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van Alex Olma
26. September 2011 – 8:49 Uhr

Digitaler Zuckerschock: ‚Monsters Ate My Condo‘

Monsters Ate My Condo’ (0.79 €; universal; App Store-Link) – Mutanten verspeisen euer Apartment – lautet hier das vielversprechende Motto. Selbst hartgesottene Freunde japanischer Kinder-Kreisch-Shows zucken beim Anblick vom blauen Esel mit Regenbogen-Horn kurz zusammen. Sobald man die ersten Eindrücke dieses Epilepsie-Zaubertranks jedoch geschluckt hat, entblättert sich ein durchaus herausforderndes Geschicklichkeitsspiel.

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Aus der Kreuzung von Pokémon, Godzilla und einer übertriebenen Dosis LSD explodiert euch dieses Bildschirmrauschen vor der eigenen Nase. Die laut fiepende J-Pop-Musik gibt selbst gestandenen Grafik-Pop-Hasen den Rest. Die ersten Minuten, in denen euch das Tutorial versucht beizubringen, was hier gerade passiert, verpasst ihr. Doch die Regeln sind schnell noch einmal erklärt: In der Spielmitte baut sich ein Turm aus Apartment-Etagen auf, die vom Himmel fallen. Durch einen Fingerschnipp nach links oder rechts dezimiert ihr im Jenga-Stil den Stapel an bunten Stockwerken. Sortieren sich dabei drei oder mehr Container der gleichen Farbe aufeinander, gibt’s den Tetris-Combo, der die Zeilen verschwinden lässt.

Die entscheidende Frage, ob eure Godzilla-Finger die Mini-Wohnungen nach links oder rechts werfen, bestimmen wolkenkratzerhohe Monster. Der einäugige Gobelin in grünen Lederhosen liebt Wohncontainer in grüner Farbe. Feuert ihr ihm zu viele Apartments mit anderem Anstrich um die Ohren, stampft er wütend auf und bringt eure babylonische Festung ins Schwanken. Kippt das ungesicherte Baugerüst um, ist die Partie vorbei. Im Eifer der Schleuderei mit den Bauklötzen müsst ihr ohnehin aufpassen, die Spielsteine nicht zu rabiat anzufassen. Wer mit der Mutanten-Fütterung schon beginnt, während die Spielsteine noch fallen, sortiert schneller, wagt gleichzeitig aber einen Feuertanz mit der Stabilität des Turms.

Monsters Ate My Condo‚ bleibt ohne Frage ein ‘audiovisuelles Erlebnis’, kämpft sich allerdings keinesfalls an die Spitze der Geschicklichkeitsspiele. Dafür fällt das Gameplay in nur zwei Spielmodi zu eingeschränkt und simple aus. Und trotzdem verkürzt diese Abwandlung vom Brettspiel-Klassiker Jenga gelungen kurze Wartezeiten in der U-Bahn oder beim … Zahnarzt?!

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