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van Alex Olma
25. April 2013 – 10:54 Uhr

Barcodes scannen für ‘Delicious Library 3’

Die älteren Damen und Herren unter euch werden sich vielleicht noch an Delicious Library erinnern, eine Software, die unter Panther (Mac OS X 10.3) im Jahr 2004 den Mac erreichte, zwei Design Awards gewann, Version 2 vor fünf Jahren veröffentlichte und dann abtauchte. Der Fairness zuliebe bleibt anzumerken: Wil Shipley und Delicious Monster lieferten über die Jahre immerhin die nötigsten Mini-Updates um mit den zahlreichen Mac-OS-Versionen, die Apple austeilte, kompatibel zu bleiben.

“The first thing I learned was: don’t wait five years between your releases,” Shipley said.

Jacqui Cheng / Ars Technica

Version 3 ist ein komplett neuer ‘Mac App Store’-Release (21.99 €; MAS-Link) – der Software tut diese Zäsur schon aufgrund der Vorgeschichte gut. Einen kostenlosen Testlauf, mit bis zu 25 Bibliothekseinträgen für eure Bücher, Videospiele und Filme, findet sich im Netz.

Mir haben die letzten Jahre gelehrt, in denen die Software durch (MacHeist-)Bundle-Angebote immer wieder Gesprächsthema war, das ich kein Interesse an einem Inventar-Katalog meines Wohnzimmerschranks habe. CDs und DVDs sind alle verkauft; Bücher auf ein ausgewähltes Minimum reduziert. Nur eine kleine Videospielsammlung, bevorzugt für Konsolen, die vor der Xbox und PlayStation 2 als modern galten, liegt mir am Herzen.

Eine Bestandsermittlung meines Krempels findet für mich also auch mit Delicious Library 3 nicht statt. Die neue iOS-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) zum Scannen von Barcodes, musste ich trotzdem ausprobieren.

IPhoneBlog de Delicious iOS

Die Software verbindet sich stilgerecht über einen Strichcode, den das iPhone vom Mac-Bildschirm abgreift. Einmal (innerhalb des gleichen Netzwerks) gekoppelt, kann man sich nun frei über Haus und Hof bewegen. Kein WiFi im Keller? Kein Problem. Der Delicious Scanner merkt sich die abfotografierten Gegenstände und stellt die Produktnummern entschlüsselt ins virtuelle Buchregal – über die Optik lässt sich streiten. Die Metadaten stammen von Amazon (Aufgepasst bei Medien aus unterschiedlichen Ländern).

IPhoneBlog de Delicious Mac

Apropos Amazon: Die Katalog-App besitzt durch die enge Anbindung an den Onlinehändler nicht nur eine Affiliate-Link-Empfehlungsmaschine für ein paar extra Entwickler-Dollar sondern stöbert eventuell auch Produkte auf, die geschmacklich zur persönlichen Bibliothek passen.

Die beste Funktion ist jedoch der Shortcut um den einmal gescannten Kram direkt auf Amazon wieder zu verkaufen. Das könnte auch einem Katalog-Muffel wie mir zukünftig noch helfen. Sollte mich nämlich einmal die Familie bitten, den Dachstuhl mit Buch- und CD-Beständen zu entrümpeln, laufe ich dort nur mit dem Delicious Scanner bewaffnet auf.

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