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van Alex Olma
18. Juli 2007 – 23:30 Uhr

Der 8.Tag

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Photo: JonBauer (cc)

Und es begab sich am 8ten-Tage, das das iPhone zur Normalität wurde.

Heute ist es mir zum erste Mal bewusst aufgefallen: Mein iPhone gehört in meine Lebenswelt. Natürlich macht sich immer wieder die fehlende Telefonfunktion bemerkbar oder die englischsprachige Tastatur aber grundsätzlich benutze ich das Gerät vollwertig. Die Alarmfunktion weckt mich regelmäßig am Morgen, die ersten Emails werden im heimischen WLan verteilt und iCal zeigt mir meine Termine für den Tag an.

Wenn ich jemanden Anrufen möchte, greife ich schon automatisiert zum Apple Mobiltelefon, nur um die Nummer nachzuschlagen. Das macht überhaupt keinen Sinn – da ich diese dann über meine Festnetzleitung anwähle – macht aber trotzdem mehr Spaß als das Adressbuch auf dem Computer zu öffnen.

An den ersten Tagen habe ich mich grundsätzlich erschreckt wenn die Kombination aus Vibrations- und Geräusch-Hinweis eine neue Aufgabe oder ein Ereignis signalisierte – jetzt greife ich einfach wie „ferngesteuert“ zu. Heute auf dem Fahrrad habe ich das erste Mal bemerkt, das die Musik auch „ausgefadet“ wird, wenn ein solcher Hinweis angekündigt wird – um gleich danach wieder „aufzudrehen“.

Aber auch erste „Unannehmlichkeiten“ treten in der regelmäßigen Anwendung zu Tage:

  • Der eingelassene Klinkenanschluss. Es ist sooo nervig, das man seine eigenen Kopfhörer nicht verwenden kann. Selbst in renommierten Fachgeschäften für elektronische Kleinstteile verwies man mich kopfschüttelnd auf „das Internet (vielleicht)“ für solch einen Adapter. Die mitgelieferten Kopfhörer sind gut und die „Sensor-Mikrophone-Steuerung“ am Kabel möchte ich nicht mehr missen, trotzdem BRAUCHE ich meine „IN-EAR“.
  • Auf voller Lautstärke kracht es unheilvoll aus den Boxen. Wer den Pegel auf Anschlag schiebt, der muss sich über Dröhnen und Donnern ärgern. Wählt man dagegen eine minimal geringere Lautstärke ist der Klang wunderbar.
  • Gmail packt es nicht, meine Emails via POP-Account sinnvoll sowohl auf dem Computer als auch dem iPhone zugänglich zu machen. Nicht häufig, aber manchmal habe ich eine Email ausschließlich auf dem mobilen Gerät. So kann ich diese leicht übersehen weil sie nicht mehr in Apple Mail abgefragt werden. Vielleicht ist dies auch nur mein Konfigurationsproblem – aber die anderen 2 Accounts funktionieren wunderbar.
  • Die „Taskbar“ wenn man es so nennen möchte beim iPod-Feature beinhaltet die „Schnellwahl-Punkte“ a) Playlists b) Artists c) Songs d) Videos und e) More. Ich höre primär gerne Podcasts, welche sich hinter dem Punkt e) More verbergen und somit einen zusätzlichen Schritt im Menü verlangen. Ja, vielleicht nur eine Kleinigkeit, die in der täglichen Anwendung aber durchaus stören kann. Ich würde mir die „Taskbar“ gerne individualisieren.

Am aller anstrengendsten sind jedoch neidische Menschen, die sich darüber lustig machen, das mit dem iPhone noch nicht gephoned werden kann. Ich habe bereits alle Abwandlungen dieses Witzes gehört und ich bin zu müde es immer wieder zu erklären…

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