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van Alex Olma
30. August 2019 – 14:58 Uhr

Prizmo 5 schreit: „Go paperless!“

Ursprünglich wollte ich Prizmo 5 (universal; Laden) erst einige Tage ausprobieren, bevor ich entscheide ob ich darüber schreibe. Dieser (gut gemeinte) Vorsatz war unnötig: Version 5 ist ein rundum gelungenes Update für eine alteingesessene App-Store-Software.

Version 4 hatte ich tatsächlich erst kürzlich ausprobiert: Prizmo war eine der vielen Scanner-Anwendungen, die ich mir für Episode #165 angeschaut hatte. Die alte Version konnte nicht mit Microsoft Lense (universal; Laden), FineScanner (universal; Laden) oder Scanbot (universal; Laden) mithalten; die komplett überarbeitete Anwendung springt dagegen sofort auf Augenhöhe der Konkurrenten.

Seit mehreren Jahren scanne ich (die überschaubare Anzahl) meiner relevanten Post(‑wurfsendungen) über die iPhone-Kamera. Die Qualität von einem solchen Scan und der automatischen OCR-Texterkennung ist gut genug, aber der Workflow alle Dokumente über diesen Weg zu archivieren, ist viel bequemer als über einen Flachbrett-Scanner.

Das Prizmo-Team hat genau diesen Aspekt verstanden und den Arbeitsablauf – vom analogen Papier bis zum digital archivierten Dokument – in den Vordergrund der Entwicklung gestellt – von „Smart Autoshoot“ über „Background OCR“ bis „Auto Upload“. Besser als Scanbot ist es damit nicht, aber vergleichbar flott.

Richtig gut gefallen mir die Möglichkeiten der Nachbearbeitung: „Cleanup“ und „Perspektiv Crop“ holen selbst aus Scans, die mit wenig Liebe Mühe angefertigt wurden, etwas mehr raus. Prizmo repariert auch abgeknickte Ecken oder gewölbte Kanten, die durch Buchfalten entstehen. Diese Korrektur bedarf lediglich einer einzigen Bildschirmberührung und lässt sich für mehrere Seiten gleichzeitig anwenden („Batch Editor“).

Prizmo bietet zwei Bedienungshilfen, die ich für Menschen mit Sehbeeinträchtigung für erwähnenswert erachte: Die App leitet euch mit Sprachanweisungen durch den eigentlichen Scan-Prozess und liest euch den digitalisierten Text im Anschluss vor.

Das In-App-Paket für zehn Euro kauft alle notwendigen Features; das Abo für eine Cloud-Verarbeitung zielt (meiner Meinung nach) auf gehobene Ansprüche ab.

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