Im US-App-Store: der Amazon Cloud Player

von alex olma | 12. Juni 2012 | 17:04 Uhr

IPhoneBlog de Amazon Cloud

Erinnert sich noch jemand an Amazons Online-Festplatte und den ‘Cloud Player‘? Der Onlinehändler stellt dazu am heutigen Tag eine native Software in den US-App-Store (kostenlos; Link), die den Zugriff auf eure Musikstücke in der Wolke freigibt. Ziemlich grundlegend, ohne großes Engagement. Wenn am Entwicklernamen der Urheber nicht eindeutig zu erkennen wäre, hätte ich nicht gewusst, welchem Hobbyprojekt diese App entsprang.

Okay, so schlimm ist es nicht. Dass Amazon keine Priorität auf iOS legt, ist nachvollziehbar. Warum dann aber überhaupt der halbgare Release? Ein gutes Aushängeschild oder die Anregung, den (Konkurrenz-)Service einmal auszuprobieren, liefert die App nicht.

In Japan: 3DS verzeichnet starkes Weihnachtsgeschäft; PS Vita schwächelt

von alex olma | 11. Januar 2012 | 12:33 Uhr

IPhoneBlog de PS Vita

(Danke, @vgsanka!)

Sony verkaufte “mehr als 500.000 Exemplare” seiner PS Vita, die sich seit dem 17. Dezember im japanischen Handel befindet. 325.000 dieser Kunden entschieden sich innerhalb der ersten Tage für die neue Spielekonsole, was die darauffolgenden Verkaufswochen zwei, drei und vier nicht sehr rosig aussehen lässt.

Apples zweiter Konsolen-Konkurrent, das Nintendo 3DS, konnte laut Medienberichten den Rekord von 510.629 Einheiten für die lukrative Weihnachtswoche verzeichnen. Dessen treibende Kraft: die Preissenkung der Hardware sowie die Software-Titel Super Mario 3D Land und Mario Kart 7 (Affiliate-Link). Die japanische Videospiel-Zeitschrift Famitsu berichtete von insgesamt 4.135.739 verkauften 3DS-Geräten seit seinem Verkaufsbeginn im Februar 2011. Alle Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Japan.

Exakte Zahlen der iPhone-Verkäufe in dieser Region liegen nicht vor. Ein positiver Trend lässt sich mit Blick auf (gewohnt stark limitierte) Kundenbefragungen bei dortigen Mobilfunkanbietern zum ursprünglichen Release allerdings vermuten:

The iPhone 4S has been out for two weeks in Japan. And sales are riding high, really high. […] But still, there seem to have been 2.4 times more sales on the iPhone 4S release day the similar day last year. And if you go through the weekend, a four-day period, this number rises to 5.4x.

Studie: 42-Prozent wünschen sich Windows-Tablets

von alex olma | 6. Oktober 2011 | 21:41 Uhr

Die Freiheit, die Druckerpresse am heutigen Tag einfach anzuhalten, unbezahlbar. Aber nun geht’s weiter.

IPhoneBlog de Windows Tablet

Screenshot: AllThingsD

Boston Consulting Group made a controversial claim Wednesday in a study alleging that more wanted a Windows tablet than an iPad. Of the cross-section of Americans, 42 percent said they would prefer Windows on their tablets to just 27 percent wanting an iPad. Only 20 percent wanted Android, and nine percent wanted a BlackBerry PlayBook.

Die neun (US-)Prozent für das PlayBook sollten bereits stutzig machen. Und obwohl Microsofts Tablet-OS sehr vielversprechend aussieht, dauert dessen Release wahrscheinlich noch bis zum Herbst 2012. Die Konkurrenz dann: eine dritte (oder vierte) iPad-Generation.

Passend dazu beantwortete Harry McCracken kürzlich die Frage: “Was wurde eigentlich aus den 32 iPad-Rivalen des Jahres 2010?“.

HPs TouchPad im Review-Roundup

von alex olma | 30. Juni 2011 | 08:19 Uhr

In der vergangenen Nacht endete die Geheimhaltungserklärung der TouchPad-Rezensionsmuster von HP für die US-Presse. Die Testurteile zum morgen erscheinenden Tablet lesen sich sehr einheitlich: Tolles Betriebssystem, keine Zusatz-Software, schlechte Hardware und insgesamt kein nennenswerter Grund, das HP dem iPad 2 vorzuziehen.

