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van Alex Olma
21. April 2011 – 8:53 Uhr

Liebe Panikmacher, ich hasse euch!

IPhoneBlog de Geo

Ihr unsäglichen Spielverderber. Die ‚iPhone-Bewegungsdaten‚ wären ein toller Ansatzpunkt, um über den Umgang mit persönlichen Informationen aufzuklären. Wenn man sich die Mühe für seine Leser, Zuschauer oder Hörer hätte machen wollen, wäre zumindest der Aufhänger einer Geschichte drin gewesen. So bleibt, zugunsten von einander abgeschriebener Brachial-Berichterstattung, aber auch diese Gelegenheit ungenutzt.

Was war passiert? Zwei O’Reilly-Forscher, Alasdair Allan und Pete Warden, veröffentlichten einen Artikel, einen Video-Talk sowie ein Mac-Programm über die Log-Datei ‚consolidated.db‘. Diese enthält Längen- und Breitengrade sowie Zeitstempeln von Mobilfunk-Sendemasten und WiFi-Netzwerken – keine GPS-Daten. Die Datenbank befindet sich auf dem iPhone und nach einer Synchronisation über iTunes auch auf dem Computer. Verschlüsselt man sein Backup nicht, ist die Datei zugänglich. Beispielsweise von der Visualisierungs-Software ‚iPhoneTracker‚, die im gleichen Schritt das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Kryptografiert man dagegen seine Daten (ein iTunes-Klick reicht aus), ist die Datei nicht auszulesen. Das gilt auch für die Daten auf dem mobilen Gerät, solange man keinen Jailbreak durchführt.

DirektTracking

Dass diese Datei überhaupt existiert, ist nicht neu (1, 2 oder 3). Die beiden O’Reilly-Typen haben lediglich ihre Recherche vermasselt. Über die ‚versteckte, geheime und unbekannte‚ Datenbank, von der so gerne berichtet wird, ist bereits in gedruckten (!) Büchern (Affiliate-Link) geschrieben worden.

IPhoneBlog de consolidated

In the course of writing Chapter 10 – Network Forensics – I fully explain and detail the examination of consolidated.db and other network artifacts within the device!

Aber nur weil bereits diverse Aufzeichnungen bestehen, und vergleichbare Datenbanken bereits vor iOS 4.0 existierten (h-cells.plist), rechtfertig das natürlich noch lange nicht dessen Existenz. Daher die Frage: Wohin sendet diese ominöse Datenbank ihren Inhalt?

Soweit durch Netzwerk-Analysen bekannt: Nirgendwohin. Die Datei existiert lokal und im Backup. Übernimmt man das Backup auf ein anderes iOS-Gerät, wird auch die Datenbank überspielt. Doch das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit. Dass sich Apple generell Mobilfunk- und WLan-Daten einverleibt, ist seit letztem Sommer kein Geheimnis. Zugegeben: Zuerst war’s nie so richtig kommuniziert. Erst auf Nachfrage von zwei US-Kongressmitgliedern veröffentlichte Apple ein umfangreiches Schreiben über die Erfassung und Nutzung der Positionsdaten (PDF-Link).

Information about nearby cell towers and Wi-Fi access points is collected and sent to Apple with the GPS coordinates of the device, if available […]. This information is batched and then encrypted and transmitted to Apple over a Wi-Fi Internet connection every twelve hours […].

[…] to help Apple update and maintain its database with know location information, Apple may also collect and transmit Cell Tower and Wi-Fi Access Point Information automatically. With one exception, Apple automatically collects this information only (1) if the device’s location-based service capabilities are toggled to „On“ and (2) the customer uses an application requiring location-based information.

Bislang bestehen jedoch keine Hinweise, dass die ‚consolidated.db‘ dafür genutzt wird, diese Informationen zu übertragen. Wie das PDF-Dokument bestätigt, bedient sich Apple auf explizite Nutzer-Genehmigung auch den der GPS-Daten. Da sich diese Infos nicht in der jetzt ‚aufgespürten‚ Log-Datei befinden, könnte man vermuten, dass sie nichts damit zu tun hat.

Schon damals, als das PDF öffentlich wurde, war die Aufregung groß. Zurecht, wenn man einzig und allein aus Perspektive des Datenschutzes argumentiert. Wer kein Interesse an der Evaluierung und Performance-Verbesserung seiner Verbindungen hat (unpersonalisiert auf Basis von Zufallsstichproben), darf so pseudo-autark gerne versuchen weiterleben.

Spätestens mit dem Abschluss eines Mobilfunkvertrags und Politik-Verpeiltheit kippt jedoch dieser durchaus ehrenhafte Datenschutz-Ansatz. Malte Spitz, Politiker beim Bündnis 90/Die Grünen, klagte im vorletzten Jahr gegen die Deutsche Telekom um Herausgabe seiner gespeicherten Vorratsdaten. Vor Gericht zeigte der Zeitraum von insgesamt sechs Monaten in 35.000 Fällen Anrufe, SMS und Geo-Postionen. Die Zeit.de hält davon eine interaktive Karte zum Abruf.

IPhoneBlog de Vorratsdatenspeicherung

Um in meiner Wortwahl konsequent zu bleiben: Aber nur weil’s bereits ‚Andere‘ machen, muss es dadurch noch lange nicht ‚richtiger‘ werden. Korrekt. Daher gilt es weiterhin, jedem Anbieter auf die Finger zu schauen ohne jedoch kopflos nach dem nächsten ‚iDesaster‘ zu suchen.

Durch die jetzt veröffentlichte Software wird das Geo-Problem erstmals anschaulich. Die Daten, die jedoch dahinterstehen, sind nicht die geringste Aufregung wert, wenn im gleichen Atemzug Gowalla-Accounts befeuert, Latitude-Blümchen angezündet und eine ‚Find-my-iPhone‘-Ortung mit Begeisterung betreiieben wird. Mit dem bewussten Umgang von der Weitergabe genau dieser Informationen, sollte man anfangen.

Mir persönlich sind viele Software-Angebote im App Store – wie beispielsweise Viber (kostenlos; App Store-Link) – weitaus unheimlicher, weil sie einfach mal mein kompletten Adressbuch auf ihre Server laden und dies (nach persönlichem Empfinden) unzureichend innerhalb der App kommunizieren. Wer tief gräbt, findet auf deren Webseite diesen Verweis:

A copy of the phone numbers and names in your address book (but not emails, notes or any other personal information in your address book) will be stored on our servers […]

‚Datenschutzrichtlinie‘ – auch Apple besitzt ein ganzes Bündel davon – sind nie spannend oder mitreißend geschrieben. Wer jedoch niemals einen Blick darauf wirft und einfach blind abnickt, darf jetzt auch keine ‚offenen Briefe an Steve Jobs‚ schreiben.

In die gleiche Quatsch-Kategorie fällt es, einen Jailbreak zu empfehlen und zu behaupten, sich durch die App ‚untrackerd‚ dem ‚Logging-Problem‘ zu entledigen (und gleichzeitig womöglich seine SHSH Blobs hochzuladen). Durch den vollen Zugriff auf das Dateisystem nimmt man bei Verlust des iPhones dem Dieb lediglich die Arbeit ab.

IPhoneBlog de untrackerd

Aber nochmal: Jede Firma, der wir Daten bewusst zustecken oder diese ohne Wissen abgenommen bekommen, gilt es zu beobachten. Dabei jedoch bei der Log-Datei ‚consolidated.db‘ anzufangen, ist schlicht und ergreifend unverhältnismäßig.

Apple is not storing the device’s location, it’s storing the location of the towers that the device is communicating with.

  • Kam mir doch gleich bekannt vor das Thema! Ich denke mal Apple geht es mehr darum die jeweilige Netzabdeckung und Signalstärken der Provider zu kennen.. mit welchem Hintergrund auch immer. Datenschutz ist grundlegend eine feine Sache aber den Aufschrei find ich albern. Dein Artikel trotzdem wie immer klasse!! :)

    • Die Form des Aufschreis finde ich nicht gelungen. Aber ein Aufschrei ist sehr wohl angebracht. Der Gedanke, dass ein Gerät eine Datei anlegt, in der sämtliche von mir besuchten Örtlichkeiten offenbar ohne zeitliche Begrenzung abgelegt sind, sprengt jeglichen Rahmen von Vorratsspeicherung, über den so lange und intensiv diskutiert wurde. Das ist schlicht inakzeptabel.

      • Daniel Bednors

        Sehe es ja grundlegend genau so! Das schlimme daran ist ja nur das ich nicht selbst entscheiden kann ob diese Daten erhoben werden oder nicht. Mein Gmail- ,facebook- und twitteraccount kann ich (so gut wie) ohne Probleme löschen, bei der .DB sehe es als unbedarfter User anders aus. Menschen dir IT verstehen wissen auch um derer gefahren… User nicht

      • Guest400

        Danke für den letzten Satz.

      • pete

        Aber wenn Du z.B. anonym Surfen willst, wird´s schon schwieriger an Google vorbei zu kommen. Stichworte: Analytics + Adsense. Google weiss wohin Du surfst und kann Dich mittels Browser Footprint problemlos zuordnen.

      • Dessen bin ich mir durchaus bewust aber danke für den Hinweis.

  • Guest400

    Zustimmung! Dummerweise geht dieses Feature nicht auf nem iPhone Classic mit 3.1.3, ich hätte schon mal gern gewusst, wo ich überall gewesen bin :)

    • …und so entsteht ein usecase! ;-)

    • Doch, sollte auch auf dem iPhone Classic mit 3.1.3 gehen.

      Zitat: „Prior to iOS 4, a file called h-cells.plist actually existed in the /root/Library/caches/locationd folder, but with hidden access from other software and applications. h-cells.plist contained much of the same information regarding baseband radio locations as consolidated.db does now, but in Apple Property List format rather than sqlite3. Through my work with various law enforcement agencies, we’ve used h-cells.plist on devices older than iOS 4 to harvest geolocational evidence from iOS devices.“

      Quelle: https://alexlevinson.wordpress.com/2011/04/21/3-major-issues-with-the-latest-iphone-tracking-discovery/

  • super artikel!

  • top artikel und sehr schade das dass tool wohl nur das letzte backup ausliest. meine europa reise war jedenfalls nicht zu sehen. #schade #schade

  • Pingback: mobiFlip.de » Rekordquartal: Apple gibt Zahlen für Q2 2011 bekannt()

  • Frank

    Der Vergleich mit Gowalla und Co.ist zwar sinnfrei, weil es da bewusst passiert und man diese Dienste nicht nutzen muss, aber mir fehlt etwas die Komponente der Aufklärung. Durch das Tool gestern können blöd gesagt Ehen in die Brüche gehen, weil z.B. der Mann bei der Geliebten war und die Frau das jetzt herausfindet. :D Egal wie man es einschätzt, man kann erwarten, dass es klipp und klar kommuniziert wird.

    • sho

      Wenn man schon fremdgeht, dann sollte man halt auch seine Bewegungsprofile entsprechen schützen… ^^

      • Anonymous

        Es geht darum, dass man es einfach vorher wissen will, und nicht erst in Handbüchern oder Internetseiten recherchieren muss!

  • Florian

    „…und eine ‘Find-my-iPhone’-Ortung mit Begeisterung BETREIBEN wird.“

    Glaube es sollte „betrieben“ heißen.
    Ansonsten super zusammengefasst, Alex!

  • Meikel

    Top Artikel und toll die Fakten zusammengefasst. Für so einen Artikel lege ich mir doch glatt mal nen Flattr Account an um diese Arbeit zu honorieren! Freue mich schon auf die kommenden Diskussionen in BUS darüber ;-)

  • Herzlichen Dank für den guten Artikel. Wenn man bedenkt, wie bedenklich schlecht die Digital-Berichterstattung in den grossen Tageszeitungen ist. Da schreiben Leute, die keine Ahnung haben.
    Nicht, dass der Vorfall nicht Problematisch wäre. Doch Apple dürfte im Bezug auf die Sammelwut von Geo-Informationen nicht die einzige Firma sein.

    • Anonymous

      Richtig, sehr gut reflektiert…

      A macht es, B macht es, C macht es auch. Im Prinzip macht es A aber nur weil B es macht, und B macht es nur weil C es macht. Für C ist der Grund selbstverständlich, dass A es tut.
      Merkst du was? Nur weil andere schlimmer sind, fang ich doch nicht auch mit Prügeln an, oder?

      In der Gefahr, eine weitere Lawine loszutreten: Wir deutschen müssten doch am besten wissen, dass ein solches Verhalten absolut inakzeptabel ist.

      • Bananarama

        Na endlich, die Nazikeule! Wurde ja auch Zeit, Glückwunsch! LOL

  • So ist es

    Na ja. Ich finde den Artikel doch etwas unreflektiert. Einfach zu sagen, an die Daten kommt ja sowieso keiner ran – damit macht man es sich doch etwas zu leicht. Wenn jemand Zugang zu meinem Telefon hat, kann er auch an die Positionsdaten kommen. Nur weil ein Jailbreak offiziell von Apple nicht vorgesehen ist, kann ich doch nicht sagen, ein Dieb, Finder oder wer auch immer hält sich da dran. Um sonst über den Telco-Anbieter an Positionsdaten zu kommen braucht man einen richterlichen Beschluss. Daher alle die sich daran stören als „Panikmacher“ zu verschreien, zeugt von fehlendem Bewusstsein von Datenschutz und Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Schönen Gruß

    • Ist ein Trog da, kommen die Schweine.

    • *nerv*

      @Diebstahl
      Wenn einem das iPhone geklaut wird sollte man es sowieso möglichst schnell „remote wipen“. Man hat dann aber mehr Privacy-Probleme wegen den SMS, Emails, sozialen Netzwerken, Fotos/Videos in fremder Hand! Oder siehe den Screenshot im Artikel: Alex Olma hat mal aus Berlin, München und Helsinki gewittert. Wer hätts gedacht?

      Eine Nachbesserung von Apple mit Verschlüsselung der fraglichen Locations-Datei ist natürlich trotzdem sehr wünschenswert. Aber was Spon & Co für hysterische Artikel dazu ablassen ist ja nicht auszuhalten. Zitat: „Nun kommt heraus, dass Apple das tut, was alle immer befürchtet haben“

      • HabeSelberEiniPhone

        Eine Verschlüsselung? Selbst die stärkste Verschlüsselung von heute wird morgen gebrochen sein. Das weiss jeder, der sich etwas seriöser mit IT-Sicherheit beschäftigt.

        Vielleicht seht ihr das als Privatperson nicht so ernst, aber für einen Politiker oder eine Person bei der Anehen und Macht sehr ausschlaggebend ist (z.B. irgendein Leiter einer namhaften, weltweit agierenden Firma) können solche Informationen selbst rückwirkend fatale Folgen haben. Was glaubt ihr denn was passiert, wenn man in 5-8 Jahren Barack Obamas „altes“ iPhone in die Hände bekommt, die Datenbank ausliest und rekonstruiert, dass der einst mächtigste Mann der Welt öfters mal für ein paar Stunden im Amsterdamer Rotlichtviertel einquartiert war?

  • Pingback: Das Apple Wort zum Donnerstag: consolidated.db und die Geo Datenspeicherung > ge-iPad!, ge-iphone-d > www.jens-stratmann.de()

  • Jonathan

    Mal ehrlich, das Teil ist doch sau cool,
    ich meine wie cool es ist mal ist zu sehen wo man in seinem Leben überall war, oder? ;)

    • Anonymous

      Ich hoffe, das war Ironie. Andernfalls tut’s nur noch weh…

      • Jonathan

        Natürlich war’s Ironie.

      • Anonymous

        Das kann man hier nie wissen.

  • HabeSelberEiniPhone

    Schliesst ihr eure Augen absichtlich vor der Gefahr einer solchen Datei? Hat euch euer Apple-Wahn schon so blind gemacht? Möchte man einer Person schaden, erleichtert das Apple jetzt auch noch? Zu sagen „man muss es ja nur verschlüsseln“ ist ja wohl nicht dein Ernst. 90 – 95 % aller Benutzer wissen doch weder, was das ist, noch wie das geht. Jetzt sind die ganzen liegengelassenen oder geklauten iPhones ein ziemlich netter Zeitvertreib für Hobby Stalker oder Datenschutzpiraten!

    Auch auf die Frage, wohin die Datenbank ihre Daten sendet (lustige Randnotiz: eine Datenbank versendet keine Daten, es können lediglich Anwendungen auf die Datenbank zugreifen, welche dann wiederum diese Daten versendet – aber das wusstest du bestimmt) zu sagen „nirgendwohin“ und gleich hinterher „nur lokal“ klingt für mich wie „ich bau mir jetzt ein Haus mit einem schönen Balkon, aber ohne Geländer – man muss ja nur aufpassen“

    Du wolltest mit deinem Artikel provozieren und das hast du geschafft. Du wolltest vlt. damit deinem Blog etwas an Aufmerksamkeit schenken und auch das hast du geschafft. Anhand der Kommentare sieht man auch, wie verblendet manche leute sind (Guest400: Feature? Das ist doch kein Feature… Würde Steve Jobs mich vergewaltigen, würde ich das auch nicht versuchen schönzureden und es Überraschungssex nennen)

    • Alexander

      Glaubst Du ernsthaft, daß andere Mobiltelefone keine derartigen Daten sammeln? Solche Daten sind vermutlich heute unverzichtbar, wo Navigationssysteme und andere Anwendungen, die die aktuelle Position benötigen, selbstverständlich geworden sind.

      Wichtig ist daher eher, was genau mit den Daten passiert. Wenn die nur auf dem Gerät verwendet werden (und dann eben auch im Backup landen), dann ist da nichts auszusetzen. Meine Adressen und andere privaten Daten landen ja auch auf dem iPhone und in Backups, ohne daß das jetzt als „Skandal“ angesehen wird.

      Aufregen darf man sich erst dann, wenn die Daten ohne Zustimmung und ohne Anonymisierung an Apple oder dritte gesendet werden, so daß tatsächlich meine persönlichen Daten von anderen nachvollzogen werden könnten. Da könnte sich Apple sicherlich noch etwas deutlicher und ausführlicher erklären. Bisher gibt es hier aber nichts als Vermutungen.

      • „Aktuelle Position“ != „Grobe Position vor einem Jahr“

        See the difference?

        Dass mein Navi wissen muss wo ich bin und evt. auch wo ich war leuchtet ein. Aber sicherlich muss es nicht wissen, wo ich vor einem Jahr war. Oder vor drei Jahren. Deshalb ist diese Datei kritisch zu bewerten.

      • Alex

        Die Einträge sind mit einem Zeitstempel versehen sind. Und? Das ist bei jedem „Cache“ so, denn wenn der Platz knapp wird, muß man ja ggfs. die Daten ausdünnen. In einem „optimalen“ System würde man die Daten löschen, die man am wenigsten in der Zukunft brauchen würde, aber da man nicht in die Zukunft voraussehen kann, nimmt man eben die am längsten nicht mehr genutzten Daten, also die ältesten, wofür man aber einen Zeitstempel braucht…. Ein Zeitstempel für ein Datum ist also an sich erst mal gar nichts furchteinflößendes.

      • Nein, natürlich ist der Zeitstempel nichts furchteinflößendes, denn er fügt den Daten ja nur eine weitere Dimension hinzu: Nicht nur WO ICH war, sondern auch WANN. Das ist natürlich vollkommen super, wenn so eine Datei vom Betriebssystem erstellt wird und komplett unklar ist, wofür und wer damit irgendwas machen darf.

      • Alex

        Wieso ist unklar, wofür und wer damit irgendwas machen darf? Nur weil irgendwelche Verschwörungstheoretiker da Panik verbreiten, ist damit doch noch gar nichts ausgesagt.

        Die Datei ist recht klar eine Cache-Datei, liegt im Cache-Verzeichnis und tut was Caches im allgemeinen so tun: sie speichern häufig benötigte Daten damit man schneller darauf zugreifen kann, und die Daten nicht umständlich neu beschaffen zu müssen (was Zeit und speziell auf mobilen Geräten Strom und damit Laufzeit kosten würde). Und ein Cache ohne Zeitstempel ist kaum sinnvoll brauchbar. Und die unzähligen Caches Deines Computers, mit dem Du hier Kommentare verfasst, benutzen allesamt Zeitstempel. Und Du würdest doch Deinen nicht wegwerfen, nur weil er die Zeitstempel nutzt, um überhaupt effektiv arbeiten zu können.

        Das ist auch alles gar kein Problem, solange die Daten so nicht an irgendwelchen Dritten versendet werden. Und bisher habe ich noch nirgendwo gelesen, daß diese „consolidated.db“-Datei irgendwo hin verschickt würde. Ganz im Gegenteil scheinen sich bisher alle, die sich die Sache tatsächlich angesehen haben, einig zu sein, daß die Datei eben nicht an Apple gesendet wird.

      • Anonymous

        Wie häufig braucht denn das iPhone die Positionsdaten von vor einem Jahr? Was meinst Du?

      • Anonymous

        Und werden die älteren Daten hier überschrieben? Nein.

      • HabeSelberEiniPhone

        Falsch. Lies dir mal bitte § 4 des BDSG durch, insbesondere Abs. 1 und 2, da heisst es unter anderem „Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten sind nur zulässig, soweit dieses Gesetz oder eine andere Rechtsvorschrift dies erlaubt oder anordnet oder der Betroffene eingewilligt hat.“ Kein Gesetz erlaubt Apple die Aufzeichnung von personenbezogenen Daten und eingewilligt hat auch niemand (auch wenn das _vielleicht_ kleingedruckt irgendwo in den AGB steht, gibt es immer noch eine Unterscheidung zwischen wissentlichem und unwissentlichem Akzeptieren).

        Weiterhin heisst es:
        „Personenbezogene Daten sind beim Betroffenen zu erheben. Ohne seine Mitwirkung dürfen sie nur erhoben werden, wenn

        1.
        eine Rechtsvorschrift dies vorsieht oder zwingend voraussetzt oder
        2.

        a)
        die zu erfüllende Verwaltungsaufgabe ihrer Art nach oder der Geschäftszweck eine Erhebung bei anderen Personen oder Stellen erforderlich macht oder
        b)
        die Erhebung beim Betroffenen einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde

        und keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass überwiegende schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt werden.“

        Auch hier sehe ich keinerlei Hoffnung für Apple.

