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van Alex Olma
4. Juni 2019 – 16:48 Uhr

„Sign in with Apple” ist eine Ohrfeige für Facebook und Google

Wer als App-Store-Entwickler den Login via Google- oder Facebook-Account erlaubt, muss ab Herbst auch die Privatsphäre-schützende „Anmeldung mit Apple” anbieten – verpflichtend. Ab Minute 40 kann man sich den Ausschnitt der gestrigen Keynote dazu noch einmal ansehen.

Apples Wette auf eine „datenschutzfreundliche Alternative” zu den sozialen Netzwerken ist aber nicht nur ein Verkaufsargument – wie Apple im Moment vorgeworfen wird1 – sondern eine Form der Selbstverteidigung: Wer sich über ein Google- oder Facebook-Konto bei einer App anmeldet, kann nicht überblicken in welchem (massiven) Umfang dabei sein Nutzungsverhalten ausgespäht wird.

„Sign in with Apple” verbietet keinesfalls andere Anmeldeoptionen. Es bietet darüber hinaus sogar die Möglichkeit ganz bewusst seinen richtigen Namen und seine echte E-Mail-Adresse an den Entwickler durchzustecken. Das ist im Gegensatz zu den Login-Diensten von Facebook und Google für jeden nachvollziehbar; es ist eine nachvollziehbare Datenweitergabe.

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