Um ein Mitbewerber-Gespür zu bekommen, hier einige (vor mir) ausgewählte Zitate und viel wichtiger: die Links zu den vollständigen Reviews.

DirektTouchPad

So what should HP do next? Fix the TouchPad’s bugs. Round up some big-name apps. Move quickly to release a next-generation TouchPad. Put WebOS on more devices. Be patient. Repeat.

HP didn’t mess with a good thing: the TouchPad sports a magazine-like 9.7″ screen with 1024-by-768 resolution, just like the iPad.

In the LAPTOP Battery Test (continuous surfing over Wi-Fi), the TouchPad lasted 6 hours and 56 minutes. By comparison, the Galaxy Tab 10.1 ran for 8:23 and the iPad 2 lasted over 11 hours.

The market is in its infancy and so are the products that occupy it, and tablets must crawl before they can walk. The TouchPad is indeed crawling in its current state, but so is its competition.

Its back is black plastic, glossy with a piano-like finish. It’s reminiscent of the early, similarly sheen PS3 consoles — cool to touch and nice to look at, but an astonishingly effective fingerprint magnet.

Video playback is more than acceptable and a special desktop app allows for music syncing with iTunes libraries. Oddly, videos and photos appear in the same app, which makes things confusing.

The TouchPad often seemed quite slow at launching new apps, leaving me staring at a pulsating, glowing icon. When a lot of apps were running, everything could get especially laggy. Occasionally, everything would freeze for a few seconds and then resume.

But, at least for now, I can’t recommend the TouchPad over the iPad 2.

Sadly, the TouchPad is more blah than brilliant. The software is great, though, so I’m keeping my fingers crossed that HP can come up with a stronger tablet next time around.

The TouchPad is far from perfect — really, not even close right now. Still, there is DNA here that is amazing, and deserves to be given a second look. What HP has done in just a year with webOS is commendable, and if the fixes for some of these big, ugly bugs come as fast as the company is promising, the TouchPad could be the contender everyone over there thinks it is.

You’re stepping on my dreams, HP. The TouchPad is so close, closer than anything else, to being good. But it’s also very, very far from it. Look, give this thing six months. It could be amazing. If it’s not by then, well, I guess that says everything that needs to be said.

But there are signs of greatness here. H.P. is coming to this battle very late, but it says it intends to stay the course. True, it’s tilting at windmills — but at least it’s riding an impressive steed.

Googles Android erhöht die Taktzahl

von alex olma | 21. Mai 2010 | 17:55 Uhr

Die Töne werden härter, das Wettrüsten hat begonnen. Auf der diesjährigen Google-Entwicklerkonferenz ‘IO‘ (YouTube-Link) spuckt der Suchmaschinengigant Gift und Galle in Richtung Cupertino. Das für Apple erschreckende Faktum ist dabei: Mountain View schießt nicht mit leeren Worthülsen sondern fährt richtig gute Antworten auf.

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In den Vordergrund gerückt wird im Mobilfunk-Konkurrenzkampf zwischen dem OpenSource-Betriebssystem Android und dem geschlossenen kontrollierten iPhone OS (natürlich) diese absolut divergente Philosophie. Apple wird im Zusammenhang mit dem Orwell-Roman Nineteen Eighty-Four verglichen.

“A future where one man, one company, one device, one carrier would be our only choice. That’s a future we don’t want.”

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Die Präsentation, die Google für 5.000 registrierte Entwickler veranstaltet, reicht zwar nicht an die Rhetorik eines Steve Jobs heran, wirkt durch wackelige Beta-Software aber offen und ehrlich. Dabei es bei Google vollkommen okay, dass eine Anwendung im Vorab-Status auf der Bühne gerade nicht funktioniert. Die Jobs Zitate sind dagegen vorab zweimal umgedreht und dreimal von der Rechts- beziehungsweise Marketingabteilung abgenickt worden.

Während der Präsentation erlaubte es sich der ‘Sidekick’ des Referenten, für einen kurzen Lacher, im gezeigten Android-Spiel ein paar Sekunden länger zu verweilen, als der Vortragende dazu etwas zu sagen hatte. Undenkbar auf den staatstragend durchexerzieren Aufführungen der Town Hall oder dem Moscone Center.