        Zwar versucht sich Apple gegen §4 Abs. 3 zu wehren (Werden personenbezogene Daten beim Betroffenen erhoben, so ist er, sofern er nicht bereits auf andere Weise Kenntnis erlangt hat, von der verantwortlichen Stelle über die Zweckbestimmungen der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung zu unterrichten) indem sie behaupten, das wäre für eine Empfangsoptimierung, jedoch beisst sich das immer noch mit der fehlenden expliziten Erlaubnis des Benutzers.

        Es ist klar, dass deine Adressen, Kontakte etc. auf deinem iPhone und in deinen Backups landen. Aber es gibt einen Unterschied, ob der Benutzer eine Entscheidung treffen kann, ob sowas geschieht und ob das vom Benutzer so gewollt und gewünscht ist.

        Wie Lakeshore bereits aufgezeigt hat: Aktuelle Position != Position vor X Monaten

        Ein GPS mit der Datensammlung von Apple zu vergleichen grenzt an technischem und journalistischem Wahnsinn.

      • Bananarama

        Ach Quatsch, schon gar nicht wenn beide Adjektive mit „m“ am Ende verballhornt werden. :))
        Ausserdem verwendet Apple Standortdaten ausschliesslich anonymisiert, mit Aussnahme der „Find my Phone“-Funktion über mobile.me.

      • HabeSelberEiniPhone

        Ist okay, ich habs verstanden. Ich Neanderthaler, iPhone toll, Apple noch toller, Steve Jobs Gott.

        Ich zieh mich aus der Diskussion (die keine mehr ist, sondern nur noch ein hin und her Gebashe der Pro und Contra Partei) zurück.

    • Guest400

      Von verschliessen kann keine Rede sein, aber die Realität sieht so aus: die Datei liegt auf einem Rechner rum. Nicht mehr und nicht weniger. Apple hat sie nicht (obwohl der SPIEGEL gleich wieder schreit „Big Brother!“ http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,758395,00.html). Der BND hat sie nicht (wenn der Bundestrojaner unter Mac OS X läuft, hat er sie vielleicht :). Der Dieb von einem iPhone hat sie nicht (FindMyiPhone). Der einzige, der sie evtl. hat, ist der Dieb, der den Mac geklaut hat. Wenn er weiss, was /Library/Application Support/MobileSync/Backups/ ist. Was ich bezweifle …

    • Bananarama

      Was ihr immer mit euren Sex-Metaphern habt. Kloppt ihr die einhändig in eure Keyboards?

      • HabeSelberEiniPhone

        Selten so ein Schwachsinn gelesen.

      • al-bundy

        Und warum hast du ihn dann geschrieben?

  • VDR-User

    Mal wieder ein echtes Highlight in der iPhone Berichterstattung zu solchen „Vorfällen“.
    Ich erlaube mir trotzdem den Hinweis auf zwei Fehler:
    _Dass_ diese Datei überhaupt
    _Dass_ sich Apple generell
    Tipp: http://www.tutoria.de/wiki/deutsch/1640/das-oder-dass

    • AAAnsie

      Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen ! Ein wirklich super Artikel, aber die das/dass Fehler stören =)

      • Ich glaube es gibt einen Unterschied zwischen einem wirklich guten Artikel und einem Artikel der die eigene Meinung bestätigt.

    • Danke!

  • Pingback: Mein iPhone Bewegungsprofil()

  • Ok77

    Hi Alex, deshalb zeigt Dich Dein Twitter Profilbild mit Hasskappe? ;)

  • Klasse Artikel. Danke :)
    Sehe es ähnlich. Wir wissen doch gar nicht, wofür Apple diese Daten nutzt. Vielleicht wird die Datenbank einfach nur genutzt, um schneller die aktuelle Situation zu bestimmen…

    • Alex

      Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Ich erinnere mich noch an einen Vortrag/Keynote von Apple, wo erklärt wurde, wie eine Lokalisierung denn funktioniert und beschleunigt werden kann und wie sowas im damals neu vorgestellten iOS 4 im Hintergrund laufen kann und wie sowas für Navigations-Systeme sinnvoll wäre. Da würde eine solche Datenbank 100% passen. Und genau mit Einführung von iOS 4 taucht diese Datenbank dann auch tatsächlich auf…

      Ist aber natürlich viel zu langweilig, Verschwörungstheorien und Apple als das „Böse“ hinzustellen, macht sich da viel besser…

      Andererseits sind alle Arten von Datensammlungen natürlich heute durchaus ein begehrtes Ziel für Hacker und Kriminelle. Insofern wäre ein besserer Schutz der Daten und eine bessere Aufklärung seitens Apple bzgl. der gesammelten Daten und deren Verwendung sicherlich auch nicht verkehrt. Gerade weil Apple ja auch Daten sammelt, um z.B. WLAN-basierte Lokalisierung überhaupt erst realisieren zu können. Also Features die wir alle haben wollen, wo man aber dann doch wissen will, inwieweit dabei Daten an Apple übertragen werden, die ein Anlegen von individuellen Nutzerprofilen ermöglichen würden.

      • Anonymous

        Es wäre ja schonmal ein großer Fortschritt, wenn man die Daten wenigsten auf regulärem Wege selbst nutzen kann, und dafür nicht selbst „hacken“ muss. Das macht die Geschichte aber nicht weniger brisant.

    • Anonymous

      Lustigtes Argument bisher: Ist ja nicht schlimm, weil man weiß ja nix darüber…

  • Danke, Alex!

  • M.W.

    Mal wieder ein super Artikel seit langen.Der iPhone-Blog heißt nicht umsonst iPhone-Blog!

    Außerdem finde ich es schade das aus einem iPhone-Blog ein allgemeiner Apple-Blog gemacht wird @Alexander O.

    Dieser redaktionelle Artikel beweist wieder einmal das es doch geht.
    Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

    Gruß vom der Côte d’Azur

  • „Mir persönlich sind viele Software-Angebote im App Store – wie beispielsweise Viber – weitaus unheimlicher, …“

    Sagte der WhatsApp-Nutzer.

  • Bjoern

    Toller Artikel!
    Gefällt mir sehr.
    Und ich hatte schon befürchtet, Du würdest Dich um diese Thematik einfach so drumrumschleichen.

    Aber der Vergleich mit den Datensammlerapps hinkt meines Erachtens nach.
    Die Begründung für den Big-Brother-Award war ja schließlich auch, dass eine iPhone-Nutzung ohne die Zustimmung zu diesen AGBs nicht möglich ist.
    Sobald ich zustimme und ich bin gezwungen zuzustimmen, wenn ich mein iPhone benutzen möchte, muss ich akzeptieren, dass – wie Du selbst auch schreibst – diese Daten für UNBEKANNTE ZWECKE gesammelt werden.
    Das mag Andi unter mir ja beruhigen. Mich jedoch nicht. Informationen schaden immer nur dem, der sie nicht hat.
    Ich persönlich lehne die Nutzung von Google Latitude und Apps ab, die sich zum Beispiel meines Adressbuches bedienen.

    • Bananarama

      „Die Begründung für den Big-Brother-Award war ja schließlich auch, dass eine iPhone-Nutzung ohne die Zustimmung zu diesen AGBs nicht möglich ist.“

      Mit der selben „Begründung“ hätte dieser ominöse Bielefelder Verein z.B. auch die Deutsche Telekom „auszeichnen“ können. Schliesslich kommt man ohne Zustimmung zu deren AGBs, welche grundsätzlich solch präzise Datenerhebung wie im Fall von Malte Spitz erlauben, an keinen Mobilfunkvertrag.

      Natürlich hätten sie auch Google wegen deren „unabsichtlicher“ WLAN-Datenerfassung beim Street View wählen können.
      Anscheinend hat aber Apple dieses Jahr den höheren Wert beim Buzzword-Bingo, auch hinsichtlich der zu erwartenden Spendenaquise.

      • Könntest Du es mal lassen, ständig Personen oder Institutionen über persönliche Angriffe zu diskreditieren?

        Was ist bitte am FoeBud „ominös“? Weißt Du überhaupt, was der Begriff bedeutet?

        Darüber hinaus hast Du glaube ich die Thematik sowieso nicht verstanden. Ist Dir bekannt, woher die Daten kommen, die die Telekom sammelt und auf welcher Rechtsgrundlage die Datenerfassung beruht?

        Ich denke mal nicht.

        Ich glaube Du rennst hier nur rum und bist damit beschäftigt, Leute, die Dir nicht passen, von der Seite anzuquaken dass Dir deren Nase nicht gefällt.

      • Akawee

        Sag mal Sebastian,

        schieß nicht so scharf das tut weh! Nimm mal das Tempo raus, bisher kann ich nicht erkennen/lesen das man Dich derart scharf angreift.

      • Ich rede nicht von mir.

        Ich rede vom FoeBud, fefe und Windows-Usern. Bananarama ist bereits den ganzen Nachmittag damit beschäftigt, rundum auszuteilen. Lies einfach die anderen Beiträge. Alles was ihm nicht gefällt wird einfach persönlich angegriffen.

      • al-bundy

        Ausgerechnet du selbsgefälliger Wichtigtuer reisst hier die Klappe auf? Atme mal lieber ganz flach durch die Hose und komm wieder auf den Teppich.

      • 1A Antwort. Gefällt mir. Hier, haste nen Keks.

        So argumentationstechnisch haste gerade aber nichts dabei, hm?

        Willst Du nicht vielleicht noch was über meine Mutter sagen oder dass ich keine Freunde habe oder war das alles?

  • Bjoern

    Da fällt mir ein: Die Verschlüsselung ist mit dem 3G noch gar nicht möglich. In dieser Beziehung guck ich in die Röhre, weil ich aus bekannten Gründen ja auch das nächste iPhone warten will.

    • Andy Breuhan

      Was für bekannte Gründe? Ich meine mich zu erinnern, dass das 3G sehrwohl die verschlüsselung in iTunes unterstützt.

      • Anonymous

        Aber nicht auf dem Gerät selbst, wo die Daten ja auch rumfliegen.

  • Seit wann hassen iPhone-Besitzer?

  • Ulrich

    Toll recherchierter Artikel, aber:
    Ich nehme bewusst nicht an Services teil, die meine Posizionsdaten erfassen und veröffentlichen und lasse auch mein Telefonbuch nicht durch Apps hochladen.
    Mir als User war nicht bekannt, das mein iPhone ständig meine Positionsdaten logged und diese auf meinen Computer unverschlüsselt überträgt. Das mir bekannt werden ist für mich subjektiv daher ein Skandal. Ich will nicht, dass mein Telefon das macht. Jetzt könnte ich nur eins machen, es und die Daten zerstören. Toll.
    Dass keine GPS Daten sondern nur Telefonmasten gespeichert werden ändert grundsätzlich nichts, sondern nur die Genauigkeit der Daten.

    Und nochmal aber:
    Das die Artikel nicht erwähnen, dass das nicht wirklich was neues ist zeigt, dass sie schlecht recherchiert sind (oder man diese Information extra unterschlägt).

    • *nerv*

      Die Location-Daten werden nur geloggt, wenn eine App aufgerufen wird die Geolocation-Rechte hat (und es aktiviert ist). Diesen Cache gibt es aus einem technischen Grund, nicht aus sinistren Gründen.

      Wenn du dir das Visualisierungs-Tool besorgst oder selbst dir die Datei von deinem iPhone anschaust würde ich wetten, dass wenn du so restriktiv mit Positionsdateien umgehst wie du behauptest, die Datei leer sein wird.

      • Ulrich

        Schön wärs.
        Die Location-Daten werden auch geloggt, wenn ich die Ortungsdienste generell deaktiviert habe. Das ist ja der Punkt (bzw. Skandal)!

  • Anonymous

    Was mich an dieser Diskussion immer stört:
    (man merkt hier auch, wie Alex da hin und her gerissen ist)

    Das Argument: „Wer in Gowalla, Facebook und Co seine Daten preisgibt, kann sich über so was nicht beschweren…“
    Wo ist da der Zusammenhang?
    Wenn ich meine Daten rausgebe, ist das meine Entscheidung, da darf ich machen, was ich will.
    Wenn Daten Erfasst und gespeichert werden, über die ich nichts weiß, dann ist das ein ganz anderer Schuh, und nicht ok. Eine Mitgliedschaft bei Facebook ist kein Freibrief für solche Aktivitäten.

    Ich würde mir ein echtes Datenerhebungs-Informationsgesetz wünschen dass ganz einfachen Kriterien genügt:

    Eine Software oder eine Hardware muss mich als Benutzer ganz klar darüber Informieren, welche Daten von meine Rechner oder Telefon oder was auch immer, abgegeben werden.
    Ganz simpel.
    Und das allgemeinverständlich in Form einer Liste, nicht großgeschriebenem Juristen-Text auf Millionen von Zeichen.

    Bei der Gelegenheit finde ich es wirklich lustig, dass ich quasi sofort geköpft werde, wenn ich ein in das Netz hinausgeblasene Foto eines Journalisten oder Fotografen verwende. Die gleichen Typen sind aber der Meinung, dass Daten, die ich irgendwo hinstelle, quasi eine Einladung zum Kopieren darstellen.

  • Sebastian Salzgeber

    Herr Olma, so sehr ich ihren Blog mag und selber ein iPhone besitze, so unreflektiert finde ich ihre Sicht auf das Thema. Es mag ja alles sein, dass dies kein Geheimnis ist und schon lange bekannt war, aber seit wann schlagen Sie denn mit dem „AAAALT!“-Argument um sich um etwas zu relativieren? Es ist halt jetzt erst ausserhalb des harten KErns angekommen. HAben sie verständnis dafür, dass es Menschen gibt, die sich nicht 24/7 mit dem iPhone auseinander setzen und so eine „Neuigkeit“ daher mit einem Delay erst in der öffentlichkeit ankommt.
    Was mir aufstösst, ist, dass ich beim kauf meines iPhones nicht drauf hingewiesen wurde, dass so eine Funktion in meinem Handy integriert sein wird. Mich hätte dies vom kauf abgehalten, da es mir unangenehm wäre. Nur ich kann die Daten einsehen oder wnen es gestohlen wird. Da sist mir klar. Aber Daten wecken begehrlichkeiten und sobald so ein Fond ersteinmal angesammelt ist, ist die Entscheidung, diesen vielleicht(!) doch mal beim nächsten Release auszulesen nurnoch ein Schalter. Ich bin auch gegen Vorratspeicherung, selbst WENN es bedeuten würde, dass sie nur gespeichert, aber nie ausgelesen werden würden. Alleine das sammeln von diesen Daten beanstande ich. Wieso tuen Sie sich mit dem Gedanken so schwer, diese Seite nachzuvollziehen?

    • Christian Poensgen

      Ich bitte Sie! Ja, innerhalb des Betriebssystem laufen Hintergrundprozesse ab, bei denen auch Informationen gespeichert werden. Sie wollen mir doch nicht erzählen, dass sie erwarten beim Kauf eines Handys auf die Funktionen jeglicher Hintergrundprozesse hingewiesen zu werden.
      Außerdem speichern die Provider diese Daten auch! Darauf werden sie auch nicht hingewiesen und das ist bei jedem Handy so.

      • Die Speicherung von Bewegungsprofilen (und so muss das ja gewertet werden) über einen offenbar unbestimmten Zeitraum ist sicherlich nicht für die Nutzung von Hintergrundprozessen oder ähnliches erforderlich. Es ist mir dabei auch egal, ob es irgendwelche technischen Gründe dafür gibt*, ob das zu Debug-Zwecken gemacht wird oder ob schlicht vergessen wurde, das im Release auszuschalten. Zunächst legt mein Telefon über mich ein Bewegungsprofil an. Für mich nicht steuerbar. Für mich nicht direkt einsehbar.

        Möglicher Grund: Das Telefon will wissen, welche Masten auf welcher Frequenz wo erreichbar sind und wo es, abhängig von der aktuellen Bewegung des Telefons, am ehesten suchen soll. Das könnte etwas Akku sparen, weil das Telefon nicht herumprobieren muss. Ich kann mich zumindest ausgesprochen dunkel an eine solche Problematik aus dem GSM-CRE erinnern.

      • Anonymous

        Das Telefon soll also zunächst seinen Standort per Funkmasten bestimmen um dann herauszufinden auf welcher Frequenz diese senden?

    • Alex

      Das Sammeln solcher Daten kann z.B. aus technischer Sicht sehr wichtig und vorteilhaft sein. Ein Mobiltelefon muß sich nun mal laufend in Funkzellen ein- und ausbuchen, eine Unmenge an Apps benötigt laufend irgendwelche Positionsdaten (sei es nun ein „sinnvolles“ Navigationssystem, oder auch nur „Spielereien“ wie Gowalla & Co). D.h. ein modernes Telefon muß möglichst schnell und Resourcen- bzw. Akku-schonend Positionen bestimmen können. Daher ist es sicherlich sinnvoll, solche Daten zu speichern, um nicht jedes mal Ewigkeiten auf einen GPS-Lock warten zu müssen (was viel Energie und Zeit kostet). Das iPhone ist daher mit Sicherheit auch keine Ausnahme, ich nehme an, andere Smartphones werden solche Daten ebenfalls speichern. Und das Speichern an sich ist auch kaum ein Grund, sich darüber irgendwie aufzuregen. Und jedes Computer-System „sammelt“ alle möglichen Daten (-> Cache) um schneller und effektiver arbeiten zu können. Wenn man im Vorfeld alle diese Daten einzeln auflisten müsste, wäre jedes Handbuch eines technischen Geräts so dick wie das Berliner Telefonbuch.

      Aufregen braucht man sich erst dann, wenn diese Daten an Dritte weitergegeben werden, ohne Wissen des Nutzers und ohne Anonymisierung.

      • Sebastian Salzgeber

        Alex, deine technische Erklärung in allen ehren, aber du bist in deiner Antwort garnicht auf meine Punkte eingegangen: Ich verstehe die technik dahinter ansatzweise ja und es ist gut dass es Menschen gibt, die pfiffig genug sind, sich für Probleme Lösungen zu suchen. Mir ging es aber nicht um eine totalitäre Sicht auf die Dinge, sondern um eine strukturelle Sicht darauf*.

        – Daten wecken begehrlichkeiten
        – Käufer wissen nicht von dieser Option (und ich lehne es bei jedem Telefon ab, nicht nur beim iPhone. Du Argumentierst ja, dass nur weil es die anderen auch machen, es nicht schlimm ist. Dass es Akku spart finde ich natürlich gut. Wäre es mir persöhnlich aber nicht Wert.)
        – Die Aufregung (ich bin übrigens ganz ruhig gerade beim Tippen und sehe es halt nur anders) kommt erst jetzt, weil es jetzt erst den durchschnittlichen Benutzer erreichte, der nunmal nicht täglich Technikblogs liesst. Was daran nicht nachvollziehbar ist, hast du bisher nicht erklärt (aber ich nehme an, da waren wir uns ja auch einig).

        Mit einem ganz gelassenem und in keinster Weise echauffierendem Gruß
        S. Salzgeber

        * Weil Totalität und Strukturalität als Begriffe mir sicherlich als geschwätz ausgelegt werden wird, möchte ich die Definition anhand der aktuellen Atomstrom-Debatte erklären: Aus Sicht der Totalität ist Kernenergie sicher, da die Grundaussage der Totalität umschrieben heisst „Was am Ende zählt ist wichtig!“. Und in so fern haben die Befürworter Recht, da Atomenergie grosse Klasse ist – wenn sie funktioniert wie auf dem Papier beschrieben. Die Strukturelle Sicht auf die Dinge, schaut sich aber den Zwichenraum an und muss auf Veränderungen (in der Struktur) reagieren und neu Bewerten. Wem dieser Vergleich nun zu absurd ist der kann das gleiche auf Bachelor/Master übertragen („Das Ergebnis zählt! Mehr Abschlüsse in kürzerer Zeit durch Modularisierung“) oder Diplom („Kontemplative (schürfende) Lehre die den individuellen Studenten in seinem eigenen Bildungsweg berücksichtigt, weil Platz zum immer neuen Ausrichten gibt“). Ich denke mir, dass zumindest einige dieses Bild besser verstehen werden.
        Nimm bitte nicht an ich würde hier eine Schlacht führen… es gibt einige depressive auf Twitter die das annehmen. Ich würde mich nur freuen, wenn du es einmal aus dieser Sicht dir vor Augen hälst – auch wenn deine Meinung danach die gleiche ist.

      • Alex

        Ich habe nirgendwo geschrieben, daß, weil es andere machen, es nicht schlimm sei. Ich habe ausschließlich auf den technischen Hintergrund hingewiesen. Caches sind in allen(!) Computer-System üblich, ohne Caches wären die meisten System unbenutzbar langsam bei bestimmten Aktionen. Und dies gilt speziell für langsamere schwächere Hardware, wie sie bei Handies vorliegt. Und ich denke, es würde Dich durchaus stören, wenn der Akku bei bestimmten Anwendungsfällen nur noch halb so lange wie jetzt durchhalten würde. Und Caches sind sicherlich kein System-Feature, was man einem normalen End-Anwender einfach so im Handbuch erklären kann. Das sind doch schon technisch nicht unbedingt triviale Details. Und genau diese vollkommene Unkenntnis der technischen Hintergründe sorgt für diese ganze Aufregung. Wie schon gesagt, jedes Computersystem nutzt unzählige Caches für alle möglichen Daten. Das ist nichts worüber mach sich aufregen müsste, da die Daten ja das Gerät nicht verlassen -…solange man kein Backup macht, natürlich ;-) aber nur weil man kein Backup von seinem Nokia Feature-Phone macht und nicht mitbekommt, daß dieses ebenfalls Caches verwendet, ist dieses Telefon aber auch nicht besser.

      • Ein Cache ist nicht ungewöhnlich nur soll es auch Gründe dafür geben, warum man diese manuell löschen kann.

        Ich kann Dir in jedem Browser die Funktion zeigen, wie man Cookies etc. pp. löscht.

        Darüber hinaus ist mir der Sinn des Zwischenspeicherns der Funkmast-Orte über mehrere Monate wenn nicht sogar Jahre bisher immer noch nicht ganz bewusst. Wenn es einzig und allein darum geht, die Empfangsqualität meines Handys zu verbessern, dann kann man diese Funktionalität sicherlich auch anders lösen als über ein Quasi absolutes Bewegungsprofil. Und wenn das nicht geht dann fragt man den User, ob man das so machen darf oder nicht und holt sich die Erlaubnis nicht irgendwo vergraben in den AGB.

