AI ≠ AI

From a pure AI perspective, nothing Apple showcased during their WWDC keynote yesterday was particularly groundbreaking. In fact, much of it featured capabilities long since available in other AI tools and services – in some cases, years ago. And guess what? That doesn’t matter. Based on what we saw yesterday, Apple is set to win in AI. At least from a consumer perspective.

M.G. Siegler | „Apple Wins Consumer AI By Default

Siri AI landet mitten in eine Aufspaltung, die sich schon länger abzeichnet: die Unterscheidung zwischen „Consumer AI“ und „Business AI“.

Endkonsumenten zahlen nicht für Produktivität; anders als Firmen. Auch deshalb verschieben OpenAI und Anthropic ihre Prioritäten auf agentische Workflows. Der klassische Chat-Bot ist kein Geschäft mehr für sie.

Alleinstellungsmerkmal von Siri AI ist der persönliche Kontext, allerdings auch die bewusste Beteiligung und Einbindung der besagten Person.

Leute lieben es etwa, einzukaufen oder die Vorfreude auf eine (Urlaubs-)Entscheidung. Es ist nicht ausschließlich das Misstrauen, ob der Bot die richtige Wahl trifft, sondern der explizite Wunsch, mitzuwirken.

AI, die dabei unter die Arme greift, muss keinesfalls das allerletzte High-End-Modell sein. „Reasoning at Flash-level latency and scale“ wie Gemini 3.5 Flash ist dafür oft mehr als ausreichend. Insbesondere, weil Siri AI vorerst exklusiv auf Systemebene arbeitet und allein durch den Zugriff auf den persönlichen Suchindex mögliche Halluzinationen deutlich minimiert.