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van Alex Olma
16. März 2012 – 13:59 Uhr

‚Sparrow‘ tütet Emails neu ein

DirektSparrow

Nach den ersten 24 Stunden kann ich behaupten: der iPhone-Email-Client Sparrow (2.39 €; App Store-Link) funktioniert für mich. Dies ist hauptsächlich der Optik geschuldet, die für eine meiner täglichen Hauptbeschäftigungen (unterwegs), Abwechslung bietet.

Es ist bemerkenswert, wie viel Aufsehen eine Alternative zu Apples Standard-Mail-Programm erzeugt. The Verge spendiert der 9-Megabyte-Anwendung ein ‚Monster-Review‚ plus Making-Of. Im App Store hagelt es, ausgenommen der Push-Kritik, überwiegend positive Kommentare.

Ganz so überraschend ist das nicht: Nachdem MailWrangler im Jahr 2008 eine Apple-Absage aufgrund von „doppelter Funktionalität“ erhielt, blieben ernstzunehmende iOS-Projekte aus – zumindest erinnere ich mich an keine Anwendung, die mehrere Mail-Konten anzapft und dabei visuell entzückt. Apples Email-Maschine ist immer noch funktional, optisch seit seiner ersten Version allerdings unverändert.

Komplettes iOS-Hausrecht bleibt selbstverständlich auch Sparrow vorenthalten. So kann es beispielsweise nicht die bereits hinterlegten Mail-Accounts aus den Einstellungen abfragen und fühlt sich ebenfalls nicht angesprochen, wenn man eine Kontakt-Adresse in Safari anklickt. Das Thema ‚fehlender Push‚ hatte ich bereits erwähnt; an Alternativen mangelt es dafür trotzdem nicht.

Was mich beeindruckt: Für läppische 2.39 € kann man eine Tätigkeit, mit der zumindest ich mehrere Stunden meines Tages zubringe, in ein neues Gewand hüllen. Die Facebook ähnliche UI sieht nicht nur anders aus sondern motiviert auch zu anderen Arbeitsabläufen im Posteingang. Das wirkt frisch und sollte ausprobiert werden.

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