Bestellt: Insta360 Snap

Seit Jahren liebäugle ich mit einem Selfie-Monitor fürs iPhone und behelfe mich gelegentlich mit DIY-Lösungen. Zuletzt zog ich dieses Modell in Erwägung, das unter verschiedenen Bezeichnungen (Zuno Vlog Mate Mini, Vlogmate Mini etc.) rund 50 EUR kostet.

Eben ging jedoch meine Bestellung für den Insta360 Snap (Affiliate-Link) raus, obwohl er das Doppelte kostet. Die gespiegelte Vorschau, der insgesamt größere Bildschirm, das „Anti-Touch“-Cover gegen versehentliche Eingaben sowie der optionale Touchscreen-Hack über die Bedienungshilfen erscheinen mir den Aufpreis wert.

Eine digitale Zahlungsübersicht mit dem Titel „Payment details“. Sie listet einen „Insta360 Snap Selfie Screen“ mit der Beschreibung „Selfie Screen with Light“ und einer Menge von 1 auf. Steuer, Gutschein und Versandkosten sind mit 0 EUR angegeben, und der Gesamtbetrag beträgt 99 EUR. Am unteren Rand befindet sich ein gelber Button mit der Aufschrift „View order“.

Der Selfie-Screen wirkt ohne eigenen Akku kompakt genug, ihn tatsächlich mitzunehmen; über die Kabelverbindung sieht er auf den ersten YouTube-Videos schnell genug einsatzbereit aus.

Ich hege die Hoffnung, im Gegensatz zu einem Gimbal oder Selfie-Stick, hier nicht nur die Idee zu lieben. Ich hoffe, ihn wirklich zu benutzen, auch wenn ich mir der Einschränkungen für die belegte MagSafe-Rückseite und den in Anspruch genommenen USB-C-Port (kein Aufladen, kein Akkupack, keine SSD etc.) bewusst bin – obwohl eine doppelte MagSafe-Halterung sicherlich hilft.

Schließlich ist es arg absurd, jedes Jahr ein neues iPhone mit signifikanten Kamera-Upgrades (auf der Rückseite) zu kaufen, diese für Selfies aber nicht zu benutzen.

Das Geschäftsgebaren von Insta360 erschien fragwürdig – zumindest in der Vergangenheit. Auch deshalb habe ich lieber selbst gezahlt. Hard- und Software können sie jedoch, und ich bin gespannt, ob ich den magnetischen Bildschirm tatsächlich im Alltag einstecke. Damit steht und fällt dieses Zubehör – egal, wie Plug-and-play es ist.