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van Alex Olma
3. November 2008 – 15:52 Uhr

[intern] MacBook Pro

Ab und an, muss auch an dieser Stelle ein kleiner – meist technischer – Ausflug außerhalb des iPhone-Universums über die Blogtapete geistern. Gerade wenn es um Equipment geht, das die Erstellung dieser harmonischen Gesprächsrunde ermöglicht, lasse ich dazu gerne ein paar Gedanken in dieses Logbuch fließen.

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Schon vor dem Apple Notebook-Event am 14. Oktober war klar, auch für mich wird Weihnachten dieses Jahr ein bisschen früher geliefert. Die Bestellung kämpfte sich erfolgreich durch einstürzende Server-Farmen 10 Minuten nach der Veranstaltung und Wiedereröffnung des Online Apple-Stores. Die Lieferung dagegen, war gar nicht so bereitwillig, zeitnah ihren Zielort zu erreichen: Der ‚Back to School‘-iPod und das in Asien aus einem Aluminumblogck gefräste MacBook Pro, trafen sich bei einer heiteren Zusammenkunft in den Niederlanden. Danach ging es schnellen Schrittes über Herne, Nürnberg, Kirchheim bis München vor die Haustür.

Der UPS-Fahrer, der wie sich später herausstellen sollte auf Aushilfsbasis angestellt war, entschied sich jedoch dagegen die Klingel zu betätigen. Mein Mitbewohner, der von mir gebeten wurde mit gefletschten Zähnen 12 Stunden sprungbereit vor dem Summer zu verharren, fand nur 5 Minuten nach einem Update-Status des Trackings den sympathischen ‚Wir haben Sie nicht angetroffen‘-Zettel im Briefkasten.

Bei der von mir daraufhin penetrierten Service-Hotline des Versandanbieters, wird schon vor der Durchstellung zu einem persönlichen menschlichen Gesprächspartner, der Kunde über die vollkommende Nutzlosigkeit seines Anrufes belehrt. Und tatsächlich, auch wenn der Fahrer sich gerade erst von der Lieferadresse entfernt hatte, kann die Kundenabteilung keinerlei Verbindung zu ihm aufnehmen. Sechs Anrufe bestätigten das.

Einen Tag später waren wir vorbereitet. Ein gelber Zettel mit ‚Wir sind da‘-Großbuchstaben klebte am Klingelschild, welches der sehr nette Zusteller – mit einem Lächeln auf dem Gesicht – vor die Wohnungstür brachte.

Lange Rede, kurze Überleitung zum eigentlich spannenden Teil. Technisch, so denke ich, ist bereits alles zum Notebook geschrieben und erzählt worden – diesbezüglich gibt’s auch hier keine spektakulären Neuigkeiten.

Gar nicht so erfreulich bei mir, war nach beim ersten Einschalten ein notwendiger SMC-Reset, da die integrierte iSight nicht erkannt wurde.

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Von da an, begeistert mich jedoch das glänzende Prunkstück für die bislang letzten 48 Stunden.

Durch das ’shiny‘ Display erhält man zweifelsfrei mehr Kontrast und sattere Farben. Im Vergleich zu einem angeschlossenen Cinema-Display, das gerade seinen einjährigen Geburtstag feierte, wirken Photos und Videos deutlich brillanter was für meinen Anwendungszweck vorteilhafter ist. Gerade der nahtlose Übergang mit der schwarzen (aber sehr spiegelnden) Umrandung lassen das gesamte Gerät weitaus hochwertiger erscheinen. Der Anschluss via Display-Port wirkt stabiler bzw. schneller beim Umschalten zwischen zwei DVI-Quellen – das magst jedoch auch nur ‚gefühlt‘ so erscheinen, am neuen Gerät liegen oder mit dem LED-Display zusammenhängen.

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Was wirklich begeistert ist der weitaus kühler-laufende Prozessor und die verbesserte Wärmeabfuhr. Gerade bei so Späßen wie YouTube-Videos und Flash-Werbebannern bleibt das MacBook komplett geräuschlos. Das Migrieren von MacBook Pro zu MacBook Pro via Firewire 800 verlief mit drei Stunden (170 GB auf die 320 GB 7200-Platte) angenehm flott und komplett problemlos – gerade hier hörte man jedoch extrem, welcher der beiden Rechner mehr zu schnaufen hatte.

Die Tastatur, hinlänglich vom MacBook Air bzw. den MacBooks bekannt, macht am Pro eine deutlich bessere Figur als das silberne Klappergestell. Das sich alle Ports jetzt an der linken Geräteseite befindet, erfordert in meinem Setup eine gewisse Umstellung, vereinfacht die Orientierung jedoch ungemein. Die Gesten, für das ansonsten sehr schön zu bedienende Trackpad, werde ich mir dagegen (voraussichtlich) nicht merken – belehre mich selbst aber gerne eines Besseren.

Das Einzige was mir persönlich noch fehlen würde wäre ein Bastelbausatz, der das integrierte Laufwerk gegen beispielsweise eine zweite Festplatte ersetzt. Bislang bin ich jedoch noch auf keinen Artikel gestoßen, der wirklich probiert hat den integrierten SATA-Anschluss dafür zu verwenden. Aber mit der anstehenden Großauslieferung sollte dies in den nächsten Tagen und Wochen auch zu klären sein – irgendeiner probiert’s bestimmt!

Apropos klären. Obwohl dieser ‚Hands-On‘-Bericht sicherlich nicht zu den Ersten gehört, freue ich mich über mögliche Fragen in den Kommentaren – und ab Morgen gibt’s dann wie gewohnt wieder iPhone-only-Content.

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