      • Alex

        Nunja, im Gegensatz zum Web, wo sich Web-Seiten laufend ändern und daher Caches nicht allzu lange ihre Daten aufheben müssen, bleiben einmal errichtetet Funkzellen doch längere Zeit aktiv. Warum also nicht dann auch diese Daten entsprechend länger in den Caches speichern. Als „Bewegungsprofil“ taugen die Daten ja nur, wenn die auch jemand außerhalb des Gerätes auswertet, was anscheinend aber gar nicht passiert. Das ist dann auch der Unterschied zu z.B. Cookies im Browser, die ja bei jedem(!!!) einzelnen Aufruf der zugehörigen Seite tatsächlich den Rechner verlassen und zum Server geschickt werden (abgesehen davon, daß man Cookies nicht wirklich mit einem Cache vergleichen kann, denn Cookies haben einen komplett anderen Zweck als Caches).

      • Ähm Alex die Cache-Inhalte im Browser werden auch nicht gelöscht so lange nicht die Grenze erreicht wird die man für den maximal zu verbrauchenden Speicherplatz erreicht oder wenn man in manchen Browsern nicht einstellt, dass sie nach x Tagen gelöscht werden.

        Deshalb gibt es ja jetzt die Möglichkeit, diese Dinge einzustellen. Das war früher komplett anders, eben weil Cookies ewig gespeichert wurden, weil man nachvollziehen konnte, was ein User alles gemacht hat.

        Inzwischen gibt es ja sogar die Möglichkeit, „anonym“ zu surfen, sprich in einem Modus, bei dem die Speicherung für eine Session komplett abgewürgt wird vom Browser.

        Warum Apple trotzdem der Meinung ist, die erfassten Daten bis in alle Ewigkeit speichern zu müssen ist mir schleierhaft – und mein Kommentar bezüglich „Jahre“ ging in die Richtung dass WENN es ganz gut ist, die Daten auch Jahre zu speichern (wegen z.B. der Tatsache, dass sich Funktürme jahrelang nicht ändern bzw. bewegen) dann muss mir als Programmierer bewusst sein, dass es einfach nicht ok ist sie so lange zu speichern und dass ich eine Lösung finden muss, die eine Speicherung ohne Ende umgeht.

        Es kann einfach nicht sein dass heutzutage noch Menschen programmieren die nicht wissen dass so eine Speicherung evil ist.

      • Alex

        Bitte nicht (Browser-)Caches und Cookies in einen Topf werfen. Das sind vollkommen unterschiedlichen Dinge. Browser-Caches kann man maximal löschen, kann aber i.d.R. nichts weiter konfigurieren, ist auch nicht weiter nötig. Und die meisten Caches in einem System kann kein User löschen. (Browser-)Caches verlassen auch nie den Rechner oder gar die Anwendung. Daher sind Caches i.d.R. auch kein Risiko oder Problem, sofern der Rechner an sich nicht gehackt und kompromitiert ist, aber dann sind natürlich alle Daten „weg“. Cookies sind aber tatsächlich Daten, die den Rechner laufend wieder verlassen und das sind Daten, die von Dritten(!) bei Dir gespeichert werden und von Dritten kontrolliert werden. Daher macht es dort dann auch Sinn, daß Du als User eingreifen kannst.

      • Ich kann in jedem Browser einstellen, wie viele MB er für den Browser-Cache verwenden darf. Darüber hinaus kann ich verwalten, welche Websites auf meinem Rechner überhaupt speichern dürfen, z.B. in Firefox. Wenn mir einzelne Dateien nicht gefallen, gehe ich in den Cache-Ordner und gucke mir die Dateien an und lösche ganz nach eigenem belieben einzelne Dateien einfach raus, da ich direkt im Dateimanager darauf Zugriff habe. Dort existieren dann auch die Cookies als reine Text-Dateien.

        Darüber hinaus kann ich meine Cookies zumeist noch spezifischer in den Browsern direkt verwalten, sprich er zeigt mir alle Cookies an um sie direkt zu managen.

        Wo genau siehst Du da jetzt den Unterschied?

      • Alex

        Gegenfrage: wo siehst Du da überhaupt Gemeinsamkeiten zwischen einem Cache und Cookies? Zweck und Aufgabe eines Caches ist eine vollkommen andere als Zweck und Aufgabe von Cookies.

        Und daß Du auf einem PC auf alle Dateien zugreifen kannst, ist ja auch nichts was hier irgendeine Rolle spielen würde. Daher habe ich meine Probleme, was Du mit Deinen Ausführungen eigentlich aufzeigen willst.

      • Ein Cookie ist eine Datei im Cache.

        Meine Frage wäre wo Du den Unterschied siehst…

      • Alex

        Tut mir leid, aber Du hast keine Ahnung. Cookies sind definitiv KEIN Teil des Browser-Caches. Kein Wunder, dass wir aneinander vorbeireden.

      • z.B. der Internet Explorer 6 hat Cookies hier gespeichert:

        C:Documents and Settings[logon name]Local SettingsTemporary Internet Files

        Von daher – ich glaube Du hast keine Ahnung.

      • Alex

        Der Cookie-Speicher ist kein „Zwischen“-Speicher, im Sinne eines Caches. Denn bei Cookies geht es nicht darum, auf diese Daten schneller zugreifen zu können. Cookies sind gewissermassen die „Dateien“ einer Web-Seite, damit diese eben auch etwas speichern können. Cookies sind also genau so wenig Cache-Dateien wie Word-Dokumente oder Fotos Cache-Dateien sind. Cookies sind also keine Kopien wie in einem Cache, sondern die Original Dateien.

      • /facepalm

        Willst Du nicht langsam wirklich irgendwo nachlesen, was „CACHE“ bedeutet? Langsam wird’s peinlich.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Cookie

        Zitat:

        „Zudem stellen Webbrowser in der Regel eine Cookie-Datenbank zur Verfügung, welche auch Cookie Cache genannt wird.“

        !!!

        Du ich versteh ja, dass Du Verständnisprobleme hast, weil Du der Ansicht bist, dass es einen Unterschied gibt zwischen einer Bilddatei oder einer HTML-Datei, die in einem Verzeichnis gespeichert wird, bei dem jederzeit die ältesten Dateien rausgeschmissen werden können. Oder weil der Cache da jederzeit gelöscht werden kann.

        Oder weil Du glaubst dass das deshalb „flüchtig“ wäre.

        Nur hat das nix mit dem Begriff „Cache“ zu tun.

        Vor allen Dingen wird es ziemlich lächerlich wenn man sich vor Augen führt dass es durchaus sein kann dass der Browser-Cache für HTML-Dateien etc. pp. so eingestellt ist, dass er mehrere hundert MB auf der Platte belegen kann und ein Cookie durchaus eine Gültigkeitsdauer von wenigen Tagen hat und er danach gelöscht wird vom Browser.

        Hast Du schonmal beim Online-Banking einen Cookie bekommen, der nur 15 Minuten gilt?

        Wie lässt sich diese Flüchtigkeit mit Deinem ganzen Nonsens hier in Einklang bringen?

      • Alex

        Du willst mich anscheinend absichtlich nicht verstehen und verquerst auch noch meine Aussagen. Ich habe nie von einer Bild- oder HTML-Datei IN einem Browser-Cache gesprochen. Und ich habe nie behauptet, daß Cookies bis in alle Ewigkeiten bestehen bleiben.

        Und ein Verfallsdatum hat nichts mit einem Cache zu tun. In einem Cache können Daten ewig gespeichert bleiben, oder auch nur kurz, das kommt auf die Anwendung an. Und Auch normale Dateien, wie z.B. Zertifikate, können ein Verfallsdatum haben. Nichts davon ist irgendwie relevant, wenn es um die Definition eines Caches geht.

        Und nur weil irgendwer irgendetwas „Cache“ nennt, ist es nicht notwendigerweise auch ein „Cache“ nach Definition. Man sagt auch „Erdbeere“, obwohl diese „Beere“ keine ist, sondern eine Nuss ist. Sprache ist nun mal nicht immer 100% logisch und eindeutig.

        Eine Datei aus einem Cache kannst Du löschen, und dennoch ist nichts verloren, weil die Daten nur lokale Kopien entfernter und/oder aufwändig zu beschaffender Dateien sind. Einen Cache kannst Du daher abschalten und alles wird weiter funktionieren, nur eben langsamer und teurer.

        Cookies sind aber keine Kopien irgendwelcher Daten, Cookies sind die Original-Daten. Daher sind Cookies auch nicht „zwischengespeichert“ damit man schneller darauf zugreifen kann. Der Browser speichert die Cookies, damit er die überhaupt wie vorgesehen benutzen kann. Wären Cookies nur ein Cache, könnte der Browser die ja sofort nach Erhalt wegwerfen (also den Cookie-„Cache“ abschalten) und es würde dennoch alles funktionieren. Aber genau das tut es nicht. Ohne Cookies kannst Du dich nirgendwo einloggen und eingeloggt bleiben, weil dann dem Browser die Original-Daten fehlen, mit denen er Zugang erhält. Du darft also die Cookies nicht wegwerfen (wie das bei den Dateien in einem Cache möglich wäre), wenn Du eingeloggt bleiben willst.

      • Nein.

        Alles was Du in dieser Antwort (erneut) behauptet hast, ist falsch. Gib mir eine einzige Webseite die Deine Aussage belegt.

      • Alex

        Auch wenn man von „Cookie-Cache“ reden, sind Cookies dennoch kein Cache (das wollte ich mit dem Erdbeeren-Beispiel sagen, die ja auch keine „Beeren“ sind). Und genau darum ging es ursprünglich ja, Cookies und Cache-Dateien sind unterschiedliche Dinge mit vollkommen unterschiedlichen Anwendungsgebieten und Aufgaben.

        Lies und verstehen bitte mal genau, was ich geschrieben habe.

        Cache:
        Programm will mit Datei A arbeiten. Guckt also erst im Cache nach, ist die dort drin, wird sie von dort geholt und Programm kann damit arbeiten, ist sie nicht drin, wird Datei A besorgt, eine Kopie im Cache abgelegt und das Program kann mit A arbeiten.

        Cache abgeschaltet (oder auf Größe 0 gesetzt):
        Programm will mit Datei A arbeiten. Guckt also erst im Cache nach, findet die dort niemals, wird Datei A also besorgen, ggfs. versuchen, eine Kopie im Cache abzulegen, der die Datei aber nie speichert (weil abgeschaltet) und das Program kann mit A trotzdem arbeiten.

        Cookie:
        Fremder Server will Status für Web-Seite in Programm „Browser“ speichern. Browser speichert Cookie ab und kann damit arbeiten. Browser würde aber nie den Cookie anfordern(!), denn er weiß niemals welche Cookies der Server überhaupt haben will. Die Rollen sind nämlich komplett anders verteilt. Nicht der Browser wird hier aktiv und will mit Cookies arbeiten, sondern der Server bzw. die Web-Seite will diese im Browser ablegen. Würdest Du die Cookies löschen, würde der Browser nicht wissen, daß er einen Cookie benötigt und ohne(!!!) Cookie die Seite aufrufen. Die reagiert ohne Cookie aber anders als mit und mag u.U. erneut einen Cookie setzen, aber eben nicht notwendigerweise. Das Verhalten ändert sich.

        Und wenn Du den Cookie-„Cache“ abschaltest (der Browser also Cookies gar nicht speichert):
        Der Server/die Web-Seite will einen Cookie speichern, der Browser tut das nicht und wird daraufhin immer ohne(!!!) Cookies die Seite aufrufen. Die reagiert daraufhin natürlich komplett anders als mit Cookie. Du könntest Dich so nie irgendwo einloggen oder einkaufen oder sonstwas machen.

        Das ist der Unterschied zu Caches. Caches kannst Du abschalten die Aufgaben können dennoch erledigt werden, weil die man die Daten ja dennoch weiterhin anfordern kann. Bei Cookies kann der Browser nicht gespeicherte Cookies aber nicht wieder anfordern, denn er weiß ja nicht welche er benötigt und ob überhaupt welche benötigt werden.

        Die Bilddatei kann der Browser neu anfordern, weil er weiß daß diese von der Web-Seite referenziert wird und daher gebraucht wird. Cookies kann der Browser nicht anfordern (tut das auch niemals!!!), weil die nirgendwo referenziert werden und nicht der Browser die Cookies benötigt, sondern der Server benötigt diese. Wenn ein Cookie eine Cache-Datei wäre, und ein Passwort speichert, könnte der Browser diesen Cookie wegwerfen und müsste diesen Passwort-Cookie neu anfordern können und ohne erneutes Login weitermachen zu können. Geht aber nicht. Daher darfst Du auch niemals alle Cookie ablehnen (was gleichbedeutend mit dem Abschalten eines Cookie-Caches wäre, wenn Cookies mit Cache-Dateien vergleichbar wären), wenn sowas wie Logins funktionieren sollen.

        Bei normalen Dateien ist das Programm (also z.B. der Browser) auf Deinem Rechner der aktive Part der mit den Dateien arbeitet, und daher zum schnelleren Zugriff auch einen Cache einrichtet.

        Bei Cookies ist nicht der Browser auf Deinem Rechner der aktive Part der mit den Cookies arbeitet, sondern der Server. Der Browser braucht die Cookies nicht, die braucht nur der Server. Da HTTP aber ein zustandsloses Protokoll ist, kann der Server die Cookies nicht bei sich speichern und dennoch Dir zuordnen, daher muss der Browser die speichern. Das entspricht aber dann eher einer Original-Datei also einer Kopie in einem Cache. Wenn also hier ein Zwischen-Speicher (Cache) für die Cookies eingerichtet werden würde, müsste die vom Server verwaltet werden und damit nicht auf Deinem Rechner von deinem Browser. Denn der Server ist hier der aktive Part der mit den Cookies arbeitet. Der Server alleine könnte von einem Cache profitieren. Nur macht sowas bei Cookies gar keinen Sinn.

      • Wo werden Cookies gespeichert wenn man die Einstellung „Cookies temporär zulassen“ aktiviert?

      • Anonymous

        Der Wachhund über „persönliche Beleidigungen“ wird scheinbar selbst immer wieder persönlich.
        Was hat das noch mit dem Thema zu tun?

      • Halt Dich doch bitte raus. Danke.

      • Alex

        Das hatte ich mir schon gedacht. Du ignorierst wie immer die eigentliche Aussage. Cookies sind schlicht kein Cache und werden in 99% aller Browser auch nicht im Browser-Cache gespeichert sondern sind i.d.R. in einer eigenen speziellen Datei abgelegt.

        Die consolidated.db wird als Cache verwendet, im Gegensatz zu den Cookies, wie Du inzwischen ja anscheinend endlich verstanden hast. Aber Caches sind generell nicht notwendigerweise vom Anwender konfigurierbar, und genau das ist Dein Verständnissproblem. Du glaubt, nur weil der Browser-Cache von Dir konfigurierbar ist, und Cookies das auch sind, wäre beides ein Cache und die consolidated.db kann daher keiner sein, weil nicht von Dir konfigurierbar.

        Aber 99% der Caches in einem Linux, Windows, MacOS, iOS-System sind vom User nicht beeinflussbar, Du weisst noch nicht mal daß es diese gibt (und bis vor kurzem traf das auch auf die consolidated.db zu). Ein MacOS/Windows-System hat Caches für das Dateisystem (nirgendwo konfigurierbar) für die schnelle Anzeige der Icons (nicht konfigurierbar), Caches um Dateiformate, Datei-Endungen den einzelnen Programmen zuzuordnen (diese Cache halten dann auch unbegrenzt, solange die Programme auf dem Rechner sind und verfallen nicht) usw. Nahezu jedes Programm nutzt Caches für die unterschiedlichsten Aufgaben (nicht vom Anwender konfigurierbar). Der Anwender muss davon i.d.R. auch nichts wissen.

        Der Ausgang dieses Threads war einfach nur meine Ausführung, daß die consolidated.db ein Cache wäre, was Du dann mit dem „themenfremden“ Cookie-Beispiel entkräften wolltest. Ich wollte daraufhin nur aufklären, daß Cookies was anders sind und hier überhaupt nicht passen. Themenfremd bin daher nicht ich, sondern Du geworden.

        Ich fürchte, wir werden aber nicht mehr einig und dieser Thread wird inzwischen so schmal angezeigt, daß da nicht mehr viele Anwtorten folgen können. Und Da Deine Argumentation ja auch schon beim Beleidigen („lächerlich“, „irre“, „verarschen“) angelangt ist, sollten wir wohl besser aufhören.

      • Ja es wäre wirklich gut wenn Du in einer Diskussion darüber, ob man im Browser Nutzdaten verwalten kann (z.B. die Cookies) endlich damit aufhören würdest darauf zu bestehen, dass Cookies kein Cache sind.

        Darum ging es die ganze Zeit überhaupt nicht. Die Diskussion ist so lang geworden weil es MIR darum ging, dass in Cookies auch datenschutzrechtlich relevante Informationen gespeichert sind.

        So ungefähr als ob man davon geredet hätte, dass in Portemonnaies oftmals wichtige Dinge enthalten sind und ich hätte als Beispiel einen Brustbeutel genannt und Du diskutierst zwei Tage mit mir darüber, dass Brustbeutel keine Geldbörsen sind, weil man sie um den Hals hängen kann.

        Tausend Punkte. Erdbeeren sind Nüsse. Brustbeutel sind keine Portemonnaies. Du hast die Diskussion über eine themenfremde Wortdefinition gewonnen.

      • Karl – Heinz Preuss

        Ich muss mal eine Sache einwerfen: warum die Funkzellen gecached werden verstehe ich (das macht BTW jedes Handy bereits in der Hardware), warum man deren Geodaten speichert erscheint mir schon etwas unklar (die könnte Apple auch sehr performant aus der eigenen Datenbank holen und even dort cachen) – aber OK das sehe ich auch noch ein. Aber wozu jetzt auch noch der Timestamp „gecached“ wird -neon das macht einfach keinen Sinn.

        Aus mehreren Gründen:
        1.caches Sind dazu da häufige Werte vorzuhalten, Timestamps Sind einzigartig also alles andere als häufig
        2.wenn es um einfaches caching für performance ginge wäre im cache EIN Datensatz mit der Funkzelle nah meiner Wohnung ich hab noch nicht in diesen „cache“ geschaut aber ich denke nach der grafik auf spiegel online sieht das wohl anders aus und hat mit performant nichts zu tun.

        Ich denke es gibt da eine andere Erklärung für diese Datei und sie ist sehr viel einfacher zu verstehen!

        hoffe ich konnte das chache Argument entkräften
        KALLE
        ps. ich betrachte mich als iPhoneBlog Leser der ersten Stunde, in letzter Zeit ich schon häufiger mal Kommentieren und kritische Fragen ob du selbst noch an deine Argumente glaubst? – und nein ich schmeisse mein iPhone jetzt nicht weg :)

      • Alex

        Ein Cache soll Daten, die häufig oder mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zukunft benötigt werden, zwischenspeichern, damit man schneller darauf zugreifen kann. Ein Cache hat meist eine beschränkte Größe, d.h. man muss u.U. wieder alte Einträge loswerden können. Und da man aber nicht in die Zukunft sehen kann um zu wissen, welche Einträge man zukünftig am wenigsten benötigen wird, muss man sich mit der zweitbesten Lösung zufrieden geben: man löscht die Einträge die man am längsten nicht mehr benutzt hat, in der Annahme, dass man die auch zukünftig nicht mehr benötigen wird. Und genau hierfür benötigt man einen Zeitstempel. Und daher benutzt nahezu jeder Cache eben Zeitstempel, egal welche Daten dort gespeichert werden. Dein Punkt 1 ist somit nicht wirklich ein Argument.

        Und Punkt 2 ist auch nicht wirklich stichhaltig, denn wenn man z.B. bei einer Navigation-Anwendung laufend die Funkzellen wechselt, ist es vorteilhaft, wenn man schon vorher Informationen über die Zellen hat, die man in Kürze erreichen wird. D.h. Es macht Sinn, wenn man nicht nur Daten des aktuellen Standorts kennt, sondern auch die, von denen angenommen wird, dass man sie noch besucht. Und da der Mensch häufig die selben Orte aufsucht und auch die Umgebung wichtig ist, wäre es bzgl. Der Performance eher dumm, alles aus dem Cache zu löschen und nur die aktuellen Standortdaten zu behalten.

      • Karl – Heinz Preuß

        hmmm …. – jetzt muss ich ja doch mal fragen ob du deinen Argumenten glaubst.

        Ich will gar nicht sagen „Das kann kein einfacher cache sein.“ Ich sage eher „Die nennen das zwar Cache, aber die Art der aufgenommenen Daten spricht eher dagegen das es ein Cache ist.“ – Und selbst wenn es ein Cache wäre würden mir die Daten die da gecacht werden nicht gefallen. – Warum? Weil ich nicht glaube das mein zeitdiskretes Bewegungsprofil den Betrieb meines Telefons besonders verbessert. Das generelle Vorhalten von Verbindungsdaten dagegen schon.

        Im einzelnen:
        Du sagt „Hey Kalle Caches Arbeiten total oft (qutoe: nahezu jeder) mit Timestamps“.

        Naja, ich sag mal, ich stimme dem in soweit zu als das es Caching-Strategien gibt die auf Timestamps basieren. Bei der Verbreitung solcher Strategien würde ich schon widersprechen, aber ich glaube dieser Punkt ist kaum für jemanden nachzuvollziehen und auch überhaupt nicht wichtig.

        Es gibt also Caching-Strategien basierend auf Zeitstempeln. Übertragen auf das aktuelle Beispiel sähe das so aus:
        1. Wenn ich eine neue Funkzelle erreiche, trage ich sie als JETZT erreicht in den Cache ein. – Wenn mein Cache dabei im Betrieb bereits voll ist, überschreibe ich den Wert im Cache mit dem ältesten Timestamp.

        2. Wenn ich nun Tage später wieder diese Funkzelle erreiche und diese ist nun bereits in meinem Cache, dann update ich einfach den Timestamp.

        Was eben keinen Sinn macht in einer Caching-Strategie ist, einfach einen neuen Datensatz mit dem neuen Timestamp einzufügen. Da ich das ganze ja als Cache benutze habe ich den alten Datensatz im Cache ehh gefunden – es wäre also fast so als würde ich den alten Datensatz suchen und dann ignorieren.

        Deswegen bleibe ich da bei meinem Punkt und fasse ihn (dank echter Tastatur statt iPhone Keyboard) etwas genauer:

        Timestamps als Metadaten eines Caches Ja, als gecachtes Datum selbst Nein! – Als Metadaten verwendet, gebe es keine identischen Primärdaten mit verschiedenen Timestamps. Timestamps als gecachtes Datum sind zwar in der Theorie möglich, aber ich halte es da für viel wahrscheinlicher das Apple (oder wer auch immer) einfach gern Bewegungsprofile seiner Kunden hätte.

