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van Alex Olma
2. März 2021 – 13:49 Uhr

„Gratisspiele”

Das ist ein Grund, warum ich für Apple Arcade bezahle und fleißig Kaufspiele auf die Nintendo Switch lade. Der andere Grund: Ich spiele diese Videospiele selbst gerne.

Und trotzdem schlägt der Thread von Rainer Sigl persönlicher ein, als ich mir das als Dad wünsche. Der Gruppendruck ist da. Wenn die (Schul‑)Freund:innen Roblox spielen, soll sich mein Kind online dort auch treffen dürfen — insbesondere, wenn das Offline nur eingeschränkt geht.

Free-to-Play-Spiele bewerben aber andere Free-to-Play-Spiele. Über Roblox hat es Brawl Stars aufs iPad von meinem Sohn geschafft – ein typischer Supercell-„Grinding”-Titel.

Mit Zeitbeschränkungen über Screen Time versuche ich die Spielzeit im Blick zu behalten. Die Kids dürfen per Push auch nach einer Verlängerung des Tageslimits fragen.

Among Us und Pokémon Go sind für uns zwei bunte Ausnahmen im F2P-Sumpf. Pokémon ist dabei an Spaziergänge geknüpft; Among Us erfordert andere Mitspieler:innen.

Trotzdem bleibt es schwierig – ernsthaft schwierig. Meine Kids dürfen keine Apps selbst installieren, weil F2P-Spiele mit Links zu fragwürdigen App-Store-Apps um sich werfen. In-App-Käufe sind generell ausgeschaltet. Nicht weil ich prinzipiell dagegen bin (das Gegenteil ist der Fall!), sondern weil Abzock-Apps dominieren.

Als einzige echte Kontrolle, die ich für uns und meine Kinder in ihrem jetzigen Alter gefunden habe (meine Kids sind 5 und 7), ist die eigene Beteiligung. Selbst an den Spielen teilzunehmen, die Mechanismen zu verstehen, sie zu erklären und (immer wieder) Alternativen vorschlagen, hilft. Es hilft hoffentlich auch dabei den Spaß an diesem Hobby in der Zukunft zu behalten.

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