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van Alex Olma
9. März 2016 – 8:25 Uhr

Schreibt auf Mac, iPad (Pro) und iPhone: Ulysses

Über Ulysses (45  auf dem Mac; 20  für iPhone & iPad) hatte ich bereits ge(-video)bloggt. Mein Freudensturm über die Textverarbeitung der Soulmen GbR aus Leipzig ist seitdem nicht abgeflaut. Ganz im Gegenteil: Ich bin täglich kräftiger begeistert. Egal ob’s ein Blogpost-Entwurf ist, eine Sammelmappe für eine Artikel-Recherche oder die Vorbereitung auf eine Präsentation: jedem1 Textstück reserviere ich zuallererst ein Blatt in Ulysses.

iPhoneBlog.de_Ulysses

Um zu unterstreichen wie einschneidend Ulysses meine tägliche Blog-Arbeit umgekrempelt hat, sei erzählt, dass es die erste Software ist, die mich aus den Armen von MarsEdit trieb. Seit Sommer 2008 formuliere, gestalte und uploade ich dort meine Posts fürs iPhoneBlog – fast exklusiv. Ulysses hat genau diese Exklusivität (schleichend) aufgeweicht.

Zugegeben: Die Textverarbeitung trägt die Schuld nicht alleine. Zuerst waren es technische Aspekte, die mich zunehmend ins WordPress-Backend drängten.

WordPress 4.4 beispielsweise stellt sich clever mit responsiven Bildern an. Über den Admin-Zugang kann ich dort mein Artikelbild hochauflösend hochladen und WordPress kümmert sich anschließend darum diese Grafik in verschiedenen Qualitätsstufen bereitzuhalten. Das bedeutet: Surft hier ein 27”-Retina-iMac vorbei, bekommt er eine andere Datei als ein iPhone 3GS – klingt logisch, war zuvor (so simpel) aber noch nicht zu machen. Diese automatische Konvertierung lässt sich derzeit aber nicht mit dem Bilder-Upload von MarsEdit aus verknüpfen.

So unbefriedigend es ist, nicht mehr bequem meine Blogpost-Bilder ins MarsEdit-Fenster zu ziehen: Der gewonnene Mehrwert durch eine höhere Bildqualität (beziehungsweise den geringeren Datenverbrauch auf Geräten mit kleinerem Bildschirm), bedarf keiner Diskussion. Auch wenn das für mich mehr Arbeit macht: „It’s the right thing to do.“

Und da ich ohnehin im WordPress-Backend bin, fällt es leicht meinen in Markdown geschriebenen Text gleich mit in den Entwurf zu kopieren. Aber ich schweife ab…

Ulysses läuft mit dem heutigen Update auf Version 2.5 nicht wie bislang nur auf dem Mac und iPad, sondern liegt auch angepasst für das iPad Pro und das iPhone vor. Der eingebettete ‚Feel good‘-Trailer macht den größten Vorteil deutlich: Es ist nun möglich von jedem (Taschen-)Computer aus seinen Artikel zu beginnen.

Ich probiere seit Dezember die Software in ihrer Beta-Phase aus und kann nicht beziffern wie häufig ich bereits erste Artikelideen am iPhone begann (während mich meine zwei Kids über den Spielplatz zerrten). Als jemand der täglich schreibt, ist es ein unschätzbarer Wert eine Textverarbeitung zu finden in der man sich a) wohlfühlen und b) diese dann geräteübergreifend nutzen kann.


  1. Einzige Ausnahme: Podcast-Shownotes, Telefon-Mitschriften und spontane Einfälle. Apple Notes klickt hier für mich einfach besser. 

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