iPads und iPhones als Powerbanks

Fluglinien schränken die Verwendung von Powerbanks mittlerweile stark ein; Norwegian verbot uns heute die Benutzung aller mobilen Akkupacks.

Das Stromteilen zwischen Computern – wobei diese dann quasi in die Rolle einer Powerbank schlüpfen – war jedoch explizit erlaubt.

Ein beigefarbenes Smartphone in einer Schutzhülle liegt auf einem flachen weißen Tablet oder Laptop, an das ein weißes Ladekabel angeschlossen ist. Darunter ist eine Tasche teilweise zu sehen.

Kabellos funktioniert das bei Apple nicht, sondern benötigt ein USB-C-auf-USB-C-Kabel respektive ein USB-C-auf-Lightning-Kabel. Das funktioniert seit 2018 mit iPads beziehungsweise seit dem iPhone 15.

Obwohl andere Hersteller komplett kabelfrei eine Stromübergabe ermöglichen, finde ich Apples Beschränkung aufs Kabel verständlich: Rückseite an Rückseite ist höchst ineffizient.

Du möchtest dein iPhone, ein anderes iPad, deine Apple Watch oder ein USB-Gerät eines Drittanbieters aufladen, aber es befindet sich keine Steckdose in der Nähe? Verbinde einfach das richtige Kabel oder den richtigen Adapter mit dem iPad, damit auch andere Geräte von der langlebigen Batterie des iPad profitieren.

Apple.Support

Mir fehlt jedoch die Apple-artige Umsetzung. Wo ist eine Anzeige über den Ladevorgang am Spendergerät? Wo ist eine zeitliche Prognose, wann der Ladestand von beispielsweise 20 Prozent erreicht ist? Und wie viel Akku verbleibt dann noch im akkugebenden Gerät?

Selbst die Laderichtung besitzt keine Auswahlmöglichkeit. Faustregel: Zuerst wird das Gerät mit dem niedrigeren Ladestand versorgt – obwohl man das ja vielleicht nicht immer wünscht.

Die Software-Seite dieser Funktion scheint seit Jahren niemand mehr angeschaut zu haben. Es erinnert mich an die Hotspot-Funktionalität: ein persönliches Alltime-Alltags-Highlight, das jedoch erst Jahre nach seinem initialen Release eine Handvoll Basiserweiterungen erhielt.