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van Alex Olma
24. Juni 2014 – 12:57 Uhr

‚Pado‘ zeichnet (Wander-)Wege auf

Alexander Clauss, im App Store bekannt mit seinem iOS-Browser iCab Mobile (1.79 €; universal; App-Store-Link), veröffentlichte gestern eine neue Software. Pado (1.79 €; universal; App-Store-Link) richtet sich an alle iPhone- und iPad-Besitzer, die Spaß am Protokollieren der eigenen Laufwege haben.

Die App geotrakt, teilweise metergenau über GPS, zum Teil batteriesparend über Geo-Zäune. Sie legt sich jedoch auf keinen speziellen Anwendungsfall fest, sondern lässt sich schon beim alltäglichen Bummel durch die Fußgängerzone einsetzen. Der GPS-Logger, der unter anderem die Geschwindigkeit, das Tempo, die Höhenmeter und die Zeit erfasst, glänzt auch auf Städtetouren, beim Jogging durchs nahegelegene Wäldchen oder bei einer Bergbesteigungen.

IPhoneBlog de Pado

Mich hat verblüfft, wie häufig ich bereits nach einer Geo-Tracking-App gefragt wurde, die einfach nur im Hintergrund meine besuchten Orte aufzeichnet (und später als GPX-Datei wieder ausspuckt). Pado macht genau das.

Und es hat noch eine Handvoll Tricks mit an Bord. Beispielsweise lassen sich bis zu 20 Orte definieren, die beim Betreten oder Verlassen eine Aktion der App auslösen. Eine solche Aktion kann beispielsweise die vollautomatisierte Nachverfolgung sein, die immer nur dann anspringt, wenn ich meine Wohnung / meinen Arbeitsplatz verlasse.

Pado behält alle erhobenen Daten auf dem lokalen Gerät – ein iCloud-Sync ist optional. Die App hat keine Web-Komponente, keine zusätzlichen Funktionen zum Freikaufen und ganz erfrischend: keine Social-Media-Buttons.

  • Jojo John Doe

    Wenn doch nur das Icon nicht so hässlich wäre..

    • ge

      Der Pfeil hat dazu auch noch exakt die selbe (Aussen) Form wie der vom Xtrail-Icon und sitzt pixelgenau an der gleichen Stelle , nur flat. Was für ein Zufall.

      Sorry, das „Sympathisch“ nehme ich hiermit zurück.

      • Alex

        Das ist Zufall und keine Absicht. Der „Pfeil“ hat eben eine bestimmte Form, und wenn der in einem Icon genutzt wird, sieht das eben ähnlich aus. Dass es eine andere App mit ähnlichem icon gibt, war mir nicht bewusst. Und so wie’s aussieht ist die Xtrail-App auch schon lange aus dem AppStore verschwunden, so dass es gar nicht mehr so ohne weiters möglich ist, die Ähnlichkeit des Icons zu bemerken, denn das Icon wird nirgendwo mehr angezeigt.

      • ge
      • Marco Schmidt

        Der Pfeil ist doch von Apple und die Position im Icon durch den Apple Styleguide vorgegeben nehm ich an. Irgendwie logisch, dass der dann an der gleichen Stelle ist. Da es Xtrail aber ja offenbar sowieso nicht mehr gibt, ist die Diskussion irgendwie auch müßig.

      • Alex

        Bitte bedenke, dass es im AppStore über eine Millionen Apps gibt und es absolut unmöglich ist, jedes einzelne dieser App Icons zu überprüfen. Hier kommt noch hinzu, dass das betreffende App anscheinend schon lange gar nicht mehr im AppStore ist, und daher gar nicht mehr aufzufinden ist.

        Glaube mir, dass ich Wochen verbracht habe, um einen zum Thema passenden Namen für die App zu finden, und im AppStore gesucht habe, ob es meine Namens-Ideen so oder in ähnlicher Form schon gibt, um sicherzustellen, dass es ja keine Verwechslungsgefahr gibt. Und dabei habe ich auch auf die icons geachtet. Denn kein Entwickler will, dass es Verwechslungen gibt, und die User dann das falsche fremde ;-) App nutzen.

