanalyse. Mit einem ruhigen Händchen lässt sich Papiertext beeindruckend flott und in hoher Qualität digitalisieren.

Egal ob Rezept oder Rechnung: Die App des PDF-Experten ‘Readdle‘ produziert gut lesbare Dokumente, die anschließend in die vertrauensvollen Hände von Google Docs, Evernote oder Dropbox gegeben werden. Alternativ lässt sich das erstellte JPEG oder PDF mit anderen iOS-Apps, wie beispielsweise PDF Expert, öffnen und über Anmerkungen verfeinern. Speziell der Upload zu den Online-Diensten fiel in meinem Testlauf nach diesem großen Versionssprung noch sehr holprig aus.

Des Weiteren tut sich die App schwer zu erraten welchen Textblock der Benutzer mit seinem Foto ins Auge gefasst hat. Selbst klar getrennte Absätze müssen in den meisten Fällen noch manuell ‘eingezäunt’ werden. Gegenüber der iPhone-Version knipst die iPad-Software nicht mehrere Bilder in Folge. Insbesondere mehrseitige (Magazin-)Artikel oder Anschreiben, die man aufgrund ihrer kleinen Schriftgröße besser auf zwei Fotos verteilt, verarbeitet die iPad-Version nicht zeitsparend in einem Abwasch.

IPhoneBlog de Scan Pratchett

Seit Jahresbeginn schicke ich jede relevante Rechnung für die (Umsatz-)Steuer zu Evernote. Damit sortiere ich PDF-Belege schon von unterwegs aus meinem Posteingang und muss mich nicht mehr darum kümmern von wo (und wie) ich Zugriff auf die Buchhaltung habe. Größter Vorteil ist jedoch die Erkennungsmagie, die der Online-Dienst über die Datenbank streut um nach Schlagworten einzelne Datensätze wieder aufzuspüren. Insbesondere für Dokumente, die mit dem iPhone- und iPad-Scanner erstellt wurden, minimiert sich so die ‘Nachbearbeitungszeit’ erheblich.

Mit Scanner Pro will man nicht das Grundschulzeugnis seines Erstgeborenen für die Ewigkeit festhalten. Alles was jedoch ‘nur’ in leserlicher Form fürs papierlose Archiv bestimmt ist, lässt sich mittlerweile gut aus dem Handgelenk über die Kameras eines aktuellen iPhones oder iPads ablichten.

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