        Auch zum zweiten Punkt will ich nicht sagen „Das kann gar nicht sein!“, sondern eher „Ich glaube das nicht, ich denke die Zeitdaten sind nicht notwendig, sie schaffen fast keinen zusätzlichen Nutzen in einem Caching-Szenario – Und zu guter letzt Deswegen will ich sie einfach nicht in diesem Cache haben.“ – Soll heissen „Falls die Zeitstempel irgendeinen kleinen Performance-Boost bringen, verzichte ich darauf gerne.“

        Warum?

        Sagen wir mal mein Telefon möchte die nächste benötigte Funkzelle schon mal vorhalten, für den Fall das ich meine aktuelle Funkzelle verlassen und meine Nächste erreiche – das wäre ja eine gute Sache.

        Wozu brauche ich da einen Timestamp? Selbst für ein zukunftsgerichtetes Prefetching wie dieses ist es doch völlig uninteressant ob ich zum Beispiel letzten Dienstag schonmal an der Eberswalderstrasse in die Bahn gestiegen bin und zur Simon-Dach-Strasse gefahren bin. Wenn ich heute wieder dort stehe könnte ich genauso gut in die U2 zum Potsdamer Platz steigen.

        Viel mehr Sinn würde es machen mit einem Vektor meiner letzten Positionen meine Richtung zu bestimmen damit einen möglichen Zukünftigen Standort zu ermitteln und mit diesem in meinen Cache zu gehen und entsprechende Daten vorzuladen.
        Für den Fall das jetzt jemand Performance als Argument anbringen will: ich sehe nicht wie Timestamps hier performanter sein sollen – und so häufig wechselt ein Handy nicht sein Funkzelle – soviel Zeit hat es.

        Ich bin mir sicher das die begabten Entwickler bei Apple soweit auch selbst denken konnten. Und selbst wenn man nun die Ergebnisse mit Timestamps noch leicht verbessern kann – ich würde sofort drauf verzichten wenn ich gefragt würde.

        Und wieder sage ich viel wahrscheinlicher als „Naja die haben halt ein paar Daten zu viel aufgenommen“ oder „Wenn man die Richtung ausgewertet hat bringen Timestamps nochmal 2% Performance.“ ist: „Apple will Bewegungsprofile – die sind auf meinem Gerät durchaus personalisiert (und deswegen böse, egal ob Apple sie ausliest).“

        So viel geschrieben, echter Tastatur und fehlender Autokorrektur hoffentlich etwas lesbarer – und danke für die Antwort
        cuKALLE

      • Kalle ich stimme Dir dahingehend zu dass Informationen nicht unbedingt einen Timestamp brauchen.

        Vor allen Dingen wenn Alex über Cookies redet frag ich mich wie er auf das schmale Brett kommt. Cookies können z.B. alles von Login-Daten bis einfachen Zahlen enthalten – und kommen dabei komplett ohne Timestamp aus. Genau so wie Passwort-Caches und Adressdaten-Caches im Browser. Vor allen Dingen muss man sich doch nur vor Augen führen, dass die Datei über die wir hier auf dem iPhone reden eine SQL-Datei ist.

        Jeder SQL-Tabelle kommt ohne Probleme ohne ein Timestamp aus. Man kann alles reinballern von Strings bis Zahlen. Niemand verlangt, dass man zu einer Straße auch eine Uhrzeit abspeichert.

        So oder so hab ich irgendwie das Gefühl, dass Alex nicht wirklich weiß, wovon er redet. Weiter oben hat er gesagt, er hätte sich ein Programm geschrieben und versucht, auf die Datei auf dem iPhone zuzugreifen. Ich glaub ihm mal dass er programmieren kann aber irgendwie beschleicht mich das Gefühl dass er deshalb zwar mit den Werkzeugen umgehen kann aber mit Datenstrukturen ein klein wenig Probleme hat.

        Ist nicht persönlich gemeint Alex ich schätze nur ein was Du so schreibst…

      • Sebastian Salzgeber

        Hallo Herr Olma

        >Als „Bewegungsprofil“ taugen die Daten ja nur, wenn die auch jemand außerhalb des Gerätes auswertet, was anscheinend aber gar nicht passiert.

        http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,758681,00.html

        Erneut: Daten wecken Begehrlichkeit. Wer mit einer Canon 5D Mark II durch die Innenstadt geht, muss damit rechnen eher überfallen zu werden als mit einer Fuji Finepix.

        LG
        S. Salzgeber

      • Anonymous

        Was ist das denn für ein blödes Beispiel? Der Dieb klaut doch nicht eher die Canon, weil die bereits darauf gespeicherten Bilder besser aussehen.

      • Peter

        >Und ich denke, es würde Dich durchaus stören, wenn der Akku bei bestimmten Anwendungsfällen nur noch halb so lange wie jetzt durchhalten würde.

        Apple könnte ja einfach mal nen ordentlichen akku einbauen,der eine normale nutzung ermöglicht.
        Spielen ohne steckdose ist ja quasi unmöglich mit dem iphone.

        Aber apple macht das gerät ja lieber immer dünner und dünner.

        >Wie schon gesagt, jedes Computersystem nutzt unzählige Caches für alle möglichen Daten. Das ist nichts worüber mach sich aufregen müsste

        Es geht hier nicht um caches.
        Caches kann man löschen,und man weiß das es sie gibt!

        Und wer cached bitte sinnlose Daten wie standorte die definitv falsch sind?
        Niemand weiß was apple da tut,daher ist mir nicht klar woher du das plötzlich wissen willst!

      • Anonymous

        Caches sind flüchtig! Daher trifft die Bezeichnung hier gar nicht zu. Das iPhone speichert die Daten dauerhaft.

      • Peter

        >Und das Speichern an sich ist auch kaum ein Grund, sich darüber irgendwie aufzuregen.

        Wenn es wie hier unbegrenzt und ohne Information stattfindet,schon.

        >Aufregen braucht man sich erst dann, wenn diese Daten an Dritte weitergegeben werden, ohne Wissen des Nutzers und ohne Anonymisierung.

        Woher willst du wissen das das nicht passiert?
        Von dieser Speicherung wusste auch niemand was.

        Auch aktuell ist noch nicht wirklich viel bekannt,ansonsten bitte ein link auf apple.com,wo steht wann und wie apple diese daten sammelt!

        Ist mir nach den angucken nähmlich nicht klar.

  • ezod

    Danke Alex, du sprichst mir aus dem Herzen.
    Natürlich bleibt die Frage, was Apple mit dieser Aktion vorhat bzw. was der Hintergrund der Speicherung ist. Der Frage sollte sich Apple stellen und den Sachverhalt darstellen.
    Für alles Andere würde ich gerne „BigBoss“ zitieren:

    „My opinion is that this is all silly since the info is stored only on your personal device and computer and not sent to apple or anyone else, therefore, it’s no more a violation of your privacy as storing your contacts info on your device and computer. No information is being sent to Apple or anyone else. This is no violation of your privacy.“

    (http://thebigboss.org/2011/04/21/neuter-consolidated-db-iphone-location-tracking)

    Frohe Ostern ;)

  • AK Vorrat iPhone User

    Sorry, ich kann der Argumentation im Artikel nicht wirklich folgen.
    Es ein großer Unterschied, ob mein Telefon auf Betriebssystemebene ungefragt ein Bewegungsprofil aufzeichnet oder ich mir bewusst eine App wie Latitude/Gowalla installiere.
    Auf die Latitude-Daten haben im Idealfall nur punktuell ausgewählte Freunde Zugriff.
    Auf die Bewegungsdaten meines iPhones im Zweifel meine (dann Ex-) Freundin, mein (dann Ex-) Arbeitsgeber oder die US-Einreisebehörde (welche mich ggf. nach einen kurzen Gegencheck aufgrund des Besuchs der einen oder anderen Demo nicht mehr einreisen lassen könnte).

    Ich bin doch nicht jahrelang gegen die Vorratsdatenspeicherung auf die Straße gegangen, um mir jetzt von Apple ein Ei legen zu lassen!

    • Bananarama

      Am besten weniger hyperventilieren und einfach in Zukunft das Backup verschlüsseln. Dann klappts auch mit (dann nicht Ex-) Freundin und/oder (dann nicht Ex-) Arbeitsgeber (nicht vergessen die Fotos von der anderen Ische und die Bewerbungsunterlagen für Nebenjob vom Rechner zu löschen!).

      Was die US-Einreisebehörde betrifft, die wissen doch eh schon alles über dich, du alter Revoluzzer, die brauchen ganz bestimmt nichts von Apple. :))

      „Auf die Latitude-Daten haben im Idealfall nur punktuell ausgewählte Freunde Zugriff.“
      Na dann träum mal schön weiter vom „Idealfall“. LOL

  • Pingback: iPhone wird zum StasiPhone - mein Android auch? - Android-Hilfe.de()

  • monochromata

    „Apple is not storing the device’s location, it’s storing the location of the towers that the device is communicating with.“ Na und was kann man aus den Standorten der Funkmasten schließen, mit denen das Telefon kommuniziert? Wohl den Standort des Telefons. Das mit dem Wald und den Bäumen ist in dem Post leider etwas durcheinander gegangen, auch wenn der Hinweis auf den Neuigkeitswert sicher berechtigt ist.

    • ezod

      Naja – IMHO nicht ganz. Du bekommst zwar ein ungefähres Bewegungsprofil, aber zum Standort eines Telefons brauchst Du immer noch mindestens drei Satelliten und somit dann auch GPS, was ja hier nicht der Fall ist, um einen ungefähren(!) Standort zu bekommen. Ein oder mehrere Masten reichen da nicht aus

      • Mit den Handymasten kommst du schon sehr sehr weit, gerade in dicht bebauten Großstädten. GPS brauchst du da nicht. Und hatte das iPhone 1 übrigens auch nicht. Die Lokalisierung hatte dennoch passabel funktioniert. Deshalb kannst du aus der Auswertung der Handymasten auch gut herausfinden, wo du warst.

  • Der Olma. Immer mit dem Flugzeug unterwegs, oder was?

    • Logisch. Ist aber auch kein großes Geheimnis :)

  • J Schult90

    Danke Alex, so und nicht anders sieht guter Journalismus aus. Differenzierte Bestandsaufnahme statt einfach der erste sein zu wollen, der abschreibt. Mich regt dieser allgemeine Glaubenskrieg zwischen mobilen Devices aller Art ohne hin auf. Mit den meisten kann man sich nicht mehr fachlich unterhalten, da das Handy (egal welcher Marke) zu einer Erweiterung des Egos geworden ist und jeder sich persönlich angegriffen fühlt, wenn man über technische Unterschiede reden möchte.

    • Ein differentierter Artikel sieht so aus:

      http://www.tagesschau.de/inland/iphone116.html

      Er ist vor allen Dingen nicht mit „Liebe Panikmacher ich hasse Euch“ betitelt.

      • Guest400

        „Das iPhone als Spitzel“ ist aber leider auch nur BILD-Niveau …

      • Bananarama

        Na klar doch, weil ja „Das iPhone als Spitzel“ auch um so vieles „differentierter“ ist.
        Aber Hauptsache der Dampfplauderer in allen Gassen, Felix „Fefe“ Leitner, wird als „Experte“ zitiert. Dann muss es ja stimmen. LOL

      • Welche der Aussagen von Fefe sind bitte nicht zutreffend in dem Tagesschau-Artikel?

        Und warum ist das loggen von Aufenthaltsorten Deiner Ansicht nach mit dem Begriff „bespitzeln“ nicht treffend beschrieben?

        Ich hätte gerne Argumente weißt Du. Wenn Du nicht erkennst wo der Artikel differenzierter ist, dann mach ich Dich gerne darauf aufmerksam, dass er nicht nur die Seite beleuchtet, die Alex hier beschreibt, sondern auch noch eine zweite und dritte.

  • WOW. Es kann und darf nicht sein, daß Apple Fehler macht.

    Schlimmer als das unreflektiert rumgebashe auf Apple ist das in weiten Teilen noch unreflektierter Fanboitum, daß wohl immer mehr um sich greift.

    Zur Info: Apple ist schon seit langen nicht mehr kurz vor den aus und fast genauso lange gehören sie nicht mehr „zu den Guten“. Apple ist inzwischen GENAU SO ein Konzern wie Microsoft früher war, stets darauf bedacht, die eigenen Vorteile zu sichern (was ja im kapitalistischen Konkurrenzkampf durchaus keine Neuigkeit darstellen sollte).

    Die Art und Weise jedoch, wie jeder der Kritik an Apple übt, mit Dreck und Häme beworfen wird, sollte zu denken geben. Wenn es keine Kritiker mehr gibt, ist Apple so gut wie tot, irgendwann wird das auch der dümmste Fanboi mal begreifen…

    • Disclosure: Seit Mac OS X setzte ich fast nur Apple-Produkte ein.

      Aber: Apple gehörte nie zu den Guten. Einfach, weil es im kommerziellen Umfeld keine „Guten“ gibt, egal ob der Claim nun „Think different“ oder „Don’t be Evil“ lautet.

    • Bananarama

      Am schlimmsten sind Kommentare, die versuchen mittelst Deppen-Unwörtern wie „Fanboi“ oder „Fanboitum“ über ihre inhaltliche Leere hinwegzutäuschen.

      Da reissen auch solche super-duper „Infos“ – „Apple ist schon seit langen(sic!) nicht mehr kurz vor den(sic!) aus und fast genauso lange gehören sie nicht mehr ‚zu den Guten‘.“ – nichts mehr raus.

  • Was mich mehr interessieren würde ist, jetzt wo ich die Daten schonmal über mich selbst gesammelt habe und sie nunmal da sind (ob wir das nun wie auch immer finden, oder nicht).. wie kann ich die Daten für mich selbst Nutzbar machen?

    Ich will die Datei in einen normalen GPS-Track (auch wenn er nicht sehr genau sein dürfte) konvertieren und dann damit meine letzten Urlaubsbilder (in dem ich leider keinen Logger dabei hatte) taggen. Besser als keine Geotags allemal – von wegen Places und so…

    Hat jemand schon von so’nem Konverter gehört – dann könnte ich mir die Anschaffung eines GPS-Loggers sparen, da ich ja offenbar schon einen dabei habe.

    • Siehe: http://petewarden.github.com/iPhoneTracker/ („iPhoneTracker“ auf petewarden punkt github punkt com). Die Software ist Open Source – daher kannst du sie dir so anpassen, wie du es brauchst. Besonders genau sind die Daten allerdings nicht … aber für ein grobes Tagging sollte es schon ausreichen ;-)

  • Peter

    >Die Datenbank befindet sich auf dem iPhone und nach einer Synchronisation über iTunes auch auf dem Computer. Verschlüsselt man sein Backup nicht, ist die Datei zugänglich. Beispielsweise von der Visualisierungs-Software ‘iPhoneTracker‘, die im gleichen Schritt das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Kryptografiert man dagegen seine Daten (ein iTunes-Klick reicht aus), ist die Datei nicht auszulesen.

    Clown gefrühstückt,oder irre ich mich gerade gewaltig?
    Was tut man wenn das iphone kaputt geht?

    Ist es nicht so das ein verschlüsseltes backup nur auf dem gerät läuft von dem es kommt?
    Abgesehen davon,kann ich als Eigentümer schon erwarten das ein hesrteller mich über so eine gravierende sicheheitslücke informiert!

    In den agb die man abnicken muss,stand über so etwas jedenfalls nix!

    >ist bereits in gedruckten (!) Büchern (Affiliate-Link) geschrieben worden.
    Ist im jahr 2011 auch logisch das ich mir für geld ein buch kaufe,damit ich weiß was mein eigentum so tut!

    >Dass sich Apple generell Mobilfunk- und WLan-Daten einverleibt, ist seit letztem Sommer kein Geheimnis.

    Wenn sie die genauso personenbezogen speichern wäre das durchaus ein Geheimnis!

    >Bislang bestehen jedoch keine Hinweise, dass die ‘consolidated.db’ dafür genutzt wird, diese Informationen zu übertragen.

    Wie beruhigend!
    Ich habe ein gerät gekauft was bestimmte eigenschaften hatte

    Da kann apple nicht einfach dinge zum nachteil des kunden ändern!
    Im Moment nötigt apple die kunden ja schon,fremden leuten seinen vollständigen namen preis zugeben wenn man gamecenter nutzen will!

    Es wird die zeit kommen da wird man auch seine stadt zwangsveröffentlichen müssen,und noch weiter will man gar nicht denken

    >Wie das PDF-Dokument bestätigt, bedient sich Apple auf explizite Nutzer-Genehmigung auch den GPS-Daten.

    So explizit wie bei nem kinderpornos kinder mitmachen.
    Ich habe nie meine Genehmigung gegeben,ich wurde gezwungen iregndwo ok zu klicken um mein eigentum nutzen zu können.!

    Das hat mit genehmigung so veil zu tun,wie eine Vergewaltigung mit liebe!

    Wie gesagt wir reden hier über dinge die beim erscheinen des iphone4 noch gar kein thema waren!

    Apple sollte lieber mal dafür sorgen das seine geräte ordentlich laufen!
    Was will Apple verbessern wenn das w-lan des iphone nur ein paar meter weit reicht?
    Wenn man mit nem falschen handgriff das netz verliert(was gerade bei spielen extrem störend ist).

    >Die Daten, die jedoch dahinterstehen, sind nicht die geringste Aufregung wert, wenn im gleichen Atemzug Gowalla-Accounts befeuert, Latitude-Blümchen angezündet und eine ‘Find-my-iPhone’-Ortung mit Begeisterung betreiieben wird.

    Was soll so eine dumme aussage?
    Das sind dinge die man freiwillig tut(bist du über nacht in die csu eingetreten)!

    Gowalla und co. sind einvernehmlicher sex,das mit Vergewaltigung gleichzusetzen ist schäbig!

    Und das argument man wird ja nicht gezwungen zuszustimmen zieht auch nicht!
    Kinder werden über jahre von ihren eltern missbaraucht und laufen trozdem nicht weg!

    Es gibt doch gar keine alternative zum iphone!
    Apple missbraucht sein monopol,und da muss mindestens so agiert werden wie bei Microsoft!

    • Ich glaube Du solltest mal darüber nachdenken, ob Sex und Kinderporno-Beispiele bei der Diskussion über Mobiltelefone nicht „vielleicht“ fehl am Platze sind.

      Alles was bei mir nämlich ankommt ist, dass Du ein Schreihals bist.

      • Anonymous

        Die Diskussion hier ist wirklich sehr bodenständig, aber die Kinderporno-Beispiele sind ja wohl sowas von daneben, sogar richtig peinlich. Ich kann’s garnicht glauben…

    • Bananarama

      „Es gibt doch gar keine alternative zum iphone!“
      Ich schätze du hast hier den Clown gefrühstückt und jede Menge andere ungenießbare Dinge dazu, wenn man dein enervierendes Geplärr liest.

      • Nunja, das mit „keine Alternative“ würde ich bejahen, wenn ich mir die gesamte Infrastruktur mit Musik, TV-Serien, Filmen, Büchern und Apps so anschaue. Auch die c’t schrieb neulich, dass Apple damit um Jahre voraus wäre (im Artikel über das Xoom). Und die Quantität und Qualität der Apps auf dem iOS im Vergleich zu den Apps anderer OSe kommt noch hinzu. Mein Blick auf die anderen Plattformen (ob jetzt Telefon, Tablet oder PC) scheitert jedenfalls meist schon beim Versuch, vergleichbare gute Applikationen zu finden (Reeder, AirVideo, EyeTV, 1Password, PasteBot, Twitter, Game Center, eBay, War Pinball, Carcassonne, OmniGraffle, OmniOutline, Tap Tap Revenge, Instapaper, Spiegel, Daily Deeds, Bi.Cycle, der iPod usw. usf.).

        Deshalb ist die Nutzung der iOS-Geräte auch immer ein Drahtseilakt: Wie viel lasse ich mir noch gefallen, wenn die andere Seite meinen Spaß und meine Produktivität dermaßen stark einschneidet? Und wäre die andere Seite, in den Punkten, die mir missfallen, überhaupt besser? Bei Android würde ich ja z.B. nicht mal sicher Updates erhalten ;).

      • Bananarama

        Du hast natürlich recht, wenn man Apples Ökosystem mit dem Rest vergleicht.

  • Alex

    Eines hat die Vergangenheit ganz klar gezeigt: Wo Daten erhoben werden, werden auch diese erhobenen Daten genutzt oder, wenn die Erfassung ohne das Wissen der Nutzer geschieht (die trifft hier auf vermutlich 99,9% der iPhone User zu), missbraucht.

    Im Grunde ist das ja auch klar. Wozu erst erheben, wenn ich sie dann nicht nutze?

    Daher kann ich nicht mal im Ansatz nachvollziehen, wieso irgendwer hier es auch nur akzeptabel, geschweige denn gut findet, was Apple hier abzieht. Der normale User (nicht der Experte) wird hier bewusst im Dunkeln und in Unwissenheit stehen gelassen, weil Apple genau weiß, dass, egal wie es kommuniziert wird, der Kunde bei einer solchen Funktion eher abgeschreckt als interessiert wird.

    In meinen Augen kann der Aufschrei nicht groß genug sein, da man nur mit schlechter Presse über ein Unternehmen/Produkte und den damit verminderten Absatzzahlen ein Umdenken der Verantwortlichen bewirken kann.

    Nochmal meine Frage: Wenn Apple diese Daten nicht nutzt, weshalb werden Sie dann erhoben? Natürlich nutzt Apple in irgendeiner Form diese Daten. Und nur, weil andere Experten per Netzwerksniffer nicht mitbekommen, wie diese Daten versendet werden, heisst die noch lange nicht, dass sie es nicht werden.

    Dein Verweis auf die Datenschutzrichtlinien ist schwach und wenig praxisnah. Mal im Ernst: Wer liest die durch? Seitenlang ist irgendein juristisches Kauderwelch zu lesen, was die Hälfte der Leute weder verstehen, denn noch richtig zu interpretieren weiß. Mit Sicherheit sehen die Datnschutzrichtlinien nicht ohne Grund so aus, wie sie aussehen. Man möchte sich alle Türen und Möglichkeit offen halten, aber der User soll auch nicht vergrault werden, daher beschreibe ich die Dinge so, dass er sie nicht versteht und lieber er bei den bunten Bildern/Werbeversprechen stehen bleibt.

