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van Alex Olma
5. Juni 2020 – 13:17 Uhr

Grammarly – für korrekte Rechtschreibung in englischsprachigen Chats

Grammarly (universal; Laden) ist seit einigen Monaten meine englischsprachige iOS-Tastatur. Mit einem kostenlosen Account korrigiert der Dienst Grammatik- und Rechtschreibfehler – in iMessage, Slack, Twitter und den eigenen Notizen. Die Korrekturvorschläge empfinde ich treffender als die integrierte iOS-Auto-Korrektur.

Ich nutze ausschließlich die Grammarly-Tastatur und nicht die (Web‑)Apps, das Browser-Plugin oder die Erweiterung für Microsoft Word.

Grammarly braucht den „Vollzugriff“ für ihr Keyboard. So wie bei vielen Drittanbieter-Tastaturen erfolgen die Korrekturvorschläge ausschließlich online. Gleichzeitig trainiert Grammarly mit „de-identified, random samples of text – disassociated from user accounts“ ihre Algorithmen.

Die Tastatur funktioniert nicht in Formularfeldern für Kreditkarten und Kennwörter. iOS bietet hier erst gar keine Drittanbieter-Tastaturen an. Grammarly blockiert außerdem selbst die Texterfassung von „search fields, URL fields, and email address fields“ (siehe auch das Security-Whitepaper).

All das sei erwähnt, weil die Rechtschreib- und Grammtik-Checks für kurze Chats für mich funktionieren. Die Rechtschreibkorrektur erspart mir oft den einen oder anderen (Tipp‑)Fehler.

Die Performance von Drittanbieter-Tastaturen auf iOS bleibt mittelprächtig. Seit sechs Jahren (!) hat Apple dieses ToDo schon auf ihrem Zettel.

Trotzdem ist der direkte Zugriff auf Korrekturen in der individuellen App ein entscheidende Vorteil. Niemand überprüft kurze Textstückchen für Chat-Gespräche wenn er dafür die Anwendung wechseln muss (obwohl korrekte Rechtschreibung durchaus höflich ist).

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