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van Alex Olma
9. Januar 2014 – 0:19 Uhr

Dateien zum Tauschen? Droplr stellt sich neu auf.

IPhoneBlog de Droplr

Datei-Tausch-Service Droplr kickt die eingeschränkten Gratis-Accounts. Mit zwei bezahlten Kontotypen, Lite für $4.99 und Pro für $9.99 im Monat, stellt sich das Startup von 2009 nun finanziell stärker auf eigene Beine.

Der Schritt ist aufgrund zahlreicher Mitbewerber mutig, es gleichzeitig aber Wert, ihn zu unterstützen. Der Freemium-Ansatz, ausgerichtet auf Wachstum durch neue Nutzer, mit dem Dropbox und Evernote so hervorragend fahren, klappt nämlich selten. Und noch seltener ohne Risikokapital (Evernote nahm bislang 251 Millionen US-Dollar an; Dropbox nur 100 Millionen). Everpix ist ein prominenteres Beispiel aus jüngerer Vergangenheit, das keine ausreichend große Anzahl von Premium-Accounts verkaufte und den Betrieb daraufhin einstellte (von 55.000 aktiven Foto-Uploadern zahlten lediglich 6.800).

Doch auch Droplr zieht nicht unvorbereitet aufs neue Schlachtfeld. 479.000 US-Dollar steckte Seven Peak Ventures dem File-Sharing-Dienst im Oktober zu. Richtig viele 'Amazon Web Services'-Rechnungen bezahlt man dafür als werbefreier Onlinedienst jedoch nicht.

Die neuen Bezahl-Accounts brauchen also Anreize. Der Feature-Umfang verspricht beiden Kontotypen unbegrenzt Speicher und ein Größenlimit von 2 GB pro Datei. Das ist fair. Der Pro-Account nimmt zusätzlich Domains für die personalisierten Kurz-URLs an, schützt Dateien mit Passwörtern und spuckt Embed-Codes aus.

Droplr, der Dienst rund um die 'Drops', ist insbesondere für iOS interessant (und findet deshalb hier Erwähnung), weil Apples iPhone- und iPad-OS bekanntlich kein zentrales Filesystem mitbringt, dem sich alle Anwendungen bedienen. Über den 'Öffnen In'-Dialog lassen sich Uploads diverser Dateitypen vom Touchgerät aus anstoßen und mit einer individuellen URL-Adresse versehen, die man anschließend verteilt.

Stopp! Das kann Dropbox doch auch?

Richtig. Aber ohne Statistiken oder eine flotte Umbenennung von Dateinamen. Nicht ohne Grund fliegen bedeutend mehr http://d.pr-Links durch meine Twitter-Timeline. Speziell für die Arbeit in Teams, die Screenshots austauschen oder Textdokumente über sehr handliche Shortcuts einander zustecken, ohne sich mit geteilten Ordnern, Sync oder Mail-Anhängen auseinander zu setzen, gewann der Dienst in den vergangenen Jahren an Bedeutung.

Die iOS-App von Droplr (kostenlos, universal; App-Store-Link) erfuhr im letzten Sommer ein Redesign, trägt jedoch noch kein iOS-7-Kleid, fühlt sich optisch aber nicht komplett fehlplatziert (und funktioniert einwandfrei). Auf einen neuen Update-Termin wollte sich das Droplr-Team auf meine heutige Anfrage nicht festlegen.

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