    Auch wenn einige Menschen ihrem digitalen Ego mehr Aufmerksamkeit als ihrem realen Ich zuwenden, und glauben der Welt mitteilen zu müssen, in welchem Kaffee sie nun gerade ihren neuesten Geistesblitz twittern, so gilt dies – Gott sei Dank – noch nicht für die Mehrheit der iPhone-User.

    Ein weiteres Argument von Dir finde ich überaus schwach: „Apple ist doch garnicht so schlimm, schaut Euch doch mal den und den an…“. Nur weil es einige es vielleicht noch bunter treiben, heisst das noch lange nicht, dass damit Apples handeln legitimiert werden kann. Das Hauptproblem bei Apple ist, dass auf einen Schlag gleich zig Millionen User weltweit von diesem Problem betroffen sind und der Eingriff in die Privatsphäre so eine neue Dimension erfährt.

    Die alles entscheidende Frage bleibt aber: Warum zum Teufel darf ich als User nicht selbst entscheiden, welche Infos ich preisgebe? Wieso muss ich es explizit ablehnen, dass meine Daten erfasst werden?

    In Deutschland habe ich laut Gesetz in Selbstbestimmungsrecht, was mit meinen Daten passiert und ein Auskunftsrecht, wo diese Daten herstammen. Dieses Recht steht aber nur auf dem Papier und hat mit der gegenwärtigen Praxis nichts zu tun. Dies hat mehrere Gründe:

    1.) Die Menschen sind zu wenig aufgeklärt darüber, was geht und was nicht geht und können daher in den seltesten Fällen abschätzen, was mit der Preisgabe ihrer Daten passiert.

    2.) Die Strafen bei Verstößen gegen den Datenschutz sind ein Witz: Und mal ehrlich: Wieso sollte ich eine Strafe fürchten, wenn der Gewinn, den ich durch Umgehung dieser Strafe einfahre, ein Vielfaches höher ist? Hier muss die Politik aktiv werden und das geht nur, wenn die Öffentlichkeit sich gegen diese Praxis der Datenerhebung zu Wehr setzt.

    Daher bitte weniger Deiner Artikel, wo das eigentliche Problem klein geredet wird, dafür mehr Aufschrei, damit auch der unbedarfte User sich dem Problem bewusst wird.

    • Drol

      > Die alles entscheidende Frage bleibt aber: Warum zum Teufel darf ich als User nicht
      > selbst entscheiden, welche Infos ich preisgebe?

      Das ist relativ einfach. Die Daten sind derzeit nicht freigegeben, die liegen immer noch auf den Festplatten der Eigentümer.

      Ich bisschen differenziertere Haltung würden den meisten schon gut tun. Man muss nicht jeder Hysterie teilhaben.

    • OK77

      „Daher bitte weniger Deiner Artikel, wo das eigentliche Problem klein geredet wird, dafür mehr Aufschrei, damit auch der unbedarfte User sich dem Problem bewusst wird.“

      Mit Problem meinst Du, dass jeder meine Daten abgreifen kann, der physischen Zugang zu meinem Rechner hat solange diese nicht verschlüsselt sind?
      Das übernehme ich gerne:

      HILFE, JEDER KANN MEINE UNVERSCHLÜSSELTEN DATEN SEHEN, WENN ER ZUGANG ZU MEINEM RECHNER HAT! ALARM! ALARM!

      • Al Laue

        Das Problem liegt woanders: Es liegt nicht darin, dass jemand, der unerlaubter Weise Zugang zu meinem Rechner hat, meine Daten abgreift. Das Problem liegt darin, dass Daten erhoben werden ohne meine Zustimmung und ohne mir zu sagen, wozu diese Datenerhebung gut ist. Das ist der Skandal, nicht eine unverschlüsselte Datei. Wozu das alles?

      • Ok77

        Die Daten werden ja an niemanden übertragen, wo genau ist da der „Skandal“? Ein „Skandal“ wäre es, wenn die Daten ohne Zustimmung und nicht anonymisiert an jemanden ausgeliefert würden. Aber so reicht es nicht mal einem Skandälchen. Apple könnte meinetwegen – analog zum Telefonverlauf – eine Löschfunktion bieten. Damit jeder seine gefühlte Sicherheit hat. Von mir aus. Aber hier „Skandal“ schreien? ich weiss nicht…

      • Alex

        Aus meiner Sicht gehst du einem wichtigen Punkt aus dem Weg. Warum werden die Daten erhoben? Das ist die ungeklärte Frage, die nur Apple beantworten kann.

        Wenn diese Datenerhebung für nichts gut ist, warum wird es dann gemacht?
        Woher seid ihr so sicher, dass diese nicht schon längst übertragen wurde? Wenns die Daten nur in unregelmäßigen Abständen erhoben, wer kann dann ausschließen, dass sie nicht auch unregelmäßig übertragen werden, so dass es ggf. einfach noch niemand mitbekommen hat.

        Die Datenerhebung muss einen Sinn haben und ich würde gerne wissen, welchen.

      • Ok77

        Das hier scheint mir plausibel:

        Zitat:

        a) Apple sammelt Informationen zu Sendemasten, und WiFi-Stationen und
        lokalisiert diese. Um dem Anwender eine schnelle Lokalisierung bieten
        zu können, werden die Informationen von Orten die er schon einmal
        besucht hat gecached und auf dem Gerät abgelegt. Das ist die
        gefundene Datenbank, deren Existenz wurde im Prinzip schon damals in
        dem Dokument bestätigt.

        b) Die Daten werden zusammengefasst und in regelmäßigen Abständen
        anonymisiert an Apple übertragen. Dies dient dazu eine
        Lokalisierungsdatenbank aufzubauen, wie es Skyhook oder Google auch
        macht.

        c) Die aktuelle Position kann zusätzlich in eine Postleitzahl
        gewandelt weitergegeben werden um lokale Werbung anzuzeigen. Dieser
        Option kann man per Besuch von oo.apple.com widersprechen.

        Zitatende

      • Anonymous

        Daten die keiner will und keiner braucht, werden über Monate gesammelt… Glaubst Du eigentlich an den Osterhasen?

      • Anonymous

        Nö, er muss nicht an Deinen Rechner. Er muss nur Zugriff auf Dein iPhone haben und ein paar Minuten Zeit. Wenn Dein iPhone gesperrt ist, muss er es erst jailbreaken, aber das ist ja heute auch kein Problem mehr.

    • *nerv*

      > Nochmal meine Frage: Wenn Apple diese Daten nicht nutzt,
      > weshalb werden Sie dann erhoben?

      Vielleicht weil es auch nur ein Bug ist? iOS ist ein rasanter Work-in-Progress, nicht alles muss Absicht sein:
      http://daringfireball.net/linked/2011/04/21/andy-ihnatko-location-log

      …my little-birdie-informed understanding is that consolidated.db acts as a cache for location data, and that historical data should be getting culled but isn’t, either due to a bug or, more likely, an oversight. I.e. someone wrote the code to cache location data but never wrote code to cull non-recent entries from the cache, so that a database that’s meant to serve as a cache of your recent location data is instead a persistent log of your location history. I’d wager this gets fixed in the next iOS update.

      • Ist eine gute Erklärung. Aber keine Entschuldigung.

        Wenn jemand zu faul ist, auf Datenschutzaspekte bei der Programmierung zu achten, dann macht er etwas falsch. Vor allen Dingen kann ich mir nicht vorstellen dass das nicht von einem Teamleiter so abgesegnet wurde und dann läuft absolut was falsch.

      • Anonymous

        Weißt Du woran man erkennt dass Leute von etwas keine Ahnung haben? Wenn sie auffallend viele englische Begriffe verwenden, weil sie das entsprechende deutsche Wort nicht kennen.

      • Anonymous

        Weißt Du woran man erkennt dass Leute von etwas keine Ahnung haben? Wenn sie auffallend viele englische Begriffe verwenden, weil sie das entsprechende deutsche Wort nicht kennen.

    • Anonymous

      Einer der besten und qualifiziertesten Kommentare bisher. Bedankt.

  • Hier mal ein kleiner Workaround für nicht gehackte iPhones (da sich das meiste auf einen Jailbreak bezieht)
    – den iPhone Explorer herunterladen (universal Mac/Pc) [link] http://bit.ly/f7z1er
    – auf den Pfad „Obstlogohandy/Root Directory/var/root/Library/Caches/locationd“ gehen und die „consolidated.db“ löschen.
    – das anlegen einer neuen DB kann ohne jailbreak nicht verhindert werden also muss diese Prozedur ab und zu wiederholt werden…

    Meine Datenbank unfasste mittlerweile 4,8MB was für ein 3GS sicher noch nicht viel ist.

    • Anonymous

      Wunderbar, ist ja beruhigend zu wissen, dass der Zugriff auf die Datei auch noch so einfach ist!
      /Ironie

      • Bananarama

        Aber nur wenn jemand dein iPhone hat. Und wenn du in Zukunft deine Backups verschlüsselst, kann die Datei auch nicht ausgelesen werden.

      • Schon richtig aber ich glaube kaum das diese ganzen apple/iPhone Hipster überhaupt wissen was ein verschlüsseltes backup ist :D

      • zumindest wissen sie was ein backup ist!;-)

      • Bananarama

        Es sind doch eher die Windows/iPhone Hipster, die massive Probleme mit iTunes im allgemeinen und dem Häkchen setzten bei „Backup verschlüsseln“ im speziellen haben. ;)

      • Das kann gut sein.

        Vor allen Dingen weil sie kein iPhone haben.

        Willst Du nicht vielleicht wieder im Sandkasten spielen gehen? Ich hab langsam das Gefühl dass ich Dir hier am laufenden Meter die Förmchen wegnehme so argumentativ unterirdisch wie Deine Kommentare ausfallen.

      • al-bundy

        Windowsuser haben kein iPhone? Was quatschst du denn für einen Mist.
        Vielleicht wäre es besser, du würdest ein-zwei Minuten länger nachdenken, bevor du deine peinlich-blasierten Elaborate absonderst.

      • [ ] jeder der Probleme mit iTunes hat, hat ein iPhone
        [ ] iPhones sind die einzigen Geräte, die mit iTunes funktionieren
        [ ] es gibt keine iPods/iPads

        Zutreffendes bitte ankreuzen.

        Hast Du jetzt verstanden, worauf ich hinaus wollte?

        Nicht jedes Gerät von Apple, das mit iTunes arbeitet, ist ein iPhone.

        Aber gut dass Du Dich jetzt auch in die Kategorie Leute gepackt hast, die um persönliche Angriffe nicht rum kommen.

      • ist es eben nicht. ohne jailbreak geht das nicht. punkt.

      • ohne jailbreak möglich!

      • geht nur mit jailbreak

      • Daniel Bednors

        Ach Kacke wenn man sich sicher ist!:) hab übersehen das mit cydia afc2add gleich mit dabei ist. War mir sicher das ich das früher separat geladen hatte! Sorry

  • *seufz*

    War ja nicht anders zu erwarten. Hast Du Dich mal mit dem BigBrother Award vom FoeBud für Apple beschäftigt?

    Deine Argumentation kommt der der Supermärkte gleich, die ihre Kunden unterschreiben lassen wie sie seit Jahren unterschrieben haben und den einfachen Satz „gemäß unserer AGB“ in den Text packen hinten auf dem Kassenzettel.

    Die AGB sollte dann aushängen. Die wird dann ab und an geändert. Der Kunde SOLLTE sich das durchlesen.

    Erklär mir nochmal die Alternative zu „AGB von Apple nicht absegnen“ wenn man seine Updates auf dem iPhone im Appstore laden möchte. Ah neue AGB. *zustimm*

    Dein Argument ist weiterhin „Ist nix Neues. Das hat schon einmal jemand in irgendein Buch geschrieben und in den AGB stand es eh und außerdem wird man eh überall überwacht“.

    Das ist ein Strohmannargument. Denn darum geht es nicht. Es geht darum, dass Apple ZUSÄTZLICH noch alle Daten in eine Datei speichert von der 99,9% aller Käufer NIX wissen dürften. Diesen Vorwurf hast Du auch nicht im Ansatz entkräftet.

    Alles was ich hier rauslese ist, dass der Shitstorm schon viel früher hätte aufkommen müssen wegen dieser Datei, und dass obwohl sie bekannt war es kein Schwein für nötig gehalten hat, darüber groß und breit zu informieren.

    Mehr noch: wenn DU schon die ganze Zeit davon wusstest, WARUM hast Du uns davon nix erzählt? War das Thema für dich so banal und unwichtig? Datenspeicherung jetzt schon so weit Usus für Dich dass Du findest dass Apple das ruhig machen darf? Ich denke nicht. Ich denke Du hattest davon auch keinen blassen Schimmer dass es die Datei gab und Du tust jetzt so als ob die Tatsache, dass es ein paar wenigen Menschen auf der Welt bekannt war gleichzusetzen wäre damit, dass es allen Menschen bekannt sein müsste.

    Es sieht doch so aus: die Datenspeicherung der Telekom, die Du da als Beispiel nennst, ist Überwachung die so nicht stattfinden sollte. Sie als Argument zu bringen dafür dass die Datei auf dem iPhone harmlos ist, ist ein Witz. Das wäre ungefähr so als ob man sagen würde „Es klauen doch eh alle, da klau ich auch“ in einer Diskussion über raubkopierte Computerspiele.

    • Ok77

      „Datenspeicherung jetzt schon so weit Usus für Dich dass Du findest dass Apple das ruhig machen darf?“
      Solange die Daten auf meinen Geräten gespeichert werden und dort auch bleiben sehe ich da kein Problem.

      • Ich glaube die Frage war nicht an Dich gestellt.

        Sobald Du hier die Artikel schreibst kannst Du gerne auf Fragen an die Redaktion antworten.

      • Bananarama

        Da du deine Frage hier im Kommentarbereich gestellt hast, kann @Ok77 natürlich auch darauf antworten.
        Diese peinliche Blogwart-Attitüde solltest du dir schleunigst abgewöhnen, Reglementierungen stehen nämlich nur der hiesigen Redaktion zu.

      • Du ich möcht nicht persönlich werden aber ich habe dem Autoren eine Frage gestellt wenn ich dann sage dass ich keine Antworten von Lesern haben will hat das wohl kaum was mit Blogwartattitüden zu tun.

      • Ok77

        Wenn Du keine Antwort von anderen Lesern haben möchtest, dann würde ich Fragen an den Autor besser per Mail stellen.

      • Du ich glaub ich darf mir noch selbst aussuchen, was ich in meine Kommentare schreibe.

      • al-bundy

        Und die Mitforisten können entscheiden, ob sie darauf antworten wollen.
        Du machst hier nicht die Regeln oder führst „von hinten durchs Knie“ eine Art privaten Bereich im Kommentarbereich ein. Schmink dir das ab.

      • Also ihr seid doch alle total Gaga. Ich steh also in einem öffentlichen Raum mit mehreren Dutzend Anwesenden, stelle dem Autor eine Frage und von der Seite antwortet jemand, was ER davon hält, und ich darf dieser Person nicht sagen, dass die Frage nicht an sie gestellt war?

        Warum soll ich mit Ok77 diskutieren wenn die Frage an Alex gestellt war?

        Kämpft ihr hier grad für die Diskussionskultur, in der jeder einfach so dazwischen reden darf? Das hätte dann 1A Kindergarten-Niveau.

      • Anonymous

        Das klappt aber auch nur weil Du auf jeden Pups eingehst. Es reicht doch eine Zwischenfrage nicht zu beantworten anstatt sich über 6!!! Postings darüber zu streiten warum man sie nicht beantworten möchte…

      • Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

        Du musst doch die ganze Zeit auch immer das letzte Wort haben.

      • Anonymous

        Im Gegensatz zu Dir, mein Bester, spiele ich mich aber nicht als großer Moralapostel auf.

      • Anonymous

        Aha, und wie willst Du das bewerkstelligen? Dein iPhone ist doch sicher nicht einmal mit einem Code versehen.

  • Anonymous

    Es ist mir sowas von egal, ob das ein „Feature“ oder eine Systemfunktion ist: Es muss dem Nutzer bekannt sein. Ich erwarte nicht, dass ich über jeden Prozess meines Telefons informiert werde, aber wenn es um potenziell kritische Daten geht, dann schon!

    Wenn ich mir angucke, wie viele „Normalos“ in einer halbstündigen Zugfahrt mit einem iPhone rumspielen, und mir dann vorstelle, dass die Ortsdaten von allen Personen (ohne dessen Wissen) gespeichert werden, dann ist das ein deftiges Missverhältnis zwischen Nutzen für den Kunden und Apple! Ob die Daten nun letztendlich übertragen werden oder nicht, sie werden erstmal gesammelt und der Hersteller hat potentiell jederzeit Zugriff auf das Telefon. Allgemein bekomme ich täglich Kopfschmerzen wenn ich in der Stadt oder der Straßenbahn sehe, was fürTechnik-fremde Personen mit einem iPhone hantieren und bedenkenlos Apps laden und Informationen „teilen“. Das ist für mich übrigens das Unwort des Jahres, fast des Jahrzehnts. Meine Daten werden nicht mehr gesammelt, ich „teile“ Sie…
    Facebook, nein Danke!

    • Anonymous

      Geben ist seliger denn nehmen ;)

  • Großartig Hr. Olma! Großartig. Have a flattr ;)

  • Oliver

    Danke Alex für Deinen super Artikel. War sehr interessant für mich.
    Bei manchen Kommentaren hier kann ich nur traurig den Kopf schütteln und sagen schreibt einen besseren Artikel…
    Übrigens fehlen bei mir auch viel Ortungen. Mein gesamter USA Urlaub ist nicht erfasst! Schämt Euch Apple. Ist bestimmt ein Bug in der Software ;-)

    Viele Grüße Oliver

    • Sobald ich Redakteur für iphoneblog.de bin und entscheiden darf, was für meine Leser wichtig ist und was nicht, dann schreib ich gerne bessere Artikel.

      Bis dahin schreibe ich kritische Kommentare.

      „Macht es doch selbst besser“ ist kein Argument wenn es darum geht, etwas bereits Fertiges zu kritisieren. Antwortest Du so auch Deinem Lehrer oder Deinem Chef, wenn er Dir sagt, dass die Arbeit, die Du abgeliefert hast, „ungenügend“ ist?

      • Oliver Kraus

        Hallo Sebastian,

        Viel Erfolg!

        Ist Dein gutes recht.

        Kann gut sein das es kein Argument ist. Ist halt meine Meinung.
        Die Schule ist zu lange her. Und mein Chef bin ich selbst :-)

        Viele Grüße und ein schönes ruhiges Osterfest

        Oliver

      • Wie war das noch mit den zwei Anwälten mit den drei Meinungen?

        Ich meinte halt dass es gut wäre, Argumente aus dem Kindergarten vielleicht wegzulassen, sonst sind wir bald bei „selber“ und „binichnich“ „bistdudoch“ ;-)

        Frohe Ostern :-)

  • Oliver

    Danke Alex für Deinen super Artikel. War sehr interessant für mich.
    Bei manchen Kommentaren hier kann ich nur traurig den Kopf schütteln und sagen schreibt einen besseren Artikel…
    Übrigens fehlen bei mir auch viel Ortungen. Mein gesamter USA Urlaub ist nicht erfasst! Schämt Euch Apple. Ist bestimmt ein Bug in der Software ;-)

    Viele Grüße Oliver

    • Wäre ja schon weniger schlimm wenn „Cache“ im sinne von flüchtiger Speicher zu sehen ist und nach dem reboot gelöscht werden würde.

      • Bananarama

        Dann könnte man es doch auch gleich lassen, oder?

      • Nein wieso?! Wenn das Telefon mit der Datenbank arbeitet um die Netzsuche zu verbessern?! Aber dann eben nicht mit 2 Jahre alten Daten…

    • Guest400

      Ah, geil.

  • Full ack!
    Flattered…

  • Darf ich mal die interessante Frage in den Raum werfen, ob die Datei für andere Apps lesend rumliegt?

    /private/var/root/Library/Caches/locationd/consolidated.db

    iDOS konnte ja auch dank der doch recht offen stehenden Sandbox etliche unerwünschte Dateien lesen. Wie sieht es hiermit aus? Kommt theoretisch jede App lesend an diese Datei?

    • Alex

      Auf meinem Gerät (kein Jailbreak) komme ich jedenfalls nicht an die Datei.

      • mit welcher App probiert?!

      • Alex

        Einfach eine App geschrieben und versucht die Datei zu lesen. Es klappte nicht. Bis zum Caches-Verzeichnis konnte ich zumindest die Ordnerinhalte lesen, ab und inclusive des Cache-Verzeichnisses war nichts mehr zu ermitteln.

      • mit welcher App probiert?!

  • Pingback: ivoelker()

  • Hendrik Bode

    Oh mein Gott mein Garmin trackt mich wenn ich im Wald gecachen war dabei wollte ich nur da hin! DIESE SCHWEINE!!! Jeder der das klaut könnte sehen wo ich war.
    Ohje mein navi speichert die letzten Fahrziele. Wenn ich das nicht lösche sieht meine freundin das ich sie zum mädelsabend gefahren hab.

    • Anonymous

      … und wieder mal total am Thema vorbei „ironiert“.

    • Hm woher weißt Du, dass Dein Navi die Daten speichert?

      Hat Dir der Hersteller das in der Bedienungsanleitung mitgeteilt?

      Hast Du es in einem Test gelesen?

      Oder hast Du es selbst ermittelt indem Du eine mehrere hundert Seiten lange AGB gelesen hast, und Dir ein iOS Programmierhandbuch gekauft, wo es auf Seite achthundertsoundsoviel von tausend stand?

      Trägst Du Dein Navi immer in der Hosentasche egal wo Du auch hingehst?

      Trägst Du Dein Garmin jederzeit sobald Du aus dem Haus gehst bei Dir?

      Abschließende Frage: geht’s noch ein wenig undifferenzierter? Was ist der Unterschied zwischen einem Navi und einem Handy und was ist der Unterschied zwischen „Haben wir in der AGB vergraben“ und „Steht im Handbuch“.

      Ach lass mich raten. Handbuch gab’s beim iPhone ja gar nicht.

      • Anonymous

        Herr Peitsch, heute sind sie aber kräftig in meiner Gunst gestiegen.