        Und da Name und Icon zum Thema „Tracking/Ortungsfunktion“ passen sollen, sind sowie Name und Iconmotiv leider durchaus beschränkt. Dass es hier massenweise identische Ideen gibt, die unabhängig voneinander entstehen,dürfe jedem klar sein. Und die Kompassnadel ist nun mal das offensichtlichste Motiv für eine App um dieses Thema. Und da dieses Motiv im AppStore nicht zu finden war, war ich glücklich ein noch nicht genutztes gefunden zu haben. Und die Größe des Motivs ist im Grunde vorgegeben.

        D.h. die Ähnlichkeit ist wirklich nur Zufall.

      • Jojo John Doe

        Kann man dich irgendwie erreichen? Twitter z.B.? Hätte da noch ein paar kleine Verbesserungsvorschläge für dich. :)

      • Alex

        Folge einfach den Kontakt-Angaben in der App (Info > Support) oder den Links im AppStore. Dort findest Du E-Mail-Adressen, die Facebook-Seite, die Pad-Web-Seite usw. ;-)

      • Jojo John Doe

        Ich finde es sehr sympathisch, dass du hier Auskunft gibst! Ich habe die App im übrigen sehr gern sofort gekauft. Gefällt mir gut das Ding. Vllt lässt du dich ja doch noch irgendwie zu einem hübscheren AppIcon überreden. :)

  • Michael

    gibts irgendwelche Vor- oder Nachteile gegenüber „Moves“?

    • die Daten bleiben wenn gewünscht auf dem Gerät, keine Social Komponente, sind doch einige Vorteile

    • burned

      Mit ohne Facebook. Wenn das mal kein Vorteil ist.

    • Alex

      Moves und Pado machen zwar u.A. ähnliche Dinge haben aber doch recht unterschiedliche Herangehensweisen. Moves trackt grundsätzlich erst mal immer und alles und analysiert die Daten meines Wissens auch außerhalb des Geräts, wogegen Pado erst mal gar nichts ohne Zustimmung und Willen des Users macht und alle Daten auf dem Gerät verbleiben.

      In Moves kann der User kaum Einfluss nehmen, was genau getreckt werden soll, in Pado muss der User genau sagen, was getrackt werden soll und kann das manuell und auch automatisch tun lassen.

      Bei Moves ist das UI daher extrem einfach (der User kann ja eh kaum was beeinflussen), in Pado ist das dann doch etwas umfangreicher.

      Pado umfasst ganz grob einen „normalen“ Fitness-Tracker (Tracks aufzeichnen), Apps wie Geofency (Zeiterfassung), Apps wie Steps (Schrittzähler), garniert mit zusätzlichen Automatisierungs-Möglichkeiten durch ortsbasierten Aktionen (was entfernt an die Automatismen von Moves erinnern mag, aber eben doch nicht so ganz passt), wobei letzteres wohl auch die interessanteste Funktion darstellt.

      Oder kurz: Moves und Pado stehen nicht wirklich in direkter Konkurrenz ;-)

      Disclaimer: als Autor von Pado bin ich „befangen“ ;-)

      • t10n

        Als Autor von Geofency bin ich darüber … ? Ja was eigentlich?!

        Es ist jedenfalls schon schade zu sehen, dass sogar meine Webhook-Schnittstelle aus Geofency scheinbar fast 1:1 übernommen wurde. Ein vorher Fragen wäre eigentlich durchaus nett gewesen, statt gleich die Kopiermaschine anzuwerfen.

      • Alex

        Was ist denn hier los?

        Bei dem was ich bisher über „WebHook“ erfahren konnte, deutet nichts darauf hin, dass das von Dir erfunden wurde (ausser Du bist Jeff Lindsay, auf den der Begriff und das Konzept laut Wikipedia zurückgeht).

