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van Alex Olma
15. März 2013 – 13:44 Uhr

Die Metadatenschleuder: ‚PhotosInfoPro‘

IPhoneBlog de PhotoInfoPro

PhotosInfoPro (4.49 €; App-Store-Link) schreibt Metadaten in Fotos. Schlagwörter, Beschreibungen, Hinweise zu Bildrechten und Ortsinformationen, die volle Bandbreite. Das iPad ist für diese Art der Fotopflege deshalb so optimal geeignet weil es sofort startbereit ist, auf kleinstem Raum, wie beispielsweise im Bus oder Flugzeug, benutzt werden kann und obendrein zehn Akkustunden mitbringt.

Sind die RAWs und JPEGs erst einmal über das Camera Connection Kit (Affiliate-Link) importiert, greift sich die iPad-Anwendung eure Schnappschüsse einzeln oder im Stapel und fragt nach den zusätzlichen Informationen. Der Clou: PhotosInfoPro exportiert neben den Fotos bei Bedarf auch separate XMP-Dateien, ein standardisiertes Format, das alle (von euch eingetragenen) Metadaten zum Foto beinhaltet. Damit bindet man sich nicht an eine spezielle Desktop-Software und kann die Bilder später Lightroom, Aperture oder Photoshop vorlegen.

Fotograf und Buchautor Ben Long hat genau dazu in dieser Woche seinen cleveren Workflow dokumentiert.

PhotosInfoPro can export XMP sidecar files containing all of your metadata. Because of this, limited iPad storage is no longer a problem. I import my raw files into the iPad, tag them and rate them using PhotosInfoPro, then export XMP files and delete the raws from the iPad. Since I have the raws stored somewhere else, I don’t lose any image data. When I get home, I copy the raw files to my computer, then dump the XMP files into the same folder. Now when I open the raw files, all of my metadata will be there.

  • Hi Alex,
    kannPhotoInfoPro den Dateinamen ändern und mehrere Fotos auf einmal exportieren?

    VG
    Henning

  • Thomas Kiaupat

    es heißt übrigens PhotosInfoPro (mit S)

    • Ah, verdammt. Danke für die Korrektur.

  • Danke für den Artikel. Eine vernünftige Software um unterwegs bereits IPTC Daten bearbeiten zu können suche ich schon lange.

  • Wer wirklich viel mit Fotos arbeitet, und derlei Dinge vernünftig unterwegs machen will, ist mit einem 11″ Macbook Air besser bedient, das unterliegt keinen Beschränkungen und erlaubt die Installation von Aperture und Lightroom.
    Die App mag als „Notlösung“ geeignet sein, aber prinzipiell halte ich es nicht für sinnvoll das iPad für Workflows heranzuziehen, in welchen es schlichtweg Defizite hat. Im Vergleich zum Mac ist das ganze Thema Fotobearbeitung umständlich, das liegt allerdings weniger an den Apps, sondern primär an den Limitierungen von iOS.

  • Ich sehe in der Software absolut keinen Sinn.

    Das was die Software macht, mache ich lieber gleich mit LR am Rechner. Der Zwischenschritt am iPad ist für mich völlig sinnlos.

    • Weil du die Metadaten lieber am Rechner einträgst, macht die iPad-App keinen Sinn? Versteh ich nicht.

      • Die Metadaten werden beim Import in LR in die Dateien geschrieben.

        Der andere Workflow erschließt sich mir nicht. Da muß ich ja erst alle meine Bilder auf das iPad laden und dann vom iPad auf den Rechner, umständlich und zeitraubend. Und aus meiner Sicht sinnlos.

      • Der ‚andere‘ Workflow ist ein netter Kniff, der explizit hinter dem verlinkten Beitrag erklärt wird.

      • Wo ist mein Beitrag? hmm, liegt wohl an Safari :-).

        Die Metadaten werden automatisch beim Import in LR in die Dateien geschrieben. Wozu umständlich die Bilder auf das iPad laden, das darüberhinaus auch genügend Platz für die Raws haben muß, und dann vom iPad auf den Rechner?

  • ajmobil

    Die Software würde mich in erster Linie für das Geotagging von Fotos interessieren.
    Mit iPhoto am Mac finde ich das absolut grottig, irgendeinen Punkt auf einer Karte vernünftig zu finden. Weiß jemand, ob das hier besser zu händeln ist?

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