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van Alex Olma
2. April 2014 – 14:02 Uhr

Fantastical 2 fürs iPad

Fünf Monate nach der iPhone-Version von Fantastical 2 folgt die eigenständige iPad-App (8.99 €; App-Store-Link). Damit ist meine bevorzugte Kalender-Suite von Flexibits nun als Trio zum ersten Mal auf allen meinen Computern, vom iPhone über das iPad bis zum Mac (17.99 €; MAS-Link), vertreten.

IPhoneBlog de Fantastical a

Der Fokus dieser allerersten iPad-Version liegt selbstverständlich auf dem Layout – der Feature-Umfang ist vom iPhone bekannt und unverändert übernommen. Mit mehr Bildschirmplatz wächst natürlich auch die Design-Herausforderung. Viele (Kalender-)Apps taten sich hier in der Vergangenheit schwer sinnvolle Infos auf dem größeren Screen unterzubringen ohne ihn gleichzeitig zuzukleistern (oder verwaist aussehen zu lassen). An Ideen mangelte es nicht, aber Fantasticals neue Dreiteilung im ‚Dashboard‘, die den markanten ‚DayTicker‘ mit einem ausziehbarem Tagesablauf kombiniert, funktioniert exzellent. Die Wochenübersicht lässt sich in zwei Stufen (nach unten) ausfahren um eine bessere Übersicht auf das Tagesgeschehen zu geben. Das funktioniert im Quer- wie auch Hochformat.

Um einen Termin zu erstellen, tippt ihr (etwas länger) auf die entsprechende Uhrzeit in der Wochenübersicht oder benutzt das PLUS-Symbol oben rechts. Dann springt wie gehabt der Textparser an um Ort, Uhrzeit und Datum aus eurer Tastatureingabe zu pflücken. Das gelingt natürlich auch für deutschsprachige Phrasen. Die App selbst liegt ebenfalls lokalisiert vor.

Hinter den Symbolen Lupe und Kontrollhäkchen verbirgt sich der Zugang zur Suche (irgendwie logisch) sowie die Erstellung einer Erinnerung. Alternativ kann man für diese zwei Funktionen auch von links beziehungsweise rechts ins Bild wischen – zwei nette Shortcuts.

IPhoneBlog de Fantastical b

Technisch blickt Flexibits eher nach vorne als zurück. Was bleibt dem kleinen Indie-Entwicklerteam auch sonst übrig? Fantastical 2 setzt iOS 7 voraus und widmet sich den neuen Funktionen wie der Hintergrundaktualisierung, den dynamischen Schriften und der 64-Bit-Architektur. Einzig und allein die Performance der ersten Mini-Generation empfinde ich als ungenügend. Ein frisch installiertes Geräte stotterte unter iOS 7.1 beim Scrollen durch die Wochenansicht deutlich. Alle anderen iPads unter Apples aktuellem OS (ein iPad 2 konnte ich nicht ausprobieren), zeigten diese Probleme nicht.

Summa Summarum

Fantastical 2 fürs iPad springt aus dem Stand auf die Software-Höhe seines iPhone-Bruders – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer seinen Kalender nicht nur als schickes Geburtstagsverzeichnis führt, sondern dort ernsthaft ein paar Termine festhält, freut sich über gut genutzten Bildschirmplatz, der die Organisation bei täglichen Verpflichtungen erleichtert.

Die Entscheidung Fantastical 2 nicht als (zwangsläufig kostenlose) Universal-Version anzubieten, ist nachvollziehbar und unter anderem dem Umstand fehlender Bezahl-Updates im App Store geschuldet. Wen das stört, hat a) wenige Kalender-Wichtigkeiten, b) eine mir schleierhafte Zuneigung zur vorinstallierten Standard-App von Apple oder c) immer ein iPhone mit Fantastical 2 zur Hand (so wie ich).

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