Google überträgt seine Keynote außerdem live auf YouTube – 25.000 Zuschauer wurden dabei am ersten Tag gezählt. Das letzte Mal, als Apple eine Keynote als Live-Gig streamte, liegt zirka sieben Jahre zurück!

Diese Offenheit, die Google hier an den Tag legt, macht Spaß. Zumindest wirkt sie authentisch. Natürlich wirft Google jede Menge Geld in Richtung der mehrfach gebauchpinselten Entwickler und stattet jeden Teilnehmer mit einem HTC Android-Telefon aus.

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Aus dem Apple-Feldlager raunt die Mac-Entwicklergemeinde dagegen über fehlende Design Awards für Mac OS X-Programme und zeichnet Telefongespräche über App Store-Ablehnungen (iSlam Muhammad) auf. 180.000 registrierte Entwickler soll die Android-Plattform zählen, welche bislang 50.000 Anwendungen für den ‘Marketplace’ produzierten. Bei Apple sind die Zahlen umgekehrt verteilt. Hier kommen auf einen Entwicklerkopf durchschnittlich zwei Apps.

Auch Seitenhiebe auf Microsoft konnte man sich nicht verkneifen und führte dessen Webbrowser nicht in der Liste von “moderner” Software auf. Zum Thema Flash hatte man keine wirklichen Antworten parat sondern tänzelte amüsiert um das Thema herum. Eine kleine (Märchen-)Geschichte über die Tochter des Vortragenden Vic Gundotra lenkte geschickt davon ab, wie die Adobe-Partnerschaft genau aussieht.

Stolpersteine legte man sich selbst, indem Android-Reichweitenzahlen mit AdMob-Statistiken belegt wurden. AdMob gehört bekanntlich seit letztem Dezember zum eigenen Konzern und stellt somit nicht die glaubwürdigste Quelle dar.

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Doch entgegen dieser PR-Ausreißer peitschte man technische Feature-Demonstrationen für die affine Entwicklerzielgruppe durch den Saal. Das angekündigte Betriebssystem-Update Android 2.2, welches unter dem Projektnamen ‘Froyo’ existiert, hält dabei viele Kleinigkeiten wie Tethering und deren Verwendung als mobilen Hotspot bereit. Als piesackenden ‘(An-)Stubser” verwendete man (natürlich) ein iPad als Demonstrationsgerät. “Now he’ll go to another device that doesn’t have connectivity. How about that iPad?”

Auch ein JavaScript-Benschmark (SunSpider), auf dem ein hüpfender Android-Frosch dem lahmenden iPad-Pendant davonhoppelt, wurde süffisant so kommentiert…

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Musik.

Ein bisschen untergegangen in der wilden Feature-Aneinanderreihung ist die Google-Akquisition von Simplifiy Media, einem Dienstleister, der die heimische Musikbibliothek (bald) auf das Android-Telefon streamt. Die bislang populäre iPhone-Anwendung findet sich (zumindest derzeit) nicht mehr im App Store.

Apple bediente sich kürzlich in der gleichen Branche beim Anbieter Lala.com und verriegelte bislang lediglich die Türen der Webseite. Kein Wort über dessen Zukunft. Google demonstriert außerdem überlegen eine Synchronisation, genauer gesagt eine drahtlose Verknüpfung von Mobilfunktelefon und Computer. Dabei erklärte man Apple, das es so etwas wie das “Internet” gibt und iTunes mittlerweile mehr als obsolet ist.

Apples noch nicht gestartete iAd-Werbeankündigung erfährt lediglich ein müdes Lächeln. Nicht ganz unarrogant. Das Google diesen Vorstoß in den eigenen Primärbereich dennoch mit Ernst betrachtet, zeigt die darauf gefolgte Reaktion, in welcher man kurzerhand “interaktive” Werbebanner aus dem Ärmel schüttelte. Steve Jobs Beleidung “Most Mobile Advertising really sucks” sitzt wohl doch tiefer, als man zugeben möchte.

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Ohne ein noch größeres Fass mit der Schriftarten-API, dem offenen Videocodec VP8 oder dem Google TV-Konzept aufzumachen: Es steht fest, hier versucht sich jemand in verschiedensten Sektoren extrem breit aufzustellen und hält sich mit einer direkten Konfrontation nicht zurück. Ehrlich gesagt, kann das der jetzigen Situation nur gut tun.

