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van Alex Olma
9. September 2008 – 1:51 Uhr

[game] Spore Origins

Eigentlich wollte ich mich zur abendlichen Stunde schon in meine Ursuppe weichen Kissen begeben, da wird ganz überraschend Spore Origins in den AppStore gespült. Wir speisen euch bei der Größe dieses Titels mit keinem kurzen Hinweis ab, sondern haben uns das Game gleich einmal zugelegt und länger angeschaut.

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Spore soll der neue Goldesel im Einzeller-Sternenbild des Publishers EA werden.

Nicht umsonst trug der Verleger Unsummen von Banknoten – über Jahre hinweg – zum Entwickler Maxis und seinem kreativen Kopf Will Wright. Der Sims-Erfinder beschäftigt sich mit Spore, das übrigens auf allen Plattformen in unzähligen Teilen erscheinen wird (iPod, PC, Mac, iPhone, Nintendo DS) seitdem ich denken kann seit 2005. Wahrscheinlich Ganz sicher eher länger, da es bereits 2005 auf der E3 in Los Angeles vorgestellt wurde.

Aber wer oder was ist Spore?

Nachdem man bei den ‚Sims‘ Wohngemeinschaften organisieren konnte und mit SimCity Städte errichtet hat, gilt es nun eine ganze Welt mit seinen eigenen Lebewesen zu erschaffen. Der Spieler startet mit einer kleinen Einzeller-Kreatur um diese aus der Ursuppe heraus aufs Land bis in den Weltraum zu ‚züchten‘.

Einmal im Leben Gott spielen!

Schön, nur leider nicht auf der mobilen Plattform, deren Lebewesen es nicht aus der Ursuppe herausschaffen. Dafür durchquert ihr im besten flOw-Stil das kühle Nass und bestückt eure eigenen Schöpfungen im ‚Creature Creator‘ mit allerlei Zusatz-Augen, -Stacheln oder -Flossen.

spore.jpg

Ganz und gar ungöttlich waren meine Erfahrungen mit der Macintosh-Version.

Bereits am Wochenende installierte ich die Hybrid-DVD, die sowohl auf dem PC als auch Mac zu installieren ist, auf ein MacBook Pro. Unglücklicherweise gibt es ein ‚Problem‘ mit älteren ATI-Grafikkarten (mein MacBook Pro ist 1,5 Jahre alt und tackert unter einer RadeonX1600). Ab dem zweiten Level bricht dort die Framerate dermaßen ein, das selbst das grafisch nicht sehr opulente Spore unspielbar wird. Ein Patch ist nötig, lässt sich aber noch nirgendwo finden und ich fühle mich als Heimkonsolenfreund wieder einmal mehr als bestätigt.

Doch dieses Erlebnis macht die mobile iPhone-Version nur noch interessanter.

Aus einem gefrorenen Eiskristall, der vom Himmel fällt, krabbelt ihr nun erst einmal in euren Algenteppich. Unsere ersten Eindrücke:

  • Ladezeiten sehr okay
  • Grafisch anspruchsvoll ohne Ruckeln oder Zuckeln
  • Bildschirm legt sich schlafen (verdunkelt sich), wenn keine Bildberührung stattfindet was bei einer Accelerometer-Steuerung konstant der Fall ist. Nervig.
  • Musik sehr sphärisch und beruhigend
  • Bilder aus der iPhone-Photo-Bibliothek zu nehmen und auf seine Kreatur zu klatschen ist legendär
  • 30 Level klingen okay. Spontan war ich innerhalb der ersten 10 Minuten in Level 4, ohne mir jedoch viel Mühe bei einzusammelnden Gegenständen oder im ‚Kreaturen Generator‘ gegeben zu haben.

Das Internet ist ja eigentlich schon genügend mit Spore-Videos überflutet. Trotzdem will natürlich auch ich meine 2 Minuten Content Online stellen, besonders wenn es sich um die (noch nicht) so weit verbreitete iPhone-Version handelt.

Alle weiteren Videos der unzähligen anderen Versionen findet ihr im EA-hauseigenen YouTube-Kanal:

-> Spore YouTube-Channel

Fazit?

Nach so kurzer Spielzeit kann ich damit noch nicht dienen. Die mobile Version versprüht jedoch einen ganz eigenen Charme, auch wenn der Funktionsumfang bei weiterem nicht so groß ist wie seine Ableger auf den Desktop-Rechnern. Bislang scheint mir Spore Origins als netter Zeitvertreib für Zwischendurch – mal hier ein Level, mal da hingeschwommen – seine 7,99 € durchaus wert.

iTunes-1.jpg

-> iTunes Store-Link

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