„Sound Glow“ – die HomePod-Lichtorgel sechs Jahre später

Mit „Sound-Leuchten“ wird die Oberseite des HomePod in ein Lichtdisplay verwandelt, das mit deinem Audio synchronisiert wird und Farben aus dem Albumcover verwendet, wenn du Musik abspielst. Bestimmte Soundlandschaften verfügen über eine eigene Lichtanimation. Die Soundlandschaft „Regen“ zeigt beispielsweise einen sanften, plätschernden Lichteffekt. Wenn die Audiospur kein Artwork hat, verwendet „Sound-Leuchten“ eine Standardanimation.
„Sound Glow“ lässt mit 27.2 die HomePods der zweiten Generation sowie beide Mini-Generationen leuchten. Die Lichtorgel ist nicht auf Apple Music beschränkt, funktioniert aber auch nicht bei beliebiger AirPlay-Wiedergabe. Sound von Videos bleibt generell unbeleuchtet; allerdings überredet auch YouTube Music den Smartspeaker dazu nicht. Bei mir zeigt sich dort nicht einmal die „Standardanimation“, auch wenn die Songs definitiv „Artworks“ in der iOS-App besitzen.
Apples Hintergrundgeräusche und Klanglandschaften visualisiert der Lautsprecher dagegen augenblicklich, genau wie alle Alben, die Nautiline wiedergibt. Brain.fm kümmert die HomePod-RGB-LED-Matrix so gar nicht; Radiosender über Broadcasts jedoch schon.
Was mich allerdings mehr als dieses technische Detail umtreibt: Warum ist „Sound-Leuchten“ jetzt – nach sechs Jahren und mit der Vorstellung von den Minis 2 – erst ein Feature?