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van Alex Olma
15. Juni 2009 – 14:49 Uhr

iPhone 3G S-Vertragsfreie Konditionen stehen noch aus

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Liebes Xonio-Redaktionsteam!

Mir ist absolut bewusst, dass ein vertragsfreies iPhone 3G S der aktuell heißeste ‚Shit‘ ist. Das bringt Klicks und hält die Werbepartner glücklich. Doch aus einer gewissen Verantwortung darf man sich einfach nicht herausstehlen und muss besser recherchieren wichtige Informationen an seine Leser weitergeben.

Der hier veröffentlichte ‚Trick‘ um im US-Apple Store Online ein iPhone 3G S an eine amerikanische Lieferadresse zu schicken, mag funktionieren. Keine Ahnung. Das Gerät wird für den hiesigen Benutzer jedoch völlig unbrauchbar sein. Soviel steht fest.

Wie richtig bemerkt, enthalten die in den USA erworbenen Apple-Telefone einen SIM-Lock und können ausschließlich mit einem AT&T-Vertrag genutzt werden. Entgegen der Aussage:

Noch gibt es keine Möglichkeit, die SIM-Lock zu entfernen. Dies dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein

…ist gerade nicht davon auszugehen, dass diese exklusive Sperre auf einen Anbieter ausgehebelt wird.

A) Das Gerät hatte noch niemand in den Fingern und b) die Erfahrungswerte vom iPhone 3G sprechen eine komplett eindeutige Sprache. Die aktuellen 3Gs können softwareseitig nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen (Bootloader 5.8 + Firmware 2.2 + Baseband 02.28.00) für eine unbekannt-geringe Menge von iPhones angewendet werden. Seit Anfang Januar 2009 gab es vom Dev-Team keine öffentliche Weiterentwicklung.

Der publizierte Artikel ‚iPhone 3G S: Vertragsfrei für 430 Euro kaufen‘ sollte daher notwendigerweise um die Passage ‚…aber auf unbestimmte Zeit nicht zu verwendet‘ ergänzt werden. Weder als iPod noch als Telefon.

Europa-Phone

Erwartungsgemäß trudeln hier aktuell besonders viele Anfragen über ‚entsperrte‘ – sogenannte Europa-Phones – ein. Genaue Konditionen aus den berüchtigten Ländern kenne ich bislang nicht. Da die Vertragsfreiheit jedoch der dortigen Gesetzesgrundlage geschuldet ist (und sich diese in der Mehrzahl seiner Fälle nicht geändert hat) sollte es auch weiterhin offiziell-vertragslose Geräte aus europäischen Nachbarländern zu importieren geben.

Je nach Angebotspreis sollte man jedoch weiterhin ernsthaft Nachrechnen und die Leistungen vergleich (Voicemail, UMTS, Garantieleistung), ob eine wirklich Ersparnisse (finanziell, Sim-Wechsel) dabei herauskommt. Mit Gerätepreisen um 1.000 €, darf das Thema eh als bereits gegessen bezeichnet werden. Dabei sollte der Blick auf die Preisschilder der jeweiligen Länder gerichtet werden (Veröffentlichung zu gegebener Zeit hier im Blog), und nicht auf zwielichtige undurchsichtige Importeur-Phantasievorstellungen.

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