      • Ich hätte auch weniger Probleme mit Dir wenn Du zwischendrin nicht genau so unsachlich und persönlich werden würdest. Versuch mal sachlich zu bleiben und nicht immer persönliche Angriffe in Deine Kommentare zu packen. Du kannst gerne vermuten, dass irgendwer gekauft ist, dass Alex nicht objektiv ist, weil… aber wenn Du diese Argumente als EINZIGES bringst in einem Kommentar, dann hast Du automatisch verloren. Hier und da hast Du nämlich mal ein gutes Argument das man aber aufgrund dem ganzen anderen unfairen Käse den Du absonderst schon fast gar nicht mehr aufnehmen kann weil man sich sonst mit Dir in eine Gruppe stellen muss. Und irgendwann hat man darauf echt keine Lust mehr.

      • Anonymous

        Unfassbqr dass Du mir immer noch Deine eigene „Gekauft“-Äußerung unterjubeln willst….

      • Siehe weiter oben. Dieser Kommentar wurde im Übrigen fünf Minuten nach dem weiter oben verfasst. Von daher – ja ich ändere innerhalb von fünf Minuten nicht meine Meinung.

        Wenn das bei Dir anders ist – bitte.

      • Anonymous

        Welche Meinung? Du unterstellst mir hier Behauptungen die von Dir stammen und tadelst mich anschließend, dass ich jemanden persönlich beleidigt hätte. Realitätsbezug verloren?

  • Ich fand das Thema auch ziemlich unproblematisch – bis ich dann gelesen habe das jegliche installierte App die DB auslesen kann.

    Von dort aus ist es nur noch einer kleiner Schritt die Datei auf nen Server hochzuladen und auszuwerten.

    Und das „Ortungsdienste zulassen“ Knöpfchen drückt man doch schnell, vorallem wenn man nur davon ausgeht das die App erfährt wo man jetzt gerade ist. Und nicht das sie das Profil der letzten 2 Jahre des Lebens erhält…

    • Wo hast du das gelesen?

    • *nerv*

      Das würde mich aber sehr wundern, weil eine App nur Zugriff auf ihre eigene Sandbox und eben die System-API hat. Ich halte das für hysterische Gerüchteküche. Link?

      • Hhgjhg

        auf dem iPhone kann eine App auf alle Daten auf dem Gerät zugreifen. Eine App läuft auf dem iPhone nicht in einer Sandbox. Eine App verwaltet bei Apple sogar die eigene Speicherverwaltung wie zu C Zeiten. Kann man alles nachlesen, wenn man es will.

      • Anonymous

        Und WO kann man das nachlesen. Das ist hier die Frage.

  • Labigabi

    Ich habe laengst keinen verlogeneren Artikel gelesen. Schande ueber Sie herr Olma, natuerlich ist das iPhone ein tolles Geraet, aber Apple um jeden Preis verteidigen, ist eines Journalisten nicht wuerdig. Ich lese Sie seit 2 Jahren, meistens gern, oft aber mit einem Magenknurren, ich besitze das iPhone und das iPad, aber diese Parteinahme hat den Fass zum Ueberlaufen gebracht. Es gehoert nicht einmal Mut zumindes einmal zu sagen: ‚Ja, sie haben Scheiße gebaut!‘ Solche Beschützer braucht nicht einmal Apple. Tschüs, das war mein letzter gelesener Posting Ihres Blogs. Viel Erfolg weiterhin, hoffentlich denken Sie bald um.

    • Bananarama

      So liest sich das also, wenn Emotion statt Hirn regiert. Putzig.

      • Sagt der richtige. Wie war das nochmal mit Fefe?

      • Timmi S.

        Stimmt, Alexander Olmas Beitrag liest sich genau so… „ich hasse euch“ … „ihr unsäglichen Spielverderber“ hahaha!

    • Schnuffi

      geht mir ebenso. war auch mein letzter besuch hier. das ist irgendwie eine applesekte. jedenfalls kommt es mir so vor.

    • Anonymous

      Das mit dem Magenknurren kenne ich, daher gibt es von mir hier auch ab und zu Kontra. Immerhin hat der Alex nichts mit Kommentarzensur am Hut, das muss man ihm zugute halten.
      Der Artikel hier ist natürlich daneben, ja.

  • Gut gebrüllt, werter Kollege. Leider stimme ich fast erstmals nicht mit allem überein, was Du so schreibst…

    Ja, die Aufregung ist übertrieben und wird sicherlich durch den Status, den Apple (man kann fast sagen: Steve Jobs) hat erst erzeugt und befeuert. Die üblichen Apple-Hater kommen natürlich jetzt auch auf die Bühne und helfen nicht unbedingt.

    Aber: Wir ‚Fanboys‘ sind daran genauso schuld. Warum müssen wir uns automatisch über sowas lustig machen, in dem wir Blogeinträge mit ‚ich hasse Euch‘ betiteln, uns auf Twitter darüber lustig machen, dass mein Computer sogar meine Bankdaten und alle meine Dokumente hat und sagen, dass ja alles nicht so schlimm ist, weil ‚man‘ ohnehin Latitude, Find my iPhone oder anderes nutzt? Das schürt unnötig das Feuer und erinnert in seiner Argumentation an ‚ich habe nichts zu verbergen‘ und die anderen üblichen Scheißsätze, die wir in der Depression sonst immer niedermachen.

    Erstmal, und dieser Satz ist immer noch gültig: Jede Datensammlung, insbesondere ohne explizites Einverständnis der Betroffenen, ist zu überprüfen und ggf. einzuschränken. Ja, auch ich lebe öffentlich und mache viel Gebrauch von Datensammlungen oder gebe meine Daten direkt ab, aber entweder ist das freiwillig (Latitude, Twitter mit Geolocation, GameCenter oder was einem sonst noch so einfällt) oder ich persönlich sehe den Nutzen höher an als die Gefahren (WLAN-Datenbanken für Lokalisierung etc). Das ist, was ich mit Überprüfung meine und mein Wort ist da natürlich auch nicht das allein gültige, das muss jeder für sich selbst beurteilen und kann dann entsprechend dagegen vorgehen, wenn er es als falsch ansieht.

    Einige wenige wussten, dass consolidated.db und ihre Vorgänger existieren und haben sogar entsprechend darauf aufmerksam gemacht, wie man sie forensisch nutzen kann. In meinen Augen rechtfertigt das zumindest, das ein auf Privatsphäre bedachter Mensch mal nachfragen darf, warum sein iPhone eigentlich Geodaten anscheinend für immer speichert und wie er sich davor schützen kann, falls er es denn möchte.

    Ja, die Daten sind ungenau, da es nur Cellphone Tower Geotags sind und ja, die Daten werden anscheinend nicht herausgegeben, aber warum werden sie ewig gespeichert, warum werden die User nicht gefragt, ob sie diese Daten gespeichert haben wollen? Ich sage es gern öffentlich, ich kann verstehen, wenn jemand nicht will, dass in seinem Computer im Backup drinsteht, dass er dann und dann in dieser Stadt war. Und ja, das kann man vermutlich aus tausend anderen Diensten auch rauslesen, aber muss das Telefon da unbedingt auch noch mitmachen?

    Ja, man kann das Backup verschlüsseln, aber es wird nicht per default verschlüsselt und wahrscheinlich weiss nur ein Bruchteil der iPhone-Nutzer, dass es überhaupt geht, geschweige denn wie. Das kann als Argument nicht gelten.

    Aber, und um meinen Ruf hier zu retten: Mir persönlich ist diese Datei vollkommen egal, mich stört nicht, dass mein iPhone die gesehenen Celltower mit Datum speichert, ich finds ganz nett, mal nachsehen zu können, wo ich eigentlich war. Aber ich muss akzeptieren, dass andere Leute das nicht so sehen und muss eigentlich sogar dafür eintreten, dass diese Leute zumindest ordentlich darüber informiert werden, dass ihr Telefon das macht.

    Aber, und da bin ich wieder bei Dir: Apps, die mein Adressbuch ungefragt hochladen, sind mir auch um einiges suspekter und es ärgert mich viel mehr, dass Apple dem nicht programmatisch einen Riegel vorschiebt oder es zumindest wie bei Geodaten pro App eigens abfragt.

    • Word! Das nervt mich auch, die Einen, die alles verteufeln auf der einen Seite, die Anderen, die in dem was die Einen als Untergang des Abendlandes ansehen, nichts verwerfliches finden.
      Würde ich so unterschreiben, Hessi :-)

    • „Aber ich muss akzeptieren, dass andere Leute das nicht so sehen und muss eigentlich sogar dafür eintreten, dass diese Leute zumindest ordentlich darüber informiert werden, dass ihr Telefon das macht.“

      Exakt. Ich will sowohl von Apple als auch vom iphoneblog darüber informiert werden, was mein Gerät tut.

    • „Aber die anderen haben doch angefangen ….“

      So oder so ähnlich sehe ich es tatsächlich. Was ich mit meinem Tweet den du hier erwähnst zum Ausdruck bringen möchte ist wie sehr mich die Unsachlichkeit hier mal wieder auf die Palme bringt. Ich wünschte mir man könnte einfach mal über so etwas berichten ohne in das eine oder andere extrem zu verfallen. Die einen Übertreiben, die anderen spielen es herunter.

      Es macht mich wütend. Weil diese hoffnungslosen Übertreibungen (die im eigentlich Artikel übrigens gar nicht so schlimm sind) es sind die die Schlagzeilen der Mainstream Medien schmücken. Bei jemandem der den Spiegel konsumiert bleibt dann genau diese Plakative Headline hängen. „Apple speichert Bewegungsprofile“. Und mit dieser „Information“ wird man dann konfrontiert. Im Bekannten- und Freundeskreis, von Kollegen,.. usw. „Haste schon gehört?….“.

      Und dann ist man wieder in dieser bescheuerten Situation in der man zwei Möglichkeiten hat. Entweder, man erklärt technisch was hier wirklich passiert und läuft hohe Gefahr dass das Gegenüber nicht mitkommt und als Fazit ein „Fanboy“ speichert. Oder man lässt es komplett sein. Was auch – zumindest für mich – echt schwer ist sofern mir zumindest ein bisschen etwas an der Meinungswelt meines Gegenübers liegt.

      Und es nervt tierisch wenn Menschen aus dem CCC Umfeld völlig unsachlichen Quatsch von sich geben wo man GENAU weiß wie unehrlich hier gerade argumentiert wird. Leute die selbst Entwickeln und auch das Thema kennen. Wenn solche Leute auf einmal den Unterschied zwischen „meine Daten“ und „öffentlich zugängliche Daten“ temporär ausblenden weil dann die Story noch schöner ist…

      Klar, der Anwendungsfall den Apple da sieht mögen sie mir erklären. Ich sehe zumindest keine Notwendigkeit diese Daten länger als ein paar Minuten/Stunden aufzuwahren und dadurch einen Mehrwert für den Benutzer zu kreieren. Näherliegend ist für mich jedoch dass auch Apple hier gerade überrascht wird. Manchmal speichert man Dinge versehentlich. (Und dieser Satz bietet schon wieder so viel Angriffsfläche das es mir graust.) Löschen ist kompliziert. Programmierer sind faul.

      Ist es dadurch gerechtfertigt? Nein. Es ist ein Bug. Er ist ein potentielles Datenschutzproblem. Daher ist es ein ernsthafter Bug. Der schnell gefixt werden muss.
      Ist es Zeit die Alufolie aus der Küche zu holen? Nein. Aber genau in die Richtung gehen teilweise die Argumente. Da stellen sich doch wirklich Menschen wie Andreas Bogk den ich für überaus intelligent und thematisch bewandert halte hin und unterstellen Apple sie würden heimlich Daten von ihren Usern schnorcheln. Und weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann das er (und andere) so einen Käse tatsächlich glauben muss ich unterstellen dass man sich hier gerade einfach mal ein bisschen doof stellt um mehr Menschen zu erreichen. Und das macht mich wütend. Denn Im Grunde will ich ja das gleiche wie „die“. Nämlich das Apple das fixt oder gut (!!) begründen kann. Aber sich dafür solcher Methoden und Herangehensweisen zu bedienen finde ich absolut widerlich.

      Mein Fazit: Ich hätte das Thema gerne diskutiert und Apple für diese Nachlässigkeit (ich unterstelle keine Absicht) böse kritisiert. Aber mit Personen die die Thematik gut genug kennen um nicht erst durch eine reißerische Headline darauf aufmerksam zu werden.

      • Peter

        >“Da stellen sich doch wirklich Menschen wie Andreas Bogk den ich für überaus intelligent und thematisch bewandert halte“

        Solche sätze liebe ich ja,wenn man seine Argumente so aufladen muss!
        Ob Herr Bogk intelligent oder thematisch bewandert ist spielt hier gar keine rolle!

        Apple speichert offenbar dauerhaft realtiv exakte Standortdaten,wie geanu weiß man nur nicht weil die tools künstlich die infos verschlechtern!

        Wenn das was man am pc sehen kann die daten wären die so auch gespeichert werden wäre das ja vielleicht noch ok,aber dir rohdaten werden wohl wesentlcih exakter sein!

        >und Apple für diese Nachlässigkeit (ich unterstelle keine Absicht)

        Wie speichert man denn daten ausversehen in einer datei?
        Das Hauptproblem ist ja das apple zwar allgemein sagt das sie standortdaten sammeln,aber diese info so extrem allgemein ist,das sie eigentlich gar nix sagen.

      • Anonymous

        Ja, man merkt da hat jemand Schiss. Gut so! Denn wozu werden die Daten gespeichert, wenn sie doch angeblich nicht benutzt werden? Du merkst selbst, das haut irgendwo nicht hin. Bug? Wunschdenken, die WLAN-Daten werden ja ebenfalls erhoben. Absicht darf daher unterstellt werden, zumal Apple keinen Mucks von sich gibt.

    • royfocke

      Dieser Beitrag deckt sich verblüffend mit dem was ich dazu denke! Besonders die „Aber ich habe doch sowieso nichts zu verbergen!“-Argumentation ist so undifferenziert dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann!

      Roy Focke

    • Anonymous

      Super Kommentar Herr Heßmann,
      dem ist nichts hinzuzufügen!
      Full Ack!!

  • Zum Thema iPhone Datenbank mit Positionsdaten kann ich nur sagen: Die Datei ist seit fast einem Jahr bekannt, wer in der Zwischenzeit alles die Daten abgerufen hat hingegen nicht. Wie bei der Vorratsdatenspeicherung gilt, sind erst einmal die Daten da, so weckt das Begehrlichkeiten. Ich für meinen Teil nutze nun das Jailbreak Tool untrackerd.

  • Silent man

    Vermutlich sind die die hier meckrn dass die daten gespeichert werden die die im AppStore dann meckern würden dass wenn die Daten nicht gespeichert werden würden der GPSfix Minuten dauert.

    • Dein Kommentar beweist ehrlich gesagt nur, dass Du keine Ahnung hast, wie GPS funktioniert.

    • Anonymous

      Wie schafft es dann die Konkurrenz ohne solche Datenbanken für einen schnellen GPS-Fix zu sorgen?

  • Anonymous

    Wie auch immer man das Thema bewertet. Für Alex hat es sich gelohnt, über 110 Kommentare und 85 Flattr’s kommen bestimmt gut an ;)

    In Anbetracht der übrigen Artikel hier ist das auch gerechtfertigt, nur in diesem stimme ich nicht zu.

    • Find ich auch. Alex hat vor allen Dingen gestern eine Menge sehr guter Artikel veröffentlicht in der sicherlich eine Menge Arbeit steckte. Dafür hat er Geld verdient.

      Was dieser Artikel hier beweist ist einfach nur, dass die Leute Flattr wie „Like“ bei Facebook verstehen. Es geht überhaupt nicht darum, WAS in einem Artikel drinsteht sondern eher dass die eigene Meinung bestätigt wird. Das sieh man alleine schon an den Reaktionen im Ein-Satz-Format die dann auch noch sowas wie „differenziert“ beinhalten.

  • Vielen Dank für diesen Artikel, auch wenn die Überschrift etwas heftig ist.

  • Vielen Dank für diesen Artikel, auch wenn die Überschrift etwas heftig ist.

  • Angstgeschwängert

    „wenn im gleichen Atemzug Gowalla-Accounts befeuert, Latitude-Blümchen angezündet und eine ‘Find-my-iPhone’-Ortung mit Begeisterung betreiieben wird.“

    Aber wer keines der genannten Dienste nutzt darf sich weiter ärgern? ;)

  • Angstgeschwängert

    „wenn im gleichen Atemzug Gowalla-Accounts befeuert, Latitude-Blümchen angezündet und eine ‘Find-my-iPhone’-Ortung mit Begeisterung betreiieben wird.“

    Aber wer keines der genannten Dienste nutzt darf sich weiter ärgern? ;)

  • Blogbeiträge wie deiner sind doch der beste Beweis für die Existenz des Apple Distortion Field. Ich hab ja schon drauf gewartet bis der erste es verteidigt ;)

  • Jack Ruby

    http://www.zdnet.com/blog/google/iphone-tracking-revealed-apple-gets-a-free-pass-but-if-it-had-been-google/2908

    Lohnt sich, zu lesen.

    Abgesehen davon: Selbst für einen Blog stilistisch auf Schülerzeitungsniveau. Ein Rätsel, wie sich selbst der Haudrauf-Stern auf sowas zu verlinken traut

    • CS

      Nur weil man die Sinnlosigkeit der Thematik unverblümt ausspricht, ist das noch lange kein Schülerzeitungsniveau. Aber Pseudo-Kompetenz ist ja heutzutage Gang und Gebe…

  • Also ich wäre ja enttäscht wenn das Kommentar bashing hier in der nächsten BuS Folge nicht zur sprache kommt!!! (^_^)

  • Pingback: Privatsphäregefährdend | futuretune()

  • Matthias

    Bravo und vielen Dank für den Artikel. Es ist einfach nicht auszuhalten wie sich jede Hinterhof Presse auf den Anti-Apple-Zug springt sobald er durchs Dorf fährt….

  • An sich hat mir der Artikel sehr gut gefallen, nur – wie bereits ein anderer Kommentator bemerkt hat: Der Titel „Liebe Panikmacher, ich hasse euch!“ ist echt schlecht – und wir vor allem dem Inhalt null gerecht. Könnt Ihr das nicht nachträglich noch ändern? Wäre fein – weil so werde ich den Artikel sicher keinem empfehlen (was ich sonst auf jeden Fall tun würde).

  • Pingback: iPhone und iPad speichern Standortdaten der Anwender - Seite 5()

  • Pingback: Datenkrake iPhone - Schlecht recherchiert oder Format-bedingt?()

  • ach ja

  • Fabske

    Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass diese Daten in irgendeiner Form das Gerät verlassen – außer in Form eines unverschlüsselten Backups, dass allerdings auch deutlich persönlichere Daten wie Fotos oder Mails enthält und zudem auch auf MEINEM Mac liegt. Wenn da jemand auf alle Daten zugreifen kann, dann sind meine Positionsdaten echt das letzte, worum ich mir Sorgen machen würde.
    Was bleibt also: Eine interne Datenbank auf dem Gerät, die einen technischen Zweck (ob sinnvoll oder nicht) erfüllt. Wer in dem Zusammenhang von „Bespitzelung“ schreibt, der sollte ganz schnell seinen Aluhut absetzen und aufhören Fefe zu lesen.

    PS: Ich mag Apple aufgrund anderer Dinge nicht und würde mir niemals ein iPhone kaufen. Das tut eigentlich nichts zur Sache, aber bevor hier irgendwer die Fanboy-Keule rausholt…

    • Helmut Hummel

      „Wer in dem Zusammenhang von „Bespitzelung“ schreibt, der sollte ganz schnell seinen Aluhut absetzen und aufhören Fefe zu lesen.“

      Aufhören Fefe zu lesen …

      „würde mir niemals ein iPhone kaufen“

      … oder aufhören location based services auf dem iPhone zu nutzen oder sich eben keines kaufen sind wohl die sinnvollsten Maßnahmen einer informationellen Selbstbestimmung. Wer diesen Fall als Datenschutz-Problem sieht, der sollte halt schauen, ob er oder sie mit Android oder ohne Handy glücklicher ist.

      Ich kann Alex aber nur zustimmen, dass ich mir über andere meine „privaciy“ tangierende mehr Gedanken mache als über eine Datei, die auf _meinem_ Handy oder _meinem_ Computer ist.

  • +1

  • Madrag

    Ja, der Titel ist extrem schlecht gewählt. Hat nix mit den Fakten zu tun.
    Dann stören mich noch drei andere Aussagen.
    1) Es ist und bleibt ein „verstecktes feature“. Auch wenn du Links von einem Buch und Blogs zeigst, diese sind vom Sep.2010. Wielange werden die Daten schon gespeichert? Es gibt von Apple keine Information über dieses Verhalten, nirgendwo kann man es abschalten. Es wird ohne Wissen des Betnutzers gemacht.
    2) Verschlüsselung der Daten. Ich will dich nicht beleidigen, aber das ist ein Witz. Es geht darum herauszufinden, was Apple mit den Daten vorhat. Nicht ob irgendjemand anders an die Daten ran kommt. Und wer eine Verschlüsselung programmiert und das Programm dass die Daten ver/entschlüsselt, der kommt auch immer an diese Daten ran.
    3)“Dabei jedoch bei der Log-Datei ‘consolidated.db’ anzufangen, ist schlicht und ergreifend unverhältnismäßig.“
    Das heißt, man soll die Datei so lange gut finden, solange es andere probleme gibt… Hmm…
    Ist so wie Benzin sparen bringt nichts, weil die sollen erstmal die Ölverschmutzung in Amerika lösen….

  • Oli

    Apple is not storing the device’s location, it’s storing the location of the towers that the device is communicating with.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Triangulation
    Sucht Euch was passendes ‚raus (Kleiner Tip: Das mit den Pflanzen ist es nicht)

    • Anonymous

      50% der iPhoneblog-Leser wissen doch gar nicht was Triangulation ist. 1% der iPhoneblog-Leser ist das völlig klar ;)

      • al-bundy

        Hast heute mal wieder deinen Kristallkugeltag? Oder ist es einfach nur die übliche Klugscheisseritis?

      • Anonymous

        Du musst mich ja ziemlich geil finden, wenn Du jeden meiner Kommentare liest und sogar kommentierst. Fühle mich geehrt!

  • Pingback: iPhone-Bewegungsprofile | Windows Security Blog ScareWare.de - Sicherheit gegen Malware()

  • Daring Fireball hat eine sehr gute Übersicht, nach der man das Thema hier schließen kann: http://daringfireball.net/linked/2011/04/21/andy-ihnatko-location-log

    • Anonymous

      Oh ja, John Gruber… sehr unabhängiger und objektiver Mann…

      • al-bundy

        Oh ja, benmillr…der Typ, der sagt wer unabhängig und objektiv ist. LOL

      • Anonymous

        Du weißt doch nicht einmal wer John Gruber ist.

