Bristol – digitale Zeichnungen mit analogem Touch
Bristol reproduces the way people draw on paper. It does not “imitate paper”, and it does not win on features. Each tool is a layer, and Bristol offers little help when it comes to sketching. One undo, no redo. No hiding of layers, no cut and paste. No selection, no fill, no fancy drawing tools. You sketch, you erase. Bring your pencil, ink, and markers, and that’s pretty much it. Ok, it has highlights. And a draft paper. And a reference image. But that’s pretty much it.
Bristol ist das persönliche Projekt von Ulysses-Mitbegründer Marcus Fehn, charmant meinungsstark und viel zu preiswert.
Im Fokus steht, was nicht geht: Anstelle bei der Werkzeugauswahl zu prokrastinieren, setzt euch die iPad-App vor ein (warm-)weißes Blatt – zumindest weitgehend. Die Konturen aus einem Referenzfoto könnt ihr nachzeichnen; bei der Konstruktion von (Comic-)Panels oder der Findung von Fluchtpunkten lasst ihr euch unter die Arme greifen.
Ansonsten zeichnet und skizziert ihr aus freier Hand – sehr analog. Bristol ist Software, für die man sich ein iPad kauft.