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van Alex Olma
16. Dezember 2009 – 17:04 Uhr

Web-Framework ‚PastryKit‘ für Internet-Apps

Unter apple.com/webapps findet sich ein breiter Katalog aus Web-Anwendungen, die uns Apple in grauer Vorzeit als ’sweet solution‘ verkaufen wollte. Zur WWDC 2007 waren Analysten Lichtjahre davon entfernt auf 10 Millionen verkaufte iPhone-Einheiten (alleine) für das vierte Quartal 2009 zu tippen. Ähnlich absurd klang es in den Ohren der (damals noch potenziellen) Entwickler, mit ein bisschen JavaScript und CSS native iPhone-Programme zu kompensieren.

pastrykit.jpg

Nach über 100.000 App Store-Anwendungen kann man diesen Stimmen ohne Einschränkungen Recht zusprechen. Trotzdem raubt der Apple-Genehmigungsprozess Kräfte, die die vielgescholtenen ‚Anwendungen im Browser‘ mit neuer Beliebtheit versorgen. Neven Mrgan vom Macintosh Software-Studio Panic (Transmit, Coda, Unison) lotete bereits mit Pie Guy oder dem 3D CSS-Demo einige der Möglichkeiten aus.

Zwischen Sommer ’07 und Winter ’09 hat sich natürlich technisch auch einiges getan. Das Geschrei nach Adobe Flash ist deutlich schwächer, schnellere Funkwege im UMTS-Netz wurden beschritten und plastische Animationsmöglichkeiten steigern die Attraktivität für den mobilen Safari-Browser. Zu den unzähligen Web-Frameworks (‚18 Mobile Frameworks and Development Tools for Creating iPhone Apps‚) gesellt sich still und heimlich das ‚PastryKit‘ (möglicherweise noch als Projektbezeichnung), welches unter der Internetadresse des digitalen iPhone-Benutzerhandbuchs von Apple bereits zum Einsatz kommt.

Neben der nicht geringen Tatsache, das die JavaScript-Implementation ordentlich flott aus dem Netz auf das eigene Gerät gelangt, lässt sich beim Hinzufügen des Internet-Verweises auf den iPhone-Heimatbildschirm seine Adresszeile verbergen, feste Positionen von CSS-Elementen definieren und das Scrollen durch lange Listen beschleunigen.

Update: Neben der nicht geringen Tatsache, das die JavaScript-Implementation ordentlich flott aus dem Netz auf das eigene Gerät gelangt, lassen sich feste Positionen von CSS-Elementen definieren und das Scrollen durch lange Listen beschleunigen. Ohne die Anwendung auf dem iPhone-Heimatbildschirm zu platzieren, verbirgt das Web-Framework auch die Safari-Adresszeile.

John Gruber von Daring Fireball hat sich der Thematik mit einer detaillieren Beschreibung angenommen. Wann, ob und wie eine Veröffentlichung für Web-Entwickler erfolgt, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt unklar.

DirektHelp

via daringfireball.net

  • …lässt sich beim Hinzufügen des Internet-Verweises auf den iPhone-Heimatbildschirm seine Adresszeile verbergen…

    Das ging schon immer so, das richtig Neue ist, dass mit PastryKit es sogar ohne das hinzufügen auf den Homescreen möglich ist die Adresszeile zu verbergen.

  • Vielen Dank für die Korrektur, ich hab' den Artikel verbessert.

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