      • Ich denke mit diesem persönlichen Angriff hast Du Dich dann genau in die gleiche Kategorie der ganzen anderen Schreihälse hier verfrachtet.

        Ist schon schade wenn man keine vernünftigen Argumente gegen das hat, was Gruber sagt, außer „der ist bezahlt“

      • Anonymous

        Bisher war jeder Artikel den ich von Gruber gelesen habe völlig unkritisch gegenüber Apple, egal was man in Kalifornien wieder für Mist gebaut hatte. Also entweder ist der Mann ein noch viel krasserer Fanboy als Alex, oder er steht auf der Gehaltsliste von Apple. Letzteres scheint Dir ja selbst in den Sinn gekommen zu sein, denn das habe ich gar nicht in meinem vorherigen Kommentar behauptet.

      • Es gibt noch eine dritte Möglichkeit.

        Guck mal wie viele Flattr Alex bekommen hat und die Kommentare von den Leuten, die sich darüber freuen, dass „endlich jemand die Wahrheit gesagt hat“. Ich habe weiter oben geschrieben dass es vielen bei Flattr gar nicht darum geht, dass differenziert berichtet wird, sondern dass sie die eigene Meinung bestätigt bekommen.

        Was meinst Du warum Glenn Beck mit Büchern, Fernsehen und Radio mehrere Millionen verdient hat?

        Die Leute wollen ihre Meinung bestätigt haben und dafür sind sie bereit, Geld zu bezahlen. Ich bin da ja bisweilen nicht anders – ich lese auch hauptsächlich Webseiten die sich mit meinen Interessen decken.

        Nur weil Gruber den Standpunkt des Apple-Fans einnimmt und damit ein Publikum erreicht, dass Geld in der Tasche hat für Apple-Produkte und das dann Firmen dazu bringt, diese kleinen Werbe-Postings im Daring Fireball RSS-Feed zu kaufen, bedeutet das noch lange nicht, dass Gruber von Apple gekauft ist.

        Es bedingt sich nur gegenseitig. Gruber schreibt positiv über Apple, Leute die Apple toll finden lesen seine Seite und dann bekommt Gruber Werbekunden, die gerne ihre Sachen an Grubers Leser verkaufen wollen.

        Alles was man ihm dann vorwerfen kann ist meiner Ansicht nach, nicht kritisch genug zu sein. Das wäre ja vollkommen korrekt, dafür kritisier ich ihn doch auch. Aber ich sag nicht er ist deshalb irgendwie (persönliche Beleidigung hier einfügen).

      • Anonymous

        Ich habe auch nicht behauptet dass Gruber gekauft ist, das warst Du. Ich habe lediglich geschrieben dass es sich bei seinem Blog nicht um eine unabhängige und objektive Quelle handelt, was Du ja scheinbar ebenfalls so siehst. Die Gründe warum Gruber sich derart undifferenziert mit dem Thema Apple auseinandersetzt, sind mir erst einmal egal.

      • Was bedeutet denn bitte „nicht unabhängig“ anders als das er von Apple bezahlt wird?

        Ich kann nichts dafür dass Du nicht einmal das verstehst, was Du selbst schreibst.

  • @mickyroth

    Erstmal Alex: Super Artikel, der es auf den Punkt bringt und gut recherchiert ist.

    Was die Überschrift angeht: Klar, politisch nicht korrekt, aber wenn man SOOOO einen Hals hat, kann man auch mal auf die K*cke hauen im eigenen Blog.

    Wir sind ja hier nicht bei der FAZ oder im Handelsblatt.

  • Der Artikel strotzt imho vor Unzulänglichkeiten

    1. Dass das Problem „bekannt“ war diskreditiert jetztige Diskussionen und Meldungen nicht – es war offensichtlich nicht bekannt _genug_

    2. Gowalla, 4Square etc pp sind Opt-In-Verfahren. Wer da mitmacht, hat sich angemeldet, installiert eine App und, in den meisten Fällen, teilt seinen Standort erst auf Knopfdruck mit. Das ist etwas völlig anderes.

    3. Dass es so etwas Blödes wie die Vorratsdatenspeicherung gab (und wohl geben wird) rechtfertigt nicht, dass solche Daten von einem Smartphone heimlich aufgezeichnet werden (auch wenn es nur um die Aufzeichnung geht).

    4. Es gibt ganz offenbar keinen Grund, diese Daten zu sammeln, wenn Apple sie nicht benutzt. Warum sind sie dann da? Schlampige Programmierung?

    5. Bei Hausdurchsuchungen, aus welchem (u.U. unzutreffenden) Grund auch immer, wird sicher auch das iPhone beschlagnahmt. Und dann hat die Polizei ein Bewegungsprofil, das in Zeiten der Nichtvorratsdatenspeicherung besser ist als alles, was sie sonst noch kriegen können.

    Ich verstehe diese Leichtfertigkeit einfach nicht. Jeder kann mit seinen Daten machen was er will, aber die Selbstbestimmung muss doch bitte gewahrt bleiben. Auch wenn es nicht um veröffentlichte Daten geht.

    • Apfelsaft

      Die Daten werden verwendet um eine Location Datenbank aufzubauen. Damit locationbased services z.B. auch in Gebäuden, unabhängig von GPS funktionieren. Das ganze ist Crowdsourcing für die Position von WLAN und GSM Sendern.

      • Gr4y5ky

        Deine Aussage ist schlichtweg falsch. Man braucht keine Datenbank die jeden Standort von dir aufzeichnet und speichert, um Access Points mit Standorddaten auszurüsten. Dafür würde eine einmalige Positionsbestimmung ausreichen (pro Access Point) Keineswegs müsste man dafür speichern, wo du dihc die letzen Jahre aufgehalten hast.
        Allgemein ist das Verhalten von Apple im Umgang mit Userdaten sehr bedenklich und teilweise einfach dreist.

      • Anonymous

        Dann müssten die Daten aber doch an Apple gesendet werden. Also was denn nun?

    • Anonymous

      Schön auf den Punkt gebracht, danke.

  • Timmi S.

    Die Überschrift ist clever gewählt, um möglichst viel buzz zu bekommen.
    Offensichtlich bist jedoch der einzige, der Panik bekommt. Über die Gründe kann man spekulieren, das überlasse ich aber jedem selbst. Mir kommt sofort das Stichwort „Fanboy“ in den Kopf.

    „…ich hasse euch!“, „Ihr unsäglichen Spielverderber.“ Nice one! :) Klingt irgendwie wie ein kleines Kind im Sandkasten, dem man das Spielzeug wegnimmt. Ja ich weiß, das machst du aus Absicht, damit sich möglichst viele Leute aufregen und du Traffic bekommst. Jedoch nehmen dich ernstzunehmende Leute dann noch weniger ernst.

    Wünsche trotzdem ein schönes Wochenende und hoffe du kannst es trotz der Panikattacke genießen :)

    Viele Grüße

  • Michamail

    wow, aktuells sehr heisses Thema.
    Danke für die Zusammenfassung und der offenen ehrlichen Worte.
    Aber sind wir mal ehrlich – es ist Ostern, Apple hat mal wieder ein bombastisches Ergebnis hingelegt – also der ideale Zeitpunkt für ein Haar in der Suppe….

    in diesem Sinne alle schöne Ostern

  • Akawee

    Hallo Alex,

    der Artikel hat polarisiert und die Kommentare sind zum Teil unter aller würde. Kopf hoch es wird wieder alles gut die Zahlen von Apple sind es ja.

    Frohe Ostern viele weitere Neuigkeiten rund um’s iPhone wünsch ich Dir!

  • Anonymous

    Jetzt is die Sch*e sogar Thema in den ORF Nachrichten mit einem extra Interview einer Datenschutzkommissärin in der ZIB2. Der Bericht selbst hat nur von Ungenauigkeiten und falschen Infos gestrotzt.

    Deutschland nimmt angeblich jetzt auch Ermittlungen gegen Apple auf…

    ich packs einfach nicht.

  • Mog

    Bis in die heutige 20:15 Tagesschau hat es Apple geschafft.

    Gesendet von meinem iPhone, Sendemast 3A, ROFL

    • *seufz*

      Tagesschau? Im Ernst? *seufz* Immerhin kann man es optimistisch sehen und es ist schön wenn es heute keine keine schlimmeren Nachrichten gegeben zu haben scheint.

    • Se

      lol auf welchem Sender kommt den diese 20:15 Uhr Tagesschau ^^ ?

      Die Tagesschau, die ich kenne läuft ja um 20:00 Uhr in der ARD und den dritten Programmen. Aber lass uns bitte weiterhin an deiner Weisheit und deinem iPhone teilhaben :D

  • Johnny

    Zitat von Michamail: „Apple hat mal wieder ein bombastisches Ergebnis hingelegt – also der ideale Zeitpunkt für ein Haar in der Suppe….“

    Allerdings, allerdings…. http://twitpic.com/4nokej

    • Anonymous

      Also sind die Vorwürfe frei erfunden?

  • Pingback: Locationgate: Apple, Datenschützer, Location Tracking und iOS 4.3.3 – Hysterie um einen Bug « m4gic.net()

  • Dorit

    Hm. So ganz kann ich die Erklärungen um was für Daten es sich handelt noch nicht nachvollziehen. Die Daten die bei mir gespeichert sind sind ersten auf einem sehr groben aber sehr gleichmäßigen örtlichen Raster, also wahrscheinlich stark gerundet. Es ist wahrscheinlich nicht die ganze Welt auf genau diesem Raster mit Funkmasten versehen.

    Außerdem gibt es Datenpunkte von vielen Orten, an denen ich absolut nicht gewesen bin. In allen Fällen sind das aber Orte, die ich mir mit der Karten-App auf dem iPhone angesehen habe.

    • Die Software aus dem Video verfälscht Deine Daten sowohl zeitlich als auch örtlich.

      In der eigentlichen Datei sind sie genauer enthalten.

  • Janis Becht

    … nun mal Butter bei die Fische. Liebe Leute, seid ihr wirklich so blöd (Entschuldigung!) oder tut ihr nur so? Wie soll in Gottes Namen der Ortungsdienst funktionieren? Mein iPad (ohne 3G) weiß auch meinen Standort, weil Apple meine WLan-ID und meine Adresse hat. Jeder der ein Mobiltelefon besitzt, weiß doch, dass der Carrier meinen derzeitigen Standort lokalisieren kann. Der Anbieter speichert diese Daten für eine längere Zeit auch? Natürlich, Apple benutzt diese Daten für einen eigenen Lokalisationsdienst. Wer dies nicht möchte, deaktiviert einfach diesen Dienst, thats all!!! Mein Gott, Leute bleibt schön locker, was sollen den Die Leute denken, die ein Googlephon haben.

    • Timmi S.

      Junge halt mal lieber die Füße still, du meinst du kannst uns hier die Welt erklären aber hast scheinbar keine Ahnung vom Leben!

      Dein ipad Beispiel ist doch danebengegriffen, weil du gerade ohne 3G nicht ständig lokalisierbar bist, z.B. wenn du nicht gerade im Wlan eingeloggt bist.

      Wenn deine Fantasie nicht mehr hergibt und du dir nicht vorstellen kannst, zu was man diese Daten einsetzen kann … tja dein Problem!

      Und ja, der Carrier speichert deine Daten, aber nicht unverschlüsselt und außerdem nicht einfach so zugänglich.

      • Zwei kleine Anmerkungen:

        Ja, ohne 3G ist man nicht ständig lokalisierbar. Aber das liegt daran, dass die Standort Daten nicht aus dem Netz geladen werden können. Es bleibt zu überprüfen, ob das iPad nicht trotzdem die WiFi Adressen mittrackt. (Sollte mal jemand der ein iPad hat ausprobieren)

        Und: Ob du dein Backup verschlüsselst oder nicht liegt doch in deiner Hand. Wenn du es verschlüsselst ist es (wie Alex auch geschrieben hat) auch nicht auslesbar.

    • Anonymous

      wenn man keine Ahnung hat…

  • Pingback: iPhone Tracking per SW einsehbar - 3G-Forum von UMTSlink.at()

  • Huschi

    was ganz anderes – was stilistisches: das letzte wort passt nicht. normalerweise kommt nach einem „schlicht und ergreifend“ ein starkes, eindeutiges wort – z.B. unsinn, quatsch … eine klare wertung.

    „unverhältnismäßig“ beschreibt – wie das wort schon sagt – ein Verhältnis von etwa zu etwas. Das fehlt aber im letzten satz. deswegen ist deine abschließende pointiert vorbereite meinung irgendwie unverhältnismäßig.

  • Pingback: Vom iSpitzel… « Flohs Welt()

  • Pingback: Handies mit Peilsenderfunktion | Web-Kommentare...()

  • Peter

    @Alex
    Du scheinst echt zu glauben das Steve gott ist.

    Dann erkläre mir mal wieso man in gamecenter cheaten kann,und wieso apple da nix tut!
    Und wieso das iphone gps ohne netzt keine fix bekommt.

    Wirklich,wenn es apple darum geht irgendwas zu verbessern gibt es tausend effektiver gründe,als im geheimen daten komplett personenbezogen zu sammeln.

    • Argumentier doch bitte mal anhand des Themas und heul nicht rum weil Deine Highscores nix wert sind.

      Vor allen Dingen lass die persönlichen Angriffe gegenüber Alex raus. Wenn Du nicht sachlich bleiben kannst machst Du was falsch.

    • Pannen

      Das iPhone bekommt einen Fix ohne Netz, es dauert nur länger. Lies doch mal nach, was aGPS ist.

      • Anonymous

        Für aGPS braucht man aber keine Datenbanken über Monate auf dem Gerät speichern.

  • Pingback: Apple speichert alle Bewegungen - Seite 5()

  • Panikmachen find ich grundsätzlich auch bescheuert, aber das Apple dafür früher oder später eins draufkriegt und auch draufkriegen muss sollte auch klar sein. Dass es einigen Leuten schonn länger klar war, dass diese Daten erhoben und gespeichert werden, sie mit Krypto schwerer ausgelesen werden können oder in vielen anderen Fällen Leute ja gerne für bestimmte Dienste entsprechende Daten rausrücken ändert natürlich alle nichts daran, dass eine Datei, die ohne Nachfrage an den User angelegt wird und da auch praktisch für immer aufgehoben wird, selbst bei Gerätewechsel und da mal schön erstmal ohne Ablaufdatum speichert wo man sich so rumtreibt, das sollte jedem klar sein, dass das Datenschutztechnisch absolut nicht ok ist, auch ganz ohne Panikmache.
    Apple hatte lange Zeit das zu ändern und das sie es nicht gemacht haben, naja, blöd gelaufen zumindest, ist klar dass das irgendwann zum großen Thema wird.

  • Pingback: Lesenswertes vom 21. April 2011 « We Want Media()

  • Scharfensteiner

    Servus Alex!

    Klasse Artikel und du hast 100%ig richtig Argumentiert.
    Heute konnte man gut sehen, wer einfach nur nachplappert und wer sich mit dem Thema auseinandersetzt! Ich hatte auch mehrfach auf den Umstand der Verschlüsselung hingewiesen. Diese Option ist für mich ein MUST, da ich nicht möchte, dass irgendjemand an meine Mails, Kalendereinträge, Notizen, Bankdaten, MindMaps etc. herankommt: Sowohl am privat Mac als auch am Geschäfts Windiws-Notebook. Hirn anwerfen hat schon immer geholfen ;)

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  • Danke!

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  • Wired hat die Thematik auch gut zusammen gefasst:

    http://www.wired.com/gadgetlab/2011/04/apple-iphone-tracking/

    Das Speichern der Daten hat absolut praktische Gründe für den Nutzer. Das Problem ist die Dauer der Speicherung (10 Monate haben keinen praktischen Grund) und das potenzielle Auslesen der Daten.

    Und dann noch folgender Auszug aus einem Dokument zu einem CCC-Event:

    „We introduce a new forensic technique that allows to collect users‘ past locations on most current Android phones, within a few seconds. It becomes possible to tell where the user was at a given time, or where a phone call took place over the last few hours or days.“

    Hier nachzulesen:

    http://events.ccc.de/congress/2010/Fahrplan/events/4151.en.html

    Das rechtfertigt zwar nicht das überlange Speichern bei Apple, zeigt aber wie immer auf, dass man fast nur auf Apple schimpft, weil es eben Apple ist, während es weitaus größere Probleme bei anderen Anbietern gibt, obwohl ja Android angeblich soviel besser und offener ist…

    • Was sind denn bitte die „weitaus größeren Probleme bei anderen Anbietern“?

      Sorry aber das ist wieder das Scheinargument „Andere sind noch schlimmer“. Darum geht es nicht. Schlimm ist schlimm.

      Ich habe mir ein HTC Legend gekauft um herauszufinden, wie gut oder schlecht Android-Telefone sind und sowohl die Apps als auch die Hardware überzeugen mich überhaupt nicht. Die Bedienung ist kacke (virtuelle Tastatur) die Software ist im Vergleich zu iOS beschissen und die Hardware ist auch abgründig (mir ist das Gerät einmal aus 30 cm runter gefallen und obwohl es eine Silikonhülle drumrum hatte, hatte das Metall darunter sofort eine Macke – war beim ersten iPhone genauso aber Apple hat daraus gelernt, HTC setzt das Material immer noch ein).

      That being said: ich erwarte von Apple mehr und ich kann es einfach nicht ab wenn rumgeheult wird warum denn alle so gemein zu mir sind (das geht jetzt nicht gegen Dich Thomas sondern gegen John Gruber und in diesem Fall hier auch Alex).

      Wenn ich Klassenbester bin oder der Sohn oder die Tochter mit dem besten Notendurchschnitt, dann ist eine Drei keine gute Note, während man sich bei den anderen Kindern die eben nicht gut in der Schule sind vielleicht sogar über eine Drei freuen würde.

      Ich erwarte mehr von Apple.

      Und wenn überhaupt dann erwarte ich, dass man „die anderen Kinder“ mit richtigen Argumenten kritisiert und nicht mit Scheinargumenten.

      Wenigstens hat Gruber in diesem Fall erkannt, dass das Verhalten von Apple nicht ok war.

      Zitat: „Android phones store the same type of location information, but, unlike iOS, Android’s cache only contains recent entries — which is to say Android is doing it right.“

      Wie gesagt wenn ich mich als Klassenbester gerne mit der Mittelschicht vergleichen will begebe ich mich auf eine niedrigere Ebene. Das KANN nicht der Standard sein. Der Standard für Apple kann und MUSS immer das Beste sein, was geht. Dafür bin ich gerne bereit, einen Aufpreis zu bezahlen. Der Grund, warum ich Apple kaufe, ist der, dass sie besser sind als andere. Und wenn sie dann was schlecht machen gebe ich mich nicht damit zufrieden, dass andere doch auch schlecht sind. Das ist als ob ich im Nobelrestaurant eine dreckige Gabel durchgehen lasse, weil es in der Pommesbude um die Ecke auch dreckige Gabeln gibt.

      • Peter

        „Die bei CR haben was das Antennenproblem angeht einfach den Schuss nicht gehört.“

        Inwiefern?
        Gerade beim spielen ist dieser antenennbug sehr störend!

      • Es gibt hier im Blog eine Menge guter Einträge zum Thema Consumer Reports. Lies Dir das doch einfach mal durch.

        Es ist kein Bug, es ist für die Geräteart normal.

        Der Einwand Deinerseits ist übrigens herzig. Wenn Du Dein Telefon also in beiden Händen hältst kannst Du nicht mehr ordentlich telefonieren oder was genau möchtest Du damit ausdrücken? Oder darf ich das so verstehen dass Dein TELEFON nicht ordentlich funktioniert wie eine „Spielkonsole mit UMTS-Modul“? Wieso bist Du der Ansicht dass das so nicht normal ist? Welche andere Spielkonsole mit UMTS-Modul hat keine Verbindungsabbrüche wenn Du sie mit beiden Händen hältst? Ich les mir gerne jeden Vergleichstest von Spielkonsolen mit eingebautem Handy durch, die keine Antennenprobleme haben, wenn man sie mit beiden Händen umschließt.

        Kauf Dir für 5 Euro ne Silikonhülle und das Problem ist gegessen, wenn überhaupt jemals eins bestanden hat.

      • Anonymous

        Warum soll ich mir eine hässliche, fusselfressende Silikonhülle kaufen, nur weil Apple nicht in der Lage ist ein vernünftges Antennendesign auf die Beine zu stellen? Warum gab es die Probleme weder beim 3G, noch beim 3GS, obwohl beide Geräte nachweislich (im Mittel) sogar einen noch schlechteren Empfang aufweisen? Nein, normal sind Gesprächs- und Verbindungsabbrüche nicht, egal wie oft das hier herbeigeredet werden soll.

      • Du hast Gesprächsabbrüche wenn Du ein Spiel spielst?

        Ich stell mir das grad vor – ben hält sein iPhone in beiden Händen während er Real Racing spielt und hält es sich gleichzeitig ans Ohr…

        Wie geht das? Hast Du Dir ein paar Spiegel gekauft?

        :-D

      • Anonymous

        Wo schrieb ich etwas von Spielen? Da steht ganz klar Telefonieren.

      • Äh… Ben… ich bin auf Peter bezüglich des spielens eingegangen.

        Was wirfst Du mir grad vor? Dass Du in Deinem Kommentar auf mich nicht beim Thema geblieben bist?

      • Anonymous

        Du hast aber auf meinen Kommentar geantwortet, siehe Gesprächsverlauf.

      • Nein habe ich nicht. Du hast zuerst auf MEINEN Kommentar geantwortet in dem es um das Spielen geht, in dem ich auf Peter geantwortet hatte, der ebenfalls über den Spielaspekt gesprochen hat.

        Ich kann ehrlich gesagt nichts dafür wenn Du nicht dazu in der Lage bist, auf den Inhalt meines Kommentares zu antworten und ich mich DANN über Dich ein wenig lustig mache dass Du eben dieses nicht schaffst. Meine Antwort auf Dich war eben genau das – ein Hinweis darauf, dass Du offensichtlich vom Telefonieren redest, obwohl ich nicht davon gesprochen habe. Darüber, dass Du nicht dazu in der Lage bist, auf das einzugehen, was Dein Vorredner sagt.

        Aber das hast Du ja mit Alex gemein.

      • Anonymous

        Auch beim Telefonieren ;) und das sogar im T-Moble-Netz.

