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van Alex Olma
20. Juli 2010 – 11:52 Uhr

‚Filemaker Go‘ zeigt Datenbank-Bearbeitung vom iPhone und iPad

Die einhundertprozentige Apple-Tochter FileMaker veröffentlicht nach ihren ‚Consumer‘-Ausflügen mit Bento (3.99 €; App Store-Link) und Bento for iPad (3.99 €; App Store-Link) einen mobilen Datenbank-Client für seine ‚professionelle‘ Software-Serie.

FileMaker Go und FileMaker Go for iPad greifen dabei von Unterwegs über UMTS, sowie ein (lokales) (Adhoc-)WiFi-Netz, auf die bestehende Datenbank von FileMaker Pro (349 € exkl. MwSt.) und FileMaker Advanced (499 € exkl. MwSt.) zu. Entsprechend können auch die jeweiligen Server-Produkte, bis zurück zu Version 7, zum Einsatz kommen. Auf den Datenbanken lässt sich dabei mit direktem Zugriff arbeiten oder eine lokale Kopie erstellen, welche sich über die (kabelgebundene) iTunes-Dateisynchronisation abgleicht. Per E-Mail zugesandte oder auf Dropbox ausgelagerte fp7-Dateien können gleichermaßen geöffnet werden.

DirektFile

Ich konnte mir bereits am gestrigen Montag eine Demonstration in der Praxis anschauen. Diese zeigte, dass FileMaker Go alle grundlegenden Bearbeitungen durch den mobilen Zugriff möglich macht. Als reine Client-Lösung, die nicht als Stand-Alone-Software arbeitet, bestehen von der iOS-Plattform lediglich Einschränkungen bezüglich dem Anlegen einer Datenbanken sowie dem Ausführen von speziellen Skripts. Letztere lassen sich durch die Übertragung der Funktionalität auf den Computer, der die Datenbank bereitstellt, jedoch entsprechend fernsteuern. So ließen sich beispielsweise Druckbefehle serverseitig automatisieren, die das iOS-Gerät nicht ausführen kann. Stichwort: Rechnungsstellung nach Ausführung eines Auftrags.

FileMaker.jpg

Filemaker Go hält eine interne Anzeige bereit, wie viele Datentransaktionen bereits getätigt wurden, um traffic-beschränkte (Mobilfunk-)Verträge unter Kontrolle zu behalten. Bei einer hohen Anzahl von mobilen Nutzern bietet sich – der Übersichtlichkeit zuliebe – ein farblich angepasstes Layout für die Darstellung der Datensätze an. Grundsätzlich sind jedoch keine Veränderungen am bestehenden System vorzunehmen, um mit iPad, iPhone oder iPod touch die Datenstrukturen von Unterwegs zu pflegen.

Im ersten Schritt dürfte die neue App-Store-Software für bereits implementierte (Firmen-)Lösungen von Interesse sein. Durch die einfache Anbindung von mobilen iOS-Gerätschaften, lassen sich – relativ kostengünstig – zusätzliche Clients nachrüsten. Stichwort: Verbraucherbefragungen / Wahlumfragen, etc..

Von FileMaker Pro und FileMaker Pro Advanced Server (DE-Link) sowie FileMaker Advance (US-Link) bestehen 30-tägige Testversionen. FileMaker Go und FileMaker Go for iPad liegen ausschließlich mit einer englischen Menüführung vor und setzten iOS 4.0 (iPhone / iPod touch) sowie iOS 3.2 (iPad) voraus.

filemaker1.jpg

-> App Store-Link

filemaker2.jpg

-> App Store-Link

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