iPhoneBlog.de iPhoneBlog.de
van Alex Olma
2. August 2010 – 14:34 Uhr

Apple-Netzteile: Stromtankstellen für iPhone und iPad

twitter.jpg

Meinem etwas flapsigem Twitter-Kommentar, über die Stromzufuhr am iPhone, folgte aufgrund der vielen Rückmeldungen heute eine längere Recherche. Dabei steht fundiert fest: Ich habe keine Ahnung von Volt, Watt oder Ampere. Trotzdem lassen sich einige Fragen mit der Hilfe von helleren Köpfen, die auch ins Internet schreiben, beantworten*.

strom.jpg

Das 10W-USB-iPad-Ladegerät (29 €; Affiliate-Link) pumpt Strom sowohl ins iPad als auch iPhone. Da das iPhone jedoch mit einem 5W-Netzteil (29 €; App Store-Link) geliefert wird, existiert auf breiter Front die Annahme, dass der stärkere iPad-Power-Adapter dem iPhone-Akku schadet. Das ist falsch, da der (in beiden Fällen) über USB angehängt Stromverbraucher seine Abnahmekraft eigenständig bestimmt. Apple selbst schreibt auf der Produktseite vom 10W-USB-Netzteil für das iPad: „Es kann zum Laden für jedes iPhone sowie alle iPod-Modelle mit Dock-Anschluss verwendet werden“.

Bislang konnte ich nicht ermitteln, wieviel elektrische Stromstärke (Milliampere) das iPhone (4) maximal abfragen kann, wenn der Stromgeber (unter gleicher Volt-Spannung) nach oben offen ist. Dies würde die Geschwindigkeit des Ladevorgangs bestimmen, der gefühlt an einem 10W-Ladegerät höher ausfällt. In einigen Testläufen konnte ich dies jedoch nicht bestätigen. So befüllte das iPhone-Ladegerät beispielsweise innerhalb von 10 Minuten das iPhone 4 mit 10%-Leistung (50%-60%). Ein iPad-Ladegerät erhöhte im entsprechenden Zeitraum die exakt gleiche Anzahl an Leistung – in diesem Fall von 60- auf 70-Prozent.

Soweit ich darüber hinaus richtig informiert bin, schwankt die aufzurechnende Kapazität je nach Füllstand von Lithium-Polymer-Batterien und lädt nicht konstant über den gesamten Ladezyklus.

Mac Pro.jpg

Beim iPad fiel der Stromhunger in seinen ersten Tagen nach der Veröffentlichung – neben einer ewigen Akkulaufzeit – sehr deutlich auf, da sich das Gerät an vielen USB-Ports von Computer nur mit gedrosselter Kapazität regenerieren lässt. Apple liefert dazu ein Support-Dokument das aufzeigt, welche (Cupertino-)Computer 1100 mA bei 5V über USB liefern und unter welchen Umständen dies geschieht.

Nichtsdestotrotz: Auch bei 500 mA lädt das iPad an einem USB-Port nach, auch wenn teilweise der Hinweis ’not charging‘ eingeblendet wird. Auf gleiche Art und Weise kann man ebenfalls das iPhone-Netzteil als Stromversorgung für das iPad benutzen. Da das iPhone-Ladegerät jedoch nicht die Leistung liefert, die das iPad in der Lage ist aufzunehmen, dauert der Vorgang deutlich länger.

DirektPower

25-Prozent iPhone-Ladung über das iPad-Netzteil in 25 Minuten oder umgerechnet in 146 Fotos. Software TimeLapse (1.59 €; App Store-Link)

Wer in den (Sommer-)Urlaub sowohl mit iPad und iPhone fährt, und sich nicht auf den USB-Port am Computer verlassen möchte, steckt vorrangig (nur) das iPad-Ladegerät ins Reisegepäck, das gleichermaßen gut an beiden Geräten funktioniert.

Weitere Strom(spar-)tipps für einen sparsamen Verbrauch bleiben unverändert und trotzdem gerne wiederholt: Display-Helligkeit; Push-Nachrichten; UTMS- und Wifi-Verbindung zählen zu den größten Konsumenten.

* Ich würde mich (ernsthaft) sehr für Kommentare interessieren, die dieser Thematik besser zugewandt sind und das eine oder andere Detail meiner unwissenschaftlichen Ausführungen verbessern oder ergänzen können.

Social

Abonnement

iPhoneBlog #one präsentiert wöchentlich neue Videos über App-Store-Apps und einen täglichen Ideenaustausch im privaten Slack-Kanal. Noch nicht dabei? Werde Abonnent.

Du hast schon einen Account? Login.

Support

App Store

Wer eine beliebige iPhone-App im App Store über diesen Link kauft, seinen Mac mit Software aus dem Mac App Store bestückt oder ein Produkt seiner Wahl bei Amazon bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

Archiv

Gastfreundschaften