    • Anonymous

      Warum sollten Apple-Nutzer sich für die Probleme von Android interessieren? In der Regel interessiert man sich für die Plattform, die man selbst benutzt. So ist das zumindest bei mir.

  • Danke für den Beitrag, Alex. Die Flattrs hast du dir verdient für die Mühe!

  • Hamsta

    Danke für den Artikel, insb. dem ersten Absatz.

    Wann wird es wohl „der Presse“ auffallen, das dies kein „Problem“ des Betriebssystems, sondern der Hardware ist? Und das jede Hardware die die Funktionen eines iPhones hat dieses Problem mit sich trägt?

    An diejenigen, die meinen insb. unerfahrene Benutzer sollten explizit darauf hingewiesen werden: wie wäre es mal mit konstruktiver Kritik: wo denn? So wie im Android/Windows Betriebssystem bei jeder Softwareinstallation? Das löst doch nicht das Problem der mangelnden Informiertheit.

    An die Datenschützer: Diese personenbezogenen Daten scheinen mir anonym zu sein, also könnt ihr das BDSG wieder einpacken, das greift dann nämlich leider nicht.

  • Pingback: ...und Musik()

  • Memedai

    Das letzte Zitat ist aber völlig irreführend. Natürlich wird die Position des Geräts gespeichert, wenn es die Tower UND den Zeitstempel speichert. Ich wäre 100% mit der Speicherung einverstanden, wenn dieser Zeitstempel wegfallen würde.

    • Anonymous

      Das ist nicht irreführend sondern schlicht falsch. Die Position von iPhone und Mobilfunkmast sind bei ausreichend grober Genauigkeit identisch.

  • iFocker

    „Liebe Panikmacher, ich hasse euch!“

    Bist ja auch eine iSchwuchtel :P

    • Anonymous

      Derartige Kommentare auf Kindergartenniveau helfen wohl kaum weiter. Weder Dir (als Idiot geoutet) noch dem Blog.

      • al-bundy

        Und warum empfiehlst du diesen Kommentar dann, du scheinheiliger Schwätzer?

      • Anonymous

        Auf den Gedanken, dass ich mich verklickt haben könnte, kommt Dein beschränkter Geist scheinbar gar nicht erst.

  • Andreas

    Sehe ich auch so. Aber so eine Geschichte ist doch so schön für simples aber beherztes Apple-Bashing. Das es User gibt, die KEIN Formularfeld in Facebook & Co unausgefüllt lassen können, das sagt keiner. Und gerade die mit massiver Datendiarrhoe motzen doch jetzt am lautesten.

    Mein Kommentar zu dem Thema: http://www.stammhirnrinde.de/2011/04/22/darf-ich-sie-einladen-an-meiner-paranoia-teilzuhaben/

    Gruß
    Andreas

  • Thomas Weiss

    Sehr schöner Artikel. Ich als Leihe habe den Eindruck einen guten Überblick über den tatsächlichen technischen Sachverhalt bekommen zu haben.

    Nur eine Sache lässt mich stutzen, nämlich der letzte Satz. Wenn Apple die Geodaten der Funkmasten, WLAN Stationen, etc. speichert mit denen *mein Telefon* kommuniziert hat, dann heißt das im Umkehrschluss, dass ich auch dort in der Nähe gewesen sein muss. Natürlich hat man keine Zentimetergenaue Position, aber die genannte Interaktive Karte basiert meines Wissens auch auf den Positionen der Funkzellen. Und um ein Bewegungsprofil zu erstellen sollte es also reichen.

    Die zu klärende Frage wäre also nun: Was genau kommt bei Apple an und wie Anonym sind diese Daten?

    • Burhan

      Du bist ein Laie.

  • Stefan

    Auch wenn es der Autor nicht wahrhaben möchte: das was Apple da macht ist, meiner Meinung nach, einfach ein Unding. Vielleicht wurde nicht alles 100%ig von den Medien korrekt recherchiert, aber ich finde, es ist keine „Panikmache“ sondern berechtigt. Ich würde mir nie so ein Gerät kaufen.

    • Mickey1504

      Welches denn dann?

  • User356

    Man kann einfach nicht schönreden, dass hier eine Firma höchstpersönliche Bewegungsdaten ohne Kenntnis und ohne Einverständnis des Benutzers sammelt.

    • Anonymous

      Alex kann’s.

  • Tom

    War doch klar, dass die ganzen Apple-Hater hier ihre große Chance sehen mal richtig schön über Apple herzuziehen. Was habt ihr eigentlich?
    Es ist mir doch scheißegal ob auf meinem Computer gespeichert wird wo ich war. Was soll denn auch passieren? Erpresser lesen die Daten aus und entführen mich? Ganz bestimmt.

    Datenschutz wird in Deutschland sowieso komplett überbewertet. Oder kann mir jemand erklären, wo der Sinn liegt, wenn man sein Haus bei Google StreetView in einer Neubausiedlung, wo sowieso alle Häuser gleich aussehen, verpixeln zu lassen?

    Lest ihr alle Bild? Die sagen selber: „Bild dir deine Meinung“ Tut das doch mal und plappert nicht alles nach was andere schreiben.

    • Ich glaube dieser Kommentar ist so bar jeder Logik dass er eigentlich implodieren müsste.

      Für DICH ist das alles egal. Du bist aber nicht ALLE. Du bestimmst nicht für alle, Du lebst in einer Gemeinschaft, und nur weil Du die Meinung anderer nicht akzeptieren möchtest heißt das noch lange nicht, dass sie „Hater“ sind.

      • Tom

        Beantworte doch mal die Frage im mittleren Abschnitt. Wo liegt da wirklich der Sinn?
        Die Menschen hören – ohne selber nachzudenken – auf das, was andere sagen. Irgendein vorgekauter Mist, den Politiker auspucken, welcher wiederum von Journalisten genauso weitergeben wird.

        Ach und der erste und zweite Abschnitt haben nichts miteinander zu tun. Der erste bezieht sich auf das „Geierverhalten“ derjenigen, die zu eitel, zu blöd oder was auch immer sind, sich einzugestehen, dass der Erfolg der Firma Apple nicht von irgendwoher kommt und das jeder Erfolgszug auch seine Schattenseiten hat.

        Im zweiten geht es um das Aufnehmen der Meinung anderer.

      • Wieso soll ich die Frage im mittleren Absatz beantworten? Warum soll ich Dir wenn Apple Funkmastdaten mit Zeitstempel auf meinem Handy speichert beantworten, warum in Streetview Häuser verpixelt werden?

        Das ist ein Strohmann-Argument. Es hat nix mit dem vorliegenden Fall zu tun.

      • Tom

        Okay. Lebt du mal weiter in der System-Kritiker-Welt.
        Ich will jetzt auch nicht das du deine wertvolle Zeit verschwendest.

        Gute Nacht .. aber pass auf: Sie beobachten dich.

      • Das deutsche „System“ der informationellen Selbstbestimmung beißt sich mit der ständigen Speicherung meines Aufenthaltsortes über mein Handy. Wenn überhaupt bin ich FÜR das System der informationellen Selbstbestimmung und GEGEN eine Änderung und kämpfe für meine Rechte.

        Du hingegen bist der Ansicht dass diese offensichtliche Rechtsverletzung von Apple ok ist, und argumentierst anhand von Google Streetview, bei dem die deutschen Datenschützer eine Möglichkeit des Einspruches gegen die Veröffentlichung von Bildern des eigenen Hauses erzwungen hat. DAS ist das System.

        Dir fällt nicht einmal auf dass DU der Systemkritiker bist. Muss ich da jetzt noch irgendein Adjektiv einfügen um zu untermahlen, für wie „intelligent“ ich das von Dir halte?

        Die beste Möglichkeit, mir meine Zeit nicht zu stehlen, wäre übrigens, wenn Du mal für fünf Sekunden nachdenken würdest. Oder nein halt: am besten wäre es, wenn Du gar nix mehr sagst, ich komm mir vor als ob ich mit einem nassen Butterkeks diskutiere so weich sind Deine Argumente.

      • dermattin

        Oh, jetzt verstösst Apple schon gegen deutsches Rest? Das iPhone legt Daten in einem Chache ab, so wie eben jedes Programm das auf einem Computer tut. Mehr als dieser banale Grund schneit nicht dahinter zu stecken.

        „Die beste Möglichkeit, mir meine Zeit nicht zu stehlen, wäre übrigens, wenn Du mal für fünf Sekunden nachdenken würdest. Oder nein halt: am besten wäre es, wenn Du gar nix mehr sagst, ich komm mir vor als ob ich mit einem nassen Butterkeks diskutiere so weich sind Deine Argumente.“

        Ohren zu und durch, hm?

      • Ich sag nur: Rest schneit.

        Wenn Du schon zu bequem bist, Deine Kommentare nochmal quer zu lesen um die Rechtschreibfehler zu finden…

        Es geht darum, WAS für Daten gespeichert werden und WIE LANGE.

        Für Dich ist wahrscheinlich auch vollkommen egal ob Zentrifugen für die Urananreicherung jetzt an RWE oder an Gaddafi geliefert werden. Ist doch egal. Sind doch nur Zentrifugen. Oder ob Fotos von der neugeborenen Tochter von Caroline von Monaco veröffentlicht werden. „Wieso, ist doch nen Royal und überhaupt – ist doch nur ein Foto“ usw. usf.

        Sind doch nur Daten. Ist doch egal.

      • Tom

        Ich sag nur noch eine Sache:

        Du bringst jetzt alles durcheinander also lass es einfach. Tob dich woanders aus.

    • Anonymous

      Ok, im letzten Satz wurde mir dann klar wo Du Dir Deine Meinung abgelesen (nicht selbst gebildet) hast.

      • Tom

        Ich lese keine Bild. Nur werde ich von deren Werbekampagne bombardiert und sehe die Zeitung jeden Tag am Kiosk.

  • Pingback: Apple is watching me. « brasax, getting nuts()

  • A Z

    Viel Wind um eine Datei die 1. längst bekannt ist und 2. zumindest zur Zeit unbedenklich da nur auf dem Gerät des Users selbst vorhanden OHNE Übermittlung an Apple CIA BND o.ä. .
    Für mich ist dieser Wind wieder einmal ein Prächtiger Beleg wie blind, doof und ohne Sachkenntnis nicht nur die Klatschpresse sondern auch Tagesschau und Co. sind. Aber was soll man auch erwarten von einem Verein von Presseschwuchteln welche wohl immer noch die den Silberarsch unseres lächerlichen Aussendesasters ähhhmm -minsters hochhalten müssen. Kann man die jetzt alle wegen kollektivem abschreiben a la Gutenplug von Ihren Pöstchen jagen ?? Zumindest die Telekom könnte unsere Verbraucherverarscheminsterin ja nun mal für ein paar Wochen das Netz abschalten lassen da die Pressetussi vom grossen T welche sich ja selbst eine Farbe als Marke schützen musste nun wiederholt für Ihren T.Club gelogen hat. „die Telekom speichert keine Bewegungsdaten“ achso 6Monate sind die ja nur im T-Cache und das ist halt nach gross T Ansicht kein Speichern.

    Wenn ich klauen wollte lasse ich Kreditkarten, Telefon zuhause. Wer stattdessen mit seinem Androiden im Chat bei Facebook auf Tour geht ist heutzutage selbst schuld wenn er sich anschliessend wundert das er die Werbung vom Anwalt via Google schon im Briefkasten hat bevor der Beklaute überhaupt bei der Polizei war.

    • Mit Betonung auf „zur Zeit“.

      Der Atommüll in der Asse ist zur Zeit auch unbedenklich. Das Problem ist bekannt.

      Nur um mal Deiner Logik zu folgen.

    • Anonymous

      Mag sein dass keine Übermittlung an Apple stattfindet. Aber reicht es nicht wenn sich jeder die Daten von Deinem Rechner ziehen kann?

      Vorratsdatenspeicherung = böse
      Apple-Bewegungsdatenspeicherung = harmlos? Merkwürdige Sichtweise.

    • Anonymous

      Mag sein dass keine Übermittlung an Apple stattfindet. Aber reicht es nicht wenn sich jeder die Daten von Deinem Rechner ziehen kann?

      Vorratsdatenspeicherung = böse
      Apple-Bewegungsdatenspeicherung = harmlos? Merkwürdige Sichtweise.

      • dermattin

        Die Vorratsdatenspeicherung mit einem Chache, der dummerweise oft unverschlüsselt auf einem Telefon rumliegt, zu vergleichen, ist auch etwas merkwürdig.

        Und das Argument, dass jeder an diese Daten rankommt, ist ein Totschlagargument. Jeder kann theoretisch an jede Daten rankommen. So gesehen dürften keinerlei Daten erzeugt. Und wir dürften auch alle keine elektronischen Geräte mehr benutzen.

      • Anonymous

        Die Vorratsdatenspeicherung ist auch nichts anderes als ein Cache, der nach 6 Monaten gelöscht wird. Apple löscht aber offensichtlich nie.

        Und ja, Du hast es verstanden, Glückwunsch! Jede Datensammlung kann missbräuchlich genutzt werden, daher gilt es das Sammeln von Daten so weit wie möglich einzuschränken. Man darf dann keine Elektronischen Geräte mehr benutzen? Also mein Toaster und mein Fernseher spionieren mich nicht aus. Und auch auf meinem Rechner bestimme ich, welche Daten ins Web gelangen.

  • Anonymous

    „Apple is not storing the device’s location, it’s storing the location of the towers that the device is communicating with.“

    In Städten spielt der Unterschied kaum eine Rolle, da die Abstände zu den Basisstationen nur gering sind. Ein Bewegungsprofil kann man damit allemal erstellen, wie Phone Tracker beweist.

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  • Pascal

    Danke Alex für den tollen Artikel.
    Als Handy und Smartphone Forensiker kann ich bestätigen das das kein Apple Problem ist, sondern jeder seit Jahren mit sich bereits rumträgt.

    Wer kann sich noch an das glorreiche „Lifeblog“ erinnern das Nokia in „jedes“ n-series Gerät installiert und vorsichtshalber schon einmal aktiviert hat. Der Nutzer könnte es ja vergessen.

    Als Forensiker bekomme ich aus fast alle Telefonen diese Positionsdaten, nur ist es beim iPhone für mich durch die bereits bekannte Datei einfacher.

    Haut mal nicht so auf Alex rum. Er hat auf sachlicher Ebene vollkommen recht.

    • Anonymous

      Erstaunlich wie viele Forensiker es plötzlich gibt, die aber keinen Satz geradeaus schreiben können.

      • Kitchenmaker

        @benmillr Deine Interpunktion lässt auch zu wünschen übrig. Allerdings wirfst Du anderen vor,“keinen Satz geradeaus schreiben zu können“. Das verwundert mich.

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  • Anonymous

    Es ist schade, jedoch zugleich bedenklich, dass die Mehrheit der Bevölkerung ein diffuses Verständnis von Datenschutz hat. Die Materie wird öffentlich leider nur oberflächlich behandelt, was selbstredend bei einer uninformierten Zielgruppe für Empörung sorgt. Wir sollten uns langsam klar machen, was Datenschutz bedeutet, festzustellen, wie man selbst gewissenhaft mit den eigenen Daten umgehen sollte.

    Insofern pflichte ich dir, Alex, vollkommen bei. Abermals wird ein kleiner Fisch im dunklen Meer hochgespielt, dessen Tragweite doch so undifferenziert betrachtet wird, dass die Grundproblematik im Keim erstickt wird. Es ist nichts Neues, schon gar nicht bei Apple, dass Daten übermittelt und ausgewertet werden. Wer sich ernsthaft über Apple’s Datenverständnis aufregt, im selben Atemzug aber detailierte Informationen plus exakte GPS-Daten zum Aufenthaltsort z.B. bei Twitter preisgibt, dem sage ich unverblümt, dass er wohl ein verzerrtes Realitätsverständnis besitzt.

    • Anonymous

      Und was sagst Du den Leuten die versuchen sich bestmöglich vor Datenkraken zu schützen, aber von dieser Datenbank schlicht nichts wussten, schon gar nicht vor dem Kauf des iPhones?
      Was ist Dein Fazit? Datenschutz auf Apple-Geräten ist sinnlos so lange es noch schlimmere Datensammler gibt? Das führt schnell zu einem Zirkelschluss. Auch wenn Du Dir Mühe gibst Dich gezielt „gehoben“ auszudrücken, zeigt das doch, dass Du die Problematik nicht verstanden hast. Einige Deiner Wortschöpfungen ergeben in ihrem Zusammenhang übrigens keinen Sinn.

  • Seeräuber-Jens

    Das geht alles an der Sache vorbei.

    Das neue beim iPhone-Leak ist nicht, daß da Positionsdaten gesammelt und gespeichert werden. Gibt es optional immer schon. Wenn ich mit einem Handy im Netz bin – auch mit einem jahrealten Mürfken -, weiß mein Provider und damit u.U. auch der Verfassungsschutz etc., wo ich gerade bin.

    Das Neue und Skandalöse beim iPhone ist, daß die Daten standartmäßig ungeschützt, unverschlüsselt, offen auf dem Rechner gespeichert werden. Und das iPhone ist ein Gerät für DAUs: Die Daten SIND also in der Regel ungeschützt. Und jetzt kann also nicht nur der Verfassungsschutz, sondern auch der Ehemann herauskriegen, wo seine Frau sich den ganzen Tag so herumgetrieben hat.

    Da gibt es nichts zu beschönigen, nichts zu entschuldigen. Das ist ein Riesenmist, den sich die Firma da geleistet hat. Die müssen sich schleunigst zusammenreißen. Vertrauen ist bei diesen Geschäften das wichtigste Kapital, und das habe ich erst einmal nicht mehr.

    • Dein Handy-Provider darf die Daten aber nur längere Zeit speichern wenn ein Gerichtsbeschluss vorliegt.

      Das Beispiel mit dem netten Gründen-Abgeordneten ist aus dem Zeitraum wo das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung noch galt. Im Moment ist dieses außer Kraft und somit wird auch nix mehr über den Abrechnungszeitraum gespeichert. Bzw. sollte es nicht und die Daten sind nicht beweiskräftig sollte die Telekom den Datenschutzvorschriften nicht entsprechen und die Daten trotzdem länger speichern.

  • also ich hätte ja mit 100 gerechnet…^^

  • Timwut18

    Der Autor des Artikels verkennt und vermengt hier einiges.

    Er verkennt bspw. den Schutzbereich des Datenschutzes. An dieser Stelle sei die Lektüre von Art. 8 EMRK empfohlen.

    Zudem vermengt der Autor Beispiele, die nicht zueinander passen wollen. Hier eine kleine Sensibilisierung zum Thema Datenschutz: Grundsätzlich ist jede Datenerhebung verboten, außer das Gesetz erlaubt diese. Im o.g. Beispielsfall „Vorratsdatenspeicherung“ gab es eine gesetzliche Erlaubnisnorm zur Erhebung der Daten im Telekommunikationsgesetz. Bereits hier hinkt Ihr Beispiel. Aber es geht noch weiter. Diese Erlaubnisnorm wurde vom BVerfG für rechtswidrig und nichtig erklärt. Der jetzige Umgang Apples mit den Daten kann bereits aus diesen beiden Gründen nicht mit der Vorratsdatenspeicherung verglichen werden.

    Vielmehr hat sich auch Apple an geltendes Recht und an den Grundsatz der Datensparsamkeit zu halten – insbesondere weil mit der jetzigen Datensammlung ein sehr hohes Gefährdungspotential für den Betroffenen einhergeht (zu denken ist an Zugriffe von staatlicher Seite, Arbeitgebern, Familienmitgliedern, …).

    Auch Ihr Hinweis auf die Datenschutzrichlinie von Apple als Legitimationsgrundlage geht fehl. Dieser mangelt es nicht zuletzt an der erforderlichen Transparenz.

    Wenn ein Unternehmen Menschenrechte und Verfassungsrechte mit Füßen tritt, dürfen und müssen sich Betroffene zu Wort melden. Wer an dieser Stelle von Panikmache spricht hat, zumindest nach meiner bescheidenen Meinung, einiges nicht mitbekommen.

    • J_franke

      Lieber Timwut18,
      bzgl. des Datenschutzes.
      §1 BDSG Anwendungsbereich
      Zweck dieses Gesetzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.
      (2) Dieses Gesetz gilt für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch

      3.nicht-öffentliche Stellen, soweit sie die Daten unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen verarbeiten, nutzen oder dafür erheben oder die Daten in oder aus nicht automatisierten Dateien verarbeiten, nutzen oder dafür erheben, es sei denn, die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung der Daten erfolgt ausschließlich für persönliche oder familiäre Tätigkeiten.

      Das iphone wird von mir als Privatperson betrieben. Es speichert meine eigenen Positionsdaten. Die Daten werden nicht an Dritte übermittelt.
      D.h. Apple erhebt oder verarbeitet hier im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes keine personenbezogenen Daten.
      Im Gegensatz zu dem z.B. auf dieser Seite eingebetteten Goggle Analytics, … ;-)

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  • chris

    Komisch, kaum zeigt mal den Leuten ihren Netzwerktraffik, oder was man mit Wireshark sonst noch sieht, finden sie es „gruslig“…. oder nmapt man mal ihre Geräte (Mac-Book/Windows-PC) und erklärt was man da sieht…..“gruslig“.
    Aber vorher im Gespräch haben sie nie was zu verbergen, finden das nie wirklich schlimm. Dann irgend wie doch. Die meisten WISSEN einfach nichts. Darum finden sie es auch nicht schlimm. Und der, der weiß, denkt dann einfach anders darüber. Ist immer so.
    Aber der iKunde wird doch bewusst unwissend gehalten. Der soll nicht wissen, der soll kaufen!
    Diese Leute sagen immer:
    „… ja, wenn man das haben will… / …. es bringt einem ja auch was….. der Service wird verbessert…. / “
    Und dann ist es ihnen einfach egal und „verkaufen“ ihre Privatsphäre an jeden. (nicht nur Apple)

    (Beide Versuche mit der Erlaubnis das zu zeigen, Besitzer saß neben mir)

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  • Thom3G

    Für iPhone 4 und das 3GS soll mit dem Firmware Update Abhilfe geschaffen sein, was aber auch nur eine Scheinlösung ist. Und was ist mit den 3G Nutzern? Und was haltet ihr von dem Angebot: http://cgi.ebay.de/Spy-Free-iPhone-3G-16GB-UNLOCKED-ohne-GPS-Tracking-/250821252174?pt=DE_Handy_s&hash=item3a661c944e#ht_973wt_1139 ?

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