        Was die POST-Parameter angeht, wie hätte ich die denn sonst nennen sollen? Hätte ich Parameter wie „date“, „longitude“, „latitude“, „id“ usw. statt dessen „Otto“, „Willi“, „Trude“ und „Herbert“ nennen sollen? Auch Apple nennt diese Parameter in deren API so, und zwar weil es keine wirklich anderen Alternativen gibt.

        Ernsthaft, was wirfst Du mir überhaupt vor?

        Ja, unsere Apps überschneiden sich in einem kleinen Bereich. Aber deswegen gleich Kopiervorwürfe erheben ist doch irgendwie frech…

      • t10n

        Bei der Anzahl an Parametern hätte es zwangsweise irgendwo zu einer Nichtübereinstimmung in der Schreibweise kommen müssen. Stattdessen lauten alle Post-Parameter exakt wie von mir seit Monaten definiert. Etliche Parameter laufen bei Apple mit anderem Namen, z.B.: device vs. deviceID, etc. Warum id und nicht locationID, etc.? Das ist ja fast wie ein 6er im Lotto.

        Zudem wurde der JSON-Schalter sowie der Mitteilung bei Fehler Schalter analog übernommen.

        Sorry, ich bin aber nicht ganz blind und weiss woher die Inspiration stammt. Ausserdem fiel hier ja auch explizit der App Name Geofency, also war die App wohl bekannt.

        P.S.: Um den Begriff Webhook ging es ja gar nicht.

      • Alex

        Abgesehen davon, dass dieses Blog kaum der richtige Ort ist, sowas zu besprechen, verrennst Du dich hier massiv, und merkst es anscheinend noch nicht mal.

        Zum einen sind Anzahl und Schreibweise einiger Parameter durchaus unterschiedlich (Du nutzt „entry“, ich nutze „enter“ und „exit“), zum anderen ist es Unsinn eine „id“ durch irgendwelche Zusätze wie „locationID“ aufzublasen, wenn es doch eh ausschliesslich um „Locations“ geht. Was anderes kennt die App doch gar nicht. Und „deviceID“ ist ebenfalls unsinnig, weil das eben auch keine ID ist, es ist nur die Information, was das für ein Device ist, eindeutig identifizieren kann man das damit nicht. Dann kennt Geofency noch eine Reihe Parameter, die Pado nicht kennt (bzgl. iBeacon, Radius), und Pado kennt einen Parameter die Deine App nicht kennt (Message). Abgesehen davon sind fast alle dieser Parameter weder auf Deinem noch auf meinem Mist gewachsen, sondern sind technischer Natur, denn die werden so vom Location-Manager des iOS bereitgestellt. Wenn sich hier jemand hat „inspirieren“ lassen, dann wohl eher vom iOS.

        Richtig, den Parameter „date“ hätte ich ggfs. auch „timestamp“ nennen können. Die Chance war vermutlich 50:50 dass ich den einen oder anderen Begriff verwende (also Zufall). Im Fall „entry“ vs.“exit“/„enter“ ging der Zufall eben in die andere Richtung (hier gibt es ja keine Übereinstimmung). D.h. bei den einzigen beiden Parametern, wo es tatsächlich einigermassen sinnvolle alternative Namen gibt, ist festzustellen, dass auch hier keine Kopiervorwürfe haltbar sind.

        Und was soll die Kritik bzgl. JSON? JSON ist heute Standard. Unendlich viele Web-Frameworks basieren auf JSON, eine Web(Hook)-API die kein JSON kann, ist daher praktisch wertlos. Das willst Du ernsthaft ankreiden? Und dass bei fehlgeschlagenen WebHook-Aufrufen der Nutzer eine Fehlermeldung erhalten kann, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Wie kann man nur ernsthaft Kopiervorwürfe erheben, wenn eine App den User auf Fehlersituationen hinweist…

        D.h. wenn man all Deine Vorwürfen von den technischen Grundlagen und Zwängen befreit (die der Location-Manager des iOS vorgibt) bleibt vom „6er im Lotto“ und Deinen Kopiervorwürfen nichts mehr übrig.

