4. Januar 2026 – 14:27 Uhr
via @voicenotesai
„How to sync Voicenotes with Obsidian“ erklärt die initiale Einrichtung.
Das Plug-in muss in (irgend-)einer Obsidian-Instanz laufen, damit es fortlaufend eure transkribierten Sprachnotizen von Voicenotes zieht. Alternativ und ohne lokale Installation schlagen neue Textniederschriften auch in Notion auf.
3. Januar 2026 – 15:33 Uhr
I keep meaning to link to Screen Sizes, a wonderful utility by Trevor Kay and Christopher Muller. It is a resource for developers and designers alike to reference the screen sizes, pixel dimensions, and various other attributes of Apple’s post-P.C. device lineup.
via Nick Heer
Screen Sizes ist vornehmlich Referenzmaterial für Entwickler und Designer. Die dortigen Informationen sind eine hilfreiche Ergänzung zu Apples individuellen Tech-Spec-Seiten, die weiterhin alle online stehen – wie beispielsweise zum „iPhone (original)“.
Für Kaufentscheidungen eignet sich hingegen die Übersicht „iPhone Modelle vergleichen“.
2. Januar 2026 – 16:35 Uhr
Die iCloud-Fotobibliothek ersetzt mir ein Tagebuch, das ich sonst nicht schreibe. Deshalb sortiere ich dort regelmäßig aus und trage fehlende Ortsinformationen nach. Helios und Lumy sind zwei Fotowerkzeuge, die für bessere Bilder alle wichtigen Lichtphasen im Blick behalten.
Entsprechend ihres Metiers sind’s beides ausgesprochen hübsche Apps – mit verständlich aufbereiteten Informationen, die man unter anderem über die Watch und das Zifferblatt einsieht.
Abseits der klassischen „Golden und Blue Hour“ bekommt der Blick auf die Anzahl der täglichen Sonnenstunden jedoch eine ganz andere Bedeutung, wenn das Licht arg begrenzt ist.
Wir touren gerade durchs nördliche Finnland und müssen unsere (Indoor- und Outdoor-)Tagesplanung nach nur 4 Stunden und 17 Minuten mit Sonnenscheindauer ausrichten. Zu wissen, wann und wo dieses Licht hinfällt, entscheidet maßgeblich darüber, wann es sich lohnt, rauszugehen. Diese Information beziehe ich momentan täglich aus beiden Apps.
1. Januar 2026 – 22:16 Uhr
Zum neuen Jahr habe ich mir selbst RNI Films geschenkt – das 30-EUR-Paket für alle ihre analogen Filmstocks.
Seit Jahren schiele ich auf deren Filmemulationen – digitale Filter, die die Retro-Looks von analogem Fotofilm nachbilden.
Doch ihre App war (mir) nie gut genug. Erst seit zwei Monaten exportiert die Software, die seit 10 Jahren im App Store steht, ins HEIC-Format. Muss ich mehr sagen?
Hinzu kommt ein unnötiger, aber verpflichtender Apple-ID-Login, der etwa die Familienfreigabe verhindert. Wobei das aber vielleicht genau der Zweck dieser Übung ist…
Und trotzdem: Die Sammlung der Simulationen von Kodak, Fuji und Polaroid bereitet mir zu viel Spaß – sie verleiht den oft zu sauberen Digitalfotos einen echten Charakter.
31. Dezember 2025 – 17:11 Uhr
Neue Jahre stehen bei mir unter Mottos, keinesfalls unter Vorsätzen – andere nennen sie Themes. Meine private Liste an Vibes für die jeweils zukünftigen 12 Monate führe ich bereits seit dem Jahr 2000.
Trotzdem zähle ich bei gewissen Aktivitäten und „Möchtegern-“Gewohnheiten mit, damit ich schlicht dranbleibe. Streaks sind mir egal; der Versuch zählt bereits.
Dafür existieren unzählige Möglichkeiten: Für die digitale Erfassung dieser Strichlisten sind Gola und Awesome Habits zwei Apps zum Einmalkauf.
