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van Alex Olma
5. August 2011 – 13:22 Uhr

Der Kleingeld-Tod: In den ‚BookBook‘-Club dürfen nur Kreditkarten und Apples iPhone 4

Ich lebe aktuell in einem Land, das ohne die überflüssigen Ein- und Zwei-Cent-Münzen auskommt. Genau genommen bin ich hierzulande, seit zirka einem Jahr, komplett bargeldlos unterwegs. Jedes 50-Cent-Brötchen wird mit Kreditkarte bezahlt. Das vereinfacht die Suche nach einem Portemonnaie erheblich.

IPhoneBlog de BookBook a

Das BookBook von Twelve South, hier bereits mit schmackhaftem Video vorgestellt, ist aufgrund meiner beschriebenen Situation ideal. Nicht perfekt, aber ideal.

Drei Scheckkartenfächer bieten Platz für die Kreditkarte, den EU-Führerschein und einen neuen deutschen Personalausweis. Die zwei zuletzt genanten Vertreter besitze ich in den erforderlichen Abmessungen (85,60 x 53,98 mm) noch nicht – aus diversen Gründen. Wer noch einen ganz alten (rosaroten) Führerschein sein Eigen nennt, schiebt diesen mit etwas Fingergeschick in ein größeres Fach unterhalb die drei Bankkarten-Slots. Eine Beeinträchtigung beim Zuklappen entsteht dadurch nicht. An dieser Stelle ließen sich auch einzelne Euromünzen einklemmen – wenn’s unbedingt sein muss.

Hosentaschen-Tauglichkeit attestiere ich der Bücherrahmung durchaus. Als Rechtshänder lassen sich alle Display-Pixel erreichen. Wer mit der linken Hand seine Gesten ausführt, wird sich hier nicht zu Hause fühlen. Kollege Schilling merkt in seinem Praxistest (nachvollziehbar) an, dass auch Vieltelefonierer durchs notwendige Umschlagen des Buchdeckels mit ähnlichen Problemen kämpfen.

IPhoneBlog de BookBook c

Unbestritten: Die Geldbörse mit iPhone-Case fühlt sich wie alle Twelve-South-Produkte unglaublich wertig an. Es wird bedacht, das der Zugang für Kopfhörerkabel nicht beeinträchtigt ist. Auch die Lautstärke-Buttons (+ Stummschalter) lassen sich weiterhin gut bedienen. Eine Aussparung für die rückseitige iPhone-Kamera fehlt. Für den schnellen Schnappschuss löst man eine Lasche und schiebt dann das Telefon einige Zentimeter aus der Hülle. Die ersten Versuche gelingen nur behäbig.

IPhoneBlog de BookBook b

Der teure US-Versand dürfte in ein paar Wochen hinfällig sein, wenn das BookBook auch deutsche Händler im Programm führen. Wer bereits jetzt mit einer Geldklammer sein Tagesgeschehen bestreitet, freut sich darüber das iPhone 4 zusätzlich gut aufgehoben zu wissen. Wer sein Portemonnaie mit Kleingeld, Kassenbelegen und Bonus-Stempelkarten vollstopft, spart sich die (voraussichtliche) Investition von 50 Euro.

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