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van Alex Olma
12. Oktober 2007 – 11:56 Uhr

baby steps

19_1_1-iphone-version-111.jpg

Alles andere als „Baby Steps“ werden gerade vollzogen. Mit großen Schritten und großem Tra-ra schreitet der „Befreiungsfeldzug“ gegen die 1.1.1 Firmware-Version des iPhones voran.

Bemerkenswert ist aus meiner Sicht, der beinahe identische Verlauf der geschichtlichen Ereignisse. Dieser ist natürlich dadurch bedingt, wie so ein Software-Hack abläuft. Das Dev-Team hat diese schöne 5-Punkte-Liste aufgestellt, die es mit jeder neuen Firmware abzuarbeiten gibt.

Decrypt 1.1.1 Get Write Access 1.1.1 Activate 1.1.1 Unlock 1.1.1 Enable Third-Party Applications 1.1.1

Und für die neuste iPhone-Version mit 1.1.1 sind wir schon weit voran geschritten – obwohl die komfortablen Tool noch ausstehen, OHNE diese ich hier auch nicht guten Gewissens dazu auffordern würde, solch einen „Zugang zu legen“.

Telefonieren geht außer mit kommerziellen Ansätzen (TurboSIM / iPhoneSimFree) derzeit nicht nur abhängig von der Baseband-Version. Das ist jedoch alles Terminal-Territorium und für mich eh ein Brief mit Siegeln.

Aber vielleicht mal ganz einfach ausgedrückt, bemerke ich eine komplette Verwirrung wenn die Begriffe Unlock und Aktivierung verwendet werden: Die Aktivierung kommt zuerst. „Out-of-the-Box“ kann man beim iPhone, so man nicht gewillt ist einen Vertrag mit einem Provider abzuschließen, gar nichts anfangen. Erst die Aktivierung schaltet YouTube, Wlan browsen und iPod frei – alles außer telefonieren. Dieser sogenannte Jailbreak, der den „Lese-und-Schreib-Zugriff“ gewährt, wird in der 1.1.1 durch einen Downgrade auf 1.0.2 gewährleistet.

Der Begriff „Unlock“ wird im Zusammenhang mit der Telefon-Funktion benutzt, so dass alle Provider mit dem iPhone funktionieren.

Die Ereignisse sind spannend zu verfolgen und verändern sich mehr oder weniger stündlich. Meine Empfehlung ist jedoch – wenn man NICHT im tiefsten Fundus von Programmierkenntnissen wühlen kann – NICHT im dichten Nebel auf einen rasenden Zug aufzuspringen.

Sobald die Thematik technisch gelöst ist, wird es Open-Source-Tools geben, die eine mehr oder minder unkomplizierte 1-Click-Methode bereitstellen. Zeitlich ist das natürlich schwer abzuschätzen und ich kann jeden Ungeduldigen verstehen die Füße stillzuhalten, während neben ein solches Spielzeug bereits neben einem liegt.

Trotzdem meine Empfehlung: Warten, bis der Zug ein wenig langsamer fährt und man einigermaßen gute Sichtverhältnisse hat. Wenn es einen detaillierten – und mehrfach überprüften, und von ausgewählten Stellen zertifizierten Fahrplan gibt, veröffentliche ich diesen gerne.

Viel Update-Wahn auch im Podcast bei „Bits und so“.

bits und so

-> http://www.bitsundso.de/bus56/132/

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