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van Alex Olma
27. März 2010 – 18:27 Uhr

Sechs Tage, sieben Nächte

In exakt einer Woche steht das iPad in den amerikanischen Apple-Verkaufsgeschäften. Anscheinend bereitet sich auch der US-Elektronikhändler Best Buy und das Versandhaus Amazon auf den Verkauf vor. Erste Kreditkarten sollen belastet worden sein; weitere Vorbestellungen der WiFi-Edition liefert Apple angeblich erst wieder ab dem 12. April aus.

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Und auch der App Store zuckt bereits nervös mit den ersten Einträgen in seiner iPad-Softwaredatenbank. Eine „Explicit„-Kategorie für „gehobene Altersklassen“ könnte die derzeit unbefriedigende Kennzeichnungspflicht für iPhone- und iPod touch-Programme vereinfachen.

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Mit der Hardware beschäftigen wir uns sicherlich ab dem 03. April für einige Wochen; die verfügbare (Drittanbieter-)Software bleibt für die nächsten Jahre. „HD“, „Deluxe“ oder „Elite“, egal mit welchem Namenszusatz die iPad-Versionen auszeichnen werden, die spannende Entwicklung schlummert in den Anwendungen der hunderttausend Entwickler.

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Foto: AppAnnie

Erste Screenshots der App Store-Ranglisten versprechen bereits zum Start ein breites Programm-Angebot – von OmniGraphSketcher bis Filemaker’s Bento.

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Die Preisgestaltung bleibt natürlich auch am iPad ein Thema. Firemints Real Racing HD taucht mit $9.99 in den ersten Chartlisten auf. OmniGraffle könnte die „Productivity“-Kategorie mit $49.99 US-Dollar stürmen.

Ich bin persönlich sehr gespannt, welche Preisgestaltung die Entwickler ihrer vergrößerten Pixelmasse mit auf den Weg geben. „Größer gleich teurer“ entspräche dem menschlichen Verständnis. Gejammer wird wohl trotzdem nicht ausbleiben. Sowohl die Kunden stehen in vielen Fällen vor der Frage: „Soll ich eine angepasste iPad-Version meines geliebten Tower Defense-Spiels noch einmal erwerben?“ – das bereits gekaufte iPhone-Game lässt sich immerhin auf die volle iPad-Bildschirmgröße aufblasen.

Entwickler klagen seit den ersten App Store Tagen über die geringe Preishöhe für Software, unterschätzen dabei jedoch oft die bislang komplett unerreichte Kaufkraft, mit der Kunden finanziell und unentgeltlich den Programmen ihre Zuwendung entgegenbringen.

Die Software-Situation am Windows-, Mac- und Linux-Desktop sollte hinlänglich bekannt sein. Hier sollte jeder für sich selbst einmal nachdenken, wieviel Geld er in Software gesteckt hat und dies in Beziehung zum App Store stellen. Da das iPad den Laptop in vielen Situationen ablösen könnte, ist die Softwareentwicklung der derzeit signifikanteste Faktor des neuen Apple-Gerätes.

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