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van Alex Olma
6. Juni 2015 – 11:55 Uhr

‚Relook‘ retuschiert Porträtfotos

Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht.

Relook (universal; 3.99 €; App-Store-Link) erzielt außergewöhnliche Ergebnisse. Es ist eine diese Apps, die mich kurz innehalten lässt: „Dafür brauchten wir vor ein paar Jahren noch Photoshop!“ Nicht (nur) die Prozessorpower, sondern allem voran das Wissen, wie und wo man den digitalen Pinsel ansetzt. Heute nimmt man vier Euro in die Hand und legt zwei Finger auf.

Ich habe ernsthaft den heutigen Vormittag damit verbracht die beigelegten Demo-Gesichter aufzuhübschen. Die gröbsten ‚Touch-ups‘ lassen sich bereits mit einer Handvoll an freien Minuten erledigen.

Super-verständlich: Zu jedem Tool aus den Kategorien Retuschieren, Formbearbeitung, Farbtöne und Looks, sind Erklärvideos vorhanden (die sich auch auf der Webseite anschauen lassen). Ein Werkzeugwechsel verläuft absolut flüssig. Ich habe nie darauf gewartet, dass eine Änderung greift. Das Ergebnis sind sehr natürliche Effekte. Um mit Relook ein Gesicht zu entstellen, muss man sich sehr unbegabt anstellen.

Der Export eines geshoppten Porträts lässt sich mit einem In-App-Upgrade als PSD-Datei an den Desktop übergeben – inklusive aller Ebenen. Mir reicht es das Bild verlustfrei zurück in die Fotobibliothek zu spielen. Das dabei in Version 1.0 die Exif-Metadaten flöten gehen, ist nicht nur mir, sondern auch dem Entwickler aufgefallen. Ein Bugfix hängt bereits im App-Store-Reviewprozess.

Das Level an Professionalität, die hinter Relook steckt, merkt man am (optisch) dezenten Auftritt der App – vom Logo über die iTunes-Screenshots bis zur eigentlichen Benutzeroberfläche. Das sei deshalb so ausdrücklich betont, weil diese Kategorie von Apps zu Ausrutschern geradezu einlädt.

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