        Ja, ich kenne Deine App (und unendlich viele andere ebenfalls), aber nein, kopiert habe ich die nicht.

      • t10n

        Sorry, dass nehme ich dir einfach nicht ab. Dass du jetzt aufgrund deines Action Konzepts den „entry“ Parameter in „enter“ und „exit“ aufspalten musstest, okay. Dann aber wieder „0“ und „1“ verwendet wie in Geofency. Warum nicht „true“ und „false“ wie es der Standard eigentlich vorgibt? ;-)

        Es geht da auch nicht darum, dass z.B. JSON heute unbestreitbarer Standard ist sondern die Konstellation und Kombination (Stichwort: Geschmacksmuster) wie es verbaut wurde.
        Haben andere Apps auch einen JSON Switch in der Form integriert? Erinnere mich nicht so etwas jemals gesehen zu haben.

        Noch eine beispielhafte Stelle die mir ins Auge gestochen ist: „Ort hinzufügen via …“ vs. „Ort definieren…“, „Pin Kartenmitte“ vs. „Kartenmitte“, „Adressbuch“ vs. „über Adressbuch“, „Adresssuche“ vs. „Adresse eingeben“ (links Geofency, rechts Pado). Immerhin die Strings etwas abgeändert. Dann aber wieder die selben Controller und Views verwendet wie bei mir. Normalerweise hätte ich da auch andere Views und Controller erwartet. Es gibt da schliesslich die unterschiedlichste Herangehensweisen und Variationsmöglichkeiten.

        Ich finde da bestimmt mehr wenn ich noch genauer schaue, oder? ;-) Wir können es nun aber auch gerne auf sich beruhen lassen.

      • Alex

        Ganz ehrlich, ich verstehe Dich nicht. Wann sagt endlich jemand „Sie sind bei Verstehen Sie Spass, und hier ist die versteckte Kamera…“

        Ich komme mir gerade vor wie ein Autohersteller, dem ein Konkurrent vorwirft, dass meine Autos 4 Räder haben die noch dazu rund sind und mit Luft gefüllt. Ach ja, und ein Motor ist auch drin, und daher bin ich ein ganz ganz böser Plagiator…

        In Deinem und meinem App sollen die User nun mal Orte definieren können. Das geht eben nur über die Eingabe einer Adresse, das Adressbuch oder über die Karte. Punkt. Da gibt es keine „Variationsmöglichkeiten“ (das Rad ist eben rund).

        Und was Controller und Views angeht: Ich nutze die vom iOS bereitgestellten Controller und Views in der Art, wie das Apple das vorgesehen hat (z.B. ein UIActionSheet für das von Dir erwähnte Menü). Dass dadurch Ähnlichkeiten entstehen ist normal und auch (u.A. von Apple) so gewollt, denn nur so gibt es Apps, die jeder User automatisch versteht. Gleiche/ähnliche Funktionen sollen konstant über alle Apps hinweg auch konsistent bedient werden können. Es ist höchst abenteuerlich darauf ein Plagiatsvorwurf zu begründen.

        JSON Schalter und Geschmacksmuster? Das ist ein Standard UISwitch des iOS der diese Option ein oder ausschaltet! Der sitzt in einer Standard-UITableView, und Apple macht in den eigenen Apps und in den Programming-Guideline seit Ewigkeiten vor, wie sowas aussehen sollte. Und vor Dir kommt hier Geschmacksmuster? Ernsthaft? Wie anders soll man das Feature denn sonst ein-/ausschalten können? Dass das Feature Standard ist, hast Du ja eingeräumt. Daher ist klar, dass das Feature ganz offensichtlich angeboten werden sollte. Also wie stellst Du Dir das vor?

