‚Vjay‘ produziert dein eigenes Musikvideo

Auf Djay folgt Vjay (7.99 €; App Store-Link): Algoriddim, das deutsche Entwicklerstudio mit Apple Design Award, mischt diesmal Videos unter den Musikmix. Ohne Computer, direkt am iPad.

Direktvjay

Alle verwendeten Audio- und Video-Dateien, die ihr euch in eurem Videoclip wünscht, stammen aus der lokalen Medienbibliothek. Zusätzlich existiert eine Kauf-Verknüpfung in den iTunes Store sowie die Anbindung der iPad-Kameras, die Filmschnipsel aufzeichnen und anschließend in eure MTV-Komposition würfeln.

Die Interaktion mit den Fingern, die die Bildausschnitte manipulieren, ‚Loops‘ einspielen und zwischen den Videoquellen hin- und herspringen, machen auch bei dieser App den größten Unterschied – insbesondere im Vergleich zu komplexerer Desktop-Software. VideoScratch-Effekte und Überblenden durch den zentral platzierten ‘Crossfader’ gelingen spielend.

Video Killed the Radio Star: Vjay verliert sich nicht in Firlefanz-Menüs und malt die wesentlichen Steuerungselemente direkt auf den Hauptbildschirm. Brauchbare Aufzeichnungen gelingen auch motivierten Amateuren. Wer mehr Anspruch mitbringt, sollte einen Blick auf das unterstützte Zubehör wie den Griffin Kopfhörer-Splitter (Affiliate-Link) oder den Numark iDJ-Live-Controller (Affiliate-Link) werfen.

Vjay ist eine von diesen App-Store-Apps, die das iPad glänzen lassen und zeigten wo Tablets, trotz fehlender Komplexität, schon heute PCs weit voraus sind.