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van Alex Olma
14. April 2016 – 21:01 Uhr

Kippen, Rollen und Schwenken: der Feiyu Tech G4 Pro (+ Video)

Anfang Januar habe ich mir den Feiyu Tech G4 Pro zugelegt – 380 Euro über Apple.de oder in der Version ohne Joystick zum Preis von 321 Euro bei Amazon (Affiliate-Link).

Ich hatte keinen zwingenden Grund für die Anschaffung, aber über die Feiertage (abermals) festgestellt was für einen erheblichen Unterschied flüssige Videoaufnahmen – selbst bei privaten Kurzvideos – machen.

Die Kamera des iPhones, die Aufnahmen in 1080p oder 4K abwirft, begrenzt schon lange nicht mehr die Qualität, die ‚Videos aus einem Telefon‘ erzielen können. Die Family schaut meine in Final Cut schnell zusammengewürfelten Clips nicht auf einer Kinoleinwand, sondern auf ihren iPhones und iPads. Doch selbst dort profitieren die bewegten Bilder ungemein wenn sie weniger wackeln. Eigentlich logisch. Wenn man selbst aber tatsächlich mal auf vergleichbares Videomaterial schaut, das auf der einen Seite aus freier Hand gefilmt wurde und andererseits Aufnahmen mit einem Gimbal gegenüberstellt, sind die Unterschiede…deutlich.

Ich hatte mir vor dem Kauf verschiedene Lösungen angeschaut um das Videobild, das beim iPhone 6s Plus ja bereits über Software stabilisiert wird, zu verbessern – natürlich auch so etwas wie den OSMO. Schlussendlich war es mir aber wichtig ein Zubehör zu kaufen, das sich a) schnell aufbauen lässt, b) eine Rucksack-freundliche Größe hat und c) das iPhone als Kamera benutzt (weil ich meine Workflows beibehalten möchte, die unter anderem verschiedene App-Store-Apps einbeziehen).

Der Gimbal von Feiyu Tech erfüllt diese drei Kriterien.

Er verwirrt mich aber auch nach mehreren Monaten noch mit seinem Wechsel zwischen den fünf Modi, deren Auswahl über einen einzigen LED-Knopf erfolgt. Ich kann mir einfach nicht merken wie viele Klicks der ‚Panning Mode‘, der ‚Panning and Tilting Mode‘ oder der ‚Lock Mode‘ braucht, und wie oft das LED-Licht dafür blinkt. Der Blick in die PDF-Anleitung erklärt es zwar nachvollziehbar – ich vergesse diese Einstellung trotzdem ständig.

Neben der eigentlichen Stabilisierung ist mir der ‚Inversion Mode‘, der den Gimbal umdreht und mich so das iPhone nach unten zeigend wenige Zentimeter über den Boden führen lässt, als sehr hilfreich aufgefallen. Stichwort: Krabbelnde Kinder.

Mit Ausnahme des USB-Ladegeräts und den vier Batterien, die im Doppelpack für jeweils zwei Stunden die Motoren antreiben, ist die Verarbeitung super-stabil (ja, das erwarte ich auch für knapp 400 Euro). Selbst die Klemme, in die man das iPhone einsetzt, zeigt sich verwindungssteif und durchgehend solide.

Wenn der Gimbal mal aus dem Tritt kommt und das iPhone nicht mehr in komplett waagerechter Position hält (was durch Wind, Temperatur oder generell die Bedienung passiert), kalibriert man es ebenfalls über die LED-Taste neu. Einmal verinnerlicht, ist die Bedienung nicht schwierig.

Ein paar weitere Impressionen von diesem iPhone-Zubehör für bessere Videoaufnahmen habe ich – pas­sen­der­wei­se – in den folgenden Schnellschnitt gepackt.

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