Stündlich ist nicht ausreichend präzise: Weathergraph prognostiziert Regen minutengenau

Letztes Wochenende spielte ich in unserem Slack den Wetterfrosch. Dabei habe ich die Echtzeit-Regenwarnungen von Rainbow.ai innerhalb von Weathergraph mit der Realität verglichen – also mit dem Blick aus den Fenstern der Leser:innen. Wie das Wetter selbst waren die Ergebnisse unserer Teamarbeit durchwachsen.

Eine Woche und einige eigene Erfahrungen später will ich auf die Kombination von Radardaten und maschinellem Lernen trotzdem hinweisen: Wenn ein Schauer niederprasselt, wie zuvor auf die Minute genau angesagt, ist das sehr beeindruckend.

Drei Smartphone-Bildschirme zeigen eine Wetter-App-Benutzeroberfläche. Ein großer, handgezeichneter gelber Pfeil deutet von links nach rechts, um einen Übergang zwischen den Ansichten zu veranschaulichen. Die linken Bildschirme zeigen Funktionsankündigungen, detaillierte Wetterberichte und Prognosegrafiken.

Weathergraph zeigt sowohl stündliche Daten von traditionellen Modellen (Foreca, Apple Weather, Open-Meteo etc.) als auch hyperlokale Wettermuster und zeigt beide getrennt an.

Niederschlagswarnungen für die nächsten drei Stunden erscheinen dabei als ausgeschriebener Text sowie eine eingefärbte Zeitleiste an allererster Stelle. Die App wirft diese potenziell präziseren Vorhersagen nicht mit den stündlichen Updates der Wetterdienste zusammen.

Oder wie es mir sein Entwickler schreibt: „So generally, if rain is coming up in 3 or less hours, the app will tell you, otherwise it will show hourly forecast data.“

Ob’s gefühlte 15 Grad sind oder es heute nur 13 Grad warm wird, hat wenig Einfluss auf meinen Alltag – Niederschläge dagegen schon. Deshalb werde ich hellhörig, wenn Wetter-Apps neue Ansätze implementieren und entsprechend gute Darstellungsformen finden.

Weathergraph begleitet mich seit über vier Jahren und bietet abseits seiner App die genauen Regenvorhersagen in einer Handvoll Widgets sowie in Apple-Watch-Komplikationen an.