Apple Creator Studio

Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor und MainStage — sowie neue KI-Features und Premiuminhalte in Keynote, Pages und Numbers — gebündelt in einem einzigen Abonnement
Der Preis für Apple Creator Studio ist super (129 EUR/Jahr) und noch viel besser für Studierende und Lehrkräfte (29 EUR/Jahr). Obendrein lässt sich das Vollpreis-Abo über die Familienfreigabe teilen!
Und weil Apple generell eine Preismarke setzt, obwohl diese sehr erschwinglich ist, bleibt ein Markt für konkurrierende Software (Affinity, Ferrite, etc.). Mit kontinuierlichen Einnahmen – egal, wie gering sie in Apples Dimensionen ausfallen – kann man außerdem intern Ressourcen für die Pflege und Weiterentwicklung rechtfertigen.
Im Gegenteil zum Einzelkauf lädt das Abo zum Ausprobieren ein, respektive zu einer projektbezogenen Nutzung. Das bleibt generell ein unterschätzter Aspekt von Abos und deren Fähigkeit, neue Kund:innen zu gewinnen.
Gleichzeitig ist Apple Creator Studio ein einzelnes Bundle zu einem festen Preis; keine „Suite“ die sich mit unterschiedlicher Software zu unterschiedlichen Preisen mixen lässt.
Apropos Adobe und Microsoft: Ich schätze Apples anhaltenden Fokus auf die semiprofessionelle und engagierte (Hobby-)Zielgruppe – mehr YouTube als Hollywood. Ihre Software ist dabei teilweise sehr kompatibel mit den Dokumententypen aus Photoshop und Word, verbiegt sich dafür aber nicht. Wer 100-prozentige Kompatibilität benötigt, muss dort abonnieren (und dann auch mit deren Software arbeiten).
Unverständlich sind mir dagegen einige Aspekte der Umsetzung von „Creator Studio“. Final Cut Pro (350 EUR), Logic Pro (230 EUR), Pixelmator Pro (60 EUR), Motion (60 EUR), Compressor (60 EUR) und MainStage (35 EUR) lassen sich weiterhin einzeln erwerben.
Warum?
Mit der hauseigenen Abo-Konkurrenz würde ich heute niemandem zum teuren Einmalkauf raten. Wie lange pflegt Apple diese Einmalkäufe? Bekommt die Abo-Version (KI-)Features, die die einmal bezahlte Version dann nicht mehr bekommt, weil diese Funktionen laufende Kosten verursachen?
Zugegeben: Bestehende Kund:innen (wie ich) freuen sich darüber, nicht direkt aufs Abo wechseln zu müssen. Wenn ich heute jedoch vor der „Kaufen oder abonnieren“-Frage stehen würde, müsste ich nicht überlegen: Das Abo ist so viel attraktiver – auch weil’s die iPad-Apps beinhaltet.
Meine Bedenken sind aber nicht nur eine Theorie, sondern in der Praxis bereits nachzuvollziehen. Apple Creator Studio überrollt die iWork-Apps – nach Katamari-Art – und deklassiert diese „kostenlosen Versionen“ zum einem Freemium-Produkt (mit der entsprechenden Werbung fürs Abo).
So in the end, I am predisposed to view this new bundle positively. It’s only the clumsy inclusion of Pages, Keynote, Numbers (and later Freeform) that gives things a sour taste. Apple could solve this problem by offering a lower-priced productivity suite, and perhaps communicating how it will determine which features of those apps are for everyone and which ones are only available for those who pay. I didn’t expect the iWork apps to catch strays from the launch of an impressive professional creative suite from Apple, but here we are.

Pixelmator Pro fürs iPad ist funktionsgleich zur Mac-Version und sicherlich ein besonders hervorzuhebendes Highlight. Photomator findet dagegen gar keine Erwähnung; das scheint mir aber nur eine Frage der Zeit.
I have no little birdie insider information about that, just my own hunch. I just think that if Photomator didn’t have a future, Apple’s statement about it would say so, and they’d stop selling the current version. And the lack of a professional photo library app is a glaring omission in Creator Studio. Apple Photos is an outstanding app, and iCloud Photo Library has in my experience delivered fast dependable syncing across devices for several years now. But an app like Photos, that is necessarily anchored to the needs of very casual users, can’t possibly scale in complexity to meet the needs of professional photographers. And Photos is not fully satisfying for prosumer users like me.