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van Alex Olma
19. April 2009 – 19:57 Uhr

Spanning Sync – Kontakte und Kalender mit Google abgleichen

Die Welt ist eine Google.

Sagte bereits Peter Glaser vor einer gefühlten Ewigkeit. Im Jahr 2009 angekommen, zählt der Suchmaschinen-Dienstleister zu den derzeit bedeutendsten Firmen im Online-Bereich.

Mail, Kalender, Kontakte. Alles für Millionen von Benutzern im Austausch kostenlosen Services für private Daten. Mit dem Ausbau und der Erweiterung bestehender sowie neuer Online-Funktionalität schafft es Google auch (und immer mehr) beim Thema iPhone an Relevanz zu gewinnen. Kaum eine Woche vergeht, in der keine iPhone-Optimierung der Suchfunktion, den persönlichen Einstellungen der iGoogle oder eine Überarbeitung der mobilen Werbeplattform verkündet und hier mit einer News bedacht wird.

Auf die eine oder andere Weise, nutzen wir alle irgendeine dieser angebotenen Dienstleistungen. Bringt man jedoch ein zweites Endgerät – beispielsweise ein iPhone oder einen weiteren Mac – ins Spiel, rückt die Frage nach einer bidirektionalen Synchronisation ins Blickfeld. Wenn ich unterwegs Kontakt- oder Kalenderinformationen ändere, möchte ich diese im Anschluss nicht manuell auf allen Rechner noch einmal übertragen. Ich möchte außerdem unterwegs meinen aktuellsten Datenstand vom Desktop einsehen.

Spanning Sync.jpg

Der MobileMe-Dienst von Apple ermöglicht all diese Späße vom Abgleich der persönlichen Informationen. Sogar über die Luft und augenblicklich per Push, kostet jedoch 79 € pro Jahr. Benötigt man die zusätzlichen Alleinstellungsmerkmale wie Push E-Mail, Photo-Galerien oder Online-Speicherplatz nicht, dürfen sich Macintosh-Benutzer Spanning Sync anschauen. Eine Software, die bereits seit Jahren Kalendereinträge (und neuerdings Kontakte) vom Desktop mit ‚der Google‘ synchron hält.

Die Applikation installiert sich in die Systemeinstellungen, authentifiziert sich mit eurem G-Account und gleicht alle 10 Minuten eure Änderungen ab. Alle Kontakt- und Kalender-Veränderungen, die ihr beispielsweise im Google-Webfrontend (vom Arbeitsplatz oder fremden Rechner) vornehmt, warten später bereits Zuhause auf euch.

Spanning Sync kostet in der einjährigen Mitgliedsschaft $25 (Lebenszeit-Lizenz $65), darf 15 Tage ausprobiert werden und läuft ‚rock solid‘ wie man so schön sagt. Bei Konflikten gibt es verständliche Benachrichtigungen. Die Synchronisation unterscheidet zwischen einzelne Kontaktgruppen sowie separaten Kalendern und lässt sich auch mit kleinen Firmen-Account bei Google Apps verknüpfen.

Spanning Sync-1.jpgSpanning Sync-3.jpg

Natürlich wissen die Spanning Sync-Entwickler, dass ihre Software-Lebenszeit nur mit konstanter Weiterentwicklung und neuen Funktionen zu verlängern ist.

Anfang Februar wurde der Welt ‚Google Sync‚ vorgestellt.

Der Beta-Dienst basierend auf dem ActiveSync-Protokoll und schiebt per CalDAV alle Daten durch die Wolke. Die Kalender können dabei jedoch auf dem iPhone lediglich gelesen werden beinhalten keine Erinnerungen und sind auf die Anzahl von fünf beschränkt. Auch Photos eurer Kontakte werden nicht anscheinend nur teilweise zu Google übertragen. Dafür passiert der Abgleich ohne Kabel auf das iPhone; ähnlich dem MobileMe-Dienst. Seit Mac OS 10.5.3 kann das Adressbuch auch direkt seine Daten zu Google schieben.

Die Entwicklung schreitet voran und Google wird weiter an der Verbesserung seiner Dienstleistung schrauben. Bis dato muss man sich jedoch mit der ‚Ist-Situation‘ arrangieren, wofür Spanning Sync ein sehr solides Werkzeug bereithält, besonders wenn man es als Ergänzung zum CalDAV-Service sieht und weiterhin alle seine Daten Offline pflegen möchte. Auch die nicht-getesten Mitbewerber BusySync und NuevaSync sollen natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Wer sich für Spanning Sync begeistern kann, klickt auf dieses Bild und spart mir und sich jeweils $5 bei einer Bestellung.

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