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van Alex Olma
10. September 2014 – 14:00 Uhr

5.5″ – eh klar, oder?

Übermorgen wird vorbestellt. Die Zeit, sich für eine der beiden iPhone-Größen zu entscheiden, drängt. Ein Luxusproblem Dilemma.

IPhoneBlog de Display Groesse

Technische Unterschiede klären die Frage nicht. 4.7- und 5.5-Zoll trennt ein minimaler Gewichtsunterschied, eine schon deutlichere Akkulaufzeit sowie eine optische Bildstabilisierung, die eine bessere Fotoqualität unter schlechten Lichtverhältnissen jedoch erst noch beweisen muss.

Wer nicht ohnehin das größere Retina HD Display bevorzugt, wägt derzeit wahrscheinlich ab, ob er die physikalische Übergröße in Kauf nimmt um auf dickerem Batterie-Fuß zu leben. Damit entfernen wir uns von einer rein technischen Diskussion und argumentieren praxisnah. Wo befindet sich mein iPhone wenn ich arbeite? Auf dem Schreibtisch oder in der Hosentasche? Wie lange fahre ich täglich zur Arbeit und wie oft halte ich das iPhone davon ohnehin in der Hand? Wie oft telefoniere ich, mit dem Telefon am Ohr, oder wie oft lese, tippe und interagiere ich mit dem Bildschirm? Was für Sport treibe ich? Laufband oder Waldlauf?

Die Antworten sind so vielfältig, dass man daraus keine allgemeine Aussage ableiten kann, sondern ausschließlich auf sich selbst schauen muss. Es gibt keine Empfehlung, sondern lediglich das Apple-Statement, dass nun auch größere Smartphones mit iOS laufen. Ich zweifle keine Sekunde daran, dass hier erstmals eine gigantische Käuferschicht angesprochen wird, die vorher nicht bedient wurde.

Und wer sich überhaupt nicht auf „Mehr als größer“ einstellen kann, findet mit dem 5s ein günstigeres Gerät, das auch locker ein Jahr nach seiner ersten Vorstellung noch unter den besten Smartphones mitmischt. Dass sich auch das iPhone 5c weiter im Programm hält, zeigt, das Apple mit den Verkäufen zufrieden ist. Wer glaubt, dass das Telefon nur noch ein Extra-Jahr mitgeschleppt wird um sich nicht den Fehltritt-Titel aufzusetzen, kennt Apple schlecht.

Apropos.

4.7- und 5.5-Zoll kan­ni­ba­li­sie­ren selbstverständlich das eigene iPad mini. Davor schreckte Apple jedoch noch nie zurück. Steve Jobs verkaufte das allererste iPhone als besten iPod aller Zeiten, zu einer Zeit, in der Apple nur von den Einnahmen dieses Musikspielers lebte. Apple sortiert Produkte aus, wenn sie nicht laufen oder ihren Zenit überschritten haben, egal was die Presse dazu schreibt.

Aber iPads sind ein gutes Stichwort. Wer ein iPad besitzt, insbesondere ein 4G-Modell, könnte dies beim iPhone-Kauf berücksichtigen. Wer im Oktober erwägt ein neues Mini und Air zu shoppen, kann das schon heute in seinen iPhone-Kaufentscheidung einfließen lassen. Die Geräte ergänzen sich ganz wundervoll.

Aber egal welches Gerät, welche Größe und welche Farbe ihr wählt, in einem Punkt sollten wir uns alle einig sein: iPhone 6 und iPhone 6 Plus sind nur mit einer Speichergröße von minimal 64 GB wirklich zu gebrauchen.

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