Uplock – ein Software-Tresor
Im Anschluss an meine Episode über Apples Passwörter-App habe ich mit dem Umzug meiner Software-Lizenzen von Apple Notes zu Uplock begonnen. Und nicht nur Lizenzcodes: Apples App verschlüsselt keine Notizen mit PDF-Dateianhängen. Deshalb übertrage ich jetzt auch PIN-Listen für Bankkonten, Ausweisdokumente und alles, was ohne erneute Authentifizierung nicht unmittelbar einsehbar sein soll.

Uplock gibt mir den „Look and Feel“ von Apples Kennwörter-App, aber mit einer erweiterten (Dateianhang-)Funktionalität – so wie sie etwa 1Password bietet. Es synchronisiert meine Einträge zwischen allen Geräten – inklusive Apple Watch –, nutzt dafür aber ausschließlich eure iCloud – der erweiterte Datenschutz wird empfohlen.
Das gestrige Update vereinfacht den Umstieg, weil es Datensätze von vielen anderen Passwortmanagern importiert – inklusive Bitwarden, Dashlane und Strongbox. Der Import einer 1Password-Datenbank funktionierte bereits zuvor.
Ich erachte Lizenzcodes für Software nicht als besonders schützenswert. Die Einschränkungen für gesperrte Apple Notes spalten jedoch meine Datenbank: Ich besitze noch diverse macOS-Anwendungen, die sich etwa über Lizenzdateien aktivieren.
Ganz abgesehen von der fehlenden Sortierung und Kategorisierung: Ich vermisse den Komfort, „License Keys“ mit nur einem Klick aus dem Formularfeld zu kopieren oder sie über systemweites AutoFill überall einzufügen!
Außerdem besitzt es Nettigkeiten wie geteilte Gruppen („Family Sharing“) und Erinnerungen. So kann man sich beispielsweise rechtzeitig an das Ablaufdatum eines Reisepasses erinnern lassen oder im Blick behalten, wann sich Abo-Software kostenpflichtig verlängert.

Es wird noch ein wenig dauern, bis ich alle meine Lizenzen und (Ausweis-)Dokumente migriert habe; wie beim Wechsel von 1Password zum iCloud-Schlüsselbund arbeite ich mich peu à peu durch eine lange Liste. Dabei verwende ich jedoch schon heute aktiv das kanadische Uplock – als eine ideale Ergänzung zu Apples Kennwortverwaltung.