        Klar, wenn es um Basisstrukturen geht, (die Daten die der Location-Manager liefert, Basistechnologien wie JSON) sind Gemeinsamkeiten unvermeidlich, denn jede App in dem Bereich muss mit diesen Daten und Technologien arbeiten (das Rad ist eben mal rund, und ein Auto mit 4 Rädern fährt nun mal besser, als eins mit nur 3).
        Bei Design, Struktur und auch bei einigen Controls sind Variationen möglich, und dort finden sich dann auch kaum Gemeinsamkeiten zwischen unseren Apps. (Ich nutze z.B. einen Slider, Du ein Drehrad für die Definition eines Radius, also eine komplett unterschiedliche Realisation)

        Um so mehr verwundern mich Deine Vorwürfe. Ich versuche unsere Apps zu vergleichen und bin ehrlich gesagt fassungslos, wie man überhaupt auf Die Idee kommen könnte, meine App wäre eine Kopie.

        Klar wirst Du noch Dinge finden, die gleich sind: ich nutzte das lateinische Alphabet, setze Icons in the Toolbars, es gibt schwarzen Text auf weißem Hintergrund (ohh Mist, bei Deiner App ist das ja gar nicht der Fall…)

      • t10n

        Nochmal: Es geht doch nicht darum wie ein UISwitch von Apple aussieht.

        Du hast den Aufbau des Webhook Interfaces grundlegend kompatibel (mit einer klitzekleinen Änderungen) mit allen Konfigurationsmöglichkeiten (JSON, Basic Authentication, Notification-Einstellung) nachgebaut. Ein bestehendes Geofency Skript funktioniert so also auch nahtlos mit Pado. So etwas kann Aufgrund der Komplexität eigentlich kein Zufall sein!

        Ausserdem propagierst du hier öffentlich, dass Pado u.A. die Zeiterfassungs-Funktionalität wie von Geofency bekannt beinhaltet. Also musst du dir das auch zwangsläufig entsprechend genau in Geofency angesehen haben.

        Bzgl. Geschmacksmuster war der Wink auf die Streitigkeiten zwischen Samsung vs. Apple gemeint. Jedem ist eigentlich klar, dass Samsung von Apple kopiert. Auch dort fallen immer wieder die Argumente bzgl. Trivialpatente: Ein Reifen ist rund und nicht eckig. Aber darum ging es Apple ja nie.

        Bzgl. Controller: Warum generell ein ActionSheet zur Auswahl des Ortes? Es gibt so viele andere Möglichkeiten. Warum ein UIAlertView zur Adresssuche? -> Das imho eigentlich sogar eher unüblich. Das ginge auch ganz anders. Warum nicht alles in einer View? Adressen und Suchergebnisse untereinander? Und, und, und … Stattdessen alles wie bei mir analog aufgebaut. Schon komisch, oder? ;-)

        Wir können die Diskussion aber jetzt gerne einstellen.

      • Alex

        Sag mal, hast Du sie noch alle?

        Ja, WebHook ist wohl relativ kompatibel, aber da der Location-Manager ja eben genau vorgibt, welche Daten hier bereitgestellt werden (weder Du noch ich bewegen uns von den Strukturen, die das iOS liefert, auch nur einen Millimeter weg), und mit JSON eben auch eine Standard-Technik zum Einsatz kommt, ist die Ausgestaltung ja schon fest vorgegeben. Die Namensgebung ergibt sich ebenfalls aus den technischen Vorgaben. Nimm 100 Entwickler und gib denen den Auftrag, eine WebHook-API zu implementieren und ich wette, die wird kaum irgendwelche Variationsmöglichkeiten aufweisen. Es gibt hier nämlich einfach nichts, was man offensichtlich groß anders machen kann. bei den wenigen Variationsmöglichkeiten finden die sich ja auch bei unseren Apps.