Als HP, Nokia, RIM und Microsoft würde ich mir nach diesen zwei Google-Tagen jedoch ernsthaft Gedanken über meine Zukunftspläne machen…

T-Mobile G1 – Ansätze von Konkurrenz

von alex olma | 24. September 2008 | 09:55 Uhr

Ja, wir sind hier das iPhoneBlog. Trotzdem würde ich mir ‘ernstzunehmende’ Konkurrenz wünschen, damit auch Apple den Mitbewerberdruck für eine Weiterentwicklung für ihre Soft- und Hardware zu spüren bekommt.

Nach einer einschläfernden Pressekonferenz am gestrigen Dienstag zum T-Mobile G1, verheißen die Fakten – die in dessen Nachwehen ins Internet tropfen – allerdings nichts spektakuläres. Eine T-Mobile Vertragsbindung ist obligatorisch, die sowohl einen Gesprächs- als auch (einen stark beschnittenen) Datentarif beinhalten muss; Bindung via SIM-Lock ans Magenta-Netz, kein 3,5′ Klinkenstecker; keine Modem-Funktionalität oder Exchange-Unterstützung.

Android sieht interessant, aber leider wenig intuitiv in seiner Bedienung aus. Multi-Touch gibt’s auch nur so ansatzweise, dafür aber eine vielversprechende Anbindung an den Amazon MP3-Store mit DRM-freier Musik. Apropos frei. Beim G1 kommt überwiegend Open Source-Software zum Einsatz und ist daher ideologisch sehr zu unterstützen. Mit einem iTunes synchronisiert es sich trotzdem nicht, was nicht der Fehler von Google oder Android ist – aber nichtsdestotrotz nerven wird.

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Der digitaler Kompass in Google Maps sieht ‘nice’ aus, sowie viele Kleinigkeiten. Die grundsätzliche Menüführung wirkt aber eher BETA. Über den Formfaktor lässt sich natürlich streiten. So eine Pseudo-Tastatur brauche ich persönlich nicht.

Aus Geek-Perspektive finde ich das T-Mobile G1 ein grundsätzlich sehr interessantes Gerät. Viele Buttons mit vielen Funktionen muss man einfach toll finden. Ohne das Gerät in der Hand gehabt zu haben, bevorzuge ich im Alltag jedoch bewusste Geräte, die sich auf ihre wesentlichen Aspekte reduzieren können – was das iPhone perfektioniert hat.

Soweit mein erster Eindruck, nachdem ich 12 Stunden Pressekonferenz-Regenerierungszeit gebraucht hatte. Sehr medienunwirksam wurden am Präsentations-Ende, als die Journalisten bereits das Büffet stürmen wollten, noch die Google-Gründer auf die Bühne zitiert. Larry Page blieb 2-3 Mal fast der Geräte-Name im Hals stecken und pure Begeisterung sieht auch irgendwie anders aus.

Er weiß wahrscheinlich, dass das T-Mobile G1 nur ein erster Schritt in die richtige Richtung wird.

-> http://www.t-mobileg1.com/

eine mms

von alex olma | 3. Januar 2008 | 01:20 Uhr

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Bei aller Liebe, und Sympathie für die technisch sicherlich beeindruckende Leistung, der Programmierung, darf ich mal laut fragen WER BRAUCHT MMS?

Ernsthaft. Wer kann mir diese Begeisterung über eine nie lebendige tote Technologie erklären? Mein Motto: Lieber eine gute SMS (oder eine schlechte E-Mail) als jemals MMS.

MMS gehört ins Zeitalter von i-Mode und WAP – in ein altes Zeitalter.

-> http://www.swirlyspace.com/index.html

geöffnete ladentür

von alex olma | 23. Dezember 2007 | 11:40 Uhr

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Bei aller Liebe zum Weihnachtsfest Gravis, wenn Ihr irgendwann mal Wiederverkäufer für das iPhone werden wollt, dann müsst Ihr aufhören die Geräte ‘gejailbreaked’ bei euch im Laden auszustellen.

Irgendwann fragen die Kunden – in diesem Fall, die Kunden aus Bremen – wo all diese Zusatzprogramme herkommen.

(Danke, Philip!)

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