Das Shure MV88 – bessere O-Töne über USB-C
In einer normalen Umgebung ist jedes Mikrofon gut genug, und gleichzeitig kann Audio nicht gut genug sein.

Das Shure MV88 (Affiliate-Link) hilft mir seit einigen Wochen bei einem Audioprojekt – als signifikante Verbesserung fürs iPhone als tragbaren Field Recorder.
Für die Aufnahmen über Ferrite halte ich es – direkt per USB-C eingesteckt am iPhone – einige Zentimeter von meinem Mund entfernt. Die Einstellungen über MOTIV Audio merkt es sich, sodass man frei in der Software-Wahl für dieses USB-Interface ist.
Trotz Hardshell-Case passt es noch in den kleinsten Brustbeutel; allerdings kann eine Hülle diese Stecker-only-Konstruktion einschränken (bis zu einer Dicke von 2,1 mm geht’s noch).
Der Mikrofonkopf lässt sich drehen; aus den zwei Mikrofonkapseln (Niere und bidirektionale Kapsel) ergeben sich mehrere wählbare Richtcharakteristiken.
Diese Einstellungen merkt sich das Mikrofon und lässt sich nicht nur in verschiedenen Apps, sondern auch an kompatiblen USB-C-Kameras benutzen. Firmware-Updates ohne Mac – direkt am iPhone – sind außerdem löblich zu erwähnen.
Mit dem beigelegten Schaumstoff-Windschutz habe ich mich an einen Pool gesetzt und verschiedene Einstellungen ausprobiert – inklusive der eingebauten iPhone-Mikrofone sowie AirPods Pro. Alles unbearbeitet, direkt aus dem Mikrofon, in einer fürchterlichen Umgebung für jede Audioaufnahme.
Sitzt ihr einige Meter entfernt, ist ein kabelloses (Clip-on-)Mikrofon zweifellos besser. Stichwort: Nähe zum Mund.
Das MV88 ist aber explizit für bessere O-Ton-Aufnahmen in mobilen Setups ohne separate Stromversorgung eine Empfehlung – insbesondere wenn ihr eure Dateien im Anschluss nicht durch eine komplexe Nachbearbeitung schleifen wollt.