        Und wenn Du diesen 100 Entwicklern sagst, zur Definition eines Ortes sollen 2-3 Möglichkeiten angeboten werden, wie würde das denn aussehen? Richtig weit über 90% würden hierfür ein ActionSheet verwenden, weil das eben GENAU DAFÜR gedacht ist (eine kleine Auswahlliste, die man auch direkt mit einem UIBarButton (also dem Icon in der Toolbar) verknüpfen kann – was genau das ist was Pado hier benötigt). Und von den restlichen 10% gäbe es vielleicht ein paar Designer, die dann ein ActionSheet-ähnliches Menü nachbauen, damit sie es noch anders gestalten können, als das iOS das vorgibt.

        Natürlich geht es auch anders, aber das macht KEINEN Sinn, ist absolut unüblich und wäre alles andere als das, was der User erwarten würde, was die Bedienung eines Apps angeht.

        Und ich habe nichts „propagiert“, ich habe nur neutral festgestellt, welche Funktionen Pado grob beinhaltet weil jemand nach Vergleichswerten bzgl einer andern App gefragt hatte. Ich hätte auch eines der anderen Zeiterfassungs-Apps nennen können (wieviel hast Du von denen plagiiert? Wenn man genauso nach „Übereinstimmungen“ sucht, wie Du das tust, werden da sicherlich 100% rauskommen ;-), aber Deins ist eben das populärste.

        Ich habe mir Geofency auch nicht *genau* angesehen; ich kenne es, aber es war bei mir nie wirklich in Gebrauch, weil dessen Bedienung mir nie richtig zusagte (was keine Wertung sein soll, es geht nur um meine Arbeitsweise). Hätte Geofency meinen Vorstellungen entsprochen, wäre die Funktion vermutlich gar nicht in Pado reingekommen. Daher habe ich bei der Implementierung der Zeiterfassung in Pado dann auch nicht am Geofency gedacht. Ich weiss, Du wirst das bestreiten, kann ich nicht ändern. Aber die Art, wie Pado bedient wird und wie Deine App bedient wird, sind nun wirklich derart unterschiedlich, das Dein Plagiatsvorwurf abenteuerlich ist. Natürlich gibt es Ähnlichkeiten, denn es handelt sich ja um die selbe Grundfunktion.

        So wie Du Dich hier reinsteigerst und noch nicht mal merkst, dass Du dich auf absolute Grundlagen beziehst, die man gar nicht ernsthaft anders machen (Ein ActionSheet darf nicht mehr für das eingesetzt werden, für was es prädestiniert ist, ohne das Kopiervorwürfe kommen?) denke ich, sollten wir die Diskussion tatsächlich einstellen.

      • t10n

        „Sag mal, hast Du sie noch alle?“ < Bevor es jetzt ins Beleidigende abtriftet: Ich bin an der Stelle raus … Der geneigte Leser darf sich gerne selbst ein Urteil bilden.
        Nur noch soviel: Geofency wurde entwickelt, ohne vorher oder währenddessen jemals andere Apps aus der Kategorie gesehen zu haben. Wir haben es eben nicht nötig andere zu kopieren und stehen zu eigenen Ideen.

      • Alex

        Klar, Zeiterfassung ist deine eigene Idee, gab es vorher noch nie… Komisch dass deine App genau die Funktionen hat, die andere Zeiterfassungs-Software auch hat… Zufall? Oder einfach nur kopiert? Exakt so argumentierst du…

        Im Gegensatz zu dir beschuldige ich Dich aber nicht, derartige Grundlagen kopiert zu haben. Wer Zeiterfassung implementiert, muss zwangsläufig bestimmte Features programmieren. Aber was für dich gilt, lasse bitte auch für andere zu.

        Ich habe nicht nötig zu kopieren und auch nur meine Ideen verwirklicht.

      • t10n

        Ablenken und Nebelbomben zünden?! 7 im Wortlaut deckungsgleiche Parameter + 1 identische Typendeklaration + 3 zusätzliche Randbedingungen alleine aus dem Geofency-Webhook-Feature nennt sich dann eigene Idee. Jaja.

        … und ich bin der Kaiser von China. 😉

  • ge

    Sympathisch, aber „richtig schick“ geht in meinen Augen anders…

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