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van Alex Olma
24. Juli 2010 – 7:04 Uhr

Docking-Lautsprecher: Sony RDP-XF100iP

So blöd banal es im ersten Gedankengang klingen mag, aber eine der unerreichten Stärken aus Cupertino ist die unmissverständliche und gleichzeitig einprägsame Bezeichnung ihrer Produkte. Nicht viele Firmen betiteln ganze Geräteserien so klipp und klar; so charakteristisch, so unzweideutig.

Sony nennt eines seiner neusten Lautsprecherdocks RDP-XF100iP. Ernsthaft? Ja, das steht sogar in dieser Form auf dem Gerät an der Vorderseite. RDP-XF100iP. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Bis man den Brocken geschluckt hat, ist man wahrscheinlich wieder hungrig. Wie dem auch sei: Hat man das Ding erst einmal gekauft, soll es ja nur noch ‚Musik machen‘. Und das tut es sogar mit gar keinen leisen Tönen.

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Drei (Signal-)Auswahlmöglichkeiten liegen vor: Radio, iPod/iPhone oder Audio IN. Für den besseren FM-Empfang lässt sich eine drahtige Metallstange ausziehen. Über einen Klinkenstecker an der Rückseite missbraucht man die zwei 20-Watt-Boxen für iPads oder Laptops als externe Lautsprecher. Das beigelegte Klinkenkabel ist in seiner Länge von 10 Zentimetern ein schlechter Witz. Hängen die Soundklötze jedoch erst einmal am Computer, lässt sich damit recht angenehm arbeiten.

Für diese Publikation gilt die Konzentration natürlich dem Apple „30-Pin-Dock-Connector„, der sich hinter einer ausklappbaren Plastik-Wippe befindet. Der Wertigkeit hätte es nicht geschadet, ein wenig Metall in die Fertigung einzumischen. Beim Auf- und Zuklappen knirscht und wackelt es nicht, das ‘Anfassgefühl‘ leidet jedoch. Zwei (schwarze) Plastikaufsätze für das iPhone sowie iPhone 3G/3GS werden mitgeliefert. Wer ein iPhone 4 einsetzen möchte, verzichtet entweder auf den normierten Aufsatz oder verwendet die (weißen) Apple-Adapter. Der Dock-Anschluss ist wenige Millimeter zu kurz, um ein iPhone 4 im Bumper komplett mit dem Stereosystem zu verknüpfen.

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Nachdem sich die Metall-Kontakte am iPhone festgeklammert haben, versorgen Sie das Gerät mit Strom und schleusen deren Audio-Signale an die ‚Boombox‘ weiter. Danach übernimmt die komplette Lautstärkeregelung die Sony-Anlage. Bei eingehenden Gesprächen klingelt das komplette System am Schreibtisch. Oder wo auch immer es aufgestellt ist. Schöner Nebeneffekt: Auch iPod- oder YouTube-Videos lassen sich im Hochformat abspielen. Der Trick, um die Breitbild-Darstellung zu unterdrücken, ist die Verwendung der iOS-4-Feststelltaste.

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Die Bedienelemente an der Geräteoberseite sind berührungsempfindlich, geben jedoch trotzdem genügend „Tasten-Feedback“. Seinen Anteil daran hat das wirklich gut lesbare OLED-Display. Dort wird neben der Eingangsquelle auch der Batteriestand angezeigt. Ganz genau: Das zwei Kilogramm schwere Gerät verbirgt einen Lithium-Ionen-Akku für mehrere Stunden Spielzeit (Herstellerangaben: sieben Stunden).

DirektDocking

Der Stereoklang fällt selbst für ein Gerät dieser Preisklasse extrem zufriedenstellend aus. Sehr satter Bass mit breitem Raumklang, der sich nicht in anstrengenden Höhen verirrt. Wer hier seine eigenen, praxisnahen Eindrücke sammeln möchte, findet die Docking-Lautsprecher in den drei deutschlandweiten Apple Stores sowie autorisierten Mac-Vertragspartnern. Eine Bestellung ist auch Online möglich.

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