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van Alex Olma
12. Januar 2017 – 11:51 Uhr

HTC verabschiedet sich vom Klinkenanschluss

We removed the headphone jack because we believe the audio experience on the phone can be so much more than just the simple transmission of sound. The sonar-like capabilities of USonic wouldn’t be possible with a 3.5mm headphone jack. We have microphones built into both earbuds that “listen” for sonic pulses, which can then adjust your audio to match your ears’ unique architecture. We believe the market is ready to push audio into new innovations that benefit consumers’ listening experience.

HTC’s new flagship phone has AI and a second screen, but no headphone jack

2017, das Jahr in dem der 3,5-mm-Klinkenport in Smartphones ausgemustert wird.

  • Maurice

    Nur mal etwas aus der Geschichte. Das erste Android-Handy (G1 with Google / 2008) kam auch schon ohne Klinke aus 😂

    • Alex

      Jo, weil bis dahin bis auf Blackberry kaum ein „Handy“ ein kopfhöreranschluss hatte

  • Alex

    Wobei HTC wohl nicht „kabellos“ als Ersatz ansieht, sondern USB-C, denn die zitierte Sonic-Technik basiert auf den erweiterten Kontroll-Möglichkeiten durch USB. Und im Gegensatz zu Lightning, hat USB tatsächlich eine Zukunft als Audio-Device-Schnittstelle (und auch schon eine lange Vergangenheit). Im Grunde hätte Apple besser auch gleich auf den USB-C-Zug aufspringen sollen.

    • An USB-C war beim Wechsel auf Lightning aber noch nicht zu denken. Und im Grunde ist die Kabellösung – auch bei Apple – nur eine Übergangstechnologie zu komplett kabellosen Kopfhörern.

      • Alex

        Nein, aber an USB-C hätte man jetzt (iPhone 7) denken können. Beim Mac hat sich Apple das getraut. Warum nicht auch beim iPhone die alten Zöpfe abschneiden.

      • Lightning ist, glaube ich zumindest, weit davon entfernt ein „alter Zopf“ zu sein.

      • Alex

        Naja, wenn man bedenkt, wie lange der alte Dock-Connector durchgehalten hat, dürften die Tage für Lightning jetzt auch langsam gezählt sein ;-) Und im Vergleich zu USB-C ist Lightning doch wirklich out. USB-C wird sich global durchsetzen, Lightning ist und war eine kleine Apple-Nische. Und wenn es Zeit ist auf USB-C umzuziehen, dann doch wohl jetzt. USB-C startet gerade erst, d.h. Apple hätte jetzt die Möglichkeit, allen zu zeigen, wie die Zukunft damit aussehen könnte. Es werden sicherlich in naher Zukunft eine Unmenge sinnvoller und sinnloser Peripheriegeräte für USB-C erscheinen, die an „allen“ Smartphones, außer an iPhones funktionieren werden, Apple-User werden wieder mal auf überteuerte Spezial-Versionen mit Lightning-Anschluss warten müssen.

      • Volker

        Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass das diesjährige iPhone (wie auch immer es heißen wird) statt Lightning einen USB-C Anschluss bekommt. Im Gegensatz zum alten Dock-Connector hat sich dieser Anschluss auch nie wirklich bei einer großen Anzahl von Audio-Peripherie durchgesetzt. Vielleicht liegt es aber wirklich nur einfach daran, dass viele User eine kabellose Verbindung bevorzugen. Eine Verbindung via BT ist in den meisten Fällen schnell und einfach eingerichtet und dies Gerätehersteller unabhängig und übergreifend.
        Was jedoch gegen die Einführung von USB-C spreche, wäre dass die fehlende MFI Zertifizierung des Zubehörs… wobei… Warum sollte nicht auch Zubehör mit einem USB-C Anschluss zertifiziert werden und warum sollte sämtliche Hardware (ohne MFI) unterstützt werden. Ich habe zumindest Lightning Zubehör (Billigzeugs) dass nicht von iOS unterstützt wird.
        Die Zukunft ist jedoch definitiv kabellos. Die Watch und jede E-Zahnbürste zeigt auch schon, dass auch das Laden eines Geräts ohne Stecker kein Problem mehr ist.

      • Alex

        Eine MFI-Zertifizierung wäre bei USB zwar auch möglich, aber wohl vollkommen unnötig, da USB ja schon massenhaft Geräteklassen spezifiziert. Hier muss sich Apple also nur an die Standards halten. Allerdings kann Apple natürlich ohne Zertifizierung nicht bei jedem Peripheriegerät die Hand aufhalten, wie das bei Lightning der Fall ist. Das ist dann vermutlich auch ein Grund, warum Lightning-Peripherie oft lange auf sich warten lässt und teuer ist.

        Was das kabellose Laden angeht, ist das vermutlich eher ein Problem, keine Lösung. Denn gerade bei Geräten, die man auch unterwegs laden können muss, sind Ladeschalen alles andere als komfortabel. Man stelle sich vor, ich müsste im Zug mein iPhone in einer Ladeschale laden, statt nur ein kleines dünnes Netzteil mit einem gewichtslosen Kabel mitnehmen zu müssen…

      • peter mueller

        Ladeschalen sind doch eh für den Arsch, sehe da absolut keinen Vorteil. Das wird es meiner Meinung nach von Apple nicht geben. solange es nicht kontaktlos funktioniert

      • Alex

        Ich denke für USBC gegenüber Lightning sprechen 3 Dinge:

        1. Authentifizierungschip
        Damit würde Apple die Kontrolle über externes Zubehör verlieren

        2. Die Größe: der USBC Anschluss ist schon um einiges grösser als Lightning. Wenn man Klinke wegrationalisiert mit der Begründung „Platzersparnis“
        Würde die Einführung von USBC keinen Sinn machen.

        3. DRM. Da USBC Audio auch analog ausgeben kann und man nur einen passiven Adapter benötigt würde sich Apple wohl wieder Diskussionn mit irgendwelchen Rechteinhabern der Contentindustrie aussetzen.

      • Alex

        Authentifizierung: ist für den Kunden schlecht, da es Kabel und Peripherie teuer macht, und Apple unliebsame Konkurrenz blockieren kann. Es wäre nur gut, wenn das wegfällt.

        Größe: USB-C ist nur unwesentlich größer als Lightning. Spielt nicht wirklich eine Rolle. Übliche USB-C Stecker haben meist nur mehr Plastik zum anfassen, wirken so größer.

        DRM: bei analogem Audio spielt DRM generell keine Rolle. Ist daher kein Argument für Lightning.

      • Die Größe würde ich (als Argument) nicht unterschätzen: http://josh-ua.co/blog/2015/3/15/usb-c-dimensions-size-comparison-with-the-lightning-port-and-usb-type-a

        Außerdem ist der Drittherstellermarkt für USB-C-Kabel noch chaotisch: http://m.androidcentral.com/what-happens-next-usb-c

      • Alex

        1. Das man jedes Zubehör anschließt will man aber nicht bei apple.

        2. Doch. Schau dir die Maße mal an. lightning Stecker: 7,7mm, usbc Stecker: 9mm

        und das nur der stecker wenn man dann die andere Seite anschaut reden wir am ende locker um 3mm was bei einem smartphone schon heftig ist.

        3. mag sein. Soweit ich das verstanden habe kann usbc nicht exklusiv nur diffizil angesteuert werden sondern kann auch immer analog abgreifen

      • Alex

        DRM kann ausschließlich digitale Übertragungen schützen. Der Schutz soll ja auch nur digitale Kopien verhindern. Bei der Audioausgabe beim Smartphone ist DRM deswegen kein Thema, da hier zwangsläufig nach analog gewandelt werden muss, da deine Ohren nichts anderes als analog hören können. Und da spielt es keine Rolle, ob das analoge Signal über Klinke, USB, oder einen Lightning-Adapter kommt. Am Ende muss zwangsläufig ein ungeschütztes analoges Signal rauskommen, egal wie stark das DRM am Anfang der Kette mal war. Wichtig (bzw. DRM) ist nur, dass du kein ungeschütztes digitales Audiosignal abgreifen kannst. Analog ist vollkommen egal, da prinzipiell nicht schützbar.

      • 30-Pin = 9 Jahre; Lightning ist gerade mal 4 Jahre alt. Außerdem gibt es ein USB-C auf Lightning-Kabel. Das funktioniert super :)

      • Alex

        OK, du zählst die iPod-Jahre mit, ich habe jetzt nur mal die „wichtige“ iPhone-Zeit gezählt ;-)

      • Maurice

        Wenn man es genau nimmt gibt es bei der 2016er -Hardware (MacBook Pro & iPhone 7) vier Möglichkeiten Audio-Peripherie anzuschließen. Lightning, Klinke, USB-C und Bluetooth. 😶

        Apple hätte die Chance gehabt mit dem iPhone 7 und dem MacBook Pro zwei der vier zu eliminieren – und zwar Lightning und Klinke. Das wäre in meinen Augen der richtige Weg gewesen. 🙃

        Und jetzt bitte nicht mit Argumenten kommen wie „aber es gibt noch soviel Lightning-Zubehör da draußen“. Hat es Apple was beim Dock-Connector geschert? Oder beim Klinkenanschluss am iPhone? Eben 😎

        Ich wünsche mir für 2017 ein iPhone mit USB-C und ein MacBook Pro ohne Klinke, dann sind die wieder auf einem richtigen Weg und alles passt besser zusammen 😂

  • Björn

    Hallo Alex, eine generelle Frage zum Thema „wireless“: Wirst du die neuen „The Headphone“ von Bragi testen (wenn die denn bald mal erscheinen)? Mich würde interessieren, wie die sich im Vergleich zu den AirPods oder den Erato Apollo 7 schlagen.

    • Basti hatte die im letzten Podcast vorgestellt: https://www.youtube.com/shared?ci=9bugNbW-CLY

      Ich habe kein großes Interesse daran, sorry.

    • peter mueller

      Ko-Kriterium bei The Headphone ist für mich die Tatsache, dass man sie unterwegs nicht laden kann, bzw. nur mittels Kabel, Ladegrät und Wallplug. Kein Ahnung, was die da geritten hat, ich finde das sehr schade.

  • DominikC

    Frage:
    Hast Du die AirPods im Flugzeug ausprobieren können?
    Würde mich interessieren, ob die Lautstärke ausreicht.

    • Habe ich. Ist knapp. Für kürze Flüge kann man das machen. Ansonsten will ich dort NC-Kopfhörer tragen.

      • DominikC

        Hm, das hab ich fast befürchtet. Aber danke für die Info :-)

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