Gola ist Design-Liebe – nicht nur visuell, sondern insbesondere erfolgreich in der Kombination von unterschiedlichen Zielarten. Einige Gewohnheiten benötigen einen Countdown, bei anderen Aufgaben geht es um deren Fortschritt.
Awesome Habits motiviert mit Trends, Verläufen und plant Urlaubspausen ein. Es ist ideal für eine Handvoll täglicher Aufgaben, dessen Fortschritt es prozentual präsentiert.
Keine meiner Gewohnheiten ist jedoch so komplex, um nicht auch pfeilschnell in eine andere App gesteckt zu werden. Deshalb dokumentiere ich meine Ziele im nächsten Jahr, also ab morgen, mit Chronicling.
„Einen Blogpost pro Tag“ – im Jahr 2025 war das eines meiner Ziele. Nicht nur täglich tippen, sondern tatsächlich auf den Publish-Button drücken – unabhängig von Sonn-, Feier- und Krankheitstagen. Heute, mit diesem Artikel, setze ich ein Häkchen an diese selbst gesetzte und nun erfolgreich abgeschlossene Aufgabe.
30. Dezember 2025 – 14:59 Uhr
Spiele, für die meine Reaktionszeit nicht mehr ausreicht: Geometry Dash.
Sohnemann spielte zuerst die Lite-Version – zwei nervige (Video-)Werbeeinblendungen hielt ich durch, bis wir 3 EUR (!) für die Vollversion einwarfen.
Es bleibt ein regelrechtes Drama, dass verschandelte Probepackungen im App Store immer noch ein Ding sind. Werbefinanziert ist nie „free“ – wir sollten das entsprechend nie als kostenlos oder gratis betiteln.
Egal, Geometry Dash bleibt großartig – seit über einem Jahrzehnt. Perfekt für unterwegs, mit treibender Musik und durch seinen knackigen Schwierigkeitsgrad ein absoluter Zeitfresser – für jüngeren Generationen und alle Spieler:innen mit schnellen Fingern.
29. Dezember 2025 – 9:47 Uhr
Von IKEA bis Starbucks: Barcodes schubst mir seit jeher die letzten Plastik-(Bonus-)karten ins digitale Apple Wallet. Von dort springt ein solcher Pass direkt auf, sobald ich mich etwa meinem Supermarkt oder der Bibliothek nähere.
Ein solches „pkpass file“ erstellt man auch direkt im Browser.
A simple utility to convert physical barcodes into digital passes for Apple Wallet®. Entirely free and runs directly from your browser.
WalletWallet | Guide
28. Dezember 2025 – 12:24 Uhr
Aufwachen mit Awake: Statt mir eine Kaskade aus zeitlich versetzten Weckern zu stellen, muss ich eine penetrant wiederkehrende Apple-Watch-Vibration am Handgelenk abstellen, indem ich verschlafen zu meinem iPhone im anderen Zimmer trotte. Danach bin ich garantiert wach.
Es ist eine vermeintlich kleine Alltagsänderung, die den großen Unterschied mit sich bringt, nicht mehr zu verschlafen.
Durch mein frühes Aufstehen ist lautes Weckerklingeln ein No-Go. Deshalb hatte ich die Berliner App des Structured-Teams erst gar nicht in Erwägung gezogen. Doch abseits der alternativen Klingeltöne, Schlaf-Kalkulationen, Morgenbriefings und Missionen bleiben auch Apple-Watch-Träger:innen hier nicht zurück (im Bett).
Awake setzt auf Apples neues AlarmKit-Framework. Damit durchbricht die App-Store-App zuverlässig jede Fokus- und Nicht-Stören-Einstellung. Sie ist der Systemintegration des iPhone-Weckers tatsächlich gleichgestellt.
Aufwachen ist bekanntlich anstrengend genug. Wer’s mit den Aufstehzeiten ernst nehmen muss, wollte sich für eigene Gewohnheiten und Vorlieben nicht auf alternative Apps ohne Systempriorität verlassen. Und das ist eigentlich absurd.
Deshalb bin ich davon überzeugt, dass in Awake noch sehr viel mehr Potenzial schlummert, um euer Schlummern zu beenden.