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van Alex Olma
27. August 2009 – 11:48 Uhr

[KlimBim] Dropbox-App, gesplitterte Displays in Frankreich, Yammer, angekündigte Videospiele und PrivaCy

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Die native Dropbox-Applikation befindet sich seit der letzten Woche im App Store-Genehmigungsprozess. Dies teilen die Entwickler heute mit einigen ‚Vorab-Photos‘ in ihrem Weblog mit.

Die Anwendung soll den Zugriff, das Offline-Betrachten sowie das Versenden von Direkt-Links auf alle dort abgelegten Dateien ermöglichen. Außerdem drängelt sich das Team mit der iPhone-Anwendung weiter in den lukrativen Photo-Bereich. Dabei sollen Bilder vom Mobiltelefon auf die virtuelle ‚Internet-Festplatte‘ geschoben werden können und von dort (auch auf dem iPhone) als Diashow zu starten sein.

Wer noch keinen – zumindest kostenfreien – Account hat, sollte dies schnellstmöglich ändern.

-> https://www.getdropbox.com (Referral-Link)

via blog.getdropbox.com

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AFP_ Frenchman hurt by _exploding iPhone_.jpg

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP, widmet sich die französische Verbraucherzentrale DGCCRF (Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes) den ‚eigenständig zersplitterten iPhone-Displays‘. In den letzten vier Wochen sollen dabei in Frankreich acht Fälle dokumentiert worden sein, bei denen die Glasoberfläche der Geräte ohne Außeneinwirkung zersprang. Niemand wurde dadurch jedoch ernstzunehmend verletzt.

Auch die EU Kommission mit ihrem ‚Schnellwarnsystem für Verbraucherschutz‘ RAPEX behält die Fälle im Auge. Alan Hely, ein europäischer Apple-Sprecher möchte nach Prüfung der betroffenen Geräte eine Stellungnahme abgeben. „We are waiting to receive the iPhones from the customers„, sagte er gegenüber der BBC.

via fscklog

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yammer2.jpgyammer1.jpg

Unter dem Motto ‚Twitter for businesses‘ gründete sich im September 2008 ein Start-up unter dem Namen ‚Yammer‚. Darüber lassen sich Statusmitteilungen von aktuellen Projekten anfertigen, die man mit seinen Mitarbeitern teilt. Wenn die jeweiligen Kollegen brav ihre Arbeitsdokumentation dort einpflegen, vermeidet man Dopplungen oder unnötige Aufgabenschritte.

Ich habe in den letzten Wochen bereits mehrfach gehört, das ‚Yammer‘ in kleinen Arbeitskreisen eingesetzt wird und dann selbst zur Adobe Air-Anwendung gegriffen. Diese macht ihrer (unbeliebten) Laufzeitumgebung jedoch alle Ehre und funktioniert reibungslos.

Die kostenfreie iPhone-Anwendung ist jedoch noch einmal eine ganze Spur besser.

iTunes_yammer.jpg

-> App Store-Link

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DirektSmash

Selbst alte Videospiel-Veteranen wie Chris Hülsbeck partizipieren an iPhone-Entwicklung. Der Teaser zu Zombie Smash! versprüht bereits kräftig an schwarzem Humor.

Außerdem angekündigt: Lumines, Plants vs Zombies, Earthworm Jim, Puzzle Bobble und Madden NFL 10.

Doch auch anders herum funktioniert die App Store-Plattform mittlerweile. Fieldrunners und Minigore werden in Kürze als PSP-Titel erscheinen.

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Foto_PrivaCy.jpg

In der letzten Woche kochte das – ständig siedende – Datenschutz-Thema am iPhone erneut auf. Dabei geht es um die Integration von kompletten Frameworks, die Entwickler von (Werbe-)Trackern wie Flurry, Medialets, Mobclix oder Pinch Media lizensieren können, um Nutzungsverhalten für ihre Anwendungen zu analysieren.

Durch die iTunes-Benutzerbedinungen soll dabei bereits ‚die Datenerhebung‘ rechtlich abgenickt sein, so das keine weitere Erwähnung in der einzelnen Anwendung eingeblendet werden muss. Für die Entwickler werden dadurch Daten wie iPhone-Version, Aufruf- und Nutzungszeiten ersichtlich.

Die aktuelle Aufruhe über die Datenspuren entstand sicherlich auch daher, das bislang kein ausgeprägtes Bewusstsein über die (teils unverhältnismäßige) Erhebung von Daten wie der GPS-Positon oder den Zugriffsstatistiken herrscht. In diesem Zusammenhang veröffentlichte Jay Feeman über Cydia eine Systemanwendung namens PrivaCy, die speziell die oben aufgeführten Anbieter blockiert.

Erwähnenswert an dieser Stelle sei das ‚I-phone-home‚-Projekt, welches sich Anwendungen widmet, die in bester E.T.-Manier zu seinem Entwickler ’nach Hause‘ telefonieren.

Fazit: Entwickler sollten mehr Transparenz über die von ihnen erhobenen Daten schaffen, und dadurch auch das Nutzer-Bewusstsein über die individuellen Datenspuren verbessern.

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