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van Alex Olma
29. Dezember 2018 – 18:35 Uhr

„Netflix permanently pulls iTunes billing for new users“

Netflix is further distancing itself from Apple’s iTunes tax bracket. Earlier this year, the streaming giant enabled iOS users in more than two dozen markets to bypass the iTunes payment method as part of an experiment. The company now tells VentureBeat that it has concluded the experiment and has incorporated the change globally.

“We no longer support iTunes as a method of payment for new members,” a Netflix spokesperson told VentureBeat. Existing members, however, can continue to use iTunes as a method of payment, the spokesperson added.

VentureBeat | Manish Singh

Das Armdrücken zwischen Netflix und Apple um die App-Store-Provision von 30-Prozent1 führt zu einem schlechteren Anwendererlebnis. Das dürfte weder Apple noch Netflix egal sein, jedoch gewann hier bei beiden Firmen das finanzielle Argument.

Netflix gehört zu den umsatzstärkste App-Store-Apps. Sie testen seit Monaten (in 33 Ländern) wie sich das Anmeldeverhalten für ihren Streaming-Dienst ändert, wenn es keine In-App-Bezahloption gäbe. Da sie diese Bezahlmöglichkeit für Neukunden nun streichen, dürften ihre Tests keine großen Veränderungen von Neuanmeldungen gezeigt haben. Zu unterstreichen ist: Netflix wagt sich nicht an die Bestandskunden, die weiterhin per In-App-Abo bezahlen können.

Netflix ist im Gegensatz zu kleineren Anbietern jedoch in einer luxuriösen Position: Ihre Marke ist außerhalb vom App Store bekannt; sie genießen ‚Mindshare‘, der vergleichbar ist mit Spotify und Amazon. Kleinere Anbieter sind dagegen auf die Sichtbarkeit und die tatsächliche Kundenbeziehung angewiesen, die der App Store herstellt.

Netflix besitzt nach eigenen Angaben 130 Millionen Abonnenten; Apples Ökosystem verzeichnet aktuell „30,000 third-party subscription apps“ mit „over 330 million paid subscriptions“. Der größte Abo-Anbieter – höchstwahrscheinlich Netflix – soll weniger als 0,3-Prozent von Apples Servicesparte repräsentieren. Eine Angabe, die Tim Cook sicherlich nicht zufällig während der letzten Quartalszahlen verriet.


  1. Apps, die Apples Bezahlschnittstelle verwenden, müssen 30 Prozent ihres Umsatzes an Apple abtreten. Bei Abo-Angeboten senkt Apple die Provision ab dem zweiten Jahr